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Herzflut | Emotionaler Roman über Liebe und Angst vor Nähe

30

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44738

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.06.2026

Verlag

Pola

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,5/13,4/3,9 cm

Gewicht

526 g

Farbe

Beige / Bordeaux

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

Overspill

Übersetzt von

Wiebke Pilz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7596-0054-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44738

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.06.2026

Verlag

Pola

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,5/13,4/3,9 cm

Gewicht

526 g

Farbe

Beige / Bordeaux

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

Overspill

Übersetzt von

Wiebke Pilz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7596-0054-7

Herstelleradresse

Pola
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

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  • Jürg K.

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr empfehlenswertes Buch

    Saras Geschichte hat mich sehr berührt, weil sie eine Form von Nähe beschreibt, die nicht laut ist, nicht selbstverständlich, nicht filmreif – sondern fragil, tastend, mutig. Doch hinter ihrer Coolness verbirgt sich eine Angst vor körperlicher Nähe, die jede Berührung zur Herausforderung macht. Jede Annäherung ist ein Risiko, jede Berührung ein Prüfstein. Und trotzdem wünscht sie sich Nähe nur eben eine, die nicht über sie hinweggeht. Miles ist in diesem Roman die Art von Mensch, die selten vorkommt, geduldig, präsent, nicht getrieben von Ungeduld oder Besitzdenken. Dass er drei Monate lang keine Berührung fordert, sondern einfach bleibt, schafft einen Raum, der fast heilig wirkt. Zwischen ihnen wächst etwas, das tiefer ist als körperliche Intimität. Ein Vertrauen, das sich nicht erzwingen lässt, sondern langsam entsteht, wie ein Licht, das sich an die Dunkelheit gewöhnt. Was mich besonders bewegt, ist die Frage, die über allem schwebt. Wie baut man eine Beziehung, wenn der eigene Körper Alarm schlägt, obwohl das Herz sich öffnet? Der Roman zeigt, dass Heilung kein gerader Weg ist, sondern ein vorsichtiges Vorantasten. Dass Nähe nicht nur aus Haut besteht, sondern aus Blicken, Worten, Zeit. Und dass Liebe manchmal bedeutet, nicht zu drängen, sondern auszuhalten. Am Ende bleibt das Gefühl, dass zwei Menschen einander finden können, selbst wenn die Vergangenheit Narben hinterlassen hat, solange sie bereit sind, langsam zu gehen, Schritt für Schritt, ohne Angst vor der Stille.

  • nessabo

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    17.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    So etwas habe ich noch nie gelesen!

    Ich möchte dieses Buch in den höchsten Tönen loben, weil ich befürchte, dass es unter dem Radar fliegen wird und eventuell auch sprachlich Hindernisse stellt. Das Werk ist langsam, ungeschönt und so dermaßen ehrlich, dass ich einfach sagen muss: So etwas habe ich noch nie gelesen. Und selten waren TW im Buch so relevant wie hier! Ich habe fast ein Viertel des Romans gebraucht, um so richtig reinzukommen. Die Sprache von Charlotte Paradise ist nüchtern und zugleich manchmal poetisch. Ich habe in der Regel ein Problem mit Poesie, wenn sie nur als rein sprachliches Stilmittel eingesetzt wird. Hier dient sie allerdings der Abschwächung des behandelten Traumas und als ich das verstanden hatte, war es für mich auch mehr als in Ordnung. Sara war mir eine ganze Weile lang recht fremd. Ich fand die Thematisierung von Vaginismus im Kontext einer sich entwickelnden Beziehung so wichtig und spannend. Die Autorin nimmt uns tief mit rein in die Konflikte, Bedürfnisse und Retraumatisierungen ihrer Figuren. So langsam konnte ich dann auch verstehen, dass Sara etwas Schlimmes widerfahren sein muss und sie mir deshalb so verschlossen vorkam - sie ist es für ihre Mit-Figuren ebenso wie für uns Leser*innen. Großartig, wenn auch herausfordernd geschrieben. Miles ist eher eine Nebenfigur und mit der Wahl bin ich persönlich zufrieden. Wir bekommen dennoch genügend seiner Gedanken mit und ich finde ihn bis zum Schluss fantastisch geschrieben. Er entzieht sich einer klaren Bewertung, hat positive wie negative Seiten, verhält sich mal mehr und mal weniger nachvollziehbar - so wie eben alle Menschen. Vor der Figurenzeichnung kann ich einfach nur meinen Hut ziehen, unglaublich talentiert ist die Autorin an dieser Stelle. Sie weigert sich, einfache und leicht einzuordnende Charaktere zu schreiben. Das ist anstrengend, aber unglaublich lebensnah. Die Entwicklung der Beziehung, die Therapiearbeit Saras und alles, was sie am Ende noch über ihr Trauma erfährt (und was auch nicht) hat mich bewegt und extrem erschüttert. Ich verweise nochmal auf die TW, die sollten unbedingt ernst genommen werden. Charlotte Paradise ist zwar nicht voyeuristisch unterwegs und schwächt Formulierungen geschickt ab, aber es ist und bleibt markerschütternd. Ein Werk, das viel mehr Aufmerksamkeit bekommen sollte. Es entfaltet seine Kraft auf ganz stille Art und braucht anfangs eine Weile, um Nähe zuzulassen. Damit geht es eine dem zentralen Paar ähnliche Beziehung mit uns Lesenden ein und ich verbleibe absolut begeistert - so unpassend mir diese Formulierung bei einer solchen Geschichte auch erscheint. Wenn ihr ehrliche Bücher über traumatisierte Figuren und deren Beziehungen sucht, ohne dass die Protagonistin dabei auf ihr Trauma reduziert wird, dann gebt dem Buch unbedingt eine Chance. 4,5 ⭐️

  • Jennifer

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    13.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Kann man Traumata überwinden?

