Die preisgekrönte schwedische Krimireihe endlich in Deutschland!
Der eiskalte Winter von 1880 ist endlich vorbei, und in Stockholm beginnt der Frühling. Die Stadt fiebert der Rückkehr der Vega entgegen, dem ersten Schiff, das die Nordostpassage durchquert. Doch im Waisenhaus bemerkt Mika, dass einige der älteren Kinder sich merkwürdig verhalten. Als Kommissar Hoff wegen einer Diebstahlserie auf sie zukommt, erkennt Mika eine mögliche Verbindung. Was planen die Kinder und wer hilft ihnen? Um ihre Freunde zu beschützen, muss Mika den Fall schnell lösen, denn alles deutet auf einen Zusammenhang mit der Vega hin, die Stockholm mit jedem Tag ein Stück näherkommt ...
Weitere Bände der Reihe:
Mika Mysteries – Der Ruf des Nachtraben (Band 1)
Mika Mysteries Band 3 erscheint im Herbst 2026
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Tauriel
Thalia Book Circle Community
5/5
13.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Neues von Mika
Kennt ihr schon Mika? Nein! Dann wird es aber höchste Zeit, und holt euch den ersten Band. Hier handelt es sich um den zweiten Teil dieser außergewöhnlichen Geschichte um Mika und es geht nahtlos weiter.
Es ist endlich Frühling und der harte Winter von 1880 in Stockholm ist vorüber.
Die Stockholmer freuen sich auf ein großes Ereignis, das im Hafen stattfindet.Die „VEGA“ ein berühmtes Schiff ,welches als erstes die Nordostpassage befahren hat, wird hier Station machen.
Währenddessen keimt bei den Zöglingen im Waisenhaus die Hoffnung auf eine eigene Familie auf, um so dem trostlosen Einerlei zu entfliehen.
Als sich Taschendiebstähle häufen, vermutet Mika Zusammenhänge und begibt sich auf Spurensuche. Auch hier beobachtet Mika alles sehr genau und zieht eigene Schlüsse.
Hier verknüpft der Autor Fiktion und historische Begebenheiten miteinander und hat so eine spannende Geschichte entstehen lassen die ich gerne zeitgleich gehört und gelesen habe und empfehle es gerne. Das Hörbuch wird professionell von Julia Nachtmann vorgelesen.Mit ihrer angenehmen Stimme haucht sie den Figuren leben ein. Über vier Stunden spannende Unterhaltung bei der nächsten längeren Fahrt.
Rabbitmaus
Thalia Book Circle Community
5/5
26.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannende Fortsetzung
Absolute Leseempfehlung meinerseits und das nicht nur für lesebegeisterte ältere Kinder, auch für Erwachsene absolut lesenswert.
Der Autor entführt den Leser wieder in eine andere Zeit, in der es alles andere als zimperlich zugeht und mittendrin Mika, die so selbstbewusst und clever auftritt, dass man sie viel älter schätzt, als sie ist.
Die Geschichte startet auch diesmal wieder sehr düster und zeigt die Umstände in der damaligen Zeit. Sofort war ich auch wieder mittendrin und fieberte mit Mika mit, die die Welt manchmal auch nicht versteht.
Ihre Freunde befinden sich in potenzieller Gefahr und auch ihr kleiner Schützling ist erkrankt. Mit vielen Dingen muss sie sich auseinandersetzen und gerät dabei selbst in große Gefahr. Gut, dass sie trotz vieler negativer Dinge auch Freunde hat, die ihr beistehen.
Souverän meistert sie ihre Aufgaben, die unheimlich spannend sind. Der Schreibstil riss mich auch diesmal mit und das Tempo war rasant, denn es passiert immer etwas. Die persönliche Note ist toll herausgearbeitet und konnte mich voll überzeugen.
Ich freue mich jetzt schon auf ein weiteres Buch rund um Mika, denn es bleibt noch einiges offen, was sie persönlich betrifft.
Bewertung
5/5
27.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannendes Lesevergnügen für jung und alt
Das Cover von Band 2 passt super zur Story und bleibt der Reihe optisch treu. Ich mags.
