Produktbild: Feuer brennt nicht
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Feuer brennt nicht Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.03.2009

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

303

Maße (L/B/H)

20,5/13/2,8 cm

Gewicht

422 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002307523

Beschreibung

Rezension

»Rothmann ist ein Meister darin, Stimmungen aus einem beiläufigen Kuss, dem Flugverlauf einer Möwe zu erschaffen.« ("DIE ZEIT")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.03.2009

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

303

Maße (L/B/H)

20,5/13/2,8 cm

Gewicht

422 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002307523

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
Email: verkauf@suhrkamp.de
Url: www.suhrkamp.de
Telephone: +49 30 7407440
Fax: +49 30 740744199

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  • Bewertung

    5/5

    24.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grandioser 6-Sterne Roman

    Ralf Rothmanns Bücher sind bekannt für ihre leuchtend-poetische Sprache und seinen überragenden Schreibstil. Auch für seinen neuen Roman "Feuer brennt nicht" treffen diese Attribute absolut zu. Dazu kommt eine Geschichte über die Liebe, die man in dieser Intensität und Tiefe schon lange nicht mehr gelesen hat. Selbst die Sexszenen sind weder kitschig noch trivial sondern einfach realistisch und wahrhaftig und gleichsam doch auch "sexy". Kann es wirklich sein,dass man sich in einer Liebe dermassen für den Anderen aufgibt und und am Ende den denkbar härtesten und steinigsten Weg geht,nur um den Geliebten zu schonen? Es kann sein und ein grosser Autor wie Rothmann bringt es einem mühelos nahe. Der Schluss hat es wirklich in sich.Ein grandioser Roman der noch sehr lange nachwirken wird. Bravo!

  • Jens Paller

    aus Neuss

    5/5

    24.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unser bester Erzähler?

    Mit „Unser bester Erzähler“ wird der interessierte Leser auf der Rückseite mit einem Zitat einer Besprechung gelockt. Und derjenige, der den Roman bereits gelesen hat und das Buch wieder zuklappt, wird in seiner Lektüre bestätigt. Tatsächlich haben wir es hier mit einem der besten unserer Schreiber zu tun. Der Autor Wolf zieht mit seiner Freundin Alina vom Kreuzberg an den Rand Berlins, zum ersten Mal in eine gemeinsame Wohnung. Bisher haben sie wohl im selben Haus, aber in getrennten Wohnungen gelebt. Ihre erste Wohnung ist eine Enttäuschung, es bröckelt hinter den Fassaden. Sie ziehen ein zweites Mal um. Kurz darauf meldet sich Charlotte, eine alte Geliebte von Wolf. Und aus der Zweierbeziehung entsteht ein Dreieck mit heimlichen Treffen. Und bei einem Parisbesuch mit Alina einem Geständnis… Sehr beeindruckend für mich als Leser auch die Passagen, ja Abrechnungen, mit dem Mentor von Wolf oder auch Rothmann, der von seinem Schüler nicht ablassen will und deren Entzweiung.

  • Bewertung

    aus Neustadt an der Weinstraße

    5/5

    24.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wahnsinn!

    Ich gebe dieses Buch jedem als Tipp, denn ich glaube, dass Wolf (der Hauptdarsteller) ein Spiegel vieler Männer ist. Alina (seine Frau) weiß, sie verliert ihren Mann, wenn sie ihm nicht diese Freiheit (eine Geliebte zu haben) währt. Charlotte (die Geliebte) sieht sich irgendwann als Opfer, obwohl sie nie in einer festen Partnerrolle funktionieren könnte (sie selbst hat mehrere Liebhaber). Interessant ist auch ihre Sichtweise: "Sie macht Wolf deutlich, dass seine Ehe wohl nur noch funktionieren würde, da eine Geliebte im Spiel ist", dies bricht zornig aus ihr raus, nachdem Wolf wieder einmal seine Alina lobt, für ihr Veständnis. Wolf stellt die Verbindung zu Charlotte immer wieder in Frage kommt aber nicht los von ihr. Immer wieder lässt er sich auf das Abenteuer ein, flüchtet aber gerne wieder zu Alina, die viel gefühlvoller und liebenswerter ist. Alina will ein Kind, Wolf nicht. Alina weint öfter heimlich. Teilweise bekommt Wolf die Tränen mit, er führt es auf die Verbindung zur Charlotte zurück. Dieser Punkt wird jedoch nie angesprochen. Das die Tränen wegen etwas anderem sind, erfährt der Leser am Ende des Buches. Schockierend fand ich das Kapitel, indem er sich duscht, rasiert und schick macht, um zu Charlotte zu gehen. Es gibt keine Geheimnisse mehr und Alina weiss, wann sich Wolf und Charlotte treffen. Das Ende überrascht. Die immer wieder deutlich werdende Traurigkeit von Alina, interpretiert der Leser, mit der Situation, der Geliebten. Am Schluß begeht sie Selbstmord, da Sie unheilbar krank ist. Ein Abschiedsbrief hat sie ihrem Wolf auf den Schreibtisch gelegt. Fragen bleiben offen: "Warum akzeptiert Alina das Nein zum Kind, Warum erträgt sie die festgelegten Rituale mit der Geliebten, Warum redet Sie mit Wolf nicht über ihre Krankheit, Warum ist Wolf an vielen Stellen so geheimnisvoll seiner Frau gegenüber, Warum enthält er ihr soviele liebensnotwendige Dinge"

  • Bewertung

    5/5

    02.09.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ein schonungsloser Roman über...

    Ein schonungsloser Roman über eine Dreiecksbeziehung und zugleich Berlin- und Dichterroman. Rothmann brilliert mit seiner direkten Sprache und lässt den Leser zum Voyeur werden.

  • Bewertung

    5/5

    18.11.2009

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Feuer brennt nicht

    Ralf Rothmanns neuer Roman „Feuer brennt nicht“ hat mich von der ersten Seite an durch seine Vielschichtigkeit und seine wunderbare Sprache fasziniert. Es geht um die Stadt Berlin und ihren Wandel, um die verschiedenen Mentalitäten in Ost und West, die in tragikkomischen Milieustudien geschildert werden. Im Vordergrund stehen drei Figuren: der egozentrische aber gleichzeitig unsichere und umsorgende Schriftsteller Wolf. Alina, die liebende, junge Buchhändlerin mit der Alabasterhaut und den hellen Wimpern und Charlotte, die alternde und ehrgeizige Professorin. Als Wolf die alltägliche Nähe mit Alina zu viel wird, flieht er in eine sexuelle Obsession mit Charlotte, deren Frivolität und Kälte ihn zugleich fasziniert und abstößt. Dabei gelingt es Ralf Rothmann, ohne Klischees eine Dreiecksbeziehung und Liebesgeschichte zu skizzieren, deren Ausgang überraschend und verstörend ist. Ich habe diesen Roman deshalb so atemlos durchgelesen, weil die einzelnen Figuren nie vorhersehbar handeln und vor allem, weil hinter der zunächst oberflächlich erscheinenden Handlung sehr viel Tiefgang zu finden ist und Sätze erscheinen, die so wahr und schön sind, dass man sie immer bei sich tragen möchte.

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