Produktbild: Der Tag war schön und ich dachte an dich
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Der Tag war schön und ich dachte an dich Roman | Zwei Sommer in Italien, zwei Sommer, die alles verändern

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19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.06.2026

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2727 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

9783644024243

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

19.06.2026

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2727 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

9783644024243

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Das Ende der Kindheit in der bittersüßen Schwere des Sommers

Eva am 21.06.2026

Bewertungsnummer: 3173901

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zwei Sommer in der Lombardei, zwei Lebensabschnitte. Im ersten brütend heißen Sommer ist Leo 10, hilft im Hotel der Familie als Zimmermädchen. Sie sammelt ein, was die Gäste in den Zimmer hinterlassen haben, Ohrringe aber auch Haare, Tampons, intime Details, Ekliges, Hinterlassenschaften der Körper im Raum. Abends erzählt ihr Vater ihr von der Ilias, der griechischen Mythologie, Achilles, Odysseus, Telemachos. Berauscht vom Alkohol, benebelt von der Sommerhitze, beflügelt von der Literatur ist er nah und fern zugleich, verschwindet zwischen den Seiten, erscheint nach Belieben in der Realität oder bleibt für seine Kinder unauffindbar. Die Beziehung Leos zu ihrem Vater ist voller Brüche, der Vater wird selbst zur Heldenerzählung des in sich gefangenen Kriegers. Die Sommer sind zitronig überbordend, heiß und schön, doch an den Bruchstellen lauert die Melancholie. Jahre später ist die Nonna alt, der Bruder fremd geworden, Leo zurück in Italien, verfolgt von einer alten Schuld. Als Dolores vor der Tür steht, verliebt Leo sich so stürmisch, dass ihr das Herz birst. Die Liebe scheint die Zeit auszudehnen, sie erstreckt sich in die Vergangenheit und gib ihr eine Zukunft zurück. Der Sommer wird zum Sommer der Erkenntnis, denn den eigenen Körper zu kennen ist Leos Vision der reinsten Form der Selbsterkenntnis. Der Tag war schön und ich dachte an dich ist sinnlich, körperlich in allen Facetten. Der Körper wird Spiegel und Metapher, Organ, Gefühl, Werkzeug und Echo der Selbsterkenntnis. Sofia Montrone erzählt eine bittersüße Geschichte über dieLiebe und die Eroberung des eigenen Platzes in der Welt. Ambivalente Figuren voller Hoffnung und Schwächen, Ängsten und Zugewandtheit lassen die Sprache heller leuchten als den üppigen Sommer Italiens. Ein elegischer Sommerroman, groß und virtuos wie eine italienische Oper, lebensnah, traurig und sprachlich beeindruckend schön.

Das Ende der Kindheit in der bittersüßen Schwere des Sommers

Eva am 21.06.2026
Bewertungsnummer: 3173901
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zwei Sommer in der Lombardei, zwei Lebensabschnitte. Im ersten brütend heißen Sommer ist Leo 10, hilft im Hotel der Familie als Zimmermädchen. Sie sammelt ein, was die Gäste in den Zimmer hinterlassen haben, Ohrringe aber auch Haare, Tampons, intime Details, Ekliges, Hinterlassenschaften der Körper im Raum. Abends erzählt ihr Vater ihr von der Ilias, der griechischen Mythologie, Achilles, Odysseus, Telemachos. Berauscht vom Alkohol, benebelt von der Sommerhitze, beflügelt von der Literatur ist er nah und fern zugleich, verschwindet zwischen den Seiten, erscheint nach Belieben in der Realität oder bleibt für seine Kinder unauffindbar. Die Beziehung Leos zu ihrem Vater ist voller Brüche, der Vater wird selbst zur Heldenerzählung des in sich gefangenen Kriegers. Die Sommer sind zitronig überbordend, heiß und schön, doch an den Bruchstellen lauert die Melancholie. Jahre später ist die Nonna alt, der Bruder fremd geworden, Leo zurück in Italien, verfolgt von einer alten Schuld. Als Dolores vor der Tür steht, verliebt Leo sich so stürmisch, dass ihr das Herz birst. Die Liebe scheint die Zeit auszudehnen, sie erstreckt sich in die Vergangenheit und gib ihr eine Zukunft zurück. Der Sommer wird zum Sommer der Erkenntnis, denn den eigenen Körper zu kennen ist Leos Vision der reinsten Form der Selbsterkenntnis. Der Tag war schön und ich dachte an dich ist sinnlich, körperlich in allen Facetten. Der Körper wird Spiegel und Metapher, Organ, Gefühl, Werkzeug und Echo der Selbsterkenntnis. Sofia Montrone erzählt eine bittersüße Geschichte über dieLiebe und die Eroberung des eigenen Platzes in der Welt. Ambivalente Figuren voller Hoffnung und Schwächen, Ängsten und Zugewandtheit lassen die Sprache heller leuchten als den üppigen Sommer Italiens. Ein elegischer Sommerroman, groß und virtuos wie eine italienische Oper, lebensnah, traurig und sprachlich beeindruckend schön.

