Produktbild: Ziemlich beste Verbrecher
Band 1

Ziemlich beste Verbrecher Cosy Crime mit Tiefgang – ein Krimi über die Herausforderungen des Älterwerdens und die Kraft des Zusammenhalts. Für Fans von Richard Osman – Kriminalroman

18

18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

27114

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.03.2026

Verlag

Grafit

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,9/11,5/3,2 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Hellblau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9865902-8-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

27114

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.03.2026

Verlag

Grafit

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,9/11,5/3,2 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Hellblau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9865902-8-4

Herstelleradresse

Grafit Verlag
Cäcilienstr. 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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„Bonnie und Clyde“ aus der Schweiz

Bewertung aus Bad Säckingen am 22.04.2026

Bewertungsnummer: 3117198

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Alois Mistelzweig und Berta Bartok wohnen in einer Villa in Zürich. Aber trotzdem müssen sich die beiden mit Diebstählen über Wasser halten, denn die Villa gehört ihnen nicht. Eigentlich mögen sich die beiden auch überhaupt nicht, müssen aber notgedrungen zusammenarbeiten. Auf den ersten Blick sind die beiden nicht sonderlich sympathisch. Alois, gescheitert als Pianist und Klavierlehrer, bereits 73 Jahre alt, bezirzt fremde Menschen, lenkt sie ab, damit Köchin Berta diese dann bestehlen kann. Doch im Laufe der Geschichte wachsen mir die beiden doch ans Herz und mit dem Hintergrundwissen über ihre berufliche Entwicklung, kann ich ihre Handlungsweisen sogar verstehen. Als eines ihrer Opfer sie erwischt und verlangt, dass sie ihr helfen, eine verschwundene Freundin zu finden, treten Alois und Berta eine Lawine los, die sie zu überrollen droht. Herrlich absurd entwickelt sich die Geschichte und anstatt lediglich zwei Senioren auf Abwegen zu begleiten, geht es plötzlich um Erpressung und Mord. Wie Alois habe ich keine Ahnung, woher Berta die Lebensmittel auftreibt, aber ich würde mich sehr gerne von ihr bekochen lassen. Saibling knusprig gebraten, „auf einem Sauerkrautbett mit Safran serviert“ oder eine leckere Creme Brûlée, mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen, nur auf den abschließenden Joint würde ich dann gerne verzichten . Sunil Mann ist ein bekannter Schweizer Autor, aber ich muss gestehen, „Ziemlich beste Verbrecher“ ist mein erstes Buch von ihm. Mir gefällt, wie sich aus Alltäglichem plötzlich verrückte Situationen ergeben und die Protagonisten gezwungen sind, über sich hinauszuwachsen. Die Entwicklung der eigentlich harmlosen Suche nach einer älteren Dame zu einem Fall, der mich berührt und meine Ressentiments gegenüber „Bonnie und Clyde aus Zürich“ verpuffen lässt, hat mir ein paar vergnügliche Stunden bereitet. Ich hoffe, es gibt noch weitere Abenteuer für Alois und Berta, denn schließlich gibt es ja auch noch das Rätsel, um den Birnbaum zu lösen. Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und empfehle „Ziemlich beste Verbrecher“ weiter.

„Bonnie und Clyde“ aus der Schweiz

Bewertung aus Bad Säckingen am 22.04.2026
Bewertungsnummer: 3117198
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Alois Mistelzweig und Berta Bartok wohnen in einer Villa in Zürich. Aber trotzdem müssen sich die beiden mit Diebstählen über Wasser halten, denn die Villa gehört ihnen nicht. Eigentlich mögen sich die beiden auch überhaupt nicht, müssen aber notgedrungen zusammenarbeiten. Auf den ersten Blick sind die beiden nicht sonderlich sympathisch. Alois, gescheitert als Pianist und Klavierlehrer, bereits 73 Jahre alt, bezirzt fremde Menschen, lenkt sie ab, damit Köchin Berta diese dann bestehlen kann. Doch im Laufe der Geschichte wachsen mir die beiden doch ans Herz und mit dem Hintergrundwissen über ihre berufliche Entwicklung, kann ich ihre Handlungsweisen sogar verstehen. Als eines ihrer Opfer sie erwischt und verlangt, dass sie ihr helfen, eine verschwundene Freundin zu finden, treten Alois und Berta eine Lawine los, die sie zu überrollen droht. Herrlich absurd entwickelt sich die Geschichte und anstatt lediglich zwei Senioren auf Abwegen zu begleiten, geht es plötzlich um Erpressung und Mord. Wie Alois habe ich keine Ahnung, woher Berta die Lebensmittel auftreibt, aber ich würde mich sehr gerne von ihr bekochen lassen. Saibling knusprig gebraten, „auf einem Sauerkrautbett mit Safran serviert“ oder eine leckere Creme Brûlée, mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen, nur auf den abschließenden Joint würde ich dann gerne verzichten . Sunil Mann ist ein bekannter Schweizer Autor, aber ich muss gestehen, „Ziemlich beste Verbrecher“ ist mein erstes Buch von ihm. Mir gefällt, wie sich aus Alltäglichem plötzlich verrückte Situationen ergeben und die Protagonisten gezwungen sind, über sich hinauszuwachsen. Die Entwicklung der eigentlich harmlosen Suche nach einer älteren Dame zu einem Fall, der mich berührt und meine Ressentiments gegenüber „Bonnie und Clyde aus Zürich“ verpuffen lässt, hat mir ein paar vergnügliche Stunden bereitet. Ich hoffe, es gibt noch weitere Abenteuer für Alois und Berta, denn schließlich gibt es ja auch noch das Rätsel, um den Birnbaum zu lösen. Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und empfehle „Ziemlich beste Verbrecher“ weiter.

