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Gebraucht Band 52359

Der Fallmeister Eine kurze Geschichte vom Töten

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.03.2021

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,7/13,2/2,6 cm

Gewicht

351 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002248109

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Krimi, Abenteuerroman, oberösterreichische Familiengeschichte: In Ransmayrs ›Fallmeister‹ ist von allem etwas zu lesen [...] ("Die Rheinpfalz")
der Roman ist ein wütendes, pathetisches Manifest gegen den Irrsinn der Menschheit ("Kronen Zeitung")
Einmal mehr ist es Christoph Ransmayr gelungen, nur mit Worten eine Welt entstehen zu lassen. ("Südkurier")
kraftvoll und voller Poesie ("Junge Welt")
Kaum ein Schriftsteller schaut derzeit schärfer auf die Vorgänge in der Welt ("Rhein-Neckar-Zeitung")
Ransmayr wäre [...] nicht Ransmayr, wenn seine Erzählkunst nicht auch die dunkelste Welt heller erscheinen ließe, zumindest ein wenig. ("Handelsblatt")
So mitreißend, dass man die gut 200 Seiten des Buches am liebsten in einem Satz lesen möchte. ("Donaukurier")
So beginnt diese Geschichte einer Familie, die mit dem Wasser verbunden ist. In messerscharfe Prosa gehüllt, wird sie zum perfekten Roman. ("Galore")
Wortgewaltiger Roman von Christoph Ransmayr ("Gala")
ein Leseerlebnis, das nachhallt ("Westfälische Nachrichten")

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.03.2021

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,7/13,2/2,6 cm

Gewicht

351 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002248109

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • yellowdog

    5/5

    25.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im Tosen des großen Falls

    Wie schon die vergangenen Bücher von Christoph Ransmayr ist auch der dystopische Roman Der Fallmeister in einer äußerst kraftvollen Sprache verfasst, die es schafft zu faszinieren. Diese Sprache nutzt sich nicht ab sondern hat im Gegenteil eine bemerkenswerte Frische, die zu detaillierten Beschreibungen führt. Auch die Erzählperspektive ist außergewöhnlich. Der Erzähler ist ein leicht exzentrischer Hydrotechniker, der überzeugt ist, dass sein Vater den Tod von 5 Menschen herführte. Das war als Unfall in einem Fluss aufgefasst, doch war der Vater vielleicht doch irregeführt? Der Vater war Fallmeister, wie er sich selbst titulierte, also ein Schleusenwärter, der sich nach diesem Vorfall selbst in dem Fluß zu Tod erbrachte. Der Romanuntertitel Eine kurze Geschichte vom Töten ist also nicht grundlos gewählt. Es ist eine Welt der nahen Zukunft, die inzwischen vielfach zerfallen ist und die von fehlenden Ressourcen bedroht und von Syndikaten beherrscht wird. Der Protagonist befindet sich dann teilweise mit einem Auftrag in Kambodscha. Dabei wird die schwere Vergangenheit des Landes, dass durch die Massaker durch die roten Khmer geschildert. Aber auch von der aktuellen europäischen Gesellschaft zeichnet Christoph Ransmayr ein pessimistisches Bild. Schließlich drohen weitere Veränderungen und der Protagonist steigert sich immer mehr in einen fiebrigen Zustand rein.

  • Bewertung

    4/5

    27.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Innerlich und äußerlich dystopisches Dasein

    Wo viele andere aus solch einem gleichermaßen spannenden wie dystopischen Szenario vermutlich einen Action- oder Polit-Thriller formen würden, nimmt uns Christoph Ransmayr mit auf eine nachdenkliche, teilweise fast traumwandlerische anmutende Reise, die, so voller Leben, so voller Tod, manchmal - zumindest für eher sensible Leser*innen - fast schon ZU nah an einige Abgründe führt, doch dank Ransmayrs wundervoller, poetischer Sprache nie loslässt. Und immer wieder blitzen vergangene Schönheit und Sehnsucht und Funken von Hoffnung auf - was davon bleibt, will ich hier natürlich nicht verraten. Vielleicht könnte ich es noch nicht einmal, denn dies ist eines jener Bücher, die viel in einem arbeiten, etwas auslösen, und, so könnte ich mir vorstellen, wie Wasser in verschiedenen Landschaften, in jedem von uns verschiedene Wege und Läufe für unsere Gedankenflüsse graben wird.

