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Ziemlich zappenduster

Aus der Reihe Ready
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 11 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.02.2024

Abbildungen

10 schw.-w. Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen

Illustriert von

Kathrin Rödl

Verlag

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG

Seitenzahl

108

Maße (L/B/H)

21,1/15/1,3 cm

Gewicht

259 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002250386

Beschreibung

Rezension

»Eine nachdenkliche, aber doch auch humorvolle Geschichte, über ein Szenario, das jederzeit zur Realität werden kann.« Andrea Schnepf, Buchkultur, 1/2024
»›Ziemlich Zappenduster‹ ist ein leicht geschriebenes Buch mit Tiefgründigkeit, aus der gleich mehrere politische Aspekte aufgegriffen werden.« ruhr-guide.de, 9.4.2024
»Ein kleines Buch mit großem Gesprächspotenzial!« Stiftung Lesen

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 11 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.02.2024

Abbildungen

10 schw.-w. Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen

Illustriert von

Kathrin Rödl

Verlag

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG

Seitenzahl

108

Maße (L/B/H)

21,1/15/1,3 cm

Gewicht

259 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002250386

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe
Werderstraße 10
69469 Weinheim
DE

Email: beltz@vva-arvato.de

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  • Bewertung

    5/5

    24.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesenswert, ziemlich sogar!

    Schnelllesige Unterhaltungsliteratur. Geschenk-Tipp für Menschen, die um “dicke Schmöker” einen großen Bogen machen. Sylvia Witt und Oliver Uschmann holen ab in ein Szenario, in dem wir uns nur allzu schnell befinden könnten und spiegeln uns, wie wir vor- und miteinander wirken könnten. Besonders gelungen an diesem Werk: Kein erhobener Zeigefinger, keine ins Absurde führenden Satz-Verschachtelungen. Es lebt von Andeutungen, ohne allzu bedeutungsschwanger daherzukommen. Gerne mehr davon.

  • Bewertung

    aus Mönchengladbach

    5/5

    18.02.2024

    eBook (ePUB 3)

    Was wäre wenn?

    Ziemlich Zappenduster habe ich in erster Linie für unsere Mädchen besorgt. Strom kommt aus der Steckdose und Wasser wie selbstverständlich aus der Leitung. Das es im Prinzip ein Luxusartikel ist davon redet keiner mehr in unserer schnelllebigen Zeit. Heute ist alles selbstverständlich. Oliver Uschmann stellt in seinem Buch Ziemlich Zappenduster einmal das Szenario vor, wenn es das plötzlich nicht mehr einfach so gibt. Familie Fürstenberg mit den Kindern Lisa und Niklas sitzen in ihrer Wohnung fest und erleben eine Zeit ohne Strom und Wasser. Herr Fürstenberg findet das alles nicht so schlimm, er ist momentan Hausmann und lebt eher so in den Tag hinein. Frau Fürstenberg arbeitet und macht ihm Vorwürfe, weil er nicht genügend Vorrat eingekauft hat. Das ist aber noch nicht alles, plötzlich gibt es nicht nur das Problem mit den Vorräten, es gibt kein Licht mehr, der Kühlschrank versagt, die Küche bleibt kalt, es ist kein Wasser im Haus, die Spülung der Toilette funktioniert nicht usw. Das Buch hat nur 108 Seiten und es liest sich bezüglich der skurilen Situationen gut und zügig. Die Idee dahinter finde ich total gelungen, denn wer denkt schon an solche Dinge, die doch als selbstverständlich hingenommen werden. Oliver Uschmann hat sich da schon einige Gedanken gemacht und auch vieles einfallen lassen. Die Charaktere passen gut, es könnte eine Familie aus der Nachbarschaft sein. Das Leben der Familie ist lebhaft und bildhaft vorstellbar. Da läuft während des Lesens das eigene Kopfkino reichlich. Am Ende des Buches bot sich hier auf jeden Fall einiges an Diskussions - und Redebedarf. Ich hoffe, dass bei uns jetzt etwas mehr Beachtung auf diese Luxusartikel gelegt wird.

  • misspider

    4/5

    02.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Als das Licht ausging

    Eine Familie unter Extrembedingungen: plötzlich ist der Strom weg, und Familie Fürstenberg sitzt in der Wohnung fest. Was anfangs noch abenteuerlich wirkt, wird schnell zum Alptraum: es gibt kein Licht, es wird immer kälter und es gibt nichts mehr zu essen. Aus der Sicht der Tochter erzählt, wirkt die Geschichte teils komisch, teils dramatisch, aber immer auf den Punkt und haarscharf beobachtet mit einem leicht spöttischen Unterton, der die Situation oft entschärft. Wer verliert die Nerven, wer handelt pragmatisch, wer hat hilfreiche Einfälle? Das war spannender als erwartet zu beobachten. Fazit: wie würde man selbst wohl in einer solcher Situation reagieren?

