Produktbild: Mord im Böhmischen Prater
Gebraucht Band 9

Mord im Böhmischen Prater Historischer Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.11.2024

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,2/13,5/2,2 cm

Gewicht

304 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002240059

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.11.2024

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,2/13,5/2,2 cm

Gewicht

304 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002240059

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    04.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr spannend

    „…Unsere Demokratie ist ein sehr zartes Pflänzchen. Schnell kann es von Militärstiefeln wieder zertrampelt werden. Schau nach Italien…“ Wir schreiben das Jahr 1925 in Wien. Anton, einst Apotheker, und Ernestine, pensionierte Lateinlehrerin, unterhalten sich über Politik. Für das kommende Wochenende sie einen Besuch des Böhmischen Praters. Dann wird sie ein völlig anderes Thema beschäftigen. Die Autorin hat erneut einen spannenden historischen Krimi geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Der Schriftstil sorgt für den hohen Spannungsbogen. Er bringt aber auch das Wiener Flair sehr gut rüber. Im Böhmischen Prater beginnt Minna, Antons Hund, unter einem windschiefen Musikpavillon zu buddeln. Dann legt er Anton einen menschlichen Oberschenkelknochen vor die Füße. Natürlich kann es Ernestine nicht lassen. Sie beginnt Fragen zu stellen. Schnell gibt es eine Vermutung, wer der oder die Tote sein könnte. Eine junge Frau wird seit 1919 vermisst. Sehr anschaulich wird das Leben auf dem Prater mit seiner Gaststätte und den Fahrgestell beschrieben. Das gleiche gilt für die Verhältnisse in der angrenzenden Ziegelei, die der Familie Henkel gehört. Dort sind nicht nur die Arbeitsverhältnisse hart, sondern auch die Wohnbedingungen wenig menschlich. Erich, Kriminalbeamter und Antons Schwiegersohn, ist von den Einmischungen der beiden Pensionäre alles andere als begeistert. Er hat auf seinem Amt schon deshalb einen schweren Stand, weil er Jude ist. Als es auch aktuelle Morde gibt, wird der Fall noch mysteriöser. Unter den Schaustellern kursiert so manche Theorie. Es ist nicht einfach, die Fakten herauszufiltern. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

  • Zauberberggast

    aus München

    5/5

    13.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Mal wieder ein "Wiener Schmankerl" in Buchform

    Kurz bevor der zehnte (bzw. elfte) Fall des historischen Wiener “Ermittlerpärchens” Anton Böck und Ernestine Kirsch erschienen ist, habe ich es jetzt endlich geschafft den letztes Jahr veröffentlichten neunten Band der von mir so geliebten Reihe zu lesen: “Mord im Böhmischen Prater”. Beate Maly ist eine Schnell- und Vielschreiberin und schafft es dabei gleichzeitig bravourös, eine gleichbleibende hohe Qualität abzuliefern: bewundernswert. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte das als Krimi- und Histoliebhaber*in schnell nachholen und mit “Tod am Semmering” starten. Jedes Mal werden der Apotheker im (Un-)Ruhestand und die pensionierte Lateinlehrerin, die mittlerweile ein Liebespaar sind, in ihrer Heimatstadt Wien unfreiwillig in Kriminalfälle verwickelt. Das sehr zum Leidwesen von Antons Schwiegersohn Erich, der Kriminalpolizist ist. Und jedes Mal steht eine bestimmte Wiener Örtlichkeit (oder Sehenswürdigkeit) im Zentrum des Geschehens, was die Reihe neben den beiden ermittelnden Hauptpersonen meines Erachtens so “charmant” macht. Im Nachwort dieses Bandes schreibt Beate Maly: “Wien und seine Umgebung bieten noch zahlreiche wunderschöne Orte, an denen Verbrechen begangen werden können. Ich freue mich schon darauf, über sie schreiben zu dürfen.” Ein Ende ist also zum Glück noch länger nicht in Sicht, was mich als Fan der ersten Stunde besonders freut. Nun also hat es Anton und Ernestine mit ihrer achtjährigen Enkelin Rosa an den Rand Wiens verschlagen. An einem sonnigen Nachmittag im Herbst 1925 (ja genau, also vor exakt 100 Jahren von heute aus gesehen) wollen sie ein wenig im “Böhmischen Prater” chillen, einem kleinen Bruder des Würstelpraters, der extra für die Arbeitenden in den benachbarten Ziegelfabriken als Erholungsgebiet geschaffen wurde, wie Maly schreibt. Rosa hat dabei vor allem die Ponys und das Karussell im Sinn, Anton die Mehlspeisen und Ernestine ist halt auch mit dabei. Dumm nur dass es mit dem Frieden vorbei ist, als Rosas Hund Minna sechs Jahre alte menschliche Knochen unter einem Pavillion ausgräbt. Stammen sie etwa von der wunderschönen Mizzy Nowotny, die spurlos verschwunden ist? Und was haben die Bewohner*innen des Böhmischen Praters damit zu tun? Zum Glück hat Ernestine jetzt auch wieder eine Beschäftigung. Maly schafft es wieder mal wunderbar, ernste Themen wie die Traumata des 1. Weltkrieges, den aufkommenden Antisemitismus und das leidvolle Leben der “Ziegelböhm”, wie die Arbeitenden der Ziegelfabriken genannt wurden, mit der unterhaltsamen Cosy-Crime-Handlung um Anton und Ernestine zu verbinden. Auch wenn ich diesmal schon wieder kurz nach der Hälfte etwa einen richtigen Verdacht hatte, wer die Tat(en) begangen haben könnte, war dieser Histo-Krimi wie immer spannend bis zum Schluss. Man weiß einfach mittlerweile, was man bei dieser Reihe bekommt: einen unterhaltsamen, kurzweiligen, sehr gut recherchierten und damit lehrreichen Roman, der mir ähnlich gut geschmeckt hat wie Anton die Powidltascherl von Frau Benesch. Und der mich dazu animiert hat, sofort mit dem nächsten Band - “Mord im Planetarium” - weiterzumachen.

