Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.10.2025

Verlag

Antigonos Verlag

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

21/14,8/0,6 cm

Gewicht

129 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-566-00123-0

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.10.2025

Verlag

Antigonos Verlag

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

21/14,8/0,6 cm

Gewicht

129 g

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Deutsch

ISBN

978-3-566-00123-0

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  • Lorenz Laudenberg

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    21.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Criminal- Fall

    Theodor Fontane (1819- 1898) muss keinen perversen Serienmörder bemühen, um eine spannende Kriminalgeschichte zu schreiben. "Unterm Birnbaum" beruht auf einer wahren Begebenheit, ein nicht aufgeklärter Mordfall im Oderbruch ist die Vorlage für die Erzählung: Nach dem Besuch beim Gastwirt Hradschek verschwindet ein Weinhändler spurlos, die Dorfbevölkerung bringt den unbeliebten Wirt damit in Verbindung, zäh hält sich das Gerücht, er habe in irgendeiner Weise damit zu tun. Ermittlungen verlaufen im Sande; der gerissene Hradschek hat den Fund der Leiche eines französischen Soldaten in seinem Garten für einen perfiden Plan genutzt.......Mit viel Lokalkolorit ist diese Kriminalgeschichte geschrieben, teilweise im Dialekt, wir erfahren vieles über die märkische Bevölkerung, die Örtlichkeiten im Oderbruch und können die Novelle natürlich nicht vergleichen mit einem modernen Krimi. Die etwas beschauliche Erzählweise trägt die Spannung aber bis zum Schluss. Der Stoff für "Grete Minde" stammt aus einer altmärkischen Chronik, die Fontane auf einer seiner "Wanderungen" entdeckt hat.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    19.08.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Schuld und Sühne...

    Wer ist der Tote, der unter dem vielberedeten Birnbaum liegt, und was hat das in der Oder treibende Fuhrwerk mit dem verschwundenen Reisenden einer Krakauer Weinfirma zu tun? Einmal in Gang gesetzt, wird der Kreislauf von Irreführung und Selbsttäuschung zur tödlichen Falle. Abel Hradschek, Gastwirt eines Oderbruchdorfes, ist ins Gerede gekommen, seit der Reisende einer Krakauer Weinfirma verschwunden ist. Doch nichts ist schwankender als die öffentliche Meinung, und während die einen schon von einer Hinrichtung träumen, schmähen die anderen das Gericht, das ohne Not einen Ehrenmann belangt. Alles wird beredet und beklatscht, jede Andeutung kann eine Entlarvung und jedes Phantasiegebilde der Racheengel sein. Über den plötzlichen Tod seiner Frau hilft sich Abel durch gelegentliche Besuche im amüsablen Berlin hinweg. Die von dort mitgebrachten neuesten Witze und zweideutigen Liedchen gibt er unter dem Jubel der Stammtischrunde zum besten. Doch die da jauchzen und toben und den Wirt hochleben lassen, müssen bald schon erfahren, daß das Spiel einen doppelten Boden hat und die Leiche im Keller nicht nur eine Redensart ist. Mit seinem feinsinnig komponierten Roman “Unterm Birnbaum” (1885) gelang Fontane eine kunstvolle Verbindung von fesselnder Kriminalgeschichte und psychologisch genauer Milieustudie. Während meiner Schulzeit bin ich tatsächlich um Theodor Fontane herumgekommen, so dass dieses Büchlein mein erstes Werk des Schriftstellers ist. Trotz des altertümlichen Schreibstils (1885!) lässt sich das Buch angenehm lesen und rasch eintauchen in die enge dörfliche Welt mit all seinen Facetten. Fontane gelingt es oft mit wenigen Pinselstrichen, die Charaktere authentisch zu zeichnen, und oft genug sah ich die Figuren fast bildlich vor mir. Spannend ist die Erzählung tatsächlich auch, und so fand ich wirklich Vergnügen an dieser Kriminalgeschichte, die auch die verschiedenen Arten aufzeigt, mit Schuld umzugehen. Eine vielschichtige Erzählung, die trotz ihres Alters in jedem Fall immer noch empfehlenswert ist… © Parden  

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  • Produktbild: Grete Minde