Produktbild: Das Schicksal der Herzogin

Das Schicksal der Herzogin Historischer Roman

7

17,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/3,7 cm

Gewicht

462 g

Farbe

Vanille / Moosgrün

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-8054-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/3,7 cm

Gewicht

462 g

Farbe

Vanille / Moosgrün

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-8054-6

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

Email: info@gmeiner-verlag.de

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  • Bettina Hertz Lesehertzen

    aus Brandenburg

    5/5

    27.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Großartiger Lesestoff

    Der historische Roman Das Schicksal der Herzogin von Johanna von Wild ist im Gmeiner Verlag erschienen. Sibylla von Anhalt wächst Mitte des 16. Jahrhunderts auf Schloss Dessau auf und interessiert sich wie ihre Stiefmutter für Heilkräuter. Sie lernt Friedrich von Mömpelgard kennen, beide sind sich anfangs sehr zugetan, heiraten und gründen eine Familie. Nachdem Friedrich Herzog von Württemberg wird, entstehen zunehmend Konflikte innerhalb der Ehe sowie mit den Landständen. In dieser schwierigen Zeit findet Sibylla Frieden in ihrer Arzneikammer und verliebt sich in den Arzt von St. Catharina. Johanna von Wild hat mich mit ihrem fesselnden Schreibstil von der ersten Seite an in den Bann gezogen. Die Atmosphäre des 16. Jahrhunderts wird lebendig und detailreich eingefangen, dass man wirklich das Gefühl hat, dabei zu sein. Wir erleben die Regentschaft von Herzog Friedrich, einer der bedeutendsten Herrscher Württemberg und seiner Gattin Sybilla. Bildgewaltig tauchen wir in ihre Geschichte ein. Sybilla ist für mich eine beeindruckende Frau, schon allein, dass sie es mit Friedrich aushalten musste. Sie hat 15! Kinder geboren und wurde von ihm nur gedemütigt und tyrannisiert, ganz zu schweigen von seinen vielen Liebschaften. Dabei begann die Beziehung liebevoll und mit großer Zuneigung. Als Herrscher hat er vieles bewirkt, dennoch konnte er sich schlecht unterordnen, nur seine Meinung zählte. Sybilla fand Halt in ihren Heilpflanzen und in der Herstellung von Arzneien, die sie im nahegelegenen Spital St. Catharina verteilte. Der Roman lebt von vielen Figuren und mit Ausnahme des Arztes Johannes und Sybillas Vertraute Ava beruhen alle Figuren auf historischen Vorbildern. Ich finde es immer faszinierend, wenn diese eine Stimme bekommen, wie sie agieren, den Alltag bestreiten, ein Land regieren und vieles mehr. Dies ist der Autorin hervorragend gelungen, eine umfangreiche Recherche ist deutlich spürbar. Auch die Schauplätze sind wunderbar beschrieben, angefangen mit Schloss Bernburg, Dessau, Mömpelgard, später Schloss Stuttgart und vor allem nach Sybillas Wünschen angelegten Garten, der Pomeranzengarten, der heute noch erhalten ist. Eine chronologische Zeitleiste sowie ein informatives Nachwort runden den Roman gelungen ab und bietet im Anschluss interessante historische Hintergründe. Fazit: Ein bewegender historischer Roman über eine beeindruckende Frau, die sich zwischen höfischer Pflicht, persönlichem Leid und ihrer Berufung zur Heilkunst behauptet. Für mich waren es begeisterte Lesestunden, daher eine klare Empfehlung für alle Historienfans.

  • Bewertung

    aus Rödinghausen

    5/5

    30.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine starke Frau im Spiegel ihrer Zeit

    Auf dieses Buch war ich besonders gespannt, denn ich habe Johanna von Wild erst im vergangenen Jahr für mich entdeckt und seitdem einige ihrer Romane gelesen. Bisher konnten mich ihre Geschichten immer begeistern, deshalb habe ich mich sehr auf dieses neue Werk gefreut. Zum Glück warten noch einige ungelesene Bücher der Autorin auf mich. Von der Herzogin Sibylla von Anhalt hatte ich zuvor noch nie gehört, weshalb ich besonders neugierig auf ihre Lebensgeschichte war. Das Buchcover finde ich schön und passend zur Geschichte. Der Schreibstil von Johanna von Wild ist wie gewohnt angenehm flüssig und leicht verständlich, sodass man schnell in die Geschichte eintaucht. Besonders gefallen hat mir, dass man Sibylla über einen großen Teil ihres Lebens begleitet. Neben glücklichen Momenten erlebt sie auch schwere Zeiten und persönliche Schicksalsschläge. Spannend fand ich vor allem ihre Leidenschaft für die Heilkunst, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht. Man erfährt einiges über die Medizin und Heilkunst der damaligen Zeit, was ich sehr interessant fand. Gleichzeitig vermittelt der Roman interessante Einblicke in das Leben adeliger Frauen und ihre Rolle in der damaligen Zeit. Auch die historische Atmosphäre wurde wieder wunderbar eingefangen. Johanna von Wild schafft es, historische Hintergründe authentisch und dennoch unterhaltsam zu erzählen, ohne dass die Handlung jemals trocken wirkt. Obwohl der Roman nicht allzu umfangreich ist, geschieht erstaunlich viel. Die Geschichte bleibt abwechslungsreich und interessant, sodass keine Langeweile aufkommt. Für mich war „Das Schicksal der Herzogin“ ein gelungenes Leseerlebnis. Wer historische Romane über starke Frauen und bewegende Schicksale mag, sollte dieses Buch unbedingt im Blick behalten.

