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Wir schon wieder 16 jüdische Erzählungen

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.08.2024

Herausgeber

Dana Suffrin

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21/13,6/2,7 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Mint

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002327361

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Höchst lesenswert. ... Angesichts antisemitischer Massenmobilisierungen ist die Sammlung auch eine Geste der Beharrlichkeit." ("Berliner Zeitung")
"Der Anthologie gelingt ein bemerkenswerter Balanceakt zwischen Introspektion und Weltlage." ("Der Spiegel")
16 Autorinnen und Autoren erzählen vielstimmig und undogmatisch vom Leben nach der Zäsur vom 7. Oktober. Ihre unterschiedlichen Haltungen machen das Buch ganz besonders. ("Basler Zeitung")
"Die Autoren dieser Anthologie sorgen für Vielfalt innerhalb der (jüdischen) Literatur. Ein Buch für die, die nicht müde werden, unterschiedliche Stimmen hören zu wollen." ("Jüdische Allgemeine")
Wohltuend differenziert. ("MDR Kultur")

Portrait

Dana von Suffrin, geboren 1985, studierte in München, Neapel und Jerusalem und promovierte mit einer Arbeit zur Rolle von Wissenschaft und Ideologie im frühen Zionismus. Ihr Romandebüt Otto wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, 2024 erschienen der Roman Nochmal von vorne, der für den Deutschen Buchpreis 2024 nominiert war, und das Hörspiel Unter uns. Sie lebt in München.

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Gut

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Erscheinungsdatum

13.08.2024

Herausgeber

Dana Suffrin

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21/13,6/2,7 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Mint

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2. Auflage

Sprache

Deutsch

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2710002327361

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Lesefuchs - Bücher mit Herz

    aus Bargteheide

    5/5

    29.09.2024

    eBook (ePUB 3)

    16 jüdische Autor:innen – eine tolle Auswahl

    Dana von Suffrin ist eine jüdische Autorin aus München. 2019 veröffentlichte sie im Kiepenheuer & Witsch Verlag ihren ersten Roman – „Otto“. 2024 folgte ihr zweiter Roman „Noch mal von vorne“ (Kiepenheuer & Witsch), mit dem sie es auf die Longlist des Deutschen Buchpreis 2024 schaffte. Ihre ebenfalls 2024 erschienene Anthologie, bei der sie die Herausgeberin ist, vereint 16 jüdische Autor:innen, die jeweils einen Text für diese Anthologie schreiben durften. Der Inhalt und das Genre waren ihnen freigestellt. Zustande gekommen ist diese Sammlung allerdings durch die Situation, in der sich Juden und Jüdinnen nach dem Massaker am 07.Oktober 2023 wiederfanden. In dieser Anthologie finden Sie folgende Autor:innen: - Adriana Altaras - Maxim Biller - Zelda Biller - Yevgeniy Breyger - Joe Fleisch - Marina Frenk - Lena Gorelik - Elfriede Jelinek - Dimitrij Kapitelman - Olga Mannheimer - Eva Menasse - Slata Roschal - Linda Rachel Sabiers - Dana von Suffrin - Ljudmila Ulitzkaja - Dana Vowinckel Mich persönlich haben die sehr unterschiedlichen Texte überrascht. Viele Autor:innen haben sich für Essays entschieden. Einige für Geschichten. Aber kaum jemand hat unmittelbar auf das Massaker reagiert. Das hatte ich mir anders vorgestellt. Aber nachdem ich gerade noch einmal den Klappentext gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass ich es einfach in die Beschreibung hineininterpretiert habe. Die einzelnen Texte sind extrem verschieden. Manche Essays waren mir persönlich zu theoretisch und hochgestochen (Marina Frenk, Elfriede Jelinek und Eva Menasse) – ich habe sie einfach nicht wirklich verstanden. Joe Fleisch hat eine sehr groteske Satire geschrieben, über die ich mich amüsiert habe. Aber da ich doch die überspitzte Darstellung der Gegenwart erkennen konnte, ist mir das Lachen letztendlich im Hals stecken geblieben. Andere Geschichten haben mich auf die bereits erschienenen Bücher der Autor:innen (Zelda Biller, Lena Gorelik, Dimitrij Kapitelman, Olga Mannheimer, Linda Rachel Sabiers, Dana von Suffrin, Ljudmila Ulitzkaja und Dana Vowinckel) neugierig gemacht. Hier muss ich nur noch die Zeit finden, um sie zu lesen. Besonders gut hat mir das Vorwort von Dana von Suffrin gefallen, in dem sie die Art Hassliebe der Deutschen zu den Juden beschreibt. Hierzu ein Zitat vom Ende des Vorworts: „Ich hoffe, dass irgendwo zwischen den Palästina-Demos, die Studenten vom Bodensee und aus dem Wendland organisiert haben, um laut „Free Palestine from German Guilt“ zu skandieren, und dem Seminarraum in München es unser Hinterzimmer wirklich gibt. Es ist wirklich nur ein Zimmer, es ist kein Zoo, es ist kein Ghetto, es ist nicht einmal ein jüdisches Viertel, wir sitzen dort einfach am Tisch und streiten in Frieden, wir schon wieder.“ Eine gute Auswahl an sehr unterschiedlichen Texten. Diese Texte eint nur, dass die Autor:innen Juden und Jüdinnen sind. Dass sich dahinter komplett verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und politischen Meinungen verbergen, sollte uns allen klar sein. Trotzdem ist das Jüdischsein für diese Menschen ein Etikett. Und damit werden sie in einen Topf geworfen. Ich hoffe sehr, dass dieses Buch dazu beiträgt, dass Juden und Jüdinnen als ganz normale Menschen wahrgenommen werden. Und ganz wichtig! Als Juden und Jüdinnen sind sie nicht automatisch dafür verantwortlich, was die Regierung in Israel entscheidet.

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