  • Zauberberggast

    aus München

    5/5

    13.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Kurz bevor der zehnte Fall…

    Kurz bevor der zehnte Fall des historischen Wiener “Ermittlerpärchens” Anton Böck und Ernestine Kirsch erschienen ist, habe ich es jetzt endlich geschafft den letztes Jahr veröffentlichten neunten Band der von mir so geliebten Reihe zu lesen: “Mord im Böhmischen Prater”. Beate Maly ist eine Schnell- und Vielschreiberin und schafft es dabei gleichzeitig bravourös, eine gleichbleibende hohe Qualität abzuliefern: bewundernswert. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte das als Krimi- und Histoliebhaber*in schnell nachholen und mit “Tod am Semmering” starten. Jedes Mal werden der Apotheker im (Un-)Ruhestand und die pensionierte Lateinlehrerin, die mittlerweile ein Liebespaar sind, in ihrer Heimatstadt Wien unfreiwillig in Kriminalfälle verwickelt. Das sehr zum Leidwesen von Antons Schwiegersohn Erich, der Kriminalpolizist ist. Und jedes Mal steht eine bestimmte Wiener Örtlichkeit (oder Sehenswürdigkeit) im Zentrum des Geschehens, was die Reihe neben den beiden ermittelnden Hauptpersonen meines Erachtens so “charmant” macht. Im Nachwort dieses Bandes schreibt Beate Maly: “Wien und seine Umgebung bieten noch zahlreiche wunderschöne Orte, an denen Verbrechen begangen werden können. Ich freue mich schon darauf, über sie schreiben zu dürfen.” Ein Ende ist also zum Glück noch länger nicht in Sicht, was mich als Fan der ersten Stunde besonders freut. Nun also hat es Anton und Ernestine mit ihrer achtjährigen Enkelin Rosa an den Rand Wiens verschlagen. An einem sonnigen Nachmittag im Herbst 1925 (ja genau, also vor exakt 100 Jahren von heute aus gesehen) wollen sie ein wenig im “Böhmischen Prater” chillen, einem kleinen Bruder des Würstelpraters, der extra für die Arbeitenden in den benachbarten Ziegelfabriken als Erholungsgebiet geschaffen wurde, wie Maly schreibt. Rosa hat dabei vor allem die Ponys und das Karussell im Sinn, Anton die Mehlspeisen und Ernestine ist halt auch mit dabei. Dumm nur dass es mit dem Frieden vorbei ist, als Rosas Hund Minna sechs Jahre alte menschliche Knochen unter einem Pavillion ausgräbt. Stammen sie etwa von der wunderschönen Mizzy Nowotny, die spurlos verschwunden ist? Und was haben die Bewohner*innen des Böhmischen Praters damit zu tun? Zum Glück hat Ernestine jetzt auch wieder eine Beschäftigung. Maly schafft es wieder mal wunderbar, ernste Themen wie die Traumata des 1. Weltkrieges, den aufkommenden Antisemitismus und das leidvolle Leben der “Ziegelböhm”, wie die Arbeitenden der Ziegelfabriken genannt wurden, mit der unterhaltsamen Cosy-Crime-Handlung um Anton und Ernestine zu verbinden. Auch wenn ich diesmal schon wieder kurz nach der Hälfte etwa einen richtigen Verdacht hatte, wer die Tat(en) begangen haben könnte, war dieser Histo-Krimi wie immer spannend bis zum Schluss. Man weiß einfach mittlerweile, was man bei dieser Reihe bekommt: einen unterhaltsamen, kurzweiligen, sehr gut recherchierten und damit lehrreichen Roman, der mir ähnlich gut geschmeckt hat wie Anton die Powidltascherl von Frau Benesch. Und der mich dazu animiert hat, sofort mit dem nächsten Band - “Mord im Planetarium” - weiterzumachen.