Ein Sommerroman voller Tiefe

Jürg K. am 15.06.2026

Bewertungsnummer: 3168215

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman, fühlt sich an wie ein langsam flackerndes Sommerlicht, warm, melancholisch und voller unausgesprochener Erinnerungen. Die Lombardei wird hier nicht als Postkartenidylle gezeichnet, sondern als ein Ort, an dem Kindheit, Verlust und Erwachsenwerden ineinander übergehen. Leo ist eine Figur, die mich sofort berührt hat. Ein Mädchen, das zwischen den kuriosen Fundstücken der Hotelgäste und den mythologischen Geschichten ihres Vaters aufwächst, und das viel zu früh begreift, wie zerbrechlich die Welt sein kann. Der Unfall, für den sie sich verantwortlich fühlt, markiert diesen schmerzhaften Schnitt ein Moment, der wie ein Schatten über allem liegt. Jahre später kehrt Leo zurück, und die Atmosphäre ist von einer leisen Fremdheit durchzogen. Die Beziehung zu ihrem Bruder ist brüchig geworden, die Nonna gealtert, das Dorf vertraut und doch verändert. Besonders eindrucksvoll ist, wie der Roman zeigt, dass Heimat nicht nur ein Ort ist, sondern ein Gefühl, das man verlieren und vielleicht wiederfinden kann. Als Dolores auftaucht, bringt sie ein neues Leuchten in Leos Leben. Die Liebe zwischen den beiden entsteht nicht laut, sondern wie ein warmer Strom, der Leo wieder ins Spüren bringt. Für mich ist das Buch ein poetischer, zarter Blick auf Identität, Schuld und die Möglichkeit, sich neu zu öffnen ein Sommerroman voller Tiefe und stiller Schönheit.

Ein Sommerroman voller Tiefe

Jürg K. am 15.06.2026
Bewertungsnummer: 3168215
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman, fühlt sich an wie ein langsam flackerndes Sommerlicht, warm, melancholisch und voller unausgesprochener Erinnerungen. Die Lombardei wird hier nicht als Postkartenidylle gezeichnet, sondern als ein Ort, an dem Kindheit, Verlust und Erwachsenwerden ineinander übergehen. Leo ist eine Figur, die mich sofort berührt hat. Ein Mädchen, das zwischen den kuriosen Fundstücken der Hotelgäste und den mythologischen Geschichten ihres Vaters aufwächst, und das viel zu früh begreift, wie zerbrechlich die Welt sein kann. Der Unfall, für den sie sich verantwortlich fühlt, markiert diesen schmerzhaften Schnitt ein Moment, der wie ein Schatten über allem liegt. Jahre später kehrt Leo zurück, und die Atmosphäre ist von einer leisen Fremdheit durchzogen. Die Beziehung zu ihrem Bruder ist brüchig geworden, die Nonna gealtert, das Dorf vertraut und doch verändert. Besonders eindrucksvoll ist, wie der Roman zeigt, dass Heimat nicht nur ein Ort ist, sondern ein Gefühl, das man verlieren und vielleicht wiederfinden kann. Als Dolores auftaucht, bringt sie ein neues Leuchten in Leos Leben. Die Liebe zwischen den beiden entsteht nicht laut, sondern wie ein warmer Strom, der Leo wieder ins Spüren bringt. Für mich ist das Buch ein poetischer, zarter Blick auf Identität, Schuld und die Möglichkeit, sich neu zu öffnen ein Sommerroman voller Tiefe und stiller Schönheit.

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Der Tag war schön und ich dachte an dich

von Sofia Montrone

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