Tom Speck, Ex-LKA-Ermittler und seit seinem Unfall im Rollstuhl, zieht in die Wetterau, um sein Leben umzukrempeln. Doch als im Bingenheimer Ried der berüchtigte Dollarbauer erschlagen aufgefunden wird, kann Tom nicht widerstehen: Gemeinsam mit der jungen Bäuerin Friederike setzt er zwischen Rindern, Störchen und Stechmücken seine legendäre Spürnase ein, um den Mörder zu finden. Doch die Landbevölkerung ist nicht so leicht zu knacken, wie der junge Städter gehofft hat. Inmitten eines Geflechts aus Betrug und alten Familienfehden gerät Tom bald selbst in höchste Gefahr.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Michaela
aus Weimar Lahn
5/5
13.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Super spannend
Seit einem Unfall ist Tom Speck, Ex-LKA-Ermittler im Rollstuhl.Er will sein Leben ändern-raus aus der Stadt,rein ins Landleben.Für Tom soll es ruhiger laufen,aber kaum ist Tom da findet man im Bingenheimer Ried-den berüchtigte Dollarbauer erschlagen.Für Tom ist klar er muß ermitteln,gemeinsam mit der jungen Bäuerin Friederike versucht er den Mörder zu finden.Die Dorfbevölkerung ist verschlossen gegenüber dem Städter-Tom gerät in Gefahr bei alten Familienfeden und Betrug…..
Die Autorin Uta Rosa Schmidt hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Bildhaft nimmt sie den Leser mit in die Wetterau an die Seite von Tom Speck.Sehrgerne 5 Sterne und noch mehr davon…
Bewertung
5/5
03.06.2026
Buch (Taschenbuch)
An alle Wetterauet
Der Krimi spielt in der Wetterau. Wenn ihr aus der Wetterau seid, dann müsst ihr diesen Krimi unbedingt lesen, sonst verpasst ihr was. Macht total Spaß zu lesen. Krimi und Liebesgeschichte in einem.
Erzählt über die Vorurteile, die die Städter über die Landbevölkerung so haben.
Also auf was wartet ihr noch? Kauft euch das tolle Buch und bestellt am besten auch noch die 2 Bücher vom Mädchen aus der Eiche. Diese Geschichte ist der Wahnsinn. Man kann nicht aufhören mit dem Lesen und beeilt euch mit dem Lesen. Habe gehört, da gibt es noch einen 3. Teil.
Bewertung
3/5
10.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Schweigende Wetterau
Inhalt siehe Klappentext.
Ich kannte Uta Rosa Schmidt bisher nur als Moderatorin bei Hit Radio FFH, nicht als Autorin. Eine Ankündigung zur Autorenlesung hat mich auf den Roman „Schweigende Wetterau“ gebracht - ich lese gerne Bücher, die praktisch vor der Haustür spielen, in diesem Fall ein Regionalkrimi. Als Ortskundiger weiß man schnell, wo die Schauplätze in und um Dauernheim und im Ried sind und es ist klar, dass die „Cent“-Supermärkte in Florstadt und Ranstadt zum Rewe-Konzern gehören.
Ich kam ganz gut in die Geschichte rein, aber es hakt etwas. Es passiert der erste Mord, es gibt auch ein paar tote Tiere, aber richtig spektakulär ist es zunächst nicht. Mein erster Eindruck ist, dass sich Tom mit seinem Umzug von Frankfurt in die Wetterau seinen Unfall, durch den er nicht mehr laufen kann, verdrängen will, eine Flucht aus der aktuellen Situation, ob es ein Neuanfang werden kann, wird sich zeigen. Er kümmert sich lieber um die Ermittlungen um den toten Bauern Vogel, d. h. ein- und mitmischen, obwohl er aus diesem Job raus ist, als um seinen aktuellen Beruf. Das tatsächliche Ermittlerteam hat erst später seine Einsätze und auch diese ziehen sich für mich ein wenig.
Der Schreibstil war für mich gewöhnungsbedürftig, das lag definitiv nicht am Dialekt, aber z. B. das Kapitel „Ärztlicher Rat“ war dermaßen plump formuliert, das kann man getrost überfliegen und weiterblättern. Da fand ich die Unterhaltung auf Platt beim Seniorenkaffee unterhaltsamer.
Es dauert wirklich seine Zeit, bis die Story an Fahrt aufnimmt und es vorwärtsgeht, die Entscheidung über die Windkraftanlagen ist ins Hintertreffen geraten, ebenso, wie es mit der Website der von Berings weitergeht.
Auf 288 Seiten wurde ich, mit ein paar Abzügen, doch noch recht gut unterhalten, Toms neues Refugium scheint tatsächlich lebens- und sehenswert zu sein, ein schöner Rückzugsort auf dem Schleifelder Hof, an dem Mensch und Tier ihr Leben genießen, wenn man sie lässt. Landleben heißt für Manche harte Arbeit, aber auch eine gewisse Idylle, auf die man sich einlassen muss. Konkurrenten gibt es überall, dass es dermaßen ausartet, und auch noch in diesem kleinen Umfeld, konnte keiner ahnen und ist nicht alltäglich. Ich denke, Tom kann hier zur Ruhe kommen, sein Leben wieder genießen und nebenbei bester Kunde bei den Hofläden werden. Schade, dass er nicht selbst in die Felsenkeller runtergehen kann. 3,5* von mir.
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Anmerkung für Autorin und Verlag:
Auf Seite 69 steht die Gruppe Raucher vor dem Bürgerhaus Dauernheim, dann findet die Stadtverordnetenversammlung statt und anschließend geht Dietlind Schäfer 200m zu Fuß nach Hause. Dort wird sie überfallen, ruft die Polizei und stellt sich auf Seite 74 als „Dietlind Schäfer in Florstadt“ vor. Hier liegt ein Ortsfehler vor, denn man kann nicht innerhalb 200m von Dauernheim nach Florstadt zu Fuß gehen. (Nieder-Mockstadt gehört zu Florstadt, Dauernheim jedoch zu Ranstadt, genau wie Ober-Mockstadt auch).
Fehlendes Wort auf Seite 234: „Und die Haare, die wir entdeckt haben - die weisen dieselbe DNA auf wie die, die wir beim Vogel gefunden.“ - Es müsste „gefunden haben“ heißen.
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