In ihrem charmanten Hotel am Getreidemarkt hat Marille einen wohligen Zufluchtsort für Menschen auf der Suche nach Geborgenheit erschaffen, der sowohl Reisende als auch Kreative magisch anzieht. Sie geht ganz in ihrer Rolle als Hotelbesitzerin auf und merkt dabei nicht, dass ihr bester Freund Ferdinand sich mehr und mehr zu ihr hingezogen fühlt. Als ein junger Mann aus Afghanistan auftaucht und Marille ihm Hilfe anbietet, gerät ihre kleine geschützte Welt ins Wanken. Und dann ist da noch Astrid vom Reisebüro nebenan, die verzweifelt Anschluss sucht. Als deren Bruder plötzlich auf der Matte steht, müssen sie sich alle entscheiden: Ist Freundschaft stärker als Hass?
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
22.03.2026
eBook (PDF)
Vielstimmig, sinnlich, gegenwärtig
Mit „Das kleine Hotel am Getreidemarkt“ ist Gerda Stauner ein warmherziger, atmosphärisch dichter und zugleich überraschend vielschichtiger Roman gelungen. Schon der Beginn hebt sich von anderen Geschichten ab: Nicht die Figuren stehen zunächst im Mittelpunkt, sondern das Hotel selbst. Mit einem geschichtlichen Rückblick und viel Gespür für Ort und Stimmung entsteht sofort das Gefühl, dieses Haus nicht nur vor sich zu sehen, sondern sich am liebsten selbst dort einquartieren zu wollen.
Besonders stark ist die sinnliche Gestaltung des Romans. Kleine, genau gesetzte Eindrücke verleihen der Handlung Farbe, Duft und Nähe. Der frische Blumenschmuck an der Rezeption, die leuchtende Fassade, die vielen anschaulichen Beobachtungen im Inneren und Äußeren des Hauses machen das Lesen sehr unmittelbar. Genau diese Detailfreude sorgt dafür, dass der Roman nicht bloß erzählt, sondern eine Stimmung erschafft, in der man sich als Leserin oder Leser gern aufhält.
Mit Marille, die das Hotel führt, bekommt die Geschichte dann ihr menschliches Zentrum. Doch die Autorin belässt es nicht bei einer einzelnen Hauptstimme. Der Perspektivwechsel von Kapitel zu Kapitel macht den Roman lebendig und vielschichtig. Neben Marille kommen unter anderem Astrid aus dem Reisebüro gegenüber, Marilles bester Freund Ferdinand, Hotelangestellte, verschiedene Gäste und der aus Afghanistan geflüchtete Gibran zu Wort. Dadurch entsteht nach und nach ein dichtes Geflecht aus Blickwinkeln, Empfindungen und Beziehungen. Gerade diese Vielstimmigkeit ist eine große Stärke des Buches, weil sie die Handlung vertieft und den Figuren Raum gibt, sich glaubhaft zu entfalten.
Was zunächst wie eine warmherzige Geschichte aus dem Alltag wirkt, gewinnt mit jedem Kapitel an Zugkraft. Die Handlung spielt sich über wenige Tage ab, aber in dieser kurzen Zeit baut der Roman Spannung auf, ohne hektisch zu werden. Nach und nach zeigt sich, dass hier weit mehr erzählt wird als eine Geschichte rund um ein charmantes Hotel. Das Buch richtet den Blick auch auf gesellschaftliche Spannungen, auf Vorurteile, auf Menschlichkeit und auf die Frage, wie Menschen aufeinander reagieren, wenn Unsicherheit, Angst oder Fremdheit ins Spiel kommen.
Dass dabei auch eine zarte Liebesgeschichte mitläuft, passt sehr gut in das Gesamtbild. Sie bringt Wärme in die Handlung, ohne kitschig zu wirken, und ergänzt die ernsteren Töne auf angenehme Weise. Überhaupt überzeugt der Roman gerade deshalb, weil er Gegensätze zusammenführt: Behaglichkeit und Unruhe, Nähe und Distanz, persönliches Schicksal und gesellschaftliche Fragen. Nichts davon wirkt aufgesetzt. Vielmehr entwickelt sich alles organisch aus den Figuren und ihren Begegnungen.
Das kleine Hotel am Getreidemarkt ist damit ein Roman, der auf mehreren Ebenen funktioniert. Er bietet Atmosphäre, starke Bilder und ein einladendes Setting, gleichzeitig aber auch Spannung und einen Blick auf Themen, die in die Gegenwart reichen. Das macht ihn nicht nur unterhaltsam, sondern auch relevant. Gerda Stauner gelingt ein Buch, das berührt, fesselt und über die letzte Seite hinaus nachwirkt.
Fazit:
Ein stimmungsvoller, klug gebauter und sehr menschlicher Roman, der mit starken Schauplätzen, unterschiedlichen Stimmen und wachsender Spannung überzeugt. Wer Geschichten mag, die Herz und Haltung verbinden, wird dieses Buch mit großem Vergnügen lesen.
