Baronin Luise von Callenhoff lädt zur Sommerfrische in ihre Villa. Im adriatischen Frühsommer, umgeben von Pinien und der rauen Schönheit des Triester Karsts, verbringen drei Frauen und drei Männer wonnige Tage. Sie speisen, trinken und tanzen, wandern und baden im Meer. Inspector Bruno Zabini ist einer von Luises Gästen und überrascht von der freizügigen Leichtigkeit, mit der die Gäste unter Luises Führung die Konventionen der k.u.k. Gesellschaft brechen. Was keiner ahnt: Die illustre Gesellschaft wird von argwöhnischen Augen beobachtet.
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Philiene
aus Süsel
5/5
21.03.2026
eBook (PDF)
Sommerfrische
Einmal mehr geht es in das Triest der Kaiserzeit. Zurück zu Bruno Zabini.
Diesesmal verbringt er zusammen mit seiner Freundin Louise und zwei befreundeten Paaren ein paar Tage in Louises Landhaus. Die drei Paare verbringen ein paar unbeschwerte Tage und merken dabei nicht das sie beobachtet werden...
Dieses Buch unterscheidet sich ein wenig von den Vorhergegangen. Es geht diesesmal sehr ins Private und ich würde es fast als sinnlich bezeichnen. Die eigentlich komplizierte Kombination ist wunderbar beschrieben und die ganze Atmosphäre hat mir gut gefallen.
Günter Neuwirth hat mich mit auf eine Reise 7n die Vergangenheit genommen und dabei eine Mischung aus einer knisternden Urlaubsgeschichte und einem spannenden Roman geschrieben der mich wieder einmal überzeugt hat. Ein toller Schauplatz und originelle Charakter, ein Polizist außerhalb der Norm und Frauen die ihrer Zeit weit voraus sind.
Sehr zu empfehlen.
Yvonne
aus Frankfurt am Main
4/5
15.03.2026
eBook (PDF)
Ein Kriminalroman einmal ganz anders
Im 6.ten Teil der Bruno Zabini Reihe finden sich sechs Personen zu einer illustren Gruppe zusammen, um die Sommerfrische auf dem Landgut der Baronin Luise Callenhoff zu genießen. Zwischenzeitlich ist sie mit Bruno Zabini liiert und hat ihre Freunde Sergio und Fedora sowie das frisch verlobte Paar Carolina und Arthur zu sich eingeladen. Und hier beginnt tatsächlich ein Reigen, wie der Titel so zutreffend aussagt. Die Paare geben sich einigen vergnüglichen Tagen hin, mit Ausflügen, feinem Essen und erotischen Aktivitäten. Dabei werden sie jedoch beobachtet. Wer dieses ist und was dann alles folgt, das muss der Leser selbst herausfinden.
Ich fand die Sprache ganz wunderbar getroffen. Sie hat mich neben all den bildhaften Beschreibungen des Landhauses und seiner Umgebung wahrlich in die k.u.k.-Zeit versetzt. Was ich nicht erwartet hatte war, dass die Geschichte durchaus spicy ist. Sie beinhaltet zudem dann auch Kriminalelemente, jedoch steht die Geschichte um die Sommerfrischler, ihre persönlichen Beziehungen, Erwartungen ans Leben, im Vordergrund. Mir hat es gefallen. Vorkenntnisse aus den vorherigen Teilen braucht man nicht, ich bin ohne Vorkenntnisse sehr gut in die Geschichte gekommen. Der Autor macht genügend Ausführungen, so dass man die Beziehungen untereinander genau kennt. Wer einen Kriminalroman „einmal ganz anders als gewöhnt oder auch nur gedacht“ lesen möchte, der ist hier genau richtig. Ich empfehle den Roman sehr gerne weiter.
Bewertung
aus Oberursel
5/5
12.04.2026
Buch (Taschenbuch)
erotische Sommerfrische meets Krimi meets historischen Roman
Ich liebe ja historische Krimis, und speziell diese Epoche, die Ära kurz vor Ausbruch des erste Weltkriegs, finde ich spannend. In Kombi mit einem Setting im an der Adria, und ich bin schon mal interessiert :-) Schönes Cover – ich habe geordert :-) Ich habe erst danach festgestellt, dass es sich hier um Band 6 einer Reihe handelt, aber um es gleich vorab zu sagen, man kann hier auch als Leser quer einsteigen, das hat für mich hier gepasst. Ich hatte nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben, man bekommt alles Relevante bezüglich der Protagonisten erzählt, und jeder band scheint in sich abgeschlossen zu sein.
