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Der Schrein der Könige Historischer Roman über die Erschaffung des größten Schatzes des Kölner Doms: des Dreikönigenschreins

26

24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2704

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/4,1 cm

Gewicht

654 g

Farbe

Dunkelbraun

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0184-0

Beschreibung

Rezension

"Ob Kriminalroman oder historischer Roman, Sabine Weiss ist in jedem Genre ein Ass!" Alex Dengler, Dengler's Buchkritik, 20.04.2026

Produktdetails

Verkaufsrang

2704

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/4,1 cm

Gewicht

654 g

Farbe

Dunkelbraun

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0184-0

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Meisterstück des Goldschmieds

    Die Autorin kannte ich bisher nur durch ihre Sylt-Krimi-Reihe “Liv Lammers”. Aber sie kann auch wunderbare historische Geschichten erzählen. Die Geschichte über die Erschaffung des Dreikönigsschreins. Der größte Schatzes des Kölner Doms. Das größte und bedeutendste Reliquiar des Mittelalters. Ein Meisterwerk der Goldschmiedekunst aus Gold, Silber und Edelsteinen Geschaffen zwischen etwa 1190 und 1220/30 von Nikolaus von Verdun und seiner Werkstatt. Es ist ein umfangreicher historischer Roman mit fiktiven Ereignissen und Figuren versetzt, der uns auf eine spannende und informative Zeitreise mitnimmt. Man taucht nicht nur in das Leben von Nikolaus und seiner Familie ein, man erfährt auch vieles aus der damaligen Zeit. Mir gefallen Romane, die solche Kunstwerke, ihre Entstehung und was dahinter steckt, zum Leben erwecken und ihnen auf unterhaltsame Weise ein Gesicht geben. Nachdem der Erzbischof Rainald von Dassel 1164 die Gebeine der drei heiligen Könige aus Mailand nach Köln brachte, war die Idee geboren, ihnen einen würdigen Schrein anzufertigen. Diese Aufgabe fällt Nikolaus zu und er muss seine Heimat Verdun verlassen und mit seinen drei Kindern nach Köln ziehen. Es ist keine leichte Aufgabe. Eine neue Heimat für seine Kinder, Widerstand der einheimischen Goldschmiede, die Auflehnung seines ältesten Sohnes, politische und religiöse Probleme, fordern ihn täglich. Die Autorin hat das so wunderbar erzählt, beschrieben und bildlich veranschaulicht, dass diese Geschichte eine richtige Sogwirkung auf mich ausgeübt hat. Es macht großen Spaß darin einzutauchen, mitzufiebern und alles hautnah mitzuerleben. Dank des Personenverzeichnisses hat man alle Beteiligten im Blick.

  • Bewertung

    5/5

    22.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein Leben könnte anders sein

    Ich denke ich bin nicht die Einzige, die sich manchmal fragt, ob Früher die Welt nicht besser war. Mehr Kontakt zu realen Menschen, mehr Kommunikation und mehr wirkliches Leben. Fokus auf sich und die nahe Umgebung und nicht Sorgen von der ganzen Welt auf sich nehmend. Weniger Entscheidungen treffen, da es weniger Wahl gab und mehr Verbundenheit zur Natur. Doch dieses Buch zeigt, wie es damals wirklich aussah. Wir blicken in das Leben von Nikolaus von Verdun, dem Künstler des Schreins der drei heiligen Könige. Mag erst mal nicht aufregend klingen ein Leben eines Künstlers zu lesen. Doch da mag man sich täuschen, denn das Buch ist alles andere als langweilig. Hinzu kommt, dass wir mehr Wissen erlangen über Ihn und die damalige Zeit. Der historische Roman beginnt mit einem schon interessanten Vorspann, wodurch wir weitere Personen der Zeit kennen lernen. Und schon einige Kapitel weiter geht es in das traurig-wahre Leben von Nikolaus. Es scheint, als habe ihn das Leben verlassen. Zwar weiß er, dass er für seine Kinder weiter machen muss, doch mit den kürzlichen Todesfällen seiner Frau und seines Sohnes war dies leichter gedacht als getan. Das Bier holt ihn immer wieder zur Ruhe, aber nicht zur Vernunft und zur Arbeit. Doch auf ihn wartet eine eher weniger begeisternde Überraschung. Sein jüngerer Bruder ist zu Besuch. Dieser lebt genau ein anderes Leben als er. Reich und mit allem was man zu scheinen braucht. Das Verhältnis zwischen Beiden ist nicht so prickelnd. Und doch will der jüngere Bruder ihn ein Angebot machen, was sein Leben verändern könnte. Ob Nikolaus vertrauen kann, weiß er nicht. Aber was er weiß, dass es nicht so weiter geht wie bisher. Daher muss er eine Entscheidung treffen, die die Kinder nicht so begeistern wird. Mir gefällt an dem Buch so ziemlich alles. Die Schreibweise, die Tiefe, das historische, das erfundene. Und die Charaktere sind alle interessant, auch wenn diese nicht immer die Besten sind. Doch aus jeden kann man wieder etwas lernen. Vor allem mag ich, wie die Gefühle einen mitreißen. Aber auch die Landschaft und die Gespräche fühlen sich an, als wären sie wirklich vor meinen Augen. Auch wenn die Seitenzahl erst mal erschlagend klingen mag, so kann ich das Buch wirklich empfehlen.

