Produktbild: Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit
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Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2022

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,9/13,8/2,3 cm

Gewicht

360 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002202972

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2022

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Blumenbar

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,9/13,8/2,3 cm

Gewicht

360 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002202972

Herstelleradresse

Blumenbar
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    18.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schonungslos, offen und ehrlich...

    Schonungslos, offen und ehrlich erzählt Gianni in diesem Buch über seinen Lebensweg und die strukturelle Diskriminierung von Roma und Sinti. Ein Buch das mir in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet hat.

  • Martina *Blubie*

    aus Schönau

    5/5

    16.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegende Biografie

    Ich bin Schnellleserin, aber dieses Buch musste ich in kleinen wohlportionierten Happen konsumieren, weil es mir die Luft abgedrückt hat. Alltagsrassismus in Deutschland ist mir nicht fremd, ich weiß dass er existiert, ich weiß das nicht aus eigener Erfahrung, aber ich erlebe es durch meine PoC Freunde mit. Wie stark allerdings Rom*nja und Sinti*zze auch heute noch mit strukturellem Rassismus konfrontiert sind - also durch Landesverbände, Behörden, Schulen, Ärzte - ist eine Schande und hat mich tief betroffen gemacht. Aber Gianni Jovanovic klagt nicht jammernd an, er schüttet kein Pech und Schwefel über die Täter aus, er belehrt nicht unangenehm mit erhobenem Zeigefinger... er berichtet charmant und mit viel Humor. Er ist eine starke und selbstbewusste Persönlichkeit und hat seinen Weg (beruflich wie persönlich) gemacht - raus aus der beengenden und bestimmenden Familie, raus aus der Sonderschule, raus aus allen Konventionen. Sein Humor und seine versöhnende Art sind es, die mir das Lesen über all die schrecklichen Dinge leichter gemacht hat, er richtet seinen Humor auch durchaus gegen sich selbst und das macht ihn umso sympathischer. Nicht nur erzählt er seine bewegende Biografie als homosexueller Rom, aufgewachsen in einem sehr traditionellen Familienverband, sondern auch viel über die Lebensweise der Rom*nja und Sinti*zze, über das Leid das das menschenverachtende Regime des sogenannten Dritten Reichs über sein Volk gebracht hat und das bis ins Jetzt nachwirkt und tiefe Spuren hinterlassen hat. Ganz wunderbar zu Papier gebracht hat das alles seine gute Freundin und Mitaktvistin Oyindamola Alashe. Mich hat das Buch - auch aus persönlichen Gründen - enorm bereichert und ich möchte es jedem offenen Menschen sehr ans Herz legen.

  • Blubie

    aus Schönau

    5/5

    16.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich bin Schnellleserin, aber…

    Ich bin Schnellleserin, aber dieses Buch musste ich in kleinen wohlportionierten Happen konsumieren, weil es mir die Luft abgedrückt hat. Alltagsrassismus in Deutschland ist mir nicht fremd, ich weiß dass er existiert, ich weiß das nicht aus eigener Erfahrung, aber ich erlebe es durch meine PoC Freunde mit. Wie stark allerdings Rom*nja und Sinti*zze auch heute noch mit strukturellem Rassismus konfrontiert sind - also durch Landesverbände, Behörden, Schulen, Ärzte - ist eine Schande und hat mich tief betroffen gemacht. Aber Gianni Jovanovic klagt nicht jammernd an, er schüttet kein Pech und Schwefel über die Täter aus, er belehrt nicht unangenehm mit erhobenem Zeigefinger... er berichtet charmant und mit viel Humor. Er ist eine starke und selbstbewusste Persönlichkeit und hat seinen Weg (beruflich wie persönlich) gemacht - raus aus der beengenden und bestimmenden Familie, raus aus der Sonderschule, raus aus allen Konventionen. Sein Humor und seine versöhnende Art sind es, die mir das Lesen über all die schrecklichen Dinge leichter gemacht hat, er richtet seinen Humor auch durchaus gegen sich selbst und das macht ihn umso sympathischer. Nicht nur erzählt er seine bewegende Biografie als homosexueller Rom, aufgewachsen in einem sehr traditionellen Familienverband, sondern auch viel über die Lebensweise der Rom*nja und Sinti*zze, über das Leid das das menschenverachtende Regime des sogenannten Dritten Reichs über sein Volk gebracht hat und das bis ins Jetzt nachwirkt und tiefe Spuren hinterlassen hat. Ganz wunderbar zu Papier gebracht hat das alles seine gute Freundin und Mitaktvistin Oyindamola Alashe. Mich hat das Buch - auch aus persönlichen Gründen - enorm bereichert und ich möchte es jedem offenen Menschen sehr ans Herz legen.