So, hierum geht es (und Achtung, ich werde ein klein wenig spoilern, sorry) : wir sind im Sommer 1908 in der Nähe von Triest, damals noch zugehörig zu Österreich-Ungarn, man spricht deutsch, aber auch italienisch (heute ist Triest italienisch; liegt wenige Km entfernt der slowenischen Grenze, also schon fast Balkan; nur so zur Einordnung). Wir sind in der Sommerfrische, zu der die Baronin Luise von Callendorf eingeladen hat. Und jetzt sag ich gleich, diese Sommerfrische hat es in sich. Das Personal hat Ausgang, und es treffen sich hier 3 befreundete Paare ein, die ein paar sehr unbeschwerte Ferientage verleben möchten. Der Klappentext nennt es „freizügige Leichtigkeit“, ich würde mal sagen, es sind sehr erotische und teils sehr explizit erotisch beschriebene Tage eines hedonistischen Gespannes, das sich aus Noblesse, Theatermenschen und dem Inspektor Zabini zusammensetzt. Also ein ungewöhnliches Team von Protagonisten, um es salopp zu sagen, und ein ungewöhnlicher Hintergrund zu einem Kriminalfall. Allerdings ist diese illustre Gesellschaft nicht nur vergnügungssüchtig, sondern – und das hat mir wiederum sehr gut gefallen – es sind auch sehr viele Gedanken und Gespräche, die sich zwischen den einzelnen Protas entspannen, die einen eher ernsten und „seriösen“ Hintergrund haben: Gastgeberin Luise ist häuslicher Gewalt und einem Aufenthalt in einer Nervenklinik entkommen (der Gatte starb freundlicherweise), und (er)-findet sich neu in ihrem Heilungsprozess, und ein Paar der Gästeschaft steht kurz vor der Hochzeit und steckt für sich die Richtlinien des Zusammenlebens ab. Ich erwähn das, weil ich es extrem cool fand, wenn man sich diverse Ideen vor und nicht nach der Eheschließung macht und diese respektvoll und ehrlich ausdiskutiert….das würde sehr vielen Beziehungen sehr gut tun….. Ja, aber zurück zur Geschichte, wir haben hier noch einen weiteren Erzählstrang um denjenigen, der - siehe Klappentext – die Sommerfrischler „mit argwöhnischen Augen beobachtet“, und um eine herumvagabundierende Kriminellenbande. Zwangsweise haben wir einen Showdown in der Villa, selbstredend wird der Fall gelöst; allerdings anders als ich es erwartet habe, und ganz am Ende haben wir einen Epilog, der mich dermaßen gefesselt hat, das ich mir diesen schon wieder als Prolog für einen komplett neuen Roman vorgestellt habe (ja! Ich will wissen, wie es mit dem Friedrich weitergeht! ). Also sehr cool alles.
Mein Fazit / Leseeindruck: Mich hat der Roman von der ersten Seite an abgeholt. Ich mochte den Teil um die Sommerfrischler sehr gerne lesen; hatte ich so nicht erwartet, hat mir aber echt gefallen, und ich mochte auch hier diesen sprachlich sehr eleganten Stil. Ich glaube zwar nicht, dass wirklich so elaboriert geplaudert wurde, vor allem nicht mehr nach mehreren Promillen :-) , aber es liest sich so schön, das war schlicht schön.
Der Krimi nahm nicht so viel Raum ein vergleichsweise, auch das hatte ich anders erwartet – aber es hat gepasst, für mich war das eine stimmige Mischung. Guter Spannungsbogen, für mich nahbare und authentische Charaktere, und vor allem auch durch die Sprache hatte ich das Gefühl, direkt in diese Zeit versetzt zu sein.
Hab ich so noch nie gelesen, fand ich super gelungen, und werde mal sehen, dass ich den Rest der Reihe auch noch lesen werde .
sigridpt
5/5
06.03.2026
Buch (Taschenbuch)
JENSEITS VON NORMEN
Einmal mehr taucht der Leser ein in eine längst vergangene Epoche, in der es noch die Donaumonarchie gab und eine andere (Welt-) Ordnung herrschte.
Für ein Wochenende im Sommer allerdings möchte Baronin Luise von Callenhoff dem Alltag mit der strengen Etikette entfliehen und hat alles genau geplant.
Sie hat neben Bruno Zabini noch zwei Paare eingeladen, um das Leben zu genießen.
Gutes Wetter, gute Laune, ausgezeichnetes Essen und Trinken sowie Musik und Tanz bestimmen die Tage. Die Freunde sind in ihrer eigenen Blase des Glücks, die allerdings am Ende komplett zerstört ist.
Einzelheiten werden an dieser Stelle natürlich nicht verraten.
Eine spannende und abwechslungsreiche Geschichte vor historischer Kulisse.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und natürlich auch sehr gern fünf Sterne.
Bewertung
4/5
19.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Historischer Krimi mit Inspektor Zabini
Der Krimi ist überraschend anders, die Zeit und die Hauptfiguren um 1900 werden sehr gut dargestellt und beschrieben. Über weite Teile der Handlung steht das Zusammentreffen der sechs Hauptfiguren im Mittelpunkt; der Krimifall entwickelt sich langsam, spitzt sich gegen Ende des Bandes schnell zu und löst sich anders als erwartet auf.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.