Als vor der Hallig Süderoog im nordfriesischen Wattenmeer eine Leiche gefunden wird, nehmen Kommissar Theo Krumme und seine Kollegin Pat die Ermittlungen auf. Der Tote gibt ihnen Rätsel auf: Wer ist der Mann? Wurde sein Leichnam von Bord eines Schiffs im nahen Heverstrom geworfen und hier angespült? Was wissen die Bewohner der Hallig - ein junges Paar und eine Gruppe Archäologiestudenten, die nach alten Schiffsspuren sucht? Und welche Rolle spielt eine Legende, nach der in dunklen Nächten ein Mörder das Watt heimsuchen soll? Krumme und Pat suchen in der kleinen Gemeinschaft nach Antworten, während über der Nordsee eine neue Gefahr heraufzieht ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
Caro1893
Thalia Book Circle Community
5/5
12.04.2026
eBook (ePUB)
Spannend & düster
Kommissar Theo Krumme und seine Kollegin Pat stehen vor ihrem nächsten Fall. Im Wattenmeer wird eine brutal zugerichtete Leiche gefunden. Niemand erkennt sie, niemand weiß, wie sie dort hingekommen ist. Doch nach und nach ergeben sich Ungereimtheiten. Was wissen die beiden Halligbauern, die auf Süderoog wohnen und die Gruppe von Archäologiestudenten, die ebenfalls vorübergehend auf der Insel sind? Spuren verlieren sich im Sand, Verdächtige tauchen auf und werden wieder entlastet. Theo und Pat stehen vor einem Rätsel, bis sie einen entscheidenden Hinweis erhalten und selbst in große Gefahr geraten.
“Tödlich Hallig” war mein erster Krimi von Kommissar Krumme. Tatsächlich handelt es sich hierbei aber schon um seinen zwölften Fall. Tatsächlich hatte ich aber keinerlei Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. Natürlich würde man bestimmt mehr über das Privatleben des Ermittlers wissen, wenn man die vorherigen Bücher gelesen hätte. Aber ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass mir wesentliche Informationen fehlen und habe eher Lust bekommen, die Vorgänger auch zu lesen.
Kommissar Krumme war mir von der ersten Seite an sehr sympathisch. Er ist ein Ermittler, der richtig was im Kopf hat und durch seine jahrelange Erfahrung in die verschiedensten Richtungen denkt. Auch seine Kollegin Pat war mir sympathisch, wobei ich sehr gerne noch mehr über sie erfahren hätte. Über Krumme wurde deutlich mehr erzählt, sodass er für mich persönlich nahbarer und greifbarer war. Pat blieb hier eher eine Nebenfigur, auch wenn sie eine echt starke Frau ist. Da die restliche Reihe auf meine Wunschliste wandern wird, bin ich gespannt, ob sie auch eine Geschichte hat, über die man dort mehr erfährt. Das kann ich aber an dieser Stelle nicht beurteilen.
Die Atmosphäre in der Gegend rund um die Nordsee fand ich wirklich gut. Teils bedrückend und düster, was sehr gut zu einem Krimi passt, teilweise auch sehr beeindruckend und schön. Die Gewalt der Natur ist doch immer wieder etwas ganz besonderes. Ebbe und Flut und das Watt spielen hier eine nicht ganz unwichtige Rolle und das fand ich wirklich spannend zu beobachten.
Krimis, die im Norden spielen, transportieren immer etwas ganz besonderes. Ich finde man merkt beim Lesen auch immer, wo man sich befindet. Sei es die Erzählweise oder eben auch die Umgebung. Der raue Norden, der auch auf dem Cover super rüberkommt, ist einfach immer ein klasse Schauplatz für einen Krimi.
Der Schreibstil ist so super zu lesen. Die kurzen Kapitel fand ich ebenfalls klasse. Ich mag es, wenn diese nicht allzu lang sind, weil ich dann immer noch ein Kapitel lesen kann, ohne zu merken, wie spät es eigentlich ist. Für meinen Lesegenuss sind kurze Kapitel deutlich angenehmer, als lange.
Was bei einem Krimi natürlich immer besonders wichtig ist, ist die Spannung. Und die ist hier über die komplette Zeit vorhanden. Schon das erste Kapitel fesselte mich sofort an das Buch. Der Grad der Spannung ist im Verlauf der Geschichte unterschiedlich hoch. Teilweise ist sie nur unterschwellig vorhanden und die Geschichte konzentriert sich auf die Ermittlungen. Dann gibt es wieder einen Paukenschlag oder einen neuen Hinweis und die Geschichte dreht sich in eine andere Richtung. Für mich war es über die komplette Zeit wirklich so, dass ich darauf gewartet habe, was passiert. Ich hatte meine Verdachtsmomente und war stellenweise wirklich unruhig, weil ich nicht einschätzen konnte, wann der nächste Paukenschlag kommt. Ich mag es, wenn man über die ganze Zeit dieses Kribbeln spürt, auch wenn ich mal ein paar Seiten lang nicht so viel passiert.
