Produktbild: Berliner Spiel
Band 1

Berliner Spiel

2

19,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,1/12,4/3,2 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Lichtgrau / Salsa Rot

Auflage

1

Originaltitel

Berlin Game

Übersetzt von

Hedda Pänke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-12120-6

Beschreibung

Rezension

»Len Deighton ist den anderen Autoren dieses Genres so weit voraus, dass sie nicht einmal in Sichtweite sind.«
The Sunday Times, London

»Len Deighton ist der Flaubert unter den zeitgenössischen Thrillerautoren.«
The Times, London

»Scharfsinnig, geistreich und zynisch.«
The Observer, London

»Faszinierender und komplexer können Spionageromane gar nicht sein.«
The Times, London

»Berliner Spiel [. . .] überzeugt nicht nur mit Kenntnis von Stadtdetails in Ost und West, sondern auch mit Beobachtungen über die Eingeborenen.«
Matthias Heine / Welt

»Len Deighton [. . .] besticht im ersten Teil seiner Game- Poker- und Match-Trilogie [. . .] weniger mit Thriller-Action, als mit seinem ganz eigenen Mix aus lakonischen Dialogen und trockenem Zynismus. Längst sind Deightons Spionageromane moderne Klassiker.«

Nils Heuner / Kulturnews



»Das ›Berliner Spiel‹ hat mir von der ersten bis zur letzten Seite Freude bereitet, es ist auch eine spannende Lektüre mit fundiert recherchiertem historischem Hintergrund.«
Stefan Schweizer / kriminetz.de

»Neuanschaffung sehr empfohlen.«
Petra Friedmann / Ekz Bibliotheksservice

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,1/12,4/3,2 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Lichtgrau / Salsa Rot

Auflage

1

Originaltitel

Berlin Game

Übersetzt von

Hedda Pänke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-12120-6

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

Email: [email protected]

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Klassischer Agentenroman mit Retro-Charme

SimoneF am 07.05.2026

Bewertungsnummer: 3132082

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit „Berliner Spiel“ von Len Deighton erscheint der erste Band um den britischen Agenten Bernard Samson wieder auf Deutsch (früherer Titel: „Brahms Vier). Dieser ist der Auftakt zu einer dreifachen Trilogie, der im Kampa-Verlag durch die Neuauflage von „Mexico Poker“ und „London Match“ fortgesetzt wird (Game/Poker/Match-Trilogie). Der Fall spielt in den frühen Achtzigerjahren und führt Bernard zurück nach Ostberlin, wo er als Sohn als Agenten aufgewachsen ist. Einer der wichtigsten Informanten will aussteigen, und es ist an Bernard, ihn zum Weitermachen zu bewegen oder in den Westen zu evakuieren. Gleichzeitig rumort es im britischen Auslandsgeheimdienst, denn es verdichten sich die Anzeichen, dass es einen Doppelagenten gibt, der Zugang zu höchsten Kreisen besitzt. Es dauert ein bisschen, bis der Fall Fahrt aufnimmt, und so richtig spannend wurde es für mich erst im letzten Drittel. Bei einem Einzelband würde mich das stören, da „Berliner Spiel“ aber den Beginn einer neunbändigen Reihe bildet und viele Charaktere eingeführt werden, ist es nachvollziehbar. Mich hat besonders überrascht, wie vertraut Len Deighton mit Berlin ist; seine Ortskenntnisse sind bemerkenswert, und auch die Berliner beschreibt er sehr treffend. „Berliner Spiel“ ist ein klassischer Agententhriller mit viel Retro-Charme, der mit ausgefeilten Details statt Action punktet. Fans von John Le Carré und Co. dürften hier voll auf ihre Kosten kommen.

