Produktbild: All die stillen Dinge
Band 1

All die stillen Dinge

Aus der Reihe Chroniken des Schweigens
3

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.10.2025

Verlag

Tolino media

Seitenzahl

260

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/1,7 cm

Gewicht

340 g

Farbe

Graugrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8194-6258-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.10.2025

Verlag

Tolino media

Seitenzahl

260

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/1,7 cm

Gewicht

340 g

Farbe

Graugrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8194-6258-0

Herstelleradresse

tolino media GmbH & Co.KG
Albrechtstraße 14
80636 München
DE

Email: gpsr@tolino.media

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  • Leseschneckchen555

    5/5

    23.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnder Beginn einer Familiensaga - Ich freue mich schon auf die Fortsetzung

    Eine Familiengeschichte, die bis in die Kriegszeit zurückreicht, so tragisch und berührend, dass man sie nicht so schnell vergessen wird. Großvater Karl ist mit einigen Veränderungen, des seit Jahrzehnten von der Familie betriebenen Landgasthofs, nicht zufrieden. Seine Tochter Rosa möchte sich mit ihrem Mann zur Ruhe setzen, deren einzige Tochter Ella hat ein kleines Kind und andere Pläne. Also muss ein neuer Verwalter her. Um den Hof ein wenig aufzuhübschen, stehen ein paar Sanierungsarbeiten an, doch Großvater Karl hat Einwände. Was dahinter steckt? Ein lang gehütetes Familiengeheimnis. Was habe ich mich auf einen neuen Roman von Claudia Iwer gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil, ich habe den Eindruck, ihre Geschichten berühren mich von mal zu mal mehr. Sie schafft mit kleinen oder stillen Dingen, wie schon der Titel sagt, eine unglaublich authentische und besondere Atmosphäre. Der Großvater spricht nur zögerlich über das Erlebte, was ihm und seiner Familie damals widerfahren ist und was wir anhand des Rückblicks in die Vergangenheit miterleben können. Die Kriegszeit hat mich in diesem Roman wieder besonders berührt. Ein starker Kontrast zu dem Konsum unserer heutigen Zeit. Ich finde, jeder sollte Bücher dieser Art lesen, um den Luxus von heute mehr zu schätzen zu wissen. Claudia Iwer schafft mit ihren Worten ein sehr bildhaftes Setting. Sie beschreibt das Fließgewässer rund um den Spreewald sehr anschaulich. Die Menschen, die dort leben, lieben es und das bringt die Autorin in vielen ihrer Romane ganz klar zur Geltung. Ich habe diese schönen Umschreibungen bisher immer sehr genossen und deswegen reizt es mich, irgendwann einmal in der Region Urlaub zu machen, um mich selbst von dieser Naturschönheit zu überzeugen. Die heutige Familie Stiefel mit der sprunghaften Tochter Ella, der aufgeweckten Enkelin Margie, der resoluten Mutter Rosi, dem schweigsamen Vater Klaus-Dieter und dem mürrischen Großvater Karl, kommt trotz ihrer häufigen Meinungsverschiedenheiten und kleinen Streitereien, sehr sympathisch rüber. Auch Danny, der neue Verwalter des Hotels wirkt sehr angenehm und fügt sich wunderbar in die Familie ein. Für ihn entwickelte sich die freundliche Aufnahme der Familie Stiefel wie eine Ersatzfamilie, da von seinen eigenen Familienangehörigen niemand mehr übrig ist. Ich habe während des Lesens immer wieder damit gerechnet, dass Großvater Karl noch etwas Furchtbares aus der Vergangenheit berichtet. Er rückt nur zögerlich mit den Details raus. Wenn er dann mal was erzählte, landete ich plötzlich wieder in der Gegenwart und musste erst einmal abwarten, um mehr zu erfahren. Oft habe ich mir gewünscht, jetzt einfach in der Vergangenheit verweilen zu können, hätte mir dann allerdings die Vorfreude, wenn man es in diesem Fall überhaupt so nennen darf, genommen. Wer freut sich schon auf ein so furchtbares Schicksal? Lesen möchte man es aber doch unbedingt. Ebenso wichtig finde ich auch, dass das, was den Menschen damals widerfahren ist, nicht verschwiegen wird. Die Abschnitte der Gegenwart waren dagegen wie ein kleiner Ausgleich zu den tragischen und schweren Kriegs- und Nachkriegsjahren und eine kleine Gegenüberstellung zu den eigentlich so bedeutungslosen Sorgen von heute. Wenn man zu Beginn des Buches vielleicht den Eindruck hat, es passiert nicht genug, so steigert sich die Spannung mit jeder Seitenzahl bis es sich zum Schluss wie ein spannender, aber auch sehr tragischer und herzzerreißender Krimi anfühlt. Ich möchte dieses berührende Buch zu meinen Highlights in diesem Jahr zählen, denn Geschichten wie diese bewegen mich immer zutiefst. Auch hier habe ich von Dingen gelesen, die ich zuvor so nicht gehört habe. Ich kann es kaum erwarten, mit der Fortsetzung dieser Reihe zu beginnen. Sie erzählt von Karls kleiner Schwester Jetti, die wie er, einiges aus ihrer Vergangenheit aufzuarbeiten hat.

