Produktbild: Poyais. Ein Land, das es nie gab

Poyais. Ein Land, das es nie gab Der perfideste Schwindel des 19. Jahrhunderts: der legendäre Poyais-Betrug erstmals in einem packenden Roman erzählt

23

20,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

45697

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.03.2026

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/4 cm

Gewicht

514 g

Farbe

Vanille / Tanne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2589-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

45697

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.03.2026

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/4 cm

Gewicht

514 g

Farbe

Vanille / Tanne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2589-8

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

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  • Stefan

    aus Lohmar

    5/5

    08.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein historisches Verbrechen

    In diesem mitnehmenden Roman wird die Geschichte der Frankfurter Bürgertochter Julie Roth erzählt, welche gegen ihren Willen mit einem Mann verheiratet werden soll, den sie nicht liebt, welche ein Verhältnis mit dem Pferdeknecht ihres Vaters anfängt und mit diesem einem Betrüger aufsitzt, welcher ihnen ein neues Leben im fiktiven Land Poyais verkauft. Nach der strapaziösen Anreise stellen die Auswanderer fest, dass nichts von den ihnen Angekündigten Zuständen in Poyais zutreffen. Es gibt weder Hafen, Häuser noch irgendeine Infrastruktur. Lediglich Dschungel. Und in diesem warten Mangelernährung, Seuchen, Schlangen und andere Gefahren auf die Siedler, welche reihenweise versterben. Mit viel Glück gelangt einer Handvoll die Rückkehr in die Heimat. Sehr bildhaft sich die verschiedenen Charaktere in diesem Roman beschrieben. Mit ihren Schwächen, Stärken, Skrupellosigkeiten, aber auch mit Mut und Hilfsbereitschaft. Das von Gregor McGregor an den Auswanderern begangen Verbrechen bleibt ungesühnt, auch wenn es Gerichtsverfahren gegen ihn gab. Die Geschichte beruht auf Tatsachen und ist sehr anschaulich geschrieben.

  • Buchwurm05

    5/5

    03.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Geschichte, die ich bisher noch nicht kannte.

    Inhalt: Frankfurt 1822. Kaufmannstochter Julie soll mit dem wesentlich älteren Prokuristen ihres Vaters verheiratet werden. Julie liebt jedoch den Pferdeknecht ihrer Familie. Als ihr Vater das mitbekommt, entlässt er Carl und schickt Julie in ein Kloster. Eines Tages erhält Julie einen heimlichen Brief von Carl, in dem er sie bittet, ihn nach Poyais zu begleiten, um dort ein neues Leben zu beginnen. Ein gewisser Gregor MacGregor, der Kazike dieses Landes in Mittelamerika, verkauft dort unter großen Versprechungen Land. Julie flieht und schlägt sich, verkleidet als junger Mann, bis London durch. Von dort werden die Siedler nach Poyais verschifft. Was mit freudiger Erwartung beginnt, entpuppt sich bald als Alptraum. Poyais existiert nicht. Die Siedler sind auf einen Hochstapler hereingefallen....... Leseeindruck: "Poyais, ein Land das es nie gab" basiert auf wahren Begebenheiten. Den Hochstapler Gregor MacGregor gab es wirklich und er hat auch Land in Poyais verkauft, das nicht existent war. In einem Erzählstrang geht es um Julie und Carl. Anhand ihrer fiktiven Geschichte habe ich einen guten Eindruck bekommen, wie es den Siedlern damals erging. Unvorstellbar, dass sie tatsächlich von den Kapitänen der Schiffe, in der Wildnis ausgesetzt und dann sich selbst überlassen wurden. Aber damals galt, ohne Geld keine Rückfahrt und das hatten die Siedler in Land und einer Währung investiert, die es nicht gab. Ich fand es spannend zu verfolgen, wie die Siedler ums Überleben gekämpft haben, manch einer aber verlor. Ein weiterer Erzählstrang führt ein paar Jahre zurück und beschreibt durch die Soldaten Liam und Jeffrey was sie unter General Gregor MacGregor in den Befreiungskriegen in Mittelamerika erlebt haben. Dieser kreuzt sich am Ende mit Julie und Carls Geschichte und ich fand ihn mindestens so spannend wie die Hauptstory. Besonders beeindruckt bin ich davon, dass die Autorin es geschafft hat, Gregor MacGregor dem Lesenden nahe zu bringen, obwohl er immer nur sporadisch aufgetaucht ist. Ich konnte mir jedenfalls ein gutes Bild von ihm machen. Den Erzählstil habe ich als sehr lebendig und bildlich empfunden. Was genau meinen Geschmack getroffen hat. Fazit: Mit "Poyais, ein Land das es nie gab" erzählt Uli Aechtner ein Stück Geschichte, die ich bisher noch nicht gekannt habe. Geschickt wird fiktives mit wahren Begebenheiten vermischt. Von Anfang bis Ende wirkt die Erzählung authentisch. Ich habe den Roman gerne gelesen und gebe deshalb eine Leseempfehlung.

  • Isabel (engi)

    aus Bietigheim-Bissingen

    5/5

    26.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Fast zu bizarr, um wahr zu sein ...