Und dann habe ich natürlich meine Verdachtsmomente bezüglich des Täters gehabt. Ich hatte schon relativ früh einen Verdacht, auf den ich mich auch festgelegt habe. Tja, was soll ich sagen? Ich lag falsch. Zum Glück. Auch was die Auflösung, den Grund für den Mord angeht, war ich auf einem komplett anderen Dampfer. Für mich muss das bei einem Krimi genauso sein. Dieser Aha-Moment am Ende ist genau das, was ich bei einem Krimi brauche. Und den hatte ich hier, was ich richtig super finde.
Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Der super zu lesenden Schreibstil, die kurzweiligen kurzen Kapitel, die Spannung, die nordische Atmosphäre und die sympathischen und klugen Ermittler haben das Buch für mich zu einem echten Lesevergnügen gemacht. Ich glaube ich habe eine neue Krimireihe entdeckt, die ich sehr gerne weiterverfolgen möchte.
Christiane
Thalia Book Circle Community
5/5
06.04.2026
eBook (ePUB)
Spannend, Mystisch, Lesenswert!
Im März 2026 hat der Autor Hendrik Berg gemeinsam mit dem Goldmann-Verlag den Regionalkrimi „Tödliche Hallig“ herausgebracht. Es handelt sich um den 12. Fall mit dem Ermittler Theo Krumme. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Das Cover zeigt eine idyllische Insellandschaft, die von dunklen Wolken bedroht wird. Der Zusatz „ein Nordsee-Krimi“ und der Name des Autors ist gut lesbar.
Seit langem verfolge ich die Ermittlungen von Theo Krumme. Als ich diesen Band entdeckt habe, da habe ich mich sehr gefreut. Ein Blick auf den Buchrücken macht mir Lust auf die Geschichte und so folge ich dem Autor Hendrik Berg auf die Hallig Süderoog.
Vor der Hallig wird im Wattenmeer eine übel zugerichtete Leiche gefunden. Der Kommissar Theo Krumme und seine Kollegin Pat sind am Rätseln. Wer ist dieser Mann? Was ist ihm passiert? Wo kommt er her? Nur eines ist sicher. Es war Mord.
Neugierig starte ich in die Geschichte. Es dauert nur ein paar Sätze, da bin ich tief in die Erzählung versunken. Hendrik Berg erzählt seinen Kriminalroman in einer nordisch klaren Sprache. Mir fällt es leicht, der Geschichte zu folgen. Hervorzuheben ist die starke, nordische Atmosphäre, die aus dem Buch in mein Wohnzimmer schwappt. Beim Lesen fühle ich mich, als sei ich an der Küste.
Vom ersten bis zum letzten Buchstaben erlebe ich die Ermittlungen mit Theo Krumme als sehr spannend. Ich lerne die Bewohner der Hallig kennen, eine Gruppe Archäologiestudenten und beschäftige mich mit einer alten Legende, die mich gelegentlich frösteln lässt.
Bei meiner Mördersuche tappe ich lange im Dunkeln. Dann denke ich, ich habe vielleicht eine gute Idee für das Motiv. Doch es dauert nur wenige Buchstaben, da zeigt Hendrik Berg mir, dass ich auf der falschen Fährte bin. An den richtigen Stellen platziert er unerwartete Wendungen und das ist es, was einen guten Krimi ausmacht. Am Ende ist diese Geschichte sauber aufgelöst und meine Fragen sind beantwortet.
Alles in allem hat Hendrik Berg gemeinsam mit dem Verlag Goldmann mit „Tödliche Hallig“ einen Regionalkrimi auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Wer Lust auf einen Krimi hat, bei dem alles passt, der ist hier richtig. Von mir bekommt er fünf Lesesterne und eine klare Leseempfehlung.
Bewertung
5/5
31.03.2026
eBook (ePUB)
Krimi mit Küstenfeeling
Inhalt:
Als vor der Hallig Süderoog im nordfriesischen Wattenmeer eine Leiche gefunden wird, nehmen Kommissar Theo Krumme und seine Kollegin Pat die Ermittlungen auf. Der Tote gibt ihnen Rätsel auf: Wer ist der Mann? Wurde sein Leichnam von Bord eines Schiffs im nahen Heverstrom geworfen und hier angespült? Was wissen die Bewohner der Hallig - ein junges Paar und eine Gruppe Archäologiestudenten, die nach alten Schiffsspuren sucht? Und welche Rolle spielt eine Legende, nach der in dunklen Nächten ein Mörder das Watt heimsuchen soll? Krumme und Pat suchen in der kleinen Gemeinschaft nach Antworten, während über der Nordsee eine neue Gefahr heraufzieht ...
Für mich war es der erste Krimi von Hendrik Berg und der konnte mich voll überzeugen. Die Geschichte rund um den toten Lasse ist stimmig erzählt und der Autor schafft es den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und zum Ende hin die Spannung sogar noch zu steigern. Zahlreiche Verdächtige, ein Kommissar der mit den Erlebnissen der Vergangenheit kämpft und die atmosphärischen Beschreibungen der Hallig und des Küstenflairs machen diesen Krimi zum absoluten Lesevergnügen.
