Produktbild: Giovanni, du stinkst

Giovanni, du stinkst Tod am See - Sinovats ermittelt - Antikrimi

4

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.03.2026

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

20,3/13,3/1,9 cm

Gewicht

255 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01495-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.03.2026

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

20,3/13,3/1,9 cm

Gewicht

255 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01495-3

Herstelleradresse

Kremayr und Scheriau
Rotenturmstraße 27/5
1010 Wien
AT

Email: office@kremayr-scheriau.at

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  • Helgas Bücherparadies

    4/5

    10.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein lockerer und leichter Antikrimi

    Ein kleines, traumhaftes Badegewässer wird zum Schauplatz, als dort eine Leiche entdeckt wird. Giovanni Sinovats leitet die Ermittlungen. Neben seinen Schwierigkeiten mit dem Fall hat er auch mit seiner Mutter zu kämpfen, die eine Vorliebe für alles Italienische hat. Die Dorfbewohner sind nicht nur wegen der Leiche aus der Ruhe gebracht, sondern auch aufgrund eines Erdbebens und eines geldgierigen Pächters. Dieser Roman ist kein typischer Krimi, wie bereits der Untertitel „Antikrimi“ verdeutlicht. Im Mittelpunkt stehen nicht die Ermittlungen, sondern vielmehr die Charaktere und ihr Leben in einer scheinbar perfekten Welt. Diese Idylle wird früh gestört, zuerst durch ein Erdbeben und anschließend durch eine Leiche im Wasser. Giovanni lebt noch bei seiner Mutter und wird oft an seine Grenzen gebracht. Gerade diese Beziehung bietet viel Unterhaltung. Die Einwohner des Dorfes sind alles andere als gewöhnlich und haben ihre eigenen Macken und Eigenheiten. Hinter der schönen Fassade verbirgt sich jedoch mehr, als es zunächst den Anschein hat. Einige tragen Geheimnisse mit sich herum, die nach und nach sichtbar werden. Zudem sorgt ein Pächter für Unruhe innerhalb der Gemeinschaft, denn er sieht in der Situation eine Chance, viel Geld zu verdienen. Fazit: Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, dabei kommt auch der Humor nicht zu kurz. Die Geschichte lebt weniger von Spannung im klassischen Sinne, sondern von ihren Charakteren und den kleinen Abgründen, die sich hinter ihrem Alltag offenbaren. Das überraschende Ende hat mich verblüfft. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

  • Detlef Knut

    4/5

    20.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein unglaublicher Krimi am Badesee