    Schon vor einigen Wochen war ich auf dieses besondere Buch bei der Durchsicht der Neuerscheinungen gestoßen und sofort war meine Neugier geweckt. Ein Land, das es nie gab, aber in das von einem Mann dennoch hunderte von Menschen mit der Hoffnung auf ein neues und besseres Leben geschickt wurden? Wie skrupellos musste man sein? So ließ ich mich also ein auf das Abenteuer „POLYAIS“ und den Kaziken Gregor MacGregor, der es verstand, Menschen um den Finger zu wickeln und ihnen ihr hartverdientes Geld im Tausch gegen ein nichtexistierendes Stück Land und eine Handvoll polyaische Dollar einzutauschen. Die unterschiedlichsten Leute fallen auf den Trick herein, unter anderem auch Carl und Julie, zwei junge Menschen, die sich lieben, deren Liebe aber aufgrund des Standesunterschieds nicht geduldet ist. In einem weiteren Erzählstrang, der einige Jahre in der Vergangenheit liegt, lerne ich den General MacGregor und seine Militärtaktivitäten kennen. Schnell wird klar, dass so wie er dort mit seinen Untergebenen umgeht, er später auch mit den Auswanderern verfahren wird. Ganz nach dem Motto „When the going gets tough …“ versteht er es, sich dünn zu machen und kommt trotzdem immer wieder als Ritter mit der glänzenden Rüstung aus der Affäre heraus. Wird ihm auch diesmal der Schachzug glücken, nachdem wirklich Hunderte der armen Polyais Reisenden ihr Leben aufgrund von Hunger, Krankheit und Verzweiflung ihr Leben lassen müssen? Geschickt verwebt die sympathische Autorin Uli Aechtner in ihrem Buch Wahrheit mit Fiktion und nimmt ihre Leser mit auf die Abenteuerreise ihres Lebens! Sehr bildhaft zeichnet sie die damaligen Umstände, so dass man als Leser meint mit den Soldaten Seite an Seite auf dem Schlachtfeld zu stehen, das Schlingern des Auswanderungsschiffs unter den Füßen spüren zu können und die Gnadenlosigkeit des Dschungels in „Polyais“ miterleben zu müssen. Für mich war dieses Buch eine Geschichte, in die ich ganz tief eintauchen konnte und die mich zu eigenen Recherchen im Internet inspiriert hat. Für diesen rundum gelungenen, spannenden, teils traurigen, aber auch inspirierenden Roman vergebe ich deshalb fünf sehr verdiente Sterne. Tolle Idee, liebe Uli … gerne lese ich weitere Bücher aus deiner Schreibfeder und werde das Buch im Freundeskreis weiterempfehlen!

  • MiLi

    aus G

    5/5

    21.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der Schwindel des 19. Jahrhunderts

    Im Jahr 1822 stechen 2 Schiffe mit Siedler voller Hoffnung in See. Das Ziel ist Poyais ein neu gegründeter Staat in Mittelamerika , der den Auswanderern Freiheit und Reichtum verspricht. Der Hochstapler Gregor MacGregor führt mit seinem Versprechen Hunderte von Menschen in die Irre. Julie die Kaufmannstochter begibt sich mit ihren geliebten auf die gefährliche Reise die in einer Katastrophe endet. Welchem Herausforderungen müssen sich die Menschen stellen? Welche Rolle spielt Julie darin und wer kann sich retten? Der Titel das Cover und der Klapptext haben mich sofort angesprochen. Von der ersten Seite an war es für mich sehr spannend. Die Autorin konnte mich mit ihrem flüssigen und fesselnden Schreibstil sofort ans Buch binden. Es wurde hierzu auch sehr gut Recherchiert da es Gregor MacGregor zu dieser Zeit wirklich gab und er hunderte von Menschen um ihr Hab und Gut erleichtert hat. Die Geschichte um Julie entspringt aus der Phantasie der Autorin , aber genau das hat die Sache sehr aufgelockert und für mich persönlich das Leseerlebnis gesteigert. Hier wurde Geschichte mit Fiktion sehr schmackhaft gemacht . Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet und ich fühlte mich ihnen nahe. Ich habe sehr mitgelitten und gebangt, den Wellengang und die Hitze der Karibik förmlich gespürt. Ich persönlich mag Geschichte , aber nicht langweilig und trocken, sondern genauso schmackhaft wie dieses Buch. Einfach perfekt für mich .Deshalb wird es auch noch lange in Erinnerung bleiben. Aus diesem Grund gibt es von mir eine klare Empfehlung zum lesen .

  • Bewertung

    5/5

    14.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Freiheitskriege und eine Auswanderung in die Katastrophe

    In dem Buch werden zwei Geschichten erzählt: Einmal geht es um junge, europäische Männer, die sich den Freiheitskriegen gegen die Spanier anschließen unter dem General Gregor MacGregor. Dabei geht es um Hunger, Kämpfe, Verwundung und Tod, Langeweile, Geldmangel, Desertation, … Zum anderen geht es um Auswanderer in Europa, die Gregor MacGregor in sein Reich Poyais lockt, indem er ihnen dort günstig Land verkauft. Erst vor Ort stellen sie fest, dass es das Poyais Land gar nicht gibt. Aber da sind sie bereits von ihrem Kapitän an einer unwirtlichen Küste abgesetzt worden ohne Hoffnung, je nach Europa zurückkehren zu können. Sie werden von Krankheiten, Hunger, Unwetter, Schlangen etc. gequält. Das Buch ist ein klassischer Abenteuerroman mit viel Drama, einer Handlung, die kaum Zeit zum Atemholen lässt, Katastrophen, überraschenden Wendungen und starken Charakteren. Manches ist grausam und empörend, aber nicht brutal und abstoßend. Es werden schonungslos die rauen Seiten von Krieg, dem Leben in den Kolonien und der Auswanderung gezeigt, die im krassen Kontrast zu den Hoffnungen stehen, mit denen alles begann. Obwohl das Buch relativ dick ist, werden nicht alle Geschichten erschöpfend zu Ende erzählt. Wem kann man das Buch empfehlen? Im Grunde der ganzen Familie (mit Ausnahme von Kindern). Romantik darf man allerdings keine erwarten. Eine klare Leseempfehlung.

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