Kaum schlug ich das Buch auf und las die ersten Zeilen, war ich sofort wieder in Mikas Schatten. Ich liebe dieses kluge Waisenmädchen, dass loyal, schlau und mutig, aber nicht naseweis, ist. Dieser Fall ist erneut spannend, verzwickt sowie unvorhersehbar. Auch wenn einige Rollen ein Bauchzwicken verursachen, kommt man nicht dahinter, wohin die Reise geht. Sobald man es erahnt, gehts Schlag auf Schlag und ließ mein kriminalistisches Herz mitfiebern.
Und dennoch ist bisher nicht alles aufgedröselt, so dass ich mich auf einen weiteren Band freue und natürlich auf mir liebgewonnene Charaktere.
Ich würde die Buchreihenfolge empfehlen, auch wenn der Fall vom ersten Band unabhängig ist. Die Charaktere schleppen ihre Päckchen mit sich und möchten ingesamt betrachtet werden.
Fazit : Wer Band 1 liebt, liebt auch Band 2. Mika ist nicht nur was für junge Lesende, sondern lässt auch fortgeschrittene Altergruppen mitfiebern. Die Atmosphäre des 19. Jahrhunderts wird authentisch dargestellt und ich war überrascht, welche Fortschritte es da dennoch schon gab. Für alle mit detektivischem Spürsinn zwischen 12 und 99 Jahren uneingeschränkt geeigenet.
dr_juergen
aus Arnsberg
5/5
25.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein perfekter Jugendkrimi aus Schweden
Der zweite Band der Myka Mysteries -Reihe hat mich noch mehr begeistert als der erste Band! Die Figuren entwickeln sich auf unerwartete - aber sehr interessante Weise fort und der Spannungsbogen war noch perfekter. "Die Spur der Meisterdiebin" liegt hart an der Grenze zum Page-Turner, bei dem nicht aufhören kann zu lesen. Interessant finde ich auch die Einblicke, die man in das Leben der Schweden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bekommt, Da dürfte - nach meinem Geschmack - ruhig noch ein klein wenig mehr Alltag auftauchen, z.B. dass ein Kind zum Zahnarzt muss oder was ein Brot kostet. Was isst ein Arbeiter, wie lang muss er arbeiten täglich? Aber das sind kleine Meckereien an einem ansonsten perfekten Jugendkrimi. Große Leseempfehlung
MoMe
5/5
17.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein spannungsvoller historischer Jugendkrimi
Schon beim Aufklappen des Buches begrüßt mich die wunderschöne Karte von Stockholm um 1885. Sie ist in einem warmen, rötlichen Ton gehalten, passend zum Cover und zeigt die sieben Schauplätze der Geschichte. Die Platzierung im Buchdeckel ist ideal: Ich kann mich sofort orientieren und bekomme ein Gefühl dafür, wie weit die einzelnen Orte voneinander entfernt liegen.
Bereits das erste Kapitel lässt meinen Puls schneller schlagen. Die wagemutige Mika balanciert über einen Dachfirst und mir bleibt beim Lesen die Luft weg. Was macht sie da oben und warum hat sie keine Angst? Die Atmosphäre ist sofort dicht, die unterschwellige Gefahr spürbar und ich freue mich über das Wiedersehen mit Mika und Rufus.
Mika Mysteries – Die Spur der Meisterdiebin beginnt im Waisenhaus, welches Mikas Zuhause ist. Johan Rundberg zeichnet erneut ein realistisches Bild des historischen Stockholm und verbindet die sozialen Unterschiede mit einem spannenden kriminalistischen Plot. Authentische historische Ereignisse fließen in die Handlung ein, sodass ich mir alles hervorragend vorstellen kann.
Der personale Erzähler bleibt ganz nah bei Mika. Ich erlebe die Geschichte ausschließlich durch ihre Wahrnehmungen. Ihre Gefühle und ihre innerliche Zerrissenheit zwischen Gewissenhaftigkeit zum Wohle, die ihr am Herzenliegen und starren gesellschaftlichen Regeln erzeugen eine emotionale Nähe. Mika ist keine klassische Heldin, sondern eine starke Persönlichkeit, die Verantwortung für die jüngeren Kinder übernimmt. Ihre Beobachtungsgabe ist bemerkenswert und ihr Wunsch nach Wahrheit sowie ihr Bedürfnis, die Menschen zu schützen, die sie als Familie betrachtet, machen sie absolut liebenswert. Ihre Entscheidungen sind stets plausibel in die Handlung eingebettet und ich liebe ihre Entwicklung in diesem Band ganz besonders.
