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Die Frau im grünen Kleid Sie war die Muse Claude Monets. Er war ihr Schicksal. Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.03.2020

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/3,1 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Olive

Auflage

5. Auflage, Neuausgabe

Originaltitel

Claude and Camille

Übersetzt von

Susanne Aeckerle

Sprache

Deutsch

EAN

2710002250096

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.03.2020

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/3,1 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Olive

Auflage

5. Auflage, Neuausgabe

Originaltitel

Claude and Camille

Übersetzt von

Susanne Aeckerle

Sprache

Deutsch

EAN

2710002250096

Herstelleradresse

Droemer Taschenbuch
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • Bewertung

    5/5

    25.05.2020

    eBook (ePUB 3)

    Die Entstehung des Impressionismus...

    Stephanie Cowell hat mit "Die Frau im grünen Kleid" eine leidenschaftliche, detallierte Künstlerbiografie geschrieben, die Claude Monet ab seinen siebzehnten Lebensjahr begleitet und so einen neuen Einblick in dessen Leben zeigt, da man für gewöhnlich ihn nur als alten Seerosen malenden Mann kennt. Jedoch war er eine starke Persönlichkeit, ein frecher junger Mann, der gerne mit Frauen flirtete und alles für seine Kunst tat. Der Einblick in seine Künstlerkreise ist spannend und man erhält beinahe beiläufig einen Überblick über bekannte Personen dieser Zeit. Doch hauptsächlich geht es um die tiefe Liebe zwischen Claude und Camille, die für ihren Mann ihre Träume aufgab, um ihn das Malen zu ermöglichen. Beide durchlebten ein auf und ab in ihrer Beziehung, was sie nur noch mehr zusammenschweißte, bis sie schließlich früh verstarb. Uns bleiben vor allem die Bilder zurück, die Claude Monet von Camille malte, so wie er sie sah und die Momente, die er festhalten wollte.

  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    21.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die Liebe der Camille Doncieux

    1857. Der 17-jährige Claude Monet möchte das Geschäft seines Vaters in Le Havre nicht übernehmen, sondern lieber Bilder auf Leinwände bannen, denn die Malerei ist seine Leidenschaft. Als seine Mutter verstirbt, kehrt er seiner Heimat den Rücken und zieht der Kunst wegen nach Paris, wo er sich mehr schlecht als recht durchschlägt, doch viele andere Künstler wie Pissaro, Renoir, Sisley, Bazille und Manet kennenlernt und mit ihnen eine Gemeinschaft bildet. Als er 1866 Camille Doncieux begegnet, verliebt er sich sofort in sie, doch diese ist bereits verlobt. Camille entstammt einer wohlhabenden Familie und die Beziehung zu Claude wäre nicht standesgemäß. Aber Camille hat ihr Herz ebenfalls an Claude verloren und bricht mit ihrer Familie für ein Leben an Monets Seite. Das Leben ist hart, denn sie leben an der Armutsgrenze. Claude lebt für seine Malerei und verweist Camille damit auf den zweiten Platz in seinem Herzen, wobei sie ihm als Modell und Muse zur Verfügung steht… Stephanie Cowell zeichnet mit „Die Frau im grünen Kleid“ auf wunderbare Weise das Leben des impressionistischen Malers Claude Monet nach und vermischt belegte historische Fakten mit Fiktion auf so geschickte Weise, dass man als Leser nicht nur dem künstlerischen Genie, sondern auch seine Persönlichkeit hautnah kennenlernen und seiner Leidenschaft nachspüren darf. Der flüssige, farbenprächtige und gefühlvolle Erzählstil lässt den Leser eine Reise in die Zeit Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts antreten und die harte Welt eines bildenden Künstlers miterleben, der sich in seinen Bildern offenbart und doch zu Lebzeiten nicht verstanden wurde, geschweige denn davon leben konnte. Der Leidenschaft und Exzentrik des Künstlers hatte sich alles unterzuordnen, das muss Camille am eigenen Leib erleben, denn es ist nie genug Geld für Essen, Wohnen und etwas Komfort da. Die Liebe Camilles zu Monet ist tief, aber auch von vielen Entbehrungen geprägt, denn sie kann mit der Malerei ihres Mannes nicht in Konkurrenz treten. Das gemeinsame Leben mit Camille und die Liebe zu ihr spiegeln sich in jedem seinen Bildern wieder, mal ist Camille die strahlende „Frau im grünen Kleid“, dann wiederum zeigt er seine Liebe zu ihr in den zarten Tönen seiner ausdrucksstarken Seerosenbilder oder dem eigenen Garten in Giverny. Auch wenn seine Kunst ihn völlig vereinnahmt und an Besessenheit grenzt, besitzt Monet auch eine große Leidenschaft für seine Frau Camille, die er ihr im realen Leben vielleicht nie so zeigen konnte und um die sie all die Jahre so gekämpft hat. Camille war seine Stütze, seine Inspiration und seine Seele – sie leuchtet aus jedem Farbpigment seiner Bilder. Die Charaktere wurden von der Autorin glaubwürdig zum Leben erweckt und geben dem Leser die Möglichkeit, sie zu begleiten und die Facetten ihres Wesens zu studieren. Monet ist ein leidenschaftlicher, egoistischer und besessener Mann, der sein ganzes Herz in seine Kunst legt und nie aufgibt, die Anerkennung als Maler zu erlangen, die ihm aber Zeit seines Lebens verweigert blieb. Camille ist eine liebende Frau, die mit allem bricht, was ihr wichtig war, nur um an der Seite ihres Mannes zu sein. Sie kämpft nicht nur verzweifelt um seine Liebe, sondern auch um die alltäglichen Schwierigkeiten, gegen Armut und vor allem gegen die eigene Zweitrangigkeit. Sie muss sich ihr Leben lang der Malerei ihres Mannes unterordnen, doch erträgt sie dieses Leben mit ihm bis zu ihrem Tod in einer tiefen Liebe. „Die Frau im grünen Kleid“ ist ein von Stephanie Cowell herrlich gezeichnetes Gemälde über das Leben von Camille und Claude Monet. Sie lässt den Leser ein Teil des Künstlerlebens mit all seinen Träumen, Visionen und Entbehrungen sein, wobei er die allumfassende Liebe des Ehepaars Monet nicht nur in jedem Bild des Malers entdecken darf. Wunderbar erzählt und absolut empfehlenswert!