  • Nike

    5/5

    12.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Schrein der Könige

    Nach einem schweren Schicksalsschlag nimmt der lothringische Goldschmied Nikolaus im fernen Köln einen gewaltigen Auftrag an: Er soll einen goldenen Schrein zu Ehren der heiligen drei Könige erschaffen. Sabine Ebert entführt uns mit "Der Schrein der Könige" ins 12. Jahrhundert in Köln. Nikolaus von Verdun reist mit seinen drei noch lebenden Kindern in die große Stadt am Rhein, hat dort aber reichlich Mühe, überhaupt akzeptiert zu werden und diese riesige und sehr langwierige Aufgabe zu erfüllen. Das Buch beschreibt das Leben von Nikolaus und seinen Kindern, bietet aber auch immer wieder Einblicke in die historischen Geschehnisse dieser Zeit. Ich fand es unglaublich spannend, das Leben der Handwerker dieser Epoche mitzuerleben und mehr über die Geschichte des Dreikönigsschreins zu erfahren. Nikolaus hat mir als Figur sehr gefallen. Er ist ein fleißiger, talentierter, aber leider auch vom Schicksal sehr mitgenommer Mensch, der mir von Anfang an sympathisch war. Auch seine Tochter Anne und der jüngste, kränkliche Sohn Bastien habe ich im Laufe der Geschichte sehr ins Herz gefasst. Der ältere Bruder Louis dagegen hat mich sehr oft gedanklich die Augen rollen lassen, so oft wie er den Ärger geradezu gesucht hat. Die Geschichte hatte für mich alles, was einen guten historischen Roman ausmacht: sie war gut recherchiert, hat mich einiges über die beschriebene Zeit gelehrt, war sehr fesselnd mit Characteren, die mir ans Herz gewachsen sind. Auch die Ausstattung mit Personenverzeichnis und Glossar fand ich gut und hilfreich. Nur eine Karte vom damaligen Köln hat mir gefehlt. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass es zum Ende hin große Zeitsprünge gab, die mich immer wieder aus dem Lesefluss rissen und ein wenig gehetzt wirkten. Hier hätte ich sehr gern noch ein paar Kapitel länger Zeit gehabt, um die Geschehnisse zu verfolgen. Insgesamt aber ein richtig tolles Buch, dass ich gerne weiterempfehle.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    11.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Dreikönigenschrein und sein Erbauer

    Wie oft steht man staunend vor einem Kunstwerk, egal ob weltlich oder sakral und weiß nichts über seinen Erschaffer. So ist es auch beim Dreikönigenschrein in Köln, der bis heute jedes Jahr Millionen von Besuchern in seinen Bann zieht. Die Autorin  gibt nun dem Künstler ein Gesicht und eine bewegte Familiengeschichte, die zugleich einige Informationen zu den damaligen politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen liefert. Nikolaus von Verdun ist ein begnadeter Goldschmied und so ist es nicht verwunderlich, dass die Wahl des Kölner Erzbischofs auf ihn fällt. Von dieser Tatsache ausgehend erzählt die Autorin seine zum Teil fiktive Lebensgeschichte, die sich so zugetragen haben könnte. Die Kölner Goldschmiede sind nicht begeistert, dass ein Fremder diesen prestigeträchtigen Auftrag bekommt. Zum Glück steht der Mönch Gilles Nikolaus und seiner Familie zur Seite, hilft Probleme zu lösen und gibt Zuspruch, wenn es notwendig ist. Nikolaus ältester Sohn Louis ist ein Tunichtgut, der immer mehr dem Vater entgleitet und erhebliche Probleme bereitet. Er war definitiv eine Person, die ich von Herzen verabscheut habe und dessen Schicksal  die Ernte seines Verhaltens war. Nur gut, dass Nikolaus noch den jüngeren Sohn Bastien hat, der  zwar kränklich ist, aber große Begabung für das Handwerk zeigt. Nikolaus ist Witwer und hätte gerne wieder eine Ehefrau. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihm. Hingegen gewinnt er immer mehr an Ansehen für seine Arbeit am Schrein. Die Arbeit geht schleppend voran. Mal fehlt das Geld, mal sind die Mächtigen mit ihren kriegerischen Auseinandersetzungen beschäftigt oder haben Sonderwünsche und machen die Arbeit vieler Monate zunichte.  Beide Handlungsstränge konnten mich fesseln. Mir war nicht bewusst , wie viel Mühe und widrige Umstände, die Herstellung des  Schreins begleiten haben. So ist es nicht überraschend, dass bis zu seiner Fertigstellung fast 40 Jahre vergangen sind. Auch Nikolaus Familiengeschichte fand ich interessant und oft bewegend. Beides hat sich für mich gut ergänzt und mir einige unterhaltsame Lesestunden beschert. 