Schoko_und_Buch
aus Friedberg
5/5
06.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Zum Wohlfühlen
Marille führt ein kleines Hotel am Getreidemarkt und erfüllt sich damit einen Traum. Das Hotel ist familiär, persönlich und sehr individuell, Diskretion versteht sich. Außerdem hat Marille das Herz am rechten Fleck. Und so kommt es, dass an dem Wochenende, an dem sie und ihr bester Freund eine besondere Veranstaltung planen, eine gemischte Klientel im Hotel nächtigt. Als sie auf der Straße einem jungen Mann aus Afghanistan begegnet, quartiert sie diesen kurzerhand im freien Zimmer ein. Doch davon darf niemand erfahren. Marille manövriert sich damit in immer schwierigere Situationen und schließlich kommt es zu einer ungeahnten Katastrophe.
Der Roman ist wie ein kleines Kammerspiel und aus den Sichten der verschiedenen Protagonisten erzählt. Diese sind sehr abwechslungsreich und gut gezeichnet. Die Atmosphäre des gesamten Romans ist von einem Optimismus und positiver Grundstimmung geprägt. Es ist ein Wohlfühlroman, der aber aktuelle gesellschaftliche Themen aufgreift. Daher hatte ich auch nicht die Erwartung, dass diese tiefgründig aufgearbeitet werden. Und so fließen diese in die Handlung mit ein, bleiben aber an der Oberfläche und Harald vereint fast ein wenig das Klischee. Aber wie gesagt, es ist ein Wohlfühlroman und so passt es Mich hat das Buch gut unterhalten und mit einem positiven Gefühl zurückgelassen. Ich war sehr gern Gast bei Marille. Die einzigartige Atmosphäre ihres Hotels hat mich beim Lesen dorthin entführt.
Carmen R.
aus München
5/5
09.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Ort zum Wohlfühlen
Wow, also dieser Roman von Gerda Stauner hat mich schon allein vom Cover her total verzaubert. Am liebsten hätte ich da direkt schon meinen Koffer gepackt und wäre zum Hotel gereist.
Das Cover strahlt so viel Ruhe, Geborgenheit, Liebe und wieder zu sich selbst finden aus.
Eine Auszeit dort hätte mir sicher gut getan.
Marille ist eine sehr sympathische und liebevolle Gastgeberin. Sie lebt ihren Traum und das mit jeder Faser ihres Körpers. Ihr Hotel bedeutet ihr einfach alles.
Ihre Gäste erzählen Geschichten, die das Herz des Lesers berühren.
Was ich besonders toll finde, ist, dass dieser Roman aus so vielen verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird. Jedes Kapitel von einer anderen Person. Das verleiht dem Roman so viel Weite, Tiefe und Persönlichkeit.
Den Schreibstil von Gerda Stauner finde ich besonders. Er ist anders, als so viele andere und ihre Bücher berühren mich immer auf eine außergewöhnliche Art und Weise.
Die vielen unterschiedlichen Charaktere und Protagonisten verleihen der Geschichte so viel Besonderes, und trotzdem wirkt alles so real und authentisch.
Schön ist auch, dass der Roman vermittelt, dass man keine Unterschiede zwischen den Menschen machen sollte – egal, welche Nationalität, welche Hautfarbe, welche Vorgeschichte, welchen ersten Eindruck oder sonst was eine Person mit sich bringt.
Jeder ist gleich viel wert und spielt eine wichtige Rolle im Leben.
Ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung im kleinen Hotel am Getreidemarkt geben würde.
Für diesen wundervollen Roman gebe ich natürlich eine absolut klare Leseempfehlung ab.
zauberblume
aus Altdorf
5/5
22.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein tolles Lesevergnügen
„Das kleine Hotel am Getreidemarkt“ ist das erste Buch, das ich von der Autorin Gerda Stauner gelesen habe, und ich war und bin immer noch begeistert. Schon beim Anblick des zauberhaften Covers bekommt man gute Laune und will etwas Zeit in diesem bezaubernden Hotel verbringen.
Der Inhalt: In ihrem charmanten Hotel am Getreidemarkt hat Marille einen wohligen Zufluchtsort für Menschen auf der Suche nach Geborgenheit erschaffen, der sowohl Reisende als auch Kreative magisch anzieht. Sie geht ganz in ihrer Rolle als Hotelbesitzerin auf und merkt dabei nicht, dass ihr bester Freund Ferdinand sich mehr und mehr zu ihr hingezogen fühlt. Als ein junger Mann aus Afghanistan auftaucht und Marille ihm Hilfe anbietet, gerät ihre kleine geschützte Welt ins Wanken. Und dann ist da noch Astrid vom Reisebüro nebenan, die verzweifelt Anschluss sucht. Als deren Bruder plötzlich auf der Matte steht, müssen sich alle entscheiden: Ist Freundschaft stärker als Hass?
