Er möchte seine Vergangenheit hinter sich lassen, sie weiß noch nicht, was ihre Zukunft bringt. Im Hier und jetzt finden sie gemeinsam heraus, was wirklich im Leben zählt.
Lennox möchte nur eines, als er für sein Abschlussjahr an ein Schweizer Eliteinternat wechselt: Sein altes Leben hinter sich lassen. Niemand an seiner neuen Schule darf erfahren, wer er in Wahrheit ist. Das ändert sich, als er auf die begnadete Pianistin Katharina trifft, die ihre ganz eigenen Probleme hat und unter dem Leistungsdruck ihrer Eltern leidet. Lennox beginnt sich zu öffnen und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebe. Doch Geheimnisse, Zweifel und Misstrauen stehen zwischen den beiden und Lennox und Katharina müssen erkennen, dass sie einander und sich selbst nur durch Ehrlichkeit, Liebe und Mut retten können.
Ein packender Coming-of-Age Roman, der mit viel Gefühl Themen wie Mental Health, Erwachsenwerden und die erste große Liebe anspricht.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Judikos Welt
aus Delmenhorst
5/5
06.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Wieder begeistert
❓️Warum wollte ich das Buch lesen?
Ich glaube, diese Frage stellt sich bei mir inzwischen gar nicht mehr wirklich. Ein Buch von Adriana Popescu bedeutet für mich automatisch lesen. Ich bin seit Jahren ein riesiger Fan ihrer Jugendbücher, weswegen sie für mich zur absoluten Pflichtlektüre gehören. Ich liebe ihre Art zu schreiben, ihre Figuren, ihre Themen.
Dieses Buch war allerdings besonders. Es ist ihr letztes Jugendbuch und genau deshalb war die Vorfreude dieses Mal mit einer spürbaren Wehmut verbunden. Nach 11 Jahren endet eine Ära, die mich als Leserin stark geprägt hat.
Meine Meinung:
Ich war sofort wieder drin. Genau dieses Gefühl, das ich von der Autorin so gut kenne. Ankommen, eintauchen, Figuren kennenlernen und direkt Lieblinge finden. Lennox, Katharina und auch Jesper haben mein Herz im Sturm erobert.
Was ich an den Jugendbüchern von Adriana Popescu immer besonders schätze, ist die Tiefe. Jede Figur bringt ihre eigene Geschichte, inklusiver eigenen Kämpfe mit. Selbst vermeintlich unsympathische Charaktere wie Dexter haben mehr Facetten, als man zunächst glaubt. Dadurch wirkt alles unglaublich nahbar und echt.
Besonders gelungen fand ich, wie lange Lennox’ Hintergrund im Verborgenen bleibt. Diese Spannung, dieses langsame Enthüllen und gleichzeitig das Entsetzen darüber, je mehr man versteht. Das hat mich wirklich gepackt. Auch Katharinas Geschichte und ihre moralischen Konflikte haben das Ganze noch intensiver gemacht.
Das Setting am Genfersee in einem Schweizer Eliteinternat hat starke Vibes wie die Serie Maxton Hall. Nur hatte ich hier noch stärker das Gefühl, etwas sehr Reales zu lesen. Eine Geschichte, die genau so passiert sein könnte.
Thematisch trifft das Buch wieder mitten ins Herz. Trauma, Panikattacken, äußerer Druck, Selbstfindung, um ein paar Punkte zu nennen. Genau diese Mischung macht für mich den Reiz aus. Es sind wichtige Themen, die nicht beschönigt werden und zum Nachdenken anregen. Ehrlich gesagt, würde mir wünschen, solche Bücher wären häufiger Schullektüre.
Und dann dieses Ende. Ich wusste lange nicht, wie die Autorin diese scheinbare Ausweglosigkeit auflösen will. Aber sie hat es geschafft und das auf eine Weise, die sich nicht künstlich anfühlte, sondern Hoffnung gibt. Keine klassische Lovestory, sondern etwas viel Echteres. Ich war glücklich und gleichzeitig hatte ich einen Kloß im Hals.
Dass mit diesem Buch auch ihre Jugendbuch-Ära endet, hat mich wirklich getroffen. Ihre letzten Worte in der Danksagung haben das Ganze noch emotionaler gemacht.
✅️ Fazit:
Eine wunderschöne, emotionale Coming-of-Age-Geschichte voller Tiefe, wichtiger Themen und echter Gefühle. Adriana Popescu beweist ein letztes Mal, warum ich ihre Jugendbücher so liebe und verabschiedet sich mit einem Werk, das nachhallt.
Worum geht’s?
In Was wir nicht sagen können geht es um Lennox, der für sein letztes Schuljahr an ein Eliteinternat in der Schweiz wechselt, um seine Vergangenheit hinter sich zu lassen. Niemand soll erfahren, wer er wirklich ist. Dort trifft er auf Katharina, eine talentierte Pianistin, die selbst unter großem Druck steht.
Zwischen beiden entwickelt sich eine vorsichtige Verbindung, doch Geheimnisse, innere Kämpfe und äußere Erwartungen stehen ihnen im Weg. Gemeinsam müssen sie herausfinden, was es bedeutet, ehrlich zu sich selbst zu sein und was im Leben wirklich zählt.
Bewertung
5/5
31.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Queen der Jugendbücher
Meine unangefochtene Queen des Jugendbuchs und das sage ich als Ü55, die wirklich jede Reise mitgemacht hat. Ich liebe ihre unverkennbare Art zu schreiben, bin mit ihren Geschichten auf Roadtrips gegangen, habe mich verliebt, gelacht, geweint und auch geflucht.
Und einmal mehr beweist Adriana warum.
•
In unserer letzten gemeinsamen Reise geht es um Freiheit, um das Recht, eigene Entscheidungen zu treffen, ohne ständig Rücksicht auf familiäre Erwartungen nehmen zu müssen.
Das Eliteinternat in der Schweiz trägt diese Atmosphäre auf besondere Weise. Nach aussen priviligiert und perfekt, ist es ein Ort, an dem Druck, Erwartungen und Einsamkeit besonders intensiv spürbar werden. Diese Gegensätzlichkeit verstärkt die Emotionen und eine beeindruckende Tiefe.
•
Wer Adriana's Bücher kennt, weiß, dass ihre Dialoge und Figuren das Herzstück sind. Auch hier lebt die Story von Blicken und unausgesprochenen Gedanken.
Lennox und Katharina sind mir sofort ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihnen mitgefiebert, jede Emotion gespürt. Es sind Figuren mit Rissen, Tiefe, echter Seele und so authentisch.
Lennox inneres Spannungsfeld macht ihn unglaublich greif- und nahbar.
Katharinas Geschichte hat mich innerlich zerrissen, ich war stellenweise atemlos, die Tränen liefen. Ihr innerer Druck, der Wunsch, Erwartungen zu erfüllen und gleichzeitig ihre eigene Stimme zu finden, gingen mir tief unter die Haut.
Beide tragen etwas in sich, das sie auf stille, fast zerbrechliche Weise verbindet.
Selbst die Nebenfiguren mit ihren Entscheidungen machen die Handlung noch lebendiger.
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Mit jeder Seite wurde der Sog intensiver, wurde emotionaler, spannender und war voller Wendungen. Besonders beeindruckt hat mich mal wieder der sensible Umgang mit einem bedrückenden, aber unglaublich wichtigen Thema.
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Für mich sind die Werke der Autorin eine uneingeschränkte Leseempfehlung und das weit über die Zielgruppe junger Leser hinaus.
Gleichzeitig bleibt dieses leise Gefühl von Wehmut zurück und so möchte ich von Herzen DANKE sagen, für eine wundervolle Reise über 11 Jahre und
wünsche mir sehr, dass ihre Bücher eines Tages ihren festen Platz als Pflichtlektüre an Schulen finden.
Bewertung
5/5
13.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Was wir nicht sagen können ...
… aber sollten.
Lennox und Katharina sind ganz besondere Buchcharaktere, die mich über die knapp 500 Seiten nicht nur begeistern konnten, sondern auch tief berührt haben.
Wir begleiten Lennox, der an das Schweizer Internat Lac et Mont kommt und dort einen letzten verzweifelten Versuch für ein normales Leben startet.
Aber an dem Internat ist alles anders, als er es gewohnt ist. Regeln, Uniform, Hierarchien und Katharina. Die talentierte Schülerin, die ihren Frieden am Klavier sucht und findet.
Zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, von der man meinen könnte, sie so oder so ähnlich schon zigmal gelesen zu haben. Aber genau hier zeigt sich Popescus unverwechselbares Talent.
Denn was gewöhnlich klingen mag, schreibt sie mit so viel Fingerspitzengefühl und Authentizität, wie man es im Jugendbuchgenre leider viel zu selten findet. Sie nimmt ihre Figuren und Lesenden ernst, verleiht ihnen Tiefe und gleichzeitig eine Leichtigkeit, dass selbst das schwere Thema des Buches – nämlich eben die Dinge, die sie nicht sagen können – erträglich wird.
Wie so oft in ihren Romanen geht es auch diesmal um Mental Health bei Jugendlichen, und einmal mehr ist es ihr gelungen, das so behutsam zu beschreiben, dass es wehtut und gleichzeitig etwas in einem heilt.
Auch die Nebenfiguren, sei es Jesper, Chloe oder Dexter, sind alle so gut ausgearbeitet, dass man sich fast wünscht, es gäbe Folgebände, in denen man diese Figuren begleitet. Allgemein wünscht man sich, dass die Geschichte nicht endet.
Zum Ende hin spitzt sich die Handlung noch mal richtig zu und ich habe atemlos weitergelesen, bis ich ein bisschen traurig und ein bisschen glücklich das Buch beendet habe und mir wünsche, ich könnte es noch ein Mal zum ersten Mal lesen.
Lennox und Katharina werden mich sicher noch eine Weile begleiten.
hasirasi2
aus Dresden
5/5
11.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Internatsroman, der unter die Haut geht
„Ich will hier einfach nur Lennox sein.“ (S. 89)
Lennox will sein letztes Schuljahr möglichst unauffällig und unerkannt verbringen. Genau deshalb ist er extra an ein Schweizer Eliteinternat gewechselt. Doch dort zählen vor allem der (Familien)Name, das Vermögen und der Einfluss und die Macht, die Geld mit sich bringen. Natürlich sorgt es für Aufsehen, wenn plötzlich ein völlig Unbekannter auftaucht, dessen Namen niemand kennt, der auf Social Media nicht existiert und auch sonst nicht besonders gesprächig ist.
Lennox lässt niemanden an sich heran, nicht mal seinen Zimmergenossen Jesper, der sich ehrlich bemüht, Freundschaft zu schließen. Erst als er seine Mentorin Katharina kennenlernt, beginnt sich etwas zu ändern. Sie spielt nicht nur sagenhaft gut Klavier, sie komponiert auch eigene Stücke. Ihre Musik berührt Lennox tief. Wenn er ihr zuhört, kommt er endlich zur Ruhe. Die Geräusche in seinem Kopf verstumme und das Unvergessliche tritt kurz in den Hintergrund. Sie kommen sich näher, schließlich verlieben sie sich. Doch wie nah kann man sich wirklich kommen, wenn man seine Geheimnisse um jeden Preis bewahren will?
Katharina merkt schnell, dass Lennox auf laute Geräuschen mit Panikattacken reagiert und dann kaum noch ansprechbar ist. Gleichzeitig haben sie noch mit einem ganz anderen Problem zu kämpfen: Katharinas Exfreund Dexter, der Kapitän des Ruderteams, will sie unbedingt zurückgewinnen. Außerdem versucht er verzweifelt, den Erwartungen seiner Familie gerecht zu werden. Sein Vater und sein Bruder waren beide Jahrgangsbeste – und dasselbe wird nun von ihm erwartet. Um dieses Ziel zu erreichen, schreckt er vor nichts zurück. „Dexters Währung sind Informationen. Er kennt so viele Geheimnisse. Über Mitschüler, Lehrer, Ehemalige, Eltern.“ (S. 148)
Lennox ist so sehr seinem eigenen Geheimnis beschäftigt, dass er lange nicht erkennt, was sich hinter den Fassaden seiner Mitschüler verbirgt. Denn der Druck ist bei für alle enorm. Die Schule allein ist schon anspruchsvoll genug, doch die Erwartungen ihrer Eltern sind oft kaum zu erfüllen. Eigene Wünsche und Träume müssen hinter den Vorstellungen ihrer Familien zurückstehen. „… hier lernt der Elitenachwuchs der Elite für ihr Leben in der Elitegesellschaft. Geschenkt kriegst du hier nichts.“ (S. 33)
Auch Katharina steht vor dieser Entscheidung. Sie soll später ins Familienunternehmen einsteigen, obwohl sie viel lieber Pianistin wäre. Die Stunden am Klavier sind ihre Zuflucht und gleichzeitig schmerzhaft. „Jedes Mal, wenn ich hier spiele, ist es wie ein Abschied. Jeder Tag, der vergeht, lässt meine Musik leiser werden. Bis sie irgendwann nur noch eine Erinnerung sein wird.“ (S. 215)
Dexter hingegen nutzt die Geheimnisse anderer, um seine Stellung zu sichern. Mit Angst, Loyalität und Gefälligkeiten bindet er die Menschen an sich. Nach außen gibt er sich als harter, aber auch großzügiger Anführer.
Adriana Popescu versprüht in Was wir nicht sagen können dank Schuluniformen, Internatsalltag und komplexen Beziehungen zwar ein wenig Maxton-Hall-Vibes, doch ihr neuestes – und wahrscheinlich leider auch letztes – Jugendbuch geht deutlich tiefer. Es geht um die Freiheit, selbst entscheiden zu dürfen, welchen Weg man im Leben gehen will, ohne ständig Rücksicht auf familiäre Erwartungen nehmen zu müssen. Es geht um den Wunsch, Träume wenigstens ausprobieren zu dürfen. Die wichtigste Botschaft des Buches ist jedoch, dass man um Hilfe bitten darf, wenn man überfordert oder gestresst ist, und dass Hilflosigkeit nicht an anderen ausgelassen werden sollte.
Popescues Coming-of-Age-Roman ist emotional, spannend und voller unvorhersehbarer Wendungen. Besonders beeindruckend ist ihr sensibler Umgang mit einem bedrückenden, aber wichtigen Thema.
Ein berührendes Lesehighlight, das zur Pflichtlektüre an Schulen werden sollte.
hasirasi2
Thalia Book Circle Community
5/5
11.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Internatsroman, der unter die Haut geht
„Ich will hier einfach nur Lennox sein.“ (S. 89)
Lennox will sein letztes Schuljahr möglichst unauffällig und unerkannt verbringen. Genau deshalb ist er extra an ein Schweizer Eliteinternat gewechselt. Doch dort zählen vor allem der (Familien)Name, das Vermögen und der Einfluss und die Macht, die Geld mit sich bringen. Natürlich sorgt es für Aufsehen, wenn plötzlich ein völlig Unbekannter auftaucht, dessen Namen niemand kennt, der auf Social Media nicht existiert und auch sonst nicht besonders gesprächig ist.
Lennox lässt niemanden an sich heran, nicht mal seinen Zimmergenossen Jesper, der sich ehrlich bemüht, Freundschaft zu schließen. Erst als er seine Mentorin Katharina kennenlernt, beginnt sich etwas zu ändern. Sie spielt nicht nur sagenhaft gut Klavier, sie komponiert auch eigene Stücke. Ihre Musik berührt Lennox tief. Wenn er ihr zuhört, kommt er endlich zur Ruhe. Die Geräusche in seinem Kopf verstumme und das Unvergessliche tritt kurz in den Hintergrund. Sie kommen sich näher, schließlich verlieben sie sich. Doch wie nah kann man sich wirklich kommen, wenn man seine Geheimnisse um jeden Preis bewahren will?
Katharina merkt schnell, dass Lennox auf laute Geräuschen mit Panikattacken reagiert und dann kaum noch ansprechbar ist. Gleichzeitig haben sie noch mit einem ganz anderen Problem zu kämpfen: Katharinas Exfreund Dexter, der Kapitän des Ruderteams, will sie unbedingt zurückgewinnen. Außerdem versucht er verzweifelt, den Erwartungen seiner Familie gerecht zu werden. Sein Vater und sein Bruder waren beide Jahrgangsbeste – und dasselbe wird nun von ihm erwartet. Um dieses Ziel zu erreichen, schreckt er vor nichts zurück. „Dexters Währung sind Informationen. Er kennt so viele Geheimnisse. Über Mitschüler, Lehrer, Ehemalige, Eltern.“ (S. 148)
Lennox ist so sehr seinem eigenen Geheimnis beschäftigt, dass er lange nicht erkennt, was sich hinter den Fassaden seiner Mitschüler verbirgt. Denn der Druck ist bei für alle enorm. Die Schule allein ist schon anspruchsvoll genug, doch die Erwartungen ihrer Eltern sind oft kaum zu erfüllen. Eigene Wünsche und Träume müssen hinter den Vorstellungen ihrer Familien zurückstehen. „… hier lernt der Elitenachwuchs der Elite für ihr Leben in der Elitegesellschaft. Geschenkt kriegst du hier nichts.“ (S. 33)
Auch Katharina steht vor dieser Entscheidung. Sie soll später ins Familienunternehmen einsteigen, obwohl sie viel lieber Pianistin wäre. Die Stunden am Klavier sind ihre Zuflucht und gleichzeitig schmerzhaft. „Jedes Mal, wenn ich hier spiele, ist es wie ein Abschied. Jeder Tag, der vergeht, lässt meine Musik leiser werden. Bis sie irgendwann nur noch eine Erinnerung sein wird.“ (S. 215)
Dexter hingegen nutzt die Geheimnisse anderer, um seine Stellung zu sichern. Mit Angst, Loyalität und Gefälligkeiten bindet er die Menschen an sich. Nach außen gibt er sich als harter, aber auch großzügiger Anführer.
Adriana Popescu versprüht in Was wir nicht sagen können dank Schuluniformen, Internatsalltag und komplexen Beziehungen zwar ein wenig Maxton-Hall-Vibes, doch ihr neuestes – und wahrscheinlich leider auch letztes – Jugendbuch geht deutlich tiefer. Es geht um die Freiheit, selbst entscheiden zu dürfen, welchen Weg man im Leben gehen will, ohne ständig Rücksicht auf familiäre Erwartungen nehmen zu müssen. Es geht um den Wunsch, Träume wenigstens ausprobieren zu dürfen. Die wichtigste Botschaft des Buches ist jedoch, dass man um Hilfe bitten darf, wenn man überfordert oder gestresst ist, und dass Hilflosigkeit nicht an anderen ausgelassen werden sollte.
Popescues Coming-of-Age-Roman ist emotional, spannend und voller unvorhersehbarer Wendungen. Besonders beeindruckend ist ihr sensibler Umgang mit einem bedrückenden, aber wichtigen Thema.
Ein berührendes Lesehighlight, das zur Pflichtlektüre an Schulen werden sollte.
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