Das Ende bringt dann nochmal fast unerträgliche Spannung und eine Wende, mit der ich so nicht gerechnet habe. Den wahren Täter hatte ich so überhaupt nicht auf dem Schirm und ich war wirklich überrascht, was das auf den letzten Seiten noch passiert. Respekt vor dem Autor, der hier bis zum Ende Spannung erzeugt.
Fazit: Ein wunderbarer Krimi der sehr gut die ruhige Stimmung der Küste und die Mentalität der Bewohner dort einfängt. Es ist beinahe wie Urlaub - wenn man mal von dem Mord absieht. Klare Kaufempfehlung!
SunshineSaar
Thalia Book Circle Community
4/5
29.03.2026
eBook (ePUB)
Atmosphärischer Nordsee-Krimi
Krimis lese ich sehr gerne – und vor allem Krimis, die im Norden spielen, da mir die Atmosphäre darin immer sehr gut gefällt. Deshalb war ich auch auf dieses Buch sehr neugierig, als ich den Klappentext dazu gelesen habe.
Die Geschichte dreht sich um Kommissar Theo Krumme und seine Kollegin Pat, die die Ermittlungen übernehmen, als vor der Hallig Süderoog im nordfriesischen Wattenmeer eine Leiche gefunden wird. Der Tote gibt ihnen Rätsel auf: Wer ist der Mann? Krumme und Pat suchen in der kleinen Gemeinschaft nach Antworten, während über der Nordsee eine neue Gefahr heraufzieht…
Ich habe gut in die Storyline hineingefunden, auch wenn anfangs einige Personen vorgestellt wurden, was mich etwas verwirrt hat, da ich erst einmal alle richtig zuordnen musste. Auch habe ich bisher noch kein Band der Reihe gelesen, so dass mir auch die Ermittler noch fremd waren. Das hat sich alles aber im Laufe der Geschichte gebessert, auch wenn mir die Figuren teilweise etwas zu blass blieben.
Der Schreibstil hat mir dabei gut gefallen. Es handelt sich um den typischen Stil eines Nordsee-Krimis: Nüchtern, auf den Punkt, ohne viel Geschnörkel. Dazu tolle atmosphärische Landschaftsbeschreibungen, so dass ich mir alles schön bildlich vorstellen konnte.
Der Fall selbst war interessant und ich habe bis zum Ende mitgerätselt. Jedoch gab es auch einige Längen und es ging eher gemächlich zu, erst zum Ende hin wurde dann die Spannungsschraube etwas angezogen mit überraschenden Wendungen. Ich wurde zusammengefasst gut von dem Buch unterhalten und vergebe 4 von 5 Sternen.
Thorsten / thorsten_thrillbooks
aus Unna
5/5
25.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Eine Leiche, eine Hallig und das nordfriesische Wattenmeer
Schon wieder ging es für mich an die Nordsee. Nicht in echt aber beim Lesen in dem neuen Krimi von Hendrik Berg. Das Buch hab ich über das Pfingstwochenende gelesen bei den warmen Temperaturen und obwohl die Nordseeluft und das Meeresrauschen fehlten, hatte ich die Nordsee vor Augen und bin gestrandet auf der Hallig Süderoog.
Die Hallig Süderoog gibt es tatsächlich und wird in echt von einer Familie bewohnt und bewirtschaftet genau wie in unserer Geschichte. Doch genau vor dieser Hallig wird eine männlich übel zugerichtete Leiche im nordfriesischen Wattenmeer aufgefunden.
Wer ist das Opfer und wer könnte der Täter gewesen sein? Sind auf der kleinen Hallig etwa noch mehr Leute in Gefahr?
Auf der Heilig selbst befindet sich neben den Bewohnern eine Gruppe Archäologiestudenten aus Hamburg, die ihre Zelte dort aufgeschlagen haben um nach alten Schiffspuren zu suchen. Kommissar Theo Krumme und sein Team machen sich auf den Weg von Husum auf das große Wattenmeer und nehmen dabei so einige Personen ins Visier.
Ebbe und Flut, flatternde Möwen und warme Sommertage. Hendrik Berg hat mal wieder bewiesen, wie gut er die raue und mörderische Nordsee zu mir nach Nordrhein-Westfalen holen kann. Ganz egal, wo man in Deutschland wohnt oder wo man das Buch aufschlägt, man spürt als Leser den gewissen Flair von der Nordsee und die Sehnsucht nach Urlaub.
Ich finde bei seinen Büchern die Mischung gut. Neben einem spannenden Kriminalfilm, schafft er gleichzeitig Schleswig Holstein mit all seinen schönen Seiten zu zeigen und Figuren und Orte zu zeichnen, die perfekt zu der Region passen. Auch die Insel Pellworm ist neben der Hallig ein weiterer Schauplatz und das jährliche Hafenfest wird in die Story miteingebaut. Tatsächlich hätte ich mir noch ein paar Seiten mehr gewünscht aber das ist ja oft so bei guten Büchern.
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