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Produktbild: Trotzdem zuhause

Trotzdem zuhause Memoir - SPIEGEL-Bestseller

10

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

39630

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1051 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641335809

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

39630

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1051 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641335809

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  • Kerstin Kartenwerkstatt Kreativ- und Buchblog

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    12.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte, die mich tief berührt hat

    Das Cover zeigt im Hintergrund einen Plattenbau. Davor hängt quasi mittig ein Banner, das dem Cover ein wenig Farbe gibt. Darauf steht senkrecht der Titel des Buches, und unten sitzt die Autorin selbst auf einer Bank. Mir fiel das Cover direkt ins Auge und ich finde es passend zur Geschichte. Trotzdem zuhause von Tupoka Ogette erschien im Penguin Verlag. Es ist eine autobiographische Erzählung, in der die Autorin mich als Leser von ihrer frühen Kindheit bis ins Hier und Jetzt mitnimmt. Sie wurde 1980 in Leipzig geboren. Ihre Eltern stammen aus der ehemaligen DDR und aus Tansania, wobei sie bei ihrer weißen Mutter und ihren Großeltern aufwuchs. Die Erzählung spielt zwischen Gera in Thüringen und Sange in Südtansania. In Etappen zeigt Tupoka Ogette mir als Ich-Erzählerin die Abgründe der Menschheit, denen sie ausgesetzt war. Ich selbst bin nur ein Jahr jünger als die Autorin und wuchs in einer „normalen“ Familie im Westen von Deutschland auf. Teilweise fassungslos bin ich den Schilderungen gefolgt, doch sie zeigen leider die Wirklichkeit in all ihrer Engstirnigkeit. Ich möchte hier gar nicht auf Details eingehen. Die musst du einfach selbst lesen oder dir von der Autorin vorlesen lassen, denn Tupoka Ogette hat das Hörbuch selbst eingelesen. Ich habe das Buch teilweise gehört und hatte das Gefühl, dass mir die Geschichte dadurch noch viel näher ging, als beim Lesen. Mit großer Sachlichkeit werden die übelsten Erfahrungen erzählt, da kann ich einfach nur den Hut vor ziehen. Es ist ein Buch, das ganz subjektiv, aber dennoch sachlich zeigt, dass wir noch lange nicht in einer Gemeinschaft angekommen sind, in der es egal ist, wie man aussieht, was man liebt und aus welchem familiären Umfeld man kommt. Ich bin meinen Eltern sehr dankbar, dass sie uns Kinder von Beginn an weltoffen erzogen und uns gezeigt haben, dass jeder Mensch gleich viel wert ist. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich das erste Mal eine Person mit anderer Hautfarbe gesehen habe und meine Mutter sehr deutlich gemacht hat, dass man niemals auf andere Menschen zeigt, die nicht so aussehen wie wir. Die Geschichte hat mich auf mehrfache Weise tief berührt. Stellenweise habe ich einfach sprachlos weitergelesen, weil mir diese pure Ungerechtigkeit nicht in den Kopf gehen wollte. Ich habe schon viel über das Leben in der ehemaligen DDR aus den Erzählungen meines Mannes und seiner Familie gehört, und so waren mir die kuriosen Machenschaften durchaus ein Begriff. Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, habe ich größten Respekt vor der Autorin. Inzwischen arbeitet sie seit Jahren als Rassismusberaterin in Deutschland. Die Erzählung ist zwischendurch immer wieder mit passenden Zitaten gespickt, die die Geschichte etwas auflockern, aber auch untermalen. Es ist ein Buch, das unbedingt in die Schullektüre aufgenommen werden sollte. Die Erzählung lädt dazu ein, über so viele wichtige Themen zu diskutieren und sie im Klassenverband zu bearbeiten. Denn leider ist der Inhalt immer noch topaktuell, und es wird zu viel aus Angst einfach nicht gesagt. Bist du ein Kind der 80er Jahre? Hast du den Mauerfall noch bewusst wahrgenommen? Bist du offen für ehrliche Geschichten, die vor der Wahrheit nicht haltmachen? Dann habe ich hier einen aufrichtigen und sehr berührenden autobiographischen Roman für dich. In „Trotzdem zuhause“ erzählt Tupoka Ogette ihre Geschichte. Sie lässt dich teilhaben an all der Ungerechtigkeit, der sie ausgesetzt war. Und doch zeigt sie auch, dass sie nicht zerbrochen ist, sondern ihre Erkenntnisse und Erlebnisse nun als Rassismusberaterin einsetzt. Damit versucht sie aktiv daran mitzuwirken, dass andere ihre Erfahrungen nicht machen müssen. Für mich war es ein berührendes Buch, das mich zum Nachdenken gebracht hat. Es sollte von jedem gelesen werden, der vor der Wahrheit die Augen nicht verschließen möchte. Für mich gehört es ganz klar auf meine Top Ten für 2026, denn es lässt mich so schnell nicht wieder los.