  • Manuela Hahn

    5/5

    09.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Schicksal der Herzogin

    Mit Das Schicksal der Herzogin hat Johanna von Wild für mich einen eindrucksvollen historischen Roman geschaffen, der das Leben der Sibylla von Anhalt im 16. Jahrhundert lebendig und emotional erzählt. Beim Lesen hatte ich schnell das Gefühl, in die Welt der Renaissance einzutauchen und Sibylla auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Der Roman beginnt mit der Geburt Sibyllas. Sie kommt als vierte Tochter von Agnes von Barby und Joachim Ernst von Anhalt zur Welt. Sibylla wächst in einer liebevollen Umgebung auf, ganz im Gegensatz zu Friedrich von Mömpelgard, dessen Mutter Barbara von Hessen als strenge und beinahe grausame Frau dargestellt wird. Die beiden lernen sich als Kinder auf der zweiten Hochzeit von Sibyllas Vater kennen, der sich ein Jahr nach dem frühen Tod von Agnes mit Eleonore von Württemberg vermählt. Sibylla und Friedrich verlieben sich ineinander und heiraten, was für die damalige Zeit ungewöhnlich ist. Ehen wurden normalerweise nicht aus Liebe geschlossen, sondern aus Vernunft und politischen Überlegungen. Deshalb wirkt ihre Beziehung am Anfang besonders ehrlich und berührend, und ich konnte sehr gut verstehen warum Sibylla später so sehr unter Friedrichs Verhalten leidet. Besonders interessant fand ich Sibyllas Entwicklung. Vom unbeschwerten Leben auf Schloss Dessau bis hin zu den Herausforderungen als Herzogin von Württemberg wird ihr Schicksal sehr nachvollziehbar dargestellt. Ihre Leidenschaft für Heilkräuter und Medizin, die Spannungen in ihrer Ehe mit Friedrich von Mömpelgard und ihre heimliche Zuneigung zu einem Arzt machen die Geschichte für mich sehr menschlich und berührend. Ich konnte gut mit ihr mitfühlen und ihre widersprüchlichen Gefühle und Gedanken deutlich nachvollziehen. Auch der historische Hintergrund hat mir gut gefallen. Die Autorin beschreibt das höfische Leben, die politischen Konflikte und das medizinische Wissen der Zeit sehr anschaulich, ohne dass es trocken wirkt. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, sodass ich schnell in die Handlung hineingefunden habe, ich habe allerdings auch mit nichts anderem gerechnet da ich schon einige Bücher der Autorin gelesen habe. Insgesamt habe ich Das Schicksal der Herzogin als einen bewegenden und gut recherchierten historischen Roman empfunden. Für mich ist es eine klare Empfehlung für alle, die sich für Geschichte, starke Frauenfiguren und emotionale Lebensgeschichten interessieren.

  • Bewertung

    5/5

    24.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Buch hat mich bestens unterhalten

    Gerade habe ich das neueste Buch von Johanna von Wild „Das Schicksal der Herzogin“ ausgelesen. Es hat mich, wie alle anderen Bücher dieser Autorin, bestens unterhalten. Wie in einigen ihrer anderen Romane, habe ich wieder eine historische Persönlichkeit kennengelernt von der ich bisher nichts wußte: Sybilla von Anhalt, spätere Herzogin von Württemberg. Kurz zum Inhalt: Sibylla von Anhalt wird Mitte des 16. Jahrhunderts auf Schloss Dessau geboren. Sie hat ein sehr enges Verhältnis zu ihrer Milchschwester, Ava von Laucha. Die beiden sind und bleiben unzertrennlich, auch nach Sybillas Heirat. Sybilla teilt das Interesse ihrer Stiefmutter an Heilkräutern. Sie heiratet Friedrich von Mömpelgard. Für beide ist es eine Liebesheirat und die Familie wächst schnell. In 15 Ehejahren gebärt Sybilla 15 Kinder. Als Friedrich Herzog von Württemberg wird, entwickelt er zunehmend absolutistisches Gebaren, das er auch Sybilla spüren lässt. Er allein bestimmt und Sybilla muss gehorchen. Es kommt nicht nur zwischen den Eheleuten zu Spannungen und Entfremdung, sondern auch zu politischen Auseinandersetzungen mit den Landständen. Sibyllas einzige Lichtblicke sind ihr Garten und ihre Arbeit in der Arzneikammer, in der sie Arzneien herstellt und an die Armen verteilt. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin und ich bewundere ihre Recherchearbeit. Sie schafft es immer wieder ihren Figuren Lebendigleit zu verleihen. Man kann richtig mit ihnen fühlen. In diesem Buch begegnen der Leserin/dem Leser auch alte Bekannte aus ihren andern Büchern, was ich sehr amüsant fand. Johann von Wild schafft es sehr gut, den Geist der Zeit einzufangen. Frauen waren in der damaligen Zeit nur dazu da die Erbfolge zu sichern und zu repräsentieren. Ihre Menung und ihr Rat waren nicht gefragt. Sybilla hatte immerhin das Glück, dass zumindest am Anfang echte Gefühle zwischen ihr und ihrem Gatten bestanden. Bei den meisten Ehen damals war das nicht der Fall.

