Produktbild: Dattelpalmen vor tiefblauem Himmel

Dattelpalmen vor tiefblauem Himmel Roman

5

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33947

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.07.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

318

Maße (L/B/H)

20,4/13,4/2,8 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4257-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Es geht um Heimat und mit der Auseinandersetzung, was man bereit ist, dafür aufzugeben.«

Produktdetails

Verkaufsrang

33947

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.07.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

318

Maße (L/B/H)

20,4/13,4/2,8 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4257-4

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

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  • Arietta

    aus Traben-Trarbach

    5/5

    18.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Auseinandersetzung mit der Vergangenheit

    Meine Meinung zur Autorin und Buch Laila Omari , ist ein wunderbares Buch gelungen, in der sie ihre Familiengeschichte erzählt. Es geht um Heimat und mit der Auseinandersetzung, was man bereit ist, dafür aufzugeben. Es hat mich sehr mitgenommen und doch hat sie es sehr schön erzählt, in poetischen Worten. Ihr Vater hat dafür viel aufgegeben, besonders seine Liebe zu Tripolis. Der Schreibstil ist sehr emotional und bewegend, ich bin regelrecht abgetaucht. Sie wird in zwei Zeitebenen und Kontinenten erzählt. Es fängt an mit : „ Zu Hause hatten wir Orangenbäume, die die Straße säumten. Man atmete ihren Duft , wenn man hinaustrat.“ Ein Zuhause, an das Zayn sich kaum noch erinnerte und dessen Bild er trotzdem in sich trug wie eine sepiafarbene Fotografie, die langsam verblasste und deren Ränder ausfransten, als hätte man sie zu oft betrachtet. Die Familie von Zayn ist von Jaffa nach Tripolis geflüchtet, ich konnte mit ihnen fühlen eine fremde neue Welt. Obwohl die Stadt nur so von Leben pulsiert, man das Meer riechen kann, und diese Dattelpalmen vor dem tiefblauen Himmel. Sie müssen sich einleben, viele unterschiedliche Nationen leben hier, auch wie die Italiener in der Nachbarschaft. Der Vater ist fleißig, bald wohnen sie in einem eigenen Haus, und da ist ja auch noch die Familie von ihm. Es ist schon ein anderes Leben dort 1949, die Schwestern von ihm, dürfen nicht in ein Kaffeehaus. Seine Schwester Mayla begehrt schon mal auf. Sie besuchen die Schulen, und beide Zyan und Mala studieren später. Zyan geht nach Deutschland er möchte Arzt werden. Dort lernt er die Studentin Maria kennen, er heiratet sie später. Ihre Kinder studieren ebenfalls und so lernen wir Amelie kennen, aber erst 2024 in Köln eine Journalistin , die eines Tages mit ihren arabischen Wurzeln konfrontiert wird. Man sieht ihr das arabische nicht, sie wirkt wie eine Europäerin, irgendwie war sie darauf bedacht nicht arabisch zu wirken. Ich konnte es sehr gut nachvollziehen, wegen der Vorbehalte vieler Menschen. Aber sie muss sich jetzt damit auseinandersetzen, und wir tauchen tief in die Familiengeschichte ihres Vater ab, was sehr spannend und interessant war, dieses Leben in Tripolis kennen zu lernen.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    14.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Fiktiv mit viel Wahrem

    Laila El Omari ist eine Schriftstellerin, deren Romane ich immer wieder gerne lese. Der Roman „Dattelpalmen vor tiefblauem Himmel“ ist fiktiv, aber vieles ist in ihrer Familie so geschehen. Ihre Protagonistin Amelie Saha ist Journalistin, sie will ihre arabischen Wurzeln nicht ausleben.Sogar ihre fünfzehnjährige Tochter bemerkt, das sie, wenn arabische Personen erwähnt werden, etwas brüsk reagiert. Erst als sie von ihrem Arzt als Übersetzerin für eine Patientin dazu gebeten wird, ändert es sich langsam. Als sie die Emigrantin zufällig wiedersieht, öffnet sie sich. Sie spricht mit ihrer Mutter über den Vater und dessen Familie. Die Autorin hat das alles perfekt dargestellt. Ich war von dieser Familiengeschichte total gefangen. Es ist absolut lesenswert.

  • Jürg K.