  • Bewertung

    5/5

    07.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein absoluter Wohlfühlkrimi für die kalte Jahreszeit!

    Eine absolute Leseempfehlung für die angebrochenen Herbsttage! ✨Mord im Böhmischen Prater✨ ist ein historischer Kriminalroman. Jedoch entsteht durch den großartigen Schreibstil eine cozy Atmosphäre und Charaktere, die man schnell ins Herz schließt. Wir begleiten das knuffige Paar Anton und Ernestine dabei, wie sie versuchen ein Verbrechen aufzudecken. Die Umgebung, besonders der Schauplatz der Böhmische Prater, wo der Großteil der Geschichte spielt, ist sehr lebhaft beschrieben. Dadurch kann man sich gut in die Geschichte denken, bekommt umgehend Lust einmal nach Österreich zu reisen um über den Prater zu flanieren. Leider lag ich mit meinem Verdacht falsch und habe erst am Ende des Romans erfahren wer der Täter/ die Täterin ist. Der Krimi ist schlüssig geschrieben und es hat von vorne bis hinten Spaß gemacht zu Lesen. Ich finde dieses Genre „Cozy Crime“ ideal für den Herbst/Winter um es sich zusammen mit einer warmen Wolldecke und einem Tee zuhause gemütlich zu machen. Oder man macht es wie ich und flieht sobald es kälter wird in wärmere Gefilde und liest es dort!

  • little.stars.sparkles

    5/5

    07.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein absoluter Wohlfühlkrimi…

    Ein absoluter Wohlfühlkrimi für die kalte Jahreszeit! Eine absolute Leseempfehlung für die angebrochenen Herbsttage! ✨Mord im Böhmischen Prater✨ ist ein historischer Kriminalroman. Jedoch entsteht durch den großartigen Schreibstil eine cozy Atmosphäre und Charaktere, die man schnell ins Herz schließt. Wir begleiten das knuffige Paar Anton und Ernestine dabei, wie sie versuchen ein Verbrechen aufzudecken. Die Umgebung, besonders der Schauplatz der Böhmische Prater, wo der Großteil der Geschichte spielt, ist sehr lebhaft beschrieben. Dadurch kann man sich gut in die Geschichte denken, bekommt umgehend Lust einmal nach Österreich zu reisen um über den Prater zu flanieren. Leider lag ich mit meinem Verdacht falsch und habe erst am Ende des Romans erfahren wer der Täter/ die Täterin ist. Der Krimi ist schlüssig geschrieben und es hat von vorne bis hinten Spaß gemacht zu Lesen. Ich finde dieses Genre „Cozy Crime“ ideal für den Herbst/Winter um es sich zusammen mit einer warmen Wolldecke und einem Tee zuhause gemütlich zu machen. Oder man macht es wie ich und flieht sobald es kälter wird in wärmere Gefilde und liest es dort!

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