  • seitenmusik

    5/5

    11.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Brücken zwischen Welten bauen

    „Ich bin die Tochter von Camilla aus Gera und Ambonesigwe aus Sange. Ich bin Tupoka Sibylle. Ich bin ein Brückenmensch. Das ist doch was. “ (S. 22) "Trotzdem zuhause" von Tupoka Ogette ist am 19.02.2026 im Penguin Verlag erschienen. Auf 256 Seiten erzählt die Bestsellerautorin und eine der bekanntesten Beraterinnen für Rassismuskritik und Antirassismus im deutschsprachigen Raum ihre bisher persönlichste Geschichte: die eines Schwarzen Mädchens, das in der DDR geboren wurde, in Westberlin aufwuchs und seinen Platz zwischen verschiedenen Welten, Identitäten und Erwartungen finden musste. Dieses Mädchen ist sie. Für mich ist Tupoka Ogette eine ganz besondere Autorin. Ihr Buch "exit RACISM" war für mich vor einigen Jahren einer der wichtigsten Einstiege in die rassismuskritische Auseinandersetzung. Entsprechend groß war meine Vorfreude auf dieses Memoir und trotzdem war ich nicht darauf vorbereitet, wie persönlich und ehrlich dieses Buch hier werden würde. Schon im Vorwort schreibt sie: „Dieses Buch zu schreiben ist das Schwierigste, was ich je getan habe.“ (S. 10) Und genau das spürt man auf jeder Seite. Tupoka Ogette erzählt von ihrer Kindheit als Schwarzes Mädchen in der DDR, von Alltagsrassismus, Ausgrenzung und dem Gefühl, weder hier noch dort vollständig dazuzugehören. Sie schreibt über ihre Mutter, ihre Familie in Tansania, über Verlust, Identität, Mutterschaft und darüber, wie schwer es sein kann, sich selbst einen Platz in der Welt zuzugestehen. Besonders spannend für mich war, wie viele Aspekte ihres Lebens ich bislang gar nicht kannte: dass sie sehr jung Mutter wurde, dass sie in einer gewaltvollen und toxischen Beziehung feststeckte und dass sie sich trotz all dieser Herausforderungen immer wieder aufgerappelt und weitergekämpft hat. Immer wieder musste ich beim Lesen auch Pausen machen. Es war wortwörtlich eine Achterbahn der Gefühle. Manche Kapitel haben mich wütend gemacht, andere traurig und wieder andere voller Bewunderung zurückgelassen. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, ihr direkt zuzuhören. Und ehrlich gesagt hoffe ich sehr, sie eines Tages einmal live erleben zu dürfen. Das Buch hat mich insgesamt daran erinnert, wie wichtig persönliche Geschichten sind, um gesellschaftliche Zusammenhänge zu verstehen. Und was ich an Tupoka Ogette seit Jahren schätze, zeigt sich auch hier wieder: ihre Fähigkeit, komplexe Themen zugänglich zu machen, ohne sie zu vereinfachen. Ihr gelingt es sehr gut, persönliche Erinnerungen mit gesellschaftlichen Analysen zu verbinden, ohne dass eines das andere verdrängt. Am Ende hatte ich das Gefühl, dass sie Frieden geschlossen und ihren Platz in der Welt gefunden hat; mit dem Wissen, Zeit ihres Lebens zwischen verschiedenen Zugehörigkeiten navigieren zu können und genau das auch eine große Stärke ist: „Ich habe meine Heimat, mein Zuhause, genau in diesem Scheitelpunkt gefunden. In der Mitte, der Ambi-valenz, im Gegensatz, in der Widersprüchlichkeit. “ (S. 245) Fazit "Trotzdem zuhause" ist ein berührendes Memoir über Identität, Zugehörigkeit, Verlust, Widerstandskraft und Selbstermächtigung. Es ist persönlich, politisch und voller kluger Beobachtungen über Deutschland und das Leben als Schwarze Frau in dieser Gesellschaft. Für alle, die biografische Geschichten mit gesellschaftlicher Relevanz lieben, sich mit Rassismus, deutscher Geschichte und Identität auseinandersetzen möchten, und für alle, die sich von mutigen Stimmen inspirieren lassen wollen. Danke, Tupoka, für deine Offenheit, deine Arbeit und dieses wichtige Buch. Herzlichen Dank auch an den Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar!