  • Magnolia

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    11.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannender Einblick in die Erschaffungsgeschichte des Dreikönigenschreins

    Sabine Weiss nimmt ihre Leser in ihrem neuesten historischen Roman „Der Schrein der Könige“ mit nach Köln ins ausgehende 12. Jahrhundert. Zunächst jedoch sind wir in Mailand, als Erzbischof Rainald von Dassel die Gebeine der Heiligen Drei Könige an sich bringt, um diese dann nach Köln zu schaffen. Und hier ist es der Goldschmied Nicolaus von Verdun, der den Auftrag für den Dreikönigenschrein erhält. Die Autorin versteht es, historisch Verbürgtes mit fiktiven Elementen anzureichern. Das Historische schwingt in ihrer Geschichte um Nicolaus von Verdun immer mit, wobei wir viel von der Goldschmiedekunst an sich erfahren. Auch sind es die Anfänge der Zunft der Goldschmiede, die sich in jener Zeit in Bruderschaften zusammenfinden. Der Lothringer Goldschmied und Emailmaler Nicolaus hatte dabei einen schweren Stand, galt er doch als Zugezogener und einer, der den Kölnern die Arbeit wegnimmt. Ihm werden neben dem Dreikönigenschrein etliche andere Werke zugeordnet wie etwa dem Marienschrein in Tournai (Belgien), der hier auch Erwähnung findet. Die Goldschmiedekunst an sich mit all den edlen Materialien wie Gold, Silber, Edelsteine und mehr und die Erschaffung der filigranen, sehr lebendigen Figuren wird anschaulich beschrieben, daneben ist es die historische Figur Nicolaus und seine fiktive Familie mitsamt mehr oder weniger Gleichgesinnten, denen ich gespannt folge. Mit seiner früh verstorbenen Frau hatte er fünf Kinder, zwei davon sind ebenfalls schon gegangen. Mit Louis, Anne und Bastien zieht er des Auftrags wegen nach Köln, auch spielt sein Bruder Charles eine ziemlich finstere Rolle. Wir verfolgen den Weg von jedem einzelnen Mitglied der Familie, jeder hat auf seine ureigene Weise mit sich und so manch Unwägbarkeiten zu kämpfen. Wobei Louis eher dem leichtlebigen Charles gleicht, sich gerne mit halbseidenen Gestalten einlässt, Bastien dagegen hat schon in ganz jungen Jahren gesundheitliche Probleme und Anne ist es, die die Familie zusammenhält. Auch weiß sie viel über Kräuter und deren Heilwirkung, sie hat auch ein großes Herz für die Abgehängten, für diejenigen, die am Rande der Stadtgemeinschaft ihr kärgliches Dasein fristen. Durch diese fiktive Geschichte erfahren wir viel über das Leben anno dazumal, es ist ein kurzweiliger Einblick in die gesellschaftlichen Schichten und selbstredend dürfen die realen Begebenheiten und die damals lebenden Persönlichkeiten hier nicht fehlen. Der historische Bezug ist stets gegeben, angefangen von Kaiser Friedrich I., als Barbarossa wohlbekannt, auf dessen Anweisung Rainald von Dassel, der auch Erzkanzler von Italien war und besagte Gebeine nach Köln holt über Nicolaus und seinem Entschluss, dem Kölner Domkapitel einen Entwurf für den Schrein zu präsentieren und seiner (fiktiv dargestellten) Reise nach Köln, bei dem er sich dem Tross eines Gewürzhändlers anschließt bis hin zur Ankunft und den anfänglichen Schwierigkeiten, eine Unterkunft zu finden und später dann seine Werkstatt einzurichten. Der Thronstreit nach dem Tod Heinrich IV. zwischen dem Staufer Philipp von Schwaben und dem Welfen Otto von Braunschweig mitsamt der Rolle, die Papst Innozenz III. dabei inne hat, ist ausreichend thematisiert. Wir begegnen noch so einigen historischen Persönlichkeiten, auch werden die Kinderkreuzzüge erwähnt bis hin zu Franz von Assisi, der hier aber eher als Randfigur fungiert. Dies ist lediglich ein kurzer Abriss dessen, was Sabine Weiss sehr eindrucksvoll in ihrem „Schrein der Könige“ beschreibt. Das gut gegliederte Personenverzeichnis mit den historisch gekennzeichneten Figuren ist der perfekte Einstieg ins Buch, abgerundet durch das Glossar und die historischen Anmerkungen zum Schluss bildet der gut recherchierte Roman ein lesenswertes Gesamtbild um den goldenen Schrein, der auch heute noch in all seiner Pracht im Kölner Dom besichtigt werden kann.

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