  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    5/5

    28.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegende Familiengeschichte

    Die „Gurkenkönigin“ ist ein familiengeführtes Gasthaus im Spreewald. Doch Rosa, die Chefin, sucht einen Nachfolger um sich zur Ruhe zu setzen. Ihr Vater Karl sperrt sich jedoch gegen einige Neuerungen, doch Danny, dem Interessenten scheint er zu vertrauen. Gemeinsam mit Enkelin Ella wird Karl so seine Geschichte entlockt, die es in sich hat und bis in den 2. Weltkrieg zurück reicht. Ich habe die Charaktere sehr gemocht. Das ist Rosa, Karls Tochter, die die „Gurkenkönigin“ führt. Mit ihrer resoluten, aber doch liebenswerten Art führt sie auch die Familie. Nur an ihren Vater Karl kommt sie nicht ganz ran. Das übernimmt dann Ella, Rosas Tochter und damit Karls erwachsene Enkelin. Sie geht ihren eigenen Weg, trotz Oberbauch wegen ihrer Mutter. Dich zu Karl hat sie einen besonderen Draht. Und dabei erfährt sie Unterstützung vom Kaufinteressenten Danny. Und so kommt Karls Geschichte, die bis Indie Kriegszeiten zurückgeht, Stück für Stück ans Tageslicht. Das Buch ist wieder wunderbar geschrieben und versetzt einen beim Lesen direkt in die Region Spreewald. Das Schicksal ist bewegend, birgt einiges Unerwartetes. Ich konnte schmunzeln über Rosas Familienführung, war gerührt, bewegt und betroffen beim Lesen. Wieder ein ganz tolles, ruhiges aber gewaltiges Buch.

  • Carmen R.

    aus München

    5/5

    25.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Not und Leid in schweren Zeiten

    2020: Die Gurkenkönigin, ein Gasthof in Kudrow, wurde derzeit von Rosa geführt, die diesen von ihren Eltern übernehmen musste, nachdem die Eltern zu alt waren. Doch auch Rosa konnte kaum noch und wollte den Gasthof verkaufen, nachdem ihn auch niemand aus der Familie übernehmen wollte. Aber ihre Eltern waren dagegen. Besonders Vater Karl. Rosa spürte, dass es einen Grund gab, warum Karl den Verkauf nicht wollte. Was hatte ihr Vater für ein Geheimnis? Was beschäftigte ihn so sehr, dass er an dem Gutshof festhalten wollte? Und was hat es mit dem Backofen auf sich? Es konnte den Opa nur noch eine überzeugen, Enkelin Ella. 1944/1945: Karl und Jetti hatten ihren Vater im Krieg verloren und die Mutter, die war kurz davor, daran zu zerbrechen - doch Karl versuchte, für Jetti stark zu bleiben. Die Schule blieb eher auf der Strecke, denn auch der Lehrer wurde einberufen. Leicht war das alles nicht. Gerade auch, weil der Krieg noch so greifbar war. Eines Tages zog die Mutter los, um Wertsachen zu Geld zu machen oder gegen Lebensmittel einzutauschen. Aber die Angst vor den Russen war groß – doch es stand Weihnachten bevor. Und dann, dann kam die Russen doch noch… Claudia Iwer ist mit diesem Buch wieder ein sehr berührender und bewegender historischer Roman gelungen. Mich hat die Geschichte sprachlos gemacht. So viel Leid und Elend. Und die Kinder. Der Wechsel von Vergangenheit und Gegenwart macht das Lesen der Geschichte leichter, öffnet damit ein größeres Bild der gesamten Geschichte. Ich mag diesen Wechsel und finde, dass man so noch viel näher im Geschehen dabei ist. Den Schreibstil der Autorin mag ich sehr. Man fliegt quasi durch die Geschichte. Das Cover hat mich direkt eingefangen und berührt. Es hat der Geschichte eine gewisse Leichtigkeit geschenkt, obgleich das Grundthema kein leichtes ist und viel Leid und Not zutage bringt. Ich gebe für diesen historischen Roman eine absolut klare Leseempfehlung!

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