    In der kleinen Stadt, wo sich die Menschen noch in den Straßen begegnen und über den Gartenzaun Geschichten austauschen, lebt der Abteilungsinspektor Giovanni Sinovats vom LKA in Eisenstadt. Mit seiner Energie und seinem unerschütterlichen Optimismus ist er der besonnene Pol der Polizei. Doch nicht zum ersten Mal hört er seine Mutter rufen: »Giovanni, du stinkst. Geh duschen!«. Er kann es nicht mehr hören. In diesem Artikel nehme ich euch mit an den verträumten Badesee im kleinen Paradies, zwischen all den Grundstückspächtern. Der Fall der am Ufer gefundenen Leiche muss aufgeklärt werden und Giovanni Sinovats ermittelt. Lasst uns eintauchen in die Welt von Giovanni und entdecken, dass wahre Stärke oft aus den unerwartetsten Situationen entsteht. Zwar ist zunächst zu klären, ob es sich bei der Leiche um einen Badeunfall handelt, aber schon bald wird klar, dass die vermeintliche Idylle im Paradies gar nicht so idyllisch ist. Den Grundstückspächtern soll erneut die Pacht erghöht werden, was die vermeintliche Harmonie der nur auf den ersten Blick eingeschworenen Dorfgemeinschaft gehörig aus dem Gleichgewicht bringt. Außerdem schein ein Pächter zu sehr auf die Ehefrau des Nachbarn zu schauen, wie auch seine eigene Frau auf den Nachbarn selbst schaut. Christian Klinger hat für »Giovanni, du stinkst« ein kleines Dorf geschaffen, wo die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen, leben skurrile Figuren, die den Roman lebendig werden lassen. Da ist der Schamane, der den Ausstieg aus der hektischen Welt sucht und tief in die Geheimnisse von Pilzen und Kräutern eintaucht. Die Nachbarn, gefangen in einer unglücklichen Ehe, kämpfen gegen die Stille ihrer Beziehungen, während der Anwalt der Pächter gleichzeitig im Schatten des Grundstückseigentümers agiert. Und nicht zu vergessen der Regierungsbeamte, der mit einem schelmischen Grinsen plant, sich ein Stück vom Kuchen abzuschneiden, was die Dynamik des Dorfes nur weiter aufheizt. In einer Welt, in der Geschichten oft wie aus einem Lehrbuch erscheinen, wagt es der Autor, die Leser direkt anzusprechen, als wären sie alte Freunde am Lagerfeuer. „Doch bevor wir uns diesem bald die Idylle störenden Objekt zuwenden …“, beginnt er, und sofort wird die Grenze zwischen Erzählung und Realität durchbrochen. Durch diesen ungewöhnlichen Erzählstil wird der Leser nicht nur zum passiven Zuhörer, sondern zu einem aktiven Mitgestalter der Geschichte, der die Abenteuer und Wendungen hautnah miterlebt. So wird jede Seite zu einem gemeinsamen Erlebnis, das zum Nachdenken und Schmunzeln anregt. In dem kleinen Paradies, wo sich die Geheimnisse wie Schatten um die Ecken schlingen, entfaltet sich die Spannung in verschiedenen Strängen. Während die Ermittler fieberhaft nach dem Tod der Leiche suchen, sind die intriganten Machenschaften des Verpächters ebenso fesselnd – seine verborgenen Absichten scheinen mehr zu verbergen, als man zunächst ahnt. Doch auch das heimliche Turteln der nachbarlichen Ehepaare trägt zur elektrisierenden Atmosphäre bei, während sie in ihrer scheinbar perfekten Welt ein Spiel aus Eifersucht und Geheimnissen spielen. Und nicht zu vergessen der Assistent des Landeshauptmanns, dessen undurchsichtige Pläne und Ambitionen die Geschichte weiter anheizen und das Netz der Spannung immer dichter verweben. In »Giovanni, du stinkst« von Christian Klinger begegnen wir einer ungewöhnlichen Erzählung, die auf mehreren Ebenen Spannung aufbaut. Die skurrilen Figuren ziehen den Leser sofort in ihren Bann und verleihen der Geschichte eine unverwechselbare Note. Klingers direkte Ansprache an die Leser schafft eine intime Verbindung, die das Gefühl verstärkt, Teil der Handlung zu sein. Jeder Charakter bringt seine eigene Farbe in die Erzählung, die nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Diese Geschichte ist ein wahres Lesevergnügen für alle, die das Besondere im Alltäglichen schätzen. Ein Muss für Liebhaber von kreativen Erzählungen! © Detlef Knut, Düsseldorf 2026

  • Jürg K.

    4/5

    27.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Warmherziger Ermittler

    Es könnte ein schönes, ruhiges Leben sein. Hier am verträumten Badesee im kleinen Paradies, wie es von den Menschen im Dorf liebevoll genannt wird. Wäre da nicht dieser sonderbare Badeunfall, mit dessen Aufklärung Abteilungsinspektor Giovanni Sinovats betraut wird. Schon bald bleibt kein Stein auf dem anderen im kleinen Paradies am See. Der Roman wird getragen von der Mischung aus Humor, Verletzlichkeit und leiser Melancholie, dies macht das Buch so besonders. Ich muss gestehen, dass mich dieses Buch sofort überrascht hat. Nicht wegen des provokanten Titels, sondern wegen der Wärme, die sich hinter all dem Witz verbirgt. Der Roman beginnt leichtfüssig, fast verspielt, doch schnell merkt man, dass hier viel mehr erzählt wird als eine schräge Alltagsanekdote. Es geht um Nähe, um Grenzen, um die kleinen Zumutungen des Lebens, die uns manchmal mehr prägen als die grossen Katastrophen. Die Erzählerin beobachtet Giovanni mit einer Mischung aus Faszination, Ärger und Zuneigung. Gerade diese Ambivalenz hat mich berührt. Besonders stark fand ich die leisen Momente, in denen die Fassade bröckelt. Wenn klar wird, dass Giovanni mehr ist als eine skurrile Figur ein Mensch mit Geschichte, Verletzungen, Sehnsüchten. Es ist ein warmherziges, kluges Buch über Toleranz, Selbstironie und die Kunst, Menschen so zu nehmen, wie sie sind. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    04.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Hat mich gut unterhalten