  • kleinbrina

    aus Köln

    1/5

    07.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bei „Ziemlich zappenduster“…

    Bei „Ziemlich zappenduster“ von Oliver Uschmann und Sylvia Witt habe ich mir eine spannende und unterhaltsame Geschichte erhofft, bei der man eventuell sogar noch etwas über die Themen Energiekrise und Blackout etwas lernen kann. Vorgefunden habe ich allerdings eine Geschichte, die vor Rassismus und Vorurteilen nur so trieft. „Ziemlich zappenduster“ wird in kurzen Sätzen und kurzen Kapiteln erzählt. Der Schreibstil ist flüssig, das Grundthema an sich interessant, aber die Umsetzung war für mich phasenweise mehr als schwierig. Schuld daran sind die Charaktere, die zum Großteil unsympathischer nicht sein könnten. Da haben wir auf der einen Seite die Eltern Lars und Jasmin. Lars ist an Depressionen und Burnout erkrankt und verbringt die meiste Zeit zuhause. Von seiner Familie bekommt er immer nur Sticheleien und Vorwürfe zu hören, am liebsten von seiner Frau Jasmin. Allgemein kritisiert Jasmin alles und jeden, ist stets beunruhigt und ist dann auch noch wütend, wenn ihre Patienten, wie sie sie nennt, beim Stromausfall nicht erschienen, um sich die Hände lesen zu lassen. Auf der anderen Seite gibt es die Kinder Lisa und Niklas. Während Lisa tatsächlich überraschend normal und frei von Vorurteilen ist, schießt ihr Bruder dagegen den Vogel ab, in dem er Clickbait im Internet betreibt und damit versucht reich zu werden. Bei „Ziemlich zappenduster“ gibt es im Grunde genommen nur drei Kernaussagen: Man braucht Vorräte, um einen Stromausfall dauerhaft überleben zu können! Papa Lars ist an allem Schuld und wenn er es nicht ist, dann sind es die Chinesen. Die Chinesen, die die Hafen kaufen, die sich in alles einmischen und die bösen Chinesen, die unter ihnen wohnen und sogar noch Vorräte haben. Die Art und Weise, wie darüber gesprochen wird, ist alles andere als „urkomisch“, wie es der Verlag hier verkaufen will, sondern es trieft nur vor Vorurteile und Rassismus. Auch die Art, wie in dem Buch mit Depressionen und Burnout umgegangen wird, ist nahezu unerträglich. Ich wollte „Ziemlich zappenduster“ aufgrund seiner Thematik wirklich mögen, aber leider war dies für mich aufgrund der Zustände in diesem Buch nicht möglich. Ohne Rassismus und Diskriminierung wäre es sicherlich um einiges besser gewesen, aber so ist es für mich leider ein großer Flop.

  • Brina

    aus Köln

    1/5

    07.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das war nix!

    Bei „Ziemlich zappenduster“ von Oliver Uschmann und Sylvia Witt habe ich mir eine spannende und unterhaltsame Geschichte erhofft, bei der man eventuell sogar noch etwas über die Themen Energiekrise und Blackout etwas lernen kann. Vorgefunden habe ich allerdings eine Geschichte, die vor Rassismus und Vorurteilen nur so trieft. „Ziemlich zappenduster“ wird in kurzen Sätzen und kurzen Kapiteln erzählt. Der Schreibstil ist flüssig, das Grundthema an sich interessant, aber die Umsetzung war für mich phasenweise mehr als schwierig. Schuld daran sind die Charaktere, die zum Großteil unsympathischer nicht sein könnten. Da haben wir auf der einen Seite die Eltern Lars und Jasmin. Lars ist an Depressionen und Burnout erkrankt und verbringt die meiste Zeit zuhause. Von seiner Familie bekommt er immer nur Sticheleien und Vorwürfe zu hören, am liebsten von seiner Frau Jasmin. Allgemein kritisiert Jasmin alles und jeden, ist stets beunruhigt und ist dann auch noch wütend, wenn ihre Patienten, wie sie sie nennt, beim Stromausfall nicht erschienen, um sich die Hände lesen zu lassen. Auf der anderen Seite gibt es die Kinder Lisa und Niklas. Während Lisa tatsächlich überraschend normal und frei von Vorurteilen ist, schießt ihr Bruder dagegen den Vogel ab, in dem er Clickbait im Internet betreibt und damit versucht reich zu werden. Bei „Ziemlich zappenduster“ gibt es im Grunde genommen nur drei Kernaussagen: Man braucht Vorräte, um einen Stromausfall dauerhaft überleben zu können! Papa Lars ist an allem Schuld und wenn er es nicht ist, dann sind es die Chinesen. Die Chinesen, die die Hafen kaufen, die sich in alles einmischen und die bösen Chinesen, die unter ihnen wohnen und sogar noch Vorräte haben. Die Art und Weise, wie darüber gesprochen wird, ist alles andere als „urkomisch“, wie es der Verlag hier verkaufen will, sondern es trieft nur vor Vorurteile und Rassismus. Auch die Art, wie in dem Buch mit Depressionen und Burnout umgegangen wird, ist nahezu unerträglich. Ich wollte „Ziemlich zappenduster“ aufgrund seiner Thematik wirklich mögen, aber leider war dies für mich aufgrund der Zustände in diesem Buch nicht möglich. Ohne Rassismus und Diskriminierung wäre es sicherlich um einiges besser gewesen, aber so ist es für mich leider ein großer Flop.

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