Was für ein toller Roman, der wie eine herzliche Umarmung ist. Noch jetzt läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab und ich fühle noch immer dieses unbeschreibliche Atmosphäre, die einen beim Betreten dieses herrlichen Hotels empfängt. Marille, eine liebenswerte Protagonistin, hat sich hier einen Traum erfüllt. Und ihre vier mit Liebe eingerichteten Zimmer laden die Gäste zum Verweilen ein. Marille möchte, dass es ihren Gästen gutgeht. Und Ihre liebe Freundin Hanne unterstützt tatkräftig, damit die Menschen hier einen besondere Zeit erleben. Zu ihren Gästen gehört ein DJ, eine Frau aus Graz, Olivia, ein ganz besonderer Mensch und Gibran aus Kabul. Außerdem ist da noch Astrid, aus dem Reisebüro, eine etwas schwierige Person. Man spürt in dem kleinen Hotel förmlich die positiven Schwingungen und wie sich diese auf die Gäste oder andere Besucher übertragen. Und auch die auftauchenden Schwierigkeiten meistert Marille zusammen mit ihrem langjährigen Freund Ferdinand. Was wenn aus Freundschaft plötzlich Liebe wird? Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Ein Lesevergnügen der Extraklasse, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe.
Selbstverständlich vergebe ich sehr gerne 5 Sterne.
Jeanette Lube
aus Magdeburg
5/5
21.04.2026
Buch (Taschenbuch)
In diesem bezaubernden Hotel war ich gern als Leserin zu Gast
Dieses Buch erschien 2026 in der Gmeiner-Verlag GmbH und beinhaltet 310 Seiten.
„Hotel der Hoffnung“
Marille hat in ihrem charmanten Hotel am Getreidemarkt einen wohligen Zufluchtsort für Menschen auf der Suche nach Geborgenheit erschaffen, der sowohl Reisende als auch Kreative magisch anzieht. In ihrer Rolle als Hotelbesitzerin geht sie ganz auf und merkt dabei nicht, dass ihr bester Freund Ferdinand sich mehr und mehr zu ihr hingezogen fühlt. Ein junger Mann aus Afghanistan taucht auf und Marille bietet ihm ihre Hilfe an. Doch ihre kleine geschützte Welt gerät dadurch ins Wanken. Und dann gibt es ja auch noch Astrid vom Reisebüro nebenan, die verzweifelt Anschluss sucht. Plötzlich steht deren Bruder auf der Matte und alle müssen sich entscheiden, ob Freundschaft stärker ist als Hass. Es geht hier um ein kleines Hotel, große Gefühle und ein Wochenende, das alles verändert. Die Geschichte ist berührend, mutig und voller Hoffnung.
„Ein Hoch auf die Freundschaft und den Mut, der daraus entstehen kann!“
Das Cover ist wirklich wunderschön und während des Lesens musste ich es mich immer wieder anschauen. Marille hat sich da wirklich ein tolles Kleinod erschaffen, ein Hotel mit vier Zimmern, jedes andersfarbig und liebevoll gestaltet und einfach nur zum Wohlfühlen! Das finden auch ihre Gäste. An diesem Wochenende sind Olivia, ein DJ aus Hamburg und eine Frau aus Graz zu Gast. Die Geschichte wird immer abwechselnd aus den Perspektiven von Hanne, die die Zimmer reinigt und sich überhaupt rührend um alles kümmert, Ferdinand, Marille, Olivia, der Frau aus Graz, Astrid und dem DJ aus Hamburg erzählt. Und dann gibt es noch Gibran, einen Mann aus Kabul. Seine Geschichte ging mir besonders zu Herzen. Es ist einfach schön, dass es solche empathischen Menschen wie Marille gibt. Hach, und die Beziehung zwischen Ferdinand und Marille hat mich begeistert. Was schleichen sie umeinander herum! Astrid arbeitet im Reisebüro nebenan und will unbedingt Freunde finden. Sie hat es zwar nicht leicht in ihrer Familie, aber benimmt sich trotzdem manchmal wie ein Elefant im Porzellanladen. Freundschaft kann man doch nicht erzwingen! Ich möchte aber nicht mehr verraten. Ich tauchte sofort in die Geschichte ein. Der Schreibstil der Autorin Gerda Stauner ist unglaublich und die einzelnen Sichten der Protagonisten und Protagonistinnen machten die Handlung sehr abwechslungsreich. Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen und habe es nahezu verschlungen. In diesem Hotel würde ich auch gern Urlaub machen, denn jeder der dort war, konnte mich davon überzeugen, dass es eine besondere Magie hat. Es gab natürlich auch spannende Aspekte. Alles begann, als Astrids Bruder plötzlich auftauchte… Na, habe ich euch neugierig gemacht? Die Geschichte gefällt mir so gut, weil sie zeigt, dass es manchmal richtig ist, mit dem Herzen zu entscheiden und auch nicht alles so zu machen, wie es von einem erwartet wird. Marille ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich könnte mir vorstellen, noch weitere Geschichten, die in ihrem Hotel spielen, zu lesen. Mich konnte die Autorin Gerda Stauner auf jeden Fall begeistern, faszinieren und komplett überzeugen. Für mich ist dieses Buch ein absolutes Lesehighlight und ich bewundere den Mut. Ich verbrachte ein tolles Wochenenden in diesem Hotel mit Menschen, die ich mag.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.