Amelia, die Heimleitung, ist eine strenge, aber notwendige Autoritätsfigur. Die Armut im Waisenhaus ist groß und wie schwer es ist, die Kinder durchzubringen, wird besonders an der kleinen Nora deutlich. Sie ist noch ein Baby und leidet bereits so stark an Hunger, dass es lebensbedrohlich wird. Sachlich, aber ungeschönt wird hier klar: Kinder, die nicht stark genug sind, können im Waisenhaus sterben. Eine Romantisierung findet nicht statt, es wird aber auch nicht grausam dargestellt. Eher bedient hier Johan Rundberg eine sachliche Nüchternheit, die ehrlich zeigt, wie die damaligen Lebensverhältnisse unter den armen Menschen waren.
Dieses Mal rücken die Kinder Ossian und Kristina stärker in den Fokus. Sie repräsentieren das Schicksal vieler Waisenkinder und zeigen eindrücklich, wie nah Hoffnungslosigkeit und Hoffnung beieinanderliegen.
Riesig freue ich mich darüber, dass auch Kommissar Valdemar Hoff wieder dabei ist. Er wirkt noch desillusionierter als zuvor, aber ich mag, wie er immer mehr zu einer Art Vaterfigur für Mika wird. Ihr gegenseitiger Respekt und seine vorsichtige Fürsorge rühren mich. Trotz seiner Skepsis vertraut er Mika. Das verleiht der Geschichte eine wunderbare Dynamik.
Besonders spannend wird es, als Henrietta in die Handlung tritt. Sie ist gekonnt ambivalent und mysteriös inszeniert. Ich kann selbst entscheiden, ob ich sie sympathisch finde oder ob ich wie Mika lieber vorsichtig bleibe. Diese Ungewissheit macht sie zu einer der faszinierendsten Figuren des Bandes.
Der Schreibstil ist klar, bildhaft und lebendig. Die Dialoge treiben die Handlung packend voran, und ich liebe es, dass die klassische Gut–Böse-Struktur vermieden wird. Stattdessen arbeitet Rundberg mit Grauzonen, was die Geschichte vielschichtiger macht.
Der Spannungsaufbau ist ein Traum. Mika Mysteries – Die Spur der Meisterdiebin verbindet zwei Handlungsebenen auf eine packende Weise. Das realistische Leben im Waisenhaus und die zunehmend komplexe Kriminalhandlung. Feine Handlungsfäden, die teilweise schon im ersten Teil begonnen wurden, ziehen sich weiter und werden auch über Band 2 hinausreichen. Die Hauptfäden machen die Geschichte rasant, unterhaltsam und mysteriös. Nicht immer werden Mikas Pläne sofort erklärt und ich verfolge gespannt, wie sich alles entwickelt. Ständig taucht etwas neues Geheimnisvolles auf, das ich genauso ergründen möchte wie Mika. Ich merke kaum, wie ich Seite um Seite lese.
Im Gegensatz zum ersten Band, der durch den eisigen Winter eine düstere Grundstimmung trägt, fühlt sich dieser Teil insgesamt hoffnungsvoller an. Der Frühling hält Einzug und mit ihm schleicht sich mehr Wärme und Zuversicht in die Geschichte, ohne die Härte der Realität auszublenden.
Der Showdown packt mich richtig. Wie schon zu Beginn halte ich vor Spannung den Atem an. Die Auflösung, die ich nicht durchschaue, ist genial und lässt mich vor Freude in die Hände klatschen. Und obwohl viele Fragen beantwortet werden, bleiben genug Fäden offen, um meine Vorfreude auf den nächsten Band zu schüren.
Fazit:
Mika Mysteries – Die Spur der Meisterdiebin steht dem ersten Band in nichts nach. Es ist ein spannungsvoller historischer Jugendkrimi mit emotionaler Tiefe, einer dichten Atmosphäre, einem hohen Spannungslevel und mehreren überzeugenden Settings.
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