  • gst

    aus Pirna

    5/5

    06.04.2022

    Hörbuch-Download (MP3)

    Mutiges Outing

    Bisher hatte ich noch nie von Gianni Jovanovic gehört. Erst eine begeisterte Rezension seines Buches hat mich auf ihn aufmerksam gemacht. Nach dem Hören seiner Geschichte hat er sich in mein Gehirn eingebrannt. Jedesmal, wenn mir nun ein Rom oder Sinti begegnet, werde ich daran denken, welche Regeln in diesen Bevölkerungsgruppen herrschen, wie sie ausgegrenzt werden und welchen Traditionen sie unterworfen sind. Eigentlich habe ich mich für einen toleranten Menschen gehalten. Doch dieses Buch hat mir klar gemacht, dass auch ich in Vorurteilen feststecke. Diese Sprüche „nehmt die Wäsche von der Leine, die Zigeuner kommen“ waren in meiner Kindheit gang und gäbe. Manchmal kam ein Wanderzirkus in unser Dorf und die Kinder gingen ein paar Tage zu uns in die Schule. Ich fand es schön, wenn sie im Unterricht von ihrem Leben erzählten und wir sie nachmittags bei ihren Kunststücken im Zirkus bewundern konnten. Doch was wussten wir von dem Leben der Fahrenden? Seit ich dieses Buch gehört habe, weiß ich, dass es nicht ungewöhnlich ist, dass 14jährige verheiratet werden, dass 16jährige schon Kinder haben. So wie Gianni Jovanovic, dessen Eltern aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Deutschland gekommen sind. Er selbst wurde 1978 in Rüsselsheim geboren und hatte mit 17 schon zwei Kinder. Dass er schwul war, hat niemanden interessiert. Mit 20 begann er sich zu outen. Inzwischen ist er glücklich mit einem Mann verheiratet und kämpft intensiv für die Rechte der Roma und Sinti. Meine Achtung für seinen Einsatz steigerte sich von Stunde zu Stunde des Zuhörens. „Deutschland tut oft verdammt weh“, sagt der Mann, der zurecht stolz auf seine Leistung ist. Er hat es von der Sonderschule bis zum Bachelor geschafft. Als Ziel hat er sich die Inklusion von „Persons of Colour“ in die Gesellschaft gesetzt. In seinem gut gegliederten Buch, das er zusammen mit der Journalistin Oyindamola Alashe geschrieben und selbst sehr emotional eingelesen hat, erzählt er von den Schönheiten und Problemen seiner Kindheit, von seiner Persönlichkeitsentwicklung, vom Familienzusammenhalt und von seiner sexuellen Ausgrenzung. Unvoreingenommen zuzuhören fällt nicht immer leicht. Denn es tut weh, wenn sich unerwartet die eigenen Vorurteile melden. Fazit: Ein Buch mit gendergerechter Sprache, dem man viele Leser und Hörer wünscht, damit jeder einmal darüber nachdenkt, wie sich die Zukunft für die Randgruppen der Gesellschaft verbessern ließe.

  • Ervin Heuser

    aus Bonn

    5/5

    30.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Besondere Leseempfehlung

    Durch ein komplett freies Wochenende, hatte ich die Gelegenheit dieses Buch zu lesen. Ich konnte es auch garnicht aus der Hand legen und das aus mehreren Gründen. Es