  • Bewertung

    5/5

    02.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Egoist, Träumer oder Genie?

    Stephanie Cowell ist eine amerikanische Autorin, die mit „Die Frau im grünen Kleid“ bereits ihre zweite Romanbiografie über Künstler geschrieben hat. Ihre erste „Welch Wonne, dich zu finden“ über Mozart ist leider z. Zt. auf Deutsch nicht zu bekommen. „Die Frau im grünen Kleid“ ist eine Romanbiografie über Camille und Claude Monet. Der Titel der deutschen Ausgabe ist gleichzeitig der Titel eines Bildes von Claude Monet. Stephanie Cowell beschreibt den Künstler Claude Monet sehr genau. Sie beginnt mit seinen Jugendjahren, wo er bereits lieber malt statt zur Schule zu gehen. Er entstammt einer Kaufmannsfamilie und lebte in seiner Jugend in Le Havre. Sehr zur Enttäuschung seines Vaters hatte er nie vor in dessen Fußstapfen zu treten. Stattdessen wollte er unbedingt Maler werden. Er hatte Glück, dass seine Tante diesen Wunsch verstanden hat. Dieser Tante hatte Claude Monet auch zu verdanken, dass er finanziell unterstützt wurde. Er ging nach Paris, wo er sich mit einigen anderen jungen Malern anfreundete. Diese Freundschaften hielten ein ganzes Leben lang und sie unterstützten sich immer wieder gegenseitig. Zu diesen engen Künstlerfreunden zählten Frédéric Bazille, Pierre-Auguste Renoir, Alfred Sisley und Camille Pissarro. In Paris entdeckte er auch seine Muse – Camille. Camille entstammt einer reichen Seidenfabrikantenfamilie und war bereits verlobt als sie Claude Monet kennenlernte. Allerdings hatte sie selber auch ganz andere Vorstellungen von ihrem Leben als ihre Eltern. Sie wollte eigentlich Schauspielerin werden. Als Claude Monet sie anspricht und bittet sein Modell zu werden, sagt sie zu. Daraus wird erst eine Freundschaft und dann ganz schnell eine große und turbulente Liebe gegen die Widerstände beider Familien. Die Autorin beschreibt in ihrem Roman den Werdegang des Malers Claude Monet und seiner Freunde sehr genau und sehr lebendig. Man bekommt einen guten Einblick, wie schwierig es für diese Maler in der damaligen Zeit war, da sie eine ganz neue Stilrichtung für sich entdeckt hatten, die die Kritiker und Kunstsammler lange nicht verstanden und akzeptiert haben. Es gehörte schon eine riesige Portion Idealismus aber auch Egoismus dazu weiterhin der eigenen Richtung zu folgen. Immer wieder mussten die Maler damit rechnen auf die Straße gesetzt zu werden, da sie die Miete nicht aufbringen konnten. Sie litten zwischendurch Hunger, aber sie blieben sich selber treu. Schwierig wurde es immer dann für sie, wenn sie nicht nur für sich selbst verantwortlich waren, sondern auch eine Familie zu versorgen hatten. Es ist eine tolle, gut zu lesende Romanbiografie über einen interessanten Künstler, eine große, tragische Liebesgeschichte und ein Porträt einer Zeit im Umbruch. Und durch diese Geschichte setzt Stephanie Cowell gleichzeitig ein Denkmal für die Frauen der Maler, die dieses Leben ohne zu murren mitgemacht haben.

  • Bewertung

    2/5

    30.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Stilfrage

    Einerseits ist es interessant, sich das Leben der beschriebenen Künstler anhand des Romans bildlich vorzustellen; leider irritieren andererseits aber immer wieder die schwülstigen, kitschigen Formulierungen der Autorin bzw. Übersetzerin. Ein zwiespältiges Lesevergnügen…

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