    Sara ist Mitte 20 und auf dem Weg sich selbst zu heilen. Sie will Miles lieben, aber frühkindlicher Missbrauch und eine toxische Beziehung haben sie innerlich kaputt gemacht. Ungeschönt und verletzlich zeigt sich die Hauptprotagonistin dem Leser. Letzterer muss Saras traumatischen Erlebnissen und Schilderungen allerdings auch gewachsen sein. In diesem Buch ist die Triggerwarnung wirklich angebracht. Inhaltlich taumelt Sara stets zwischen dunkler Vergangenheit und brüchiger Wirklichkeit. Therapie, Selbstliebe und Liebe sind die beherrschenden Themen. Bis zum Schluss habe ich mit Sara mitgelitten und mich über jeden noch so kleinen Fortschritt gefreut. Die Aufarbeitung ihrer Traumata ist eine Lebensaufgabe. Doch wie fühlt sich echtes Leben überhaupt an? FAZIT Charlotte Paradises Erstling behandelt ein hochemotionales Thema frappierend authentisch und im Spiegel der heutigen jungen Erwachsenen. Genau die richtige Lektüre für Frauen in den 20ern.

  • Adele

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    11.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Suche nach Nähe und Überwindung von Traumata: Feministisch, klug, mitfühlend

    Sara ist Mitte 20, auf den ersten Blick aufgeschlossen und lebensfroh. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich eine junge Frau, die in ihrem Leben Furchtbares erlebt hat,  und es dennoch kaum fassen kann. Es ist ihr stilles Bedürfnis nach Einsamkeit, dem Verlieren in Wut und Selbstverletzung und nicht zuletzt ihr gestörtes und zerstörtes Verhältnis zur Sexualität und ihrer Vagina in denen sich ihr wahres Befinden immer wieder auszudrücken versucht. In diesem Zustand lernt sie über Freunde den unkomplizierten Miles kennen, zu dem sie sofort eine Nähe verspürt, die sie jedoch angesichts ihrer Beschwerden und Traumata gleichzeitig kaum ertragen kann. Und so beginnt ein Kennenlernen und Lieben zwischen Nähe und Distanz, dem man sich nach wenigen Seiten kaum Entziehen kann. Es ist unglaublich einnehmend Sara und Miles bei ihrem gegenseitigen Entdecken, Austesten, Scheitern und Neuversuch und letztlich Lieben zu begleiten, ein Tanz und Austarieren von Nähe und Distanz bei dem sicht- und fühlbar, trotz aller Hürden etwas Wundervolles zwischen zwei Menschen entsteht. Obwohl hier neben der Überwindung von Traumata, eine Liebesgeschichte im Zentrum steht, wird der Roman nie kitschig, dafür schreibt Paradise immer lebensnah, voller Mitgefühl für ihre Protagonistinnen. Neben der Liebesgeschichte, und vielleicht noch zentraler, steht Saras lange nicht wirklich greifbares Trauma und dessen Überwindung im Mittelpunkt der Erzählung. Mich hat Saras Weg und die lebensnahe, unmittelbare und ungeschönte Erzählung davon sehr berührt: Wut, Scham, Entsetzen, Ungläubigkeit, Frust etc. werden in jeder Zeile spürbar. Ob die große Liebe zwischen Sara und Miles das Trauma stemmen kann? Wie bearbeitet und (über)lebt man schwere Traumata? Für Antworten auf diese Fragen und viel mehr, unbedingt diesen tollen, klugen, feministischen Roman lesen!

  • Bewertung

    aus Claußnitz

    5/5

    10.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein bahnbrechendes Debüt (NB MAGAZINE)

    Begleite Sara und Miles auf ihrer schwierigen Reise zu einer normalen Beziehung. Sara hat Angst vor Berührung und körperlicher Nähe. Aber warum? Als sie Miles kennenlernt, wächst eine tiefe Verbindung. Aber für Sara ist es immer noch nicht möglich, Nähe zuzulassen, obwohl sie Ihn liebt. Die Beziehung ist geprägt durch ständige Auf und Abs. Eine Therapie bringt Erschütterndes und Unbegreifliches aus der Vergangenheit ans Licht. Kann Sara alles aufarbeiten? Hat die Beziehung zu Miles jetzt eine Chance? Das nicht alltägliche Buch beschreibt die sensible Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe, macht Mut sich selbst zu lieben und regt sehr zum Nachdenken an. Die Charaktere sind authentisch und die Emotionen total fühlbar. Die Autorin übermittelt glaubhaft eine starke Botschaft.

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