  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    03.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen den Welten

    Zwischen den Welten Oft fühlt man sich, als würde man nirgendwo dazugehören. Wie muss es da erst Tupoka Ogette gehen? Sie beschreibt in diesem Buch ihre Suche nach Zugehörigkeit und ein Leben zwischen verschiedenen Welten. Sie erzählt vom Aufwachsen als Schwarzes Kind in der DDR, von Flucht, Verlust und Diskriminierung. Aber auch von Liebe, Freundschaften, Mutterschaft und innerer Stärke. Von Neuanfang und dem Finden von Ruhe trotz schwieriger Erfahrungen. Tupoka Ogette wurde 1980 in Leipzig geboren und zog kurz vor der Wende mit ihrer Mutter nach Westberlin. Sie studierte Afrikanistik, Deutsch als Fremdsprache sowie International Business. Seit 2012 arbeitet sie im deutschsprachigen Raum als Beraterin und Trainerin für Rassismuskritik. Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch gegangen, fand aber den Klappentext sehr spannend und wollte es daher gern lesen. Und es hat mich nicht enttäuscht. Ich bin innerhalb von zwei Tagen durch ihre Geschichte geflogen und denke auch jetzt immer wieder daran. Zu Beginn gibt sie einen Hinweis darauf, was uns für schwere Themen erwarten und ja, es war teilweise wirklich schwierig zu lesen. Manche Dinge hat man selbst schon erlebt und mich dann gefragt, wie schwer es sein muss, all das noch gebündelter zu erleben. Dennoch hat mich das Buch auch auf eine positive Art mitgenommen. Ihr Schreibstil ist wunderbar kurzweilig und flüssig, sodass man manchmal gar nicht mitbekommen hat, wie weit man eigentlich gerade schon war. Das Buch ist in relativ kurze, aber intensive Kapitel unterteilt. Immer mit einer kleinen Überschrift, sodass man schon kurz sehen kann, um was es gehen wird. Ein gutes und sehr wichtiges Buch! ISBN: 978-3328604495 Autorin: Tupoka Ogette Verlag: Penguin ET: 25.02.26 Umfang: 256 Seiten

  • Bewertung

    5/5

    09.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Must-Read!

    Tupoka Ogette gewährt uns in „Trotzdem Zuhause" einen realistischen, brutalen und absolut ehrlichen Einblick in ihr Leben vom Kleinkindalter bis heute. Ich glaube ich habe noch nie so viel annotiert wie in diesem Buch. In jedem Kapitel gab es einen Satz oder ein Wort, was mir Gänsehaut beschert hat und mich einfach nur sprachlos zurückgelassen hat. Ich bewundere ihren Mut uns in ihrem Alltag teilhaben zu lassen. Ich als deutsche Kartoffel habe Rassismus nie am eigenen Leib erfahren und das zu lesen, was diese starke Frau alles durchmachten musste (und wahrscheinlich leider auch immer noch muss) bricht mir einfach nur das Herz. Wie grausam können Menschen sein? Auf der anderen Seite aber auch: Wie unglaublich stark ist diese Frau?! Genau diese Bücher brauchen wir, um zu verstehen, die Perspektive zu wechseln und etwas verändern. Bitte lest es, aber lest euch auch die Triggerwarnings durch

  • Novemberträumerin

    5/5

    31.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend schön

    Tupoka Ogette ist den meisten Menschen, die sich mit Antirassismus beschäftigen ein Begriff, wahrscheinlich nicht zuletzt durch de Begriff „Happyland“. In ihrem neusten Buch schreibt die Aktivistin & Autorin über ihr Aufwachsen und Leben als Schwarze in einem (damals noch) geteilten Deutschland. Mit weißer Mutter (& schnell abwesendem Schwarzen Vater) und einem Leben, indem sie mit ihrer Mutter immer wieder in einem kleinen Mikrokosmos voller Geborgenheit, Vielfalt und freien Gedanken aufwuchs und einer Welt drum herum, die ganz anders war. Tupoka Ogette schreibt von ersten rassistischen Erfahrungen, aber auch von Sexismus und Missbrauch. Das Buch lässt sich leicht lesen und tut gleichzeitig an manchen Punkten ganz schön weh. Es ist interessant zu erfahren, welchen Weg Tupoka Ogette gegangen ist, welche Erfahrungen sie gemacht hat und welche Richtung(en) sie eingeschlagen hat, bis sie dort angekommen ist, wo sie nun ist. Gleichzeitig ist es auch augenöffnend und man hat noch mal andere Einblicke in das Leben der DDR. Ein Zitat recht am Ende, ihr Weg rein in die antirassistische Arbeit, durch ihren Sohn, hat mich sehr berührt und das habe ich sehr verstanden. Eine wirklich lesenswerte Biografie!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (10)

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