  • Bewertung

    4/5

    17.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Das war keine Tragödie, das war kein Unglück, sondern ein Verbrechen."

    Christoph Ransmayr wagt sich mit seinem neuen Buch in eine Zukunft, in der die Welt nicht mehr so ist wie jetzt und die dem Leser einen kalten Schauer über den Rücken jagen wird. Es ist eine Welt, die vom Klimawandel zerstört wurde und die in winzige Kleinstaaten zerfallen ist, eine Welt der Überwachung und der Wasserkriege. In dieses Szenario wirft Ransmayr seinen namenlosen Protagonisten, der als Hydrotechniker arbeitet und der versucht, in diesen wirren Zeiten, seine Familiengeschichte aufzuarbeiten, die verstörender nicht sein könnte. Der Vater war Schleusenwärter und hat sehr wahrscheinlich 5 Menschen umgebracht, doch war es wirklich Absicht? Und ist der spätere Freitod wirklich so passiert, wie es den Anschein hat? Doch damit nicht genug, denn der Protagonist versucht nicht nur hier Licht ins Dunkel zu bringen. Auch die Beziehung zu seiner Schwester wird aufgearbeitet, die durch Begehren und Verlangen seitens des Hydrotechnikers geprägt ist und durch ein in der Vergangenheit liegendes, inzestuöses Erlebnis… Ransmayr entwirft in „Der Fallmeister“ eine Zukunft, die so dreckig und herunter gekommen ist wie „Mad Max“, durch Ransmayrs Sprache allerdings auch Schönheit birgt, denn die Beschreibungen, die dieser Autor an den Tag legt (keinen Plan, wie lange dieser Mann an einem einzelnen Satz sitzt), sind traumhaft. Wer allerdings keinen Wert auf ausschweifende Sprache legt, ist bei diesem Werk an der falschen Adresse. Ich selbst fand es großartig und habe mich gerne durch die Geschichte tragen lassen, die neben den schönen Beschreibungen auch viel düsteres zu bieten hat. Dystopie, Krimi, Familiengeschichte…irgendwie ist wieder alles drin und hält sich hierbei gekonnt die Waage!

  • mesu

    4/5

    12.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckende wortgewaltige Erzählung

    Eine ungewöhnliche, tiefsinnige Geschichte. Der Fallmeister in einer fernen Zukunft trägt die Schuld an der Kenterung eines Langbootes, das fünf Menschen in den Tod reisst. Ein Jahr später wird der Fallmeister vermisst. Sein Sohn begibt sich auf die Suche nach Schuld, Sühne dem eigenen Versagen, dem Sinn des Lebens und Liebe und Furcht. Es wird eine lange Wanderung die ihn bis an seine eigenen Grenzen und die unglaubliche, eine Erkenntnis führt. Virtuos, bildhaft, kraftvoll und sehr wortgewandt schildert der Autor diese Geschichte, die poetisch, verträumt aber auch gefährlich und betörend, eine ungewisse aber dennoch unvermeidliche Zukunft eines Menschen erzählt.

  • mesu

    4/5

    07.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckende wortgewaltige…

    Beeindruckende wortgewaltige Erzählung Eine ungewöhnliche, tiefsinnige Geschichte. Der Fallmeister in einer fernen Zukunft trägt die Schuld an der Kenterung eines Langbootes, das fünf Menschen in den Tod reisst. Ein Jahr später wird der Fallmeister vermisst. Sein Sohn begibt sich auf die Suche nach Schuld, Sühne dem eigenen Versagen, dem Sinn des Lebens und Liebe und Furcht. Es wird eine lange Wanderung die ihn bis an seine eigenen Grenzen und die unglaubliche, eine Erkenntnis führt. Virtuos, bildhaft, kraftvoll und sehr wortgewandt schildert der Autor diese Geschichte, die poetisch, verträumt aber auch gefährlich und betörend, eine ungewisse aber dennoch unvermeidliche Zukunft eines Menschen erzählt.

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