Produktbild: Victory City
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Victory City Roman - Der Friedenspreisträger mit seinem großen epischen Roman über Macht, Liebe und die Kraft des Erzählens

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.06.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/3,2 cm

Gewicht

333 g

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

EAN

2710002246624

Beschreibung

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.06.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/3,2 cm

Gewicht

333 g

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

EAN

2710002246624

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Kommt nicht an seine frühen Werke heran

Wilde_buchjagd am 11.06.2025

Bewertungsnummer: 2513024

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Literatur, das ist für Salman Rushdie immer die Möglichkeit gewesen, der Welt, wie sie ist, andere Welt-Möglichkeiten entgegenzuhalten.«* Salman Rushdie ist ein gewaltiger Autor, dessen vielschichtiges und verspieltes Werk, das vor Ideenreichtum und Wahnsinn nur so sprudelt, für mich ein Lesehighlight ist, besonders als großer Liebhaber des Magischen Realismus. In seinem neusten Roman nimmt sich Rushdie nichts einfacheres als die Geschichte eines fiktiven über 240 Jahre währenden Reiches vor. Die 9 jährige Pampa Kampana pflanzt in Südindien des 14. Jahrhunderts Samen in die Erde und befeuchtete diese mit ihren magischen Fähigkeiten, sodass die große Stadt Bisnaga in der kargen Landschaft sprießt. Als Strippenzieherin hält Kampana ihre magischen Hände über das Reich, das viele Herrscher, Feden und Herausforderungen erlebt. Neben wahnwitzigen Ideen und Ereignissen, von der die Geschichte in typisch rushdiehafter Manier durchsetzt ist, wird hier eine Parabel auf unsere Welt erzählt, in der Göttinnen den Menschen ihre Gedanken einflüstern, nur um später über die Ignoranz der Menschheit zu stolpern. »Geschichte ist nicht nur Resultat unserer taten, sondern auch unseres Vergessens.« Beim Lesen war ich etwas zwiegepalten. Einerseits mag ich Rushdies Verspieltheit immer sehr, doch fehlte mir manchmal die Wärme und Sympathie in der Geschichte und den Charakteren, um den Funken überspringen zu lassen. »Victory City« war bereichernd, fühlte sich aber auch an als wenn man ein Feuer mit feuchten Zunder entzünden möchte: das Nest für die Glut war da, die Funken fielen in heißen Schnipseln hinab, aber es entstand kein Feuer. Das Feuer, das in mir seit »Mitternachtskinder« und »Die satanischen Verse« brennt, nie aufgehört hat faszinierend zu lodern, konnte hier leider nicht vollends überspringen, obwohl es durchaus Spaß gemacht hat Rushdies "Wahn" zu folgen, unkonventionell abzubiegen oder fortschrittlich voranzugehen. _______ »Victory City« von Salman Rushdie. Aus dem Englischen von Bernhard Robben, Penguin. *Zitat von Volker Weidermann, Die Zeit.

Kommt nicht an seine frühen Werke heran

Wilde_buchjagd am 11.06.2025
Bewertungsnummer: 2513024
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Literatur, das ist für Salman Rushdie immer die Möglichkeit gewesen, der Welt, wie sie ist, andere Welt-Möglichkeiten entgegenzuhalten.«* Salman Rushdie ist ein gewaltiger Autor, dessen vielschichtiges und verspieltes Werk, das vor Ideenreichtum und Wahnsinn nur so sprudelt, für mich ein Lesehighlight ist, besonders als großer Liebhaber des Magischen Realismus. In seinem neusten Roman nimmt sich Rushdie nichts einfacheres als die Geschichte eines fiktiven über 240 Jahre währenden Reiches vor. Die 9 jährige Pampa Kampana pflanzt in Südindien des 14. Jahrhunderts Samen in die Erde und befeuchtete diese mit ihren magischen Fähigkeiten, sodass die große Stadt Bisnaga in der kargen Landschaft sprießt. Als Strippenzieherin hält Kampana ihre magischen Hände über das Reich, das viele Herrscher, Feden und Herausforderungen erlebt. Neben wahnwitzigen Ideen und Ereignissen, von der die Geschichte in typisch rushdiehafter Manier durchsetzt ist, wird hier eine Parabel auf unsere Welt erzählt, in der Göttinnen den Menschen ihre Gedanken einflüstern, nur um später über die Ignoranz der Menschheit zu stolpern. »Geschichte ist nicht nur Resultat unserer taten, sondern auch unseres Vergessens.« Beim Lesen war ich etwas zwiegepalten. Einerseits mag ich Rushdies Verspieltheit immer sehr, doch fehlte mir manchmal die Wärme und Sympathie in der Geschichte und den Charakteren, um den Funken überspringen zu lassen. »Victory City« war bereichernd, fühlte sich aber auch an als wenn man ein Feuer mit feuchten Zunder entzünden möchte: das Nest für die Glut war da, die Funken fielen in heißen Schnipseln hinab, aber es entstand kein Feuer. Das Feuer, das in mir seit »Mitternachtskinder« und »Die satanischen Verse« brennt, nie aufgehört hat faszinierend zu lodern, konnte hier leider nicht vollends überspringen, obwohl es durchaus Spaß gemacht hat Rushdies "Wahn" zu folgen, unkonventionell abzubiegen oder fortschrittlich voranzugehen. _______ »Victory City« von Salman Rushdie. Aus dem Englischen von Bernhard Robben, Penguin. *Zitat von Volker Weidermann, Die Zeit.

