Raus aus der Bubble
Wie wir gesellschaftliche Spaltung durch echtes Miteinander überwinden. Impulse zu Empathie und Verantwortung für Unternehmen & Bildung in Zeiten von Polykrisen
Wir leben in einer Zeit der Polykrisen und Spaltung. Du spürst es: Der Ton ist rauer geworden, die Gräben zwischen "Wir" und "Die" scheinen unüberwindbar, ob in der Politik, im Unternehmen und sogar in der Familie.
Bequemlichkeit führt uns alle in die eigene "Bubble", wo Algorithmen und Gleichgesinnte unsere Wahrnehmung der Realität verzerren. Populismus nutzt unsere Ängste und die Sehnsucht nach einfachen Antworten, um die Gesellschaft weiter auseinanderzureißen. Doch diese Komfortzone hat einen hohen Preis: zunehmendes gegenseitiges Unverständnis und die Verarmung unserer Diskussionskultur, letztlich unseres Miteinanders.
Wir alle tragen die Verantwortung.
Dominique Trott, mehrfache Autorin, erfahrene Coachin und Organisationsberaterin, liefert dir den persönlichen Werkzeugkasten für den echten Dialog und erinnert uns an die demokratische Pflicht, aktiv Brücken zu bauen. Sie setzt wichtige Impulse für Unternehmen und unsere Bildung, dabei bietet sie zugleich Lösungen an.
Dieses Buch ist kein Manifest, sondern ein praktischer Leitfaden, um deine Bubble bewusst zu verlassen. Es setzt den Rahmen für echtes Miteinander.
Was dich erwartet:
- Die Diagnose der Spaltung: Verstehe, wie Algorithmen, soziale Ungleichheit und unser angeborener Wunsch nach Zugehörigkeit unsere Realität konstruieren
- Die Magie des Zuhörens: Lerne, Wut und Frustration in konstruktive Neugier zu verwandeln und entdecke die Drei-Brücken-Methode, mit der du schwierige Gespräche führen kannst, ohne deine Werte zu verraten
- Partizipation als Katalysator: Wie das Einbinden der Mitarbeitenden uns als Gesellschaft stärkt
- Warum es oft die kleinen Bewegungen und Initiativen sind, die Großes bewirken
- Deine persönliche Challenge: Der 30-Tage-Plan unterstützt Dich mit konkreten, leicht umsetzbaren Übungen, um das Zuhören, die Empathie und die tiefe Verbundenheit im Kleinen zu stärken
Das Buch bietet Wissen aus erster Hand: Lass dich inspirieren von persönlichen Interviews mit Vordenkern:
- Sebastian Klein (deutscher Unternehmer, Investor, Autor und Aktivist)
- Stefan Ruppaner (ehemaliger Leiter der Alemannenschule) darüber, wie Bildung zur Brücke für eine Kultur der Begegnung wird
- Isabel Oostvogel (Soziologin) über die Kunst, Ambivalenz und Komplexität zuzulassen
Jede Brücke, die du baust, ist ein entscheidender Akt des Widerstands gegen die Kräfte der Spaltung. Beginne jetzt mit diesem Buch, deine Komfortzone zu verlassen, und werde zum aktiven Gestalter unserer menschlicheren Zukunft.
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Raus aus der Bubble
WortGewand aus Krefeld am 14.05.2026
Bewertungsnummer: 3138522
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Wie sieht eine Arbeitswelt der Zukunft aus, die Leistung ermöglicht und gleichzeitig den Menschen mit seinen Bedürfnissen, seiner mentalen Gesundheit und seiner Würde wirklich ins Zentrum stellt?
Diese Frage hat mich beim Lesen von „Raus aus der Bubble“ von Dominique Trott tief bewegt.
Wir erleben derzeit eine echte Zeitenwende gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich und auch arbeitsrechtlich. Polykrisen, Beschleunigung, Unsicherheit, Fachkräftemangel, psychische Belastungen und gesellschaftliche Polarisierung verändern unsere Arbeitswelt tiefgreifend. Gleichzeitig steigen auch in Unternehmen die Anforderungen spürbar: mentale Gesundheit, Fürsorgepflicht, Diversität, Beteiligung, wertschätzende Führung und psychosoziale Sicherheit werden immer mehr zu entscheidenden Zukunftsthemen.
Doch genau hier setzt dieses Buch an.
„Raus aus der Bubble“ ist weit mehr als eine Analyse gesellschaftlicher Spaltung. Für mich ist es ein empathisches, kluges und zugleich praxisnahes Plädoyer für Menschlichkeit, Akzeptanz, Dialogfähigkeit und echtes Miteinander im Unternehmen, in der Bildung, in der Gesellschaft und im privaten Leben.
Besonders berührt hat mich ein Gedanke: Das wichtigste Gut unserer Zeit ist nicht Effizienz. Es ist Zeit.
• Zeit zum Zuhören.
• Zeit für Resonanz.
• Zeit für echte Begegnung.
Während laut Studien inzwischen rund 60 % der Weltbevölkerung täglich viele Stunden in sozialen Medien verbringen, verlieren wir oft genau das, was uns als Gesellschaft trägt: neugierige Gespräche, echte Verbindung und die Fähigkeit, Andersdenkenden offen zu begegnen.
Wie wertvoll solche kleinen Brücken sein können, beschreibt Dominique Trott so menschlich und lebensnah: Etwa in der Szene, in der sie 3 Rentnern am Kassenautomaten hilft und daraus ein unerwartet tiefes, fast magisches Gespräch entsteht. Genau diese kleinen Begegnungen zeigen, was möglich wird, wenn Menschen aufeinander zugehen.
Für mich zieht sich insbesondere die Positive Psychologie inspirierend durch das gesamte Buch:
Wie stärken wir Resilienz? Wie gelingt empathische Kommunikation? Wie schaffen Unternehmen Räume, in denen Menschen sich psychologisch sicher fühlen, ihre Gedanken einzubringen?
Und wie kommen wir wieder zu mehr Verbundenheit trotz Unterschiedlichkeit?
Inspirierende Perspektiven liefern dabei auch Vordenker wie Hartmut Rosa, Sebastian Klein, Stefan Ruppaner und Isabel Oostvogel. Ihre Gedanken zu Resonanz, Bildung, Ambivalenz, Verantwortung und gesellschaftlichem Zusammenhalt wirken lange nach.
Für mich ist dieses Buch:
• ein hoffnungsvolles Zeichen in einer zunehmend polarisierten Zeit
• ein praxisnaher Leitfaden für echten Dialog und nachhaltige Veränderung
• ein wichtiger Impulsgeber für Unternehmen, Führungskräfte, HR, Bildung und alle, die Zukunft menschlicher gestalten möchten
• ein starkes Plädoyer für mentale Gesundheit, Empathie, Resilienz und gesellschaftliche Verantwortung
• und ein Buch, das ich sicherlich noch einige Male zur Hand nehmen werde.
Besonders wichtig finde ich die zentrale Botschaft: Jede Brücke, die wir bauen, ist ein leiser, aber kraftvoller Widerstand gegen gesellschaftliche Spaltung.
Vielleicht beginnt Veränderung tatsächlich nicht im Großen, sondern in vielen kleinen Brücken zwischen Menschen, die sich vorher fremd waren.
Vielleicht brauchen wir gerade jetzt weniger Schwarz-Weiß-Denken und mehr Räume für echtes Zuhören, Neugier, Resonanz und gemeinsames beWIRken.
Welche kleinen Brücken können wir heute bauen, um unsere Arbeitswelt und Gesellschaft menschlicher, resilienter und verbundener zu gestalten?
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