  • Büchertanz.de

    aus Freiburg

    5/5

    11.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen höfischem Prunk und heilenden Kräutern

    Das Buch „Das Schicksal der Herzogin“ von Johanna von Wild spielt im ausgehenden 16. und beginnenden 17. Jahrhundert und entführt die Leserinnen und Leser an den glanzvollen, aber auch mitunter gnadenlosen Hof von Württemberg. Die Geschichte begleitet das Leben der jungen Sibylla von Anhalt, die durch ihre Heirat mit Herzog Friedrich I. in einer Welt voller politischer Ränkespiele, persönlicher Entbehrungen und medizinischer Entdeckungen zu Hause ist. Es gibt Bücher, die liest man, und es gibt Bücher, die erlebt man hautnah. Johanna von Wild hat es auch mit ihrem neuen Buch wieder einmal geschafft, dass ich das Gefühl hatte, Geschichte nicht nur zu betrachten, sondern mitten im Geschehen am Stuttgarter Hof des 16. Jahrhunderts zu sein. Im Zentrum steht Sibylla von Anhalt (1564–1614), die spätere Herzogin von Württemberg. Selten ist mir eine historische Figur so schnell ans Herz gewachsen. Um die politischen Verbindungen zwischen Anhalt und Württemberg zu festigen, heiratete sie mit gerade einmal 16 Jahren den fast zehn Jahre älteren Friedrich I. - und das aus anfänglicher und gegenseitiger Liebe. Sibylla ist unglaublich sympathisch und so glaubhaft gezeichnet, dass ich im gesamten Verlauf der Handlung mit ihr mitgefiebert habe. Es gab Momente, da hätte ich sie am liebsten einfach nur fest gedrückt. Sie nimmt vieles hin, doch Johanna von Wild macht deutlich, dass Sibylla in der damaligen Zeit oft keine andere Wahl blieb. Besonders fasziniert hat mich ihre historische Rolle als heilkundige Herzogin. Ihr großes Interesse an der Heilkunde und Pharmazie, das sie später in ihrem berühmten Lustgarten in Leonberg auslebte, war für mich wie ein innerer Ausbruch aus den starren, oft erstickenden Konventionen des Hoflebens. Ein persönliches Highlight ist für mich die fiktive Figur Ava, Sibyllas engste Vertrauensperson und „Milchschwester“. Ava fungiert wie ein Bindeglied zwischen uns Lesenden und der Herzogin; durch ihre Augen wird Sibyllas stoisches Ertragen der Demütigungen durch ihren Ehemann Friedrich I. erst so richtig greifbar. Friedrich wird hier als das dargestellt, was er wohl auch historisch war: Ein egozentrischer, oft rücksichtsloser Herrscher. Er bildet den perfekten Gegenpol zur empathischen Sibylla, die sich trotz der 15 Kinder, die sie ihm gebar, nie in der reinen Mutterrolle verlor, sondern sich stets ihren Intellekt bewahrte. Der Schreibstil von Johanna von Wild ist gewohnt lebendig, farbenfroh und absolut mitreißend. Von Sibyllas schicksalhafter Geburt in Bernburg über die prachtvolle, aber kühle Hochzeit in Stuttgart bis hin zu ihrem Witwensitz in Leonberg: Ich spürte in jeder Zeile die fundierte Recherche. Die Autorin verknüpft die biografischen Fakten, wie Sibyllas Einsatz für die Armen und Kranken, meisterhaft mit einer fesselnden, unvergesslichen und teilweise fiktiven Geschichte. Vielen Dank für dieses lesenswerte und lehrreiche Lesevergnügen. Fazit: „Das Schicksal der Herzogin“ von Johanna von Wild ist ein tief bewegender Roman über eine starke Frau, die trotz aller Widerstände (und eines schwierigen Ehemanns) ihren Weg suchte und in der Medizin ihre Bestimmung fand. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die gerne in reale Schicksale vergangener Zeiten ein- und abtauchen - unbedingt lesen!

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