    4/5

    09.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gefühlvolle Geschichte

    Was mich an diesem Roman sofort berührt, ist Amelies stille Erschöpfung. Diese Kämpfe mit ihrer Teenager-Tochter, die nicht nur laut, sondern auch verletzend sein können, fühlen sich so echt an. Man spürt, wie Amelie zwischen Beruf, Erwartungen und ihrer eigenen Unsicherheit zerrieben wird. Und dann zwingt sie eine Reportage, sich mit ihren arabischen Wurzeln auseinanderzusetzen etwas, das sie lange weggeschoben hat, vielleicht aus Bequemlichkeit, vielleicht aus Angst vor dem, was sie dort finden könnte. Parallel dazu öffnet sich in Tripolis 1949 eine Welt, die warm, lebendig und voller Neuanfänge ist. Zaid und seine Familie, entwurzelt aus Jaffa, bauen sich ein neues Leben auf, das trotz Verlust Hoffnung atmet. Besonders Zaids Begegnung mit der jungen Deutschen berührt mich: dieses zarte Aufblühen, das gleichzeitig Mut und Schmerz bedeutet. Was mich an der Geschichte so tief trifft, ist die Erkenntnis, dass Herkunft kein abgeschlossenes Kapitel ist. Sie wandert weiter, durch Generationen, durch Gesten, durch Schweigen. Bald begreift Amelie, dass sie erst die Geschichte ihrer Familie verstehen muss, bevor sie deren Gegenwart gestalten kann. Genau in dieser Erkenntnis liegt die Kraft des Romans. Er zeigt, wie Identität sich aus vielen Schichten zusammensetzt und wie heilsam es sein kann, endlich hinzusehen.

  • Gelincik

    4/5

    06.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gut

    Schon nach den ersten paar Seiten hatte ich das Gefühl, die Wärme auf der Haut zu spüren und den Staub der Straßen zu riechen. Die Kulisse ist einfach traumhaft eingefangen – nicht kitschig, sondern so lebendig, dass man sofort Fernweh bekommt. Es ist ein wunderbar tiefgründiger, aber dennoch leichter Roman, der perfekt für laue Sommerabende (oder graue Wintertage, an denen man Sehnsucht nach Sonne hat) ist.

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    14.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Was eine Familie über Generationen verbindet

    Mitten im Alltag einer Mutter verändert sich plötzlich der Blick auf das eigene Leben. Amelie kämpft mit den Problemen rund um ihre Tochter und ahnt zunächst nicht, dass die Antworten in der Geschichte ihrer eigenen Familie liegen. Genau dieser Gedanke zieht sich durch den ganzen Roman. Besonders gut gefallen haben mir die Kapitel, die viele Jahre früher in Tripolis spielen. Dort begleitet man Zayn und seine Familie nach ihrer Flucht aus Jaffa. Nach und nach wird klar, was sie erlebt haben und warum manches noch viele Jahre später eine Rolle spielt. So greifen Vergangenheit und Gegenwart immer besser ineinander. Keine der Figuren wirkt vollkommen. Sie machen Fehler, zweifeln und treffen Entscheidungen, die nicht immer einfach sind. Und gerade das macht sie glaubwürdig. Vor allem Zayn ist eine Figur, deren Weg gut in Erinnerung bleibt. Die Geschichte nimmt sich Zeit für ihre Menschen. Dadurch entsteht schnell das Gefühl, sie ein Stück ihres Weges zu begleiten. Die Wechsel zwischen den beiden Zeitebenen haben mir dabei besonders gut gefallen, weil sie immer wieder neue Zusammenhänge zeigen. Neben Flucht und Verlust geht es auch um Familie, Vertrauen und die Frage, wo Heimat eigentlich beginnt. Das nimmt viel Raum ein, ohne zu schwer zu wirken. Immer wieder gibt es kleine Momente, die zeigen, wie wichtig Zusammenhalt sein kann. Die Sprache ist gut verständlich und lässt sich angenehm lesen. Auch die Beschreibungen der Orte fügen sich ganz selbstverständlich in die Geschichte ein und machen es leicht, sich alles vorstellen zu können. Zum Ende fügt sich vieles zusammen. Manche Entscheidungen werden erst dann richtig verständlich und einige Fragen beantworten sich fast von selbst. Zurück bleibt eine Familiengeschichte, die zeigt, wie lange Erlebnisse Menschen begleiten können. Sie erzählt von Herkunft, von Neuanfängen und davon, wie wichtig es manchmal ist, den eigenen Wurzeln nachzugehen. Ein bewegender Roman mit glaubwürdigen Figuren, der mich von Anfang bis Ende überzeugt hat. Sehr gerne vergebe ich für dieses Buch fünf Sterne.

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