Fiktion und Wahrheit bunt gemischt

Jürg Stocker aus Scuol am 07.06.2023

Bewertungsnummer: 1956505

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es war dies mein erstes Buch von Salman Rushdie das ich gelesen habe und ich gebe zu, es brauchte einiges an Durchhaltewillen. Einerseits hatte ich das Gefühl ich lese ein Märchen, anderseits hat das Ganze einen historischen Hintergrund wie meine Recherchen im Internet ergeben haben. Ort des Geschehens ist Indien. Ein Land über das ich bis dato weder etwas fundiertes über die Geschichte noch der Kultur gelesen hatte. Auf den letzten Seiten seines neuen Romans findet man einige Quellen, die ihn zu diesem in¬spiriert haben. Vijayanagara ist ein hinduistisches Königsreich mit gleichnamiger Hauptstadt, welche bis im 16. Jahrhundert bestand, hatte. Der Roman schildert den Aufstieg und Zerfall eines Teils des indischen Reiches. Dabei vermischt Rushdie historisches mit erfundenem. So bringt er unter anderem eine zentrale Figur namens Pampa Kampana in die Geschichte ein die 247 Jahre alt geworden sein soll. Diese wird uns als Prophetin und Königin präsentiert. Zum Cover: Meine Recherchen zu diesem Symbol blieben erfolglos. Ich persönlich gehe davon aus, dass uns Rushdie hier symbolisch den Samen darstellen möchte, aus dem diese Geschichte entstanden ist. Zitate aus dem Buch: «Die Geschichte eines Lebens, sagte sie sich, hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. Zieht sich die Mitte unnatürlich in die Länge, macht die Geschichte keinen Spass mehr. Sie wird zum Fluch». Fazit: Historisches und fiktives, dargeboten in einer poetischen Sprache die mich als Leser «normaler Literatur» an eine meine persönlichen Grenzen geführt hat.

Fiktion und Wahrheit bunt gemischt

Jürg Stocker aus Scuol am 07.06.2023
Bewertungsnummer: 1956505
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es war dies mein erstes Buch von Salman Rushdie das ich gelesen habe und ich gebe zu, es brauchte einiges an Durchhaltewillen. Einerseits hatte ich das Gefühl ich lese ein Märchen, anderseits hat das Ganze einen historischen Hintergrund wie meine Recherchen im Internet ergeben haben. Ort des Geschehens ist Indien. Ein Land über das ich bis dato weder etwas fundiertes über die Geschichte noch der Kultur gelesen hatte. Auf den letzten Seiten seines neuen Romans findet man einige Quellen, die ihn zu diesem in¬spiriert haben. Vijayanagara ist ein hinduistisches Königsreich mit gleichnamiger Hauptstadt, welche bis im 16. Jahrhundert bestand, hatte. Der Roman schildert den Aufstieg und Zerfall eines Teils des indischen Reiches. Dabei vermischt Rushdie historisches mit erfundenem. So bringt er unter anderem eine zentrale Figur namens Pampa Kampana in die Geschichte ein die 247 Jahre alt geworden sein soll. Diese wird uns als Prophetin und Königin präsentiert. Zum Cover: Meine Recherchen zu diesem Symbol blieben erfolglos. Ich persönlich gehe davon aus, dass uns Rushdie hier symbolisch den Samen darstellen möchte, aus dem diese Geschichte entstanden ist. Zitate aus dem Buch: «Die Geschichte eines Lebens, sagte sie sich, hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. Zieht sich die Mitte unnatürlich in die Länge, macht die Geschichte keinen Spass mehr. Sie wird zum Fluch». Fazit: Historisches und fiktives, dargeboten in einer poetischen Sprache die mich als Leser «normaler Literatur» an eine meine persönlichen Grenzen geführt hat.

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Victory City

von Salman Rushdie

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