    Dieser Krimi spielt an einem künstlichen See im Burgenland. Der See ist gilt jenen Menschen, die in den 1970er-Jahren mit ihrer eigenen Hände Arbeit kleine Häuser auf dem Pachtgrund errichtet haben, als Paradies. Doch nun ist das Paradies aus mehreren Gründen in Gefahr. Erstens hebt der Grundeigentümer zum wiederholten Male den Pachtzins an, zweitens gibt es unter den Paradiesvögeln, wie die Einheimischen die Siedlungsbewohner nennen, die eine oder andere Liaison dangereux, also ein Gspusi und drittens liegt Herbert Wolk tot am Strand. Für die Gründe eins und zwei ist Abteilungsinspektor Giovanni Sinovats nicht zuständig, für den toten Wolk schon. Auf Grund der sommerlichen Hitze wirkt alles ein wenig retardiert, ausgenommen Traudl Sinovats, die mit ihrem Italien-Fimmel sowohl ihrem Sohn als auch ihrer Umgebung schwer auf die Nerven geht. Doch aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen, ist auch keine Option. Also beißt er die Zähne zusammen und lässt sich, von ihren Worten „Giovanni, du stinkst. Geh duschen“ mehrmals täglich ins Badezimmer scheuchen. Wenig später muss Sinovats abermals zum See ausrücken, weil man dort ein Brodeln im See und Gasgeruch wahrgenommen hat. Die Feuerwehr, Rettung und das Bundesheer mit einer Kompanie von der ABC-Abwehr-Truppe sind schon vor Ort. Das Gerücht, auf ein Erdgasvorkommen gestoßen zu sein, ruft nicht nur einen Mitarbeiter der Landesregierung auf den Plan sondern auch den Eigentümer des Sees sowie dir Pächter der Seegrundstücke... Meine Meinung: Dieser Krimi ist das neueste Buch des österreichischen Autors Christian Klinger, der sowohl für seine Krimis rund um den Privatdetektiv Marco Martin als auf für seine historischen Triest-Krimis rund um Ispettore Gaetano Lamprecht bekannt ist. Gleich vorweg, in diesem Krimi werden Insider in dem einen oder anderen Charakter reale Personen erkennen. Daher finden vielleicht nicht-österreichische bzw. nicht-burgenländische Leserinnen und Leser nicht ganz so interessant, spielen doch Landespolitik und herrschaftliche Attitüden eine große Rolle. Jedenfalls, zeigt Autor Christian Klinger seine Protagonisten nicht immer von ihrer besten Seite. Da dürfen sich schon mal lang gehegte Rachegefühle ihren Weg bahnen. Dass davor auch der Abteilungsinspektor nicht gefeit ist, gibt dem Ganzen ein ziemlich humorvolle, wenn auch tragische Note, denn letzten Endes gehört auch Giovanni Sinovats nicht mehr zu den Guten. Der Autor lässt seine Leserinnen und Leser hinter die Kulissen eines vermeintlichen Paradieses blicken, in dem sich Ehepaare auseinandergelebt haben, sich langweilen und der eine oder andere wenig Sinn im Leben findet. Der Schreibstil ist fein, immer wieder mit Hinweisen auf burgenländische Eigenheiten gespickt. Es herrscht keine Hochspannung, sondern ein besonderes Flair, auf das man sich einlassen muss. Fazit: Gerne gebe ich diesem Krimi, der ich gut unterhalten 5 Sterne.

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