Klassischer Agentenroman mit Retro-Charme

SimoneF am 07.05.2026
Bewertungsnummer: 3132082
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit „Berliner Spiel“ von Len Deighton erscheint der erste Band um den britischen Agenten Bernard Samson wieder auf Deutsch (früherer Titel: „Brahms Vier). Dieser ist der Auftakt zu einer dreifachen Trilogie, der im Kampa-Verlag durch die Neuauflage von „Mexico Poker“ und „London Match“ fortgesetzt wird (Game/Poker/Match-Trilogie). Der Fall spielt in den frühen Achtzigerjahren und führt Bernard zurück nach Ostberlin, wo er als Sohn als Agenten aufgewachsen ist. Einer der wichtigsten Informanten will aussteigen, und es ist an Bernard, ihn zum Weitermachen zu bewegen oder in den Westen zu evakuieren. Gleichzeitig rumort es im britischen Auslandsgeheimdienst, denn es verdichten sich die Anzeichen, dass es einen Doppelagenten gibt, der Zugang zu höchsten Kreisen besitzt. Es dauert ein bisschen, bis der Fall Fahrt aufnimmt, und so richtig spannend wurde es für mich erst im letzten Drittel. Bei einem Einzelband würde mich das stören, da „Berliner Spiel“ aber den Beginn einer neunbändigen Reihe bildet und viele Charaktere eingeführt werden, ist es nachvollziehbar. Mich hat besonders überrascht, wie vertraut Len Deighton mit Berlin ist; seine Ortskenntnisse sind bemerkenswert, und auch die Berliner beschreibt er sehr treffend. „Berliner Spiel“ ist ein klassischer Agententhriller mit viel Retro-Charme, der mit ausgefeilten Details statt Action punktet. Fans von John Le Carré und Co. dürften hier voll auf ihre Kosten kommen.

Spannender Spionageroman

Jürg K. am 28.03.2026

Bewertungsnummer: 3091476

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Was mich an diesem Roman sofort fasziniert, ist die Stimmung. Ostberlin, frühe Achtziger, ein graues, elektrisiertes Klima, in dem jeder Schritt beobachtet wird und Loyalität ein gefährliches Gut ist. Die Welt wirkt eng, kalt, voller Schatten, und genau in dieser Enge beginnt die Geschichte zu pulsieren. Bernard Samson berührt mich als Figur besonders. Er ist ein Mann mittleren Alters, der langsam ausfranst. Zu viel Schreibtisch, zu wenig Feldarbeit, ein Bauch, der wächst, während die Karriere seiner Frau Fahrt aufnimmt. Und dann bekommt er plötzlich die Chance, etwas zurückzugeben, an «Brahms vier», den Informanten, der ihm vor zwanzig Jahren das Leben gerettet hat. Diese Ausgangslage hat etwas zutiefst Menschliches. Es geht nicht nur um Geheimdienste, sondern um Schuld, Dankbarkeit und wie weit man geht, um einem alten Freund die Freiheit zu retten. Der KGB im Nacken, ein möglicher Maulwurf im eigenen Dienst, und Samson, der sich in ein Ostdeutschland begibt, das ihm vertraut und fremd zugleich ist. Die Spannung entsteht nicht nur aus der politischen Lage, sondern aus den Rissen in den Beziehungen, Misstrauen, alte Wunden, unausgesprochene Wahrheiten. Für mich fühlt sich dieser Roman an, wie ein kalter Atem im Nacken, leise, aber unentrinnbar. Ein Roman über Loyalität in einer Welt, in der Vertrauen fast schon ein Luxus ist. Sehr empfehlenswert.

Spannender Spionageroman

Jürg K. am 28.03.2026
Bewertungsnummer: 3091476
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Was mich an diesem Roman sofort fasziniert, ist die Stimmung. Ostberlin, frühe Achtziger, ein graues, elektrisiertes Klima, in dem jeder Schritt beobachtet wird und Loyalität ein gefährliches Gut ist. Die Welt wirkt eng, kalt, voller Schatten, und genau in dieser Enge beginnt die Geschichte zu pulsieren. Bernard Samson berührt mich als Figur besonders. Er ist ein Mann mittleren Alters, der langsam ausfranst. Zu viel Schreibtisch, zu wenig Feldarbeit, ein Bauch, der wächst, während die Karriere seiner Frau Fahrt aufnimmt. Und dann bekommt er plötzlich die Chance, etwas zurückzugeben, an «Brahms vier», den Informanten, der ihm vor zwanzig Jahren das Leben gerettet hat. Diese Ausgangslage hat etwas zutiefst Menschliches. Es geht nicht nur um Geheimdienste, sondern um Schuld, Dankbarkeit und wie weit man geht, um einem alten Freund die Freiheit zu retten. Der KGB im Nacken, ein möglicher Maulwurf im eigenen Dienst, und Samson, der sich in ein Ostdeutschland begibt, das ihm vertraut und fremd zugleich ist. Die Spannung entsteht nicht nur aus der politischen Lage, sondern aus den Rissen in den Beziehungen, Misstrauen, alte Wunden, unausgesprochene Wahrheiten. Für mich fühlt sich dieser Roman an, wie ein kalter Atem im Nacken, leise, aber unentrinnbar. Ein Roman über Loyalität in einer Welt, in der Vertrauen fast schon ein Luxus ist. Sehr empfehlenswert.

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