Martin Spura erzählt das Gralsmotiv wie eine neue Geschichte: eine Geschichte von verdrängter Wildheit und Weiblichkeit, von unterdrückter Sinnlichkeit und Lebendigkeit – ein übersehenes Kapitel europäischer Kulturgeschichte, das als Gegen-Entwurf zur kirchlichen Moral des Mittelalters bis heute in den vielfältigen Gralsgeschichten schlummert. Der Autor nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise zu all den Männern und Frauen des Grals-Kosmos mit dem Ziel einer Wiederbelebung der Natur, auch jener Natur, die in uns selbst verschüttet ist. Er erzählt die Geschichten des Grals ebenso historisch exakt anhand der unterschiedlichen Grals-Stoffe wie psychologisch vertiefend aus modernen Ansätzen heraus. Aus jedem Winkel der längst vergangen geglaubten Minnewelt kommen wir uns selbst mit unseren Nöten, aber auch Potenzialen für die Gegenwart entgegen. Eine Aventiure der besonderen Art!
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09.11.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Aufklärung geht weiter. Ein Plädoyer für den Weg des Herzens
"Kein neuer Mythos, keine neue Religion tut not, sondern Aufklärung drüber, was Mythen und Religion uns im Innersten angehen und heute immer noch und mehr denn je zu sagen haben. Martin Spuras neues Buch führt ebenso kenntnisreich wie ansprechend und kurzweilig weiter, was er 2009 mit „Das verweigerte Opfer des Prometheus“ begonnen und 2015 mit „Autobiographie der Nacht“ fortgeführt hat: Eine existentielle Selbstverständigung des ganzen oder ganz werden wollenden Menschen über sein In-der-Welt-Sein und den Sinn des Seins.“ (Benedikt Maria Trappen)
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