Witzige Geschichte um zwei schräge Hobbydetektive mit dubioser Vergangenheit – Fortsetzung erwartbar

Renas Wortwelt am 20.04.2026

Bewertungsnummer: 3114663

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Aus finanzieller Not heraus Detektiv spielen, auch eine Möglichkeit, die Kasse zu füllen. Hier stehen zwei ältere Herrschaften vor dem Problem, wie sie zu Geld kommen. Alois Mistelzweig und Berta Bartók, die im schlossähnlichen Haus ihrer auf merkwürdige Weise verschwundenen Arbeitgeberin wohnen, müssen dabei nicht nur ihre Geldnöte bekämpfen, sondern auch verhindern, dass jemand nach eben dieser Arbeitgeberin sucht. Die Bühne ist also bereitet, als Alois, seines Zeichens nicht nur gescheiterter Pianist und Gesellschafter der abwesenden Hausherrin, sondern auch Gelegenheitsdieb, an das falsche Opfer gerät. Die Dame, die er zusammen mit Berta bestehlen wollte, Geneviève Grandson (wir befinden uns in der Schweiz, genauer in Zürich), sieht davon ab, ihn an die Polizei zu übergeben. Stattdessen verlangt sie von ihm, ihre verschwundene Freundin zu suchen. Also macht sich Alois an die unverhoffte Detektivarbeit, gegen seinen Willen tatkräftig unterstützt von Berta, die bislang als Köchin im Haus besagter Arbeitgeberin tätig war. Emilie, die Freundin von Frau Grandson, verschwand ohne jede Nachricht aus ihrem Seniorenheim. Genau dort beginnen also Alois und Berta mit ihren Nachforschungen. Doch die gestalten sich schwierig, da kaum jemand mit ihnen sprechen, geschweige denn ihnen Auskünfte erteilen will. Hinzu kommt die eher dubiose Freundschaft zwischen Emilie und Geneviève, dazu merkwürdige Machenschaften in einer Bildungsanstalt und das auffällige Verhalten von Emilies Tochter. So dauert es recht lange und erfordert die Unterstützung einer von Alois‘ eher zweifelhaften Bekanntschaften, bis die beiden selbsternannten Detektive schließlich alles aufklären können. Diese Aufklärung ist am Ende etwas arg überkonstruiert und ziemlich unvorhersehbar, werden doch neue Beteiligte geradezu aus dem Hut gezaubert. Dennoch ist die ganze Geschichte sattsam spannend, voller interessanter Wendungen und mit viel Humor und Witz geschrieben. Insbesondere das eher nicht auf gegenseitiger Zuneigung beruhende Verhältnis zwischen Alois und Berta sorgt immer wieder für Pointen, für heftige und sehr lustige Dialoge. Andererseits sind die Figuren etwas flach geraten, trotz diverser Andeutungen zur Vergangenheit insbesondere Bertas, die angeblich lange in Mexico bei Drogenkartellen mitmischte. Nun ja, könnte sein, wird aber eher am Rande immer mal wieder erwähnt. Vielleicht erfährt man in möglichen Fortsetzungsromanen etwas mehr darüber. Dazu die Pointe um die verschwundene Arbeitgeberin der beiden, was immer wieder für verzweifelte Aktionen der Protagonisten sorgt (und ein Birnbaum spielt dabei eine bedeutsame Rolle ...) . Deren Hintergrund ahnt man natürlich früh. Dafür aber sorgt genau das ganz am Schluss für einen absolut gelungenen Cliffhanger, weshalb man ziemlich sicher davon ausgehen kann, dass auf diesen Roman mindestens eine Fortsetzung folgen dürfte. Man darf gespannt sein. Ein Roman, der trotz mancher Längen und oft fehlender Plausibilität recht viel Spaß macht. Sunil Mann - Ziemlich beste Verbrecher grafit, März 2026 Taschenbuch, 347 Seiten, 18,00 €

Witzige Geschichte um zwei schräge Hobbydetektive mit dubioser Vergangenheit – Fortsetzung erwartbar

Renas Wortwelt am 20.04.2026
Bewertungsnummer: 3114663
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Aus finanzieller Not heraus Detektiv spielen, auch eine Möglichkeit, die Kasse zu füllen. Hier stehen zwei ältere Herrschaften vor dem Problem, wie sie zu Geld kommen. Alois Mistelzweig und Berta Bartók, die im schlossähnlichen Haus ihrer auf merkwürdige Weise verschwundenen Arbeitgeberin wohnen, müssen dabei nicht nur ihre Geldnöte bekämpfen, sondern auch verhindern, dass jemand nach eben dieser Arbeitgeberin sucht. Die Bühne ist also bereitet, als Alois, seines Zeichens nicht nur gescheiterter Pianist und Gesellschafter der abwesenden Hausherrin, sondern auch Gelegenheitsdieb, an das falsche Opfer gerät. Die Dame, die er zusammen mit Berta bestehlen wollte, Geneviève Grandson (wir befinden uns in der Schweiz, genauer in Zürich), sieht davon ab, ihn an die Polizei zu übergeben. Stattdessen verlangt sie von ihm, ihre verschwundene Freundin zu suchen. Also macht sich Alois an die unverhoffte Detektivarbeit, gegen seinen Willen tatkräftig unterstützt von Berta, die bislang als Köchin im Haus besagter Arbeitgeberin tätig war. Emilie, die Freundin von Frau Grandson, verschwand ohne jede Nachricht aus ihrem Seniorenheim. Genau dort beginnen also Alois und Berta mit ihren Nachforschungen. Doch die gestalten sich schwierig, da kaum jemand mit ihnen sprechen, geschweige denn ihnen Auskünfte erteilen will. Hinzu kommt die eher dubiose Freundschaft zwischen Emilie und Geneviève, dazu merkwürdige Machenschaften in einer Bildungsanstalt und das auffällige Verhalten von Emilies Tochter. So dauert es recht lange und erfordert die Unterstützung einer von Alois‘ eher zweifelhaften Bekanntschaften, bis die beiden selbsternannten Detektive schließlich alles aufklären können. Diese Aufklärung ist am Ende etwas arg überkonstruiert und ziemlich unvorhersehbar, werden doch neue Beteiligte geradezu aus dem Hut gezaubert. Dennoch ist die ganze Geschichte sattsam spannend, voller interessanter Wendungen und mit viel Humor und Witz geschrieben. Insbesondere das eher nicht auf gegenseitiger Zuneigung beruhende Verhältnis zwischen Alois und Berta sorgt immer wieder für Pointen, für heftige und sehr lustige Dialoge. Andererseits sind die Figuren etwas flach geraten, trotz diverser Andeutungen zur Vergangenheit insbesondere Bertas, die angeblich lange in Mexico bei Drogenkartellen mitmischte. Nun ja, könnte sein, wird aber eher am Rande immer mal wieder erwähnt. Vielleicht erfährt man in möglichen Fortsetzungsromanen etwas mehr darüber. Dazu die Pointe um die verschwundene Arbeitgeberin der beiden, was immer wieder für verzweifelte Aktionen der Protagonisten sorgt (und ein Birnbaum spielt dabei eine bedeutsame Rolle ...) . Deren Hintergrund ahnt man natürlich früh. Dafür aber sorgt genau das ganz am Schluss für einen absolut gelungenen Cliffhanger, weshalb man ziemlich sicher davon ausgehen kann, dass auf diesen Roman mindestens eine Fortsetzung folgen dürfte. Man darf gespannt sein. Ein Roman, der trotz mancher Längen und oft fehlender Plausibilität recht viel Spaß macht. Sunil Mann - Ziemlich beste Verbrecher grafit, März 2026 Taschenbuch, 347 Seiten, 18,00 €

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Ziemlich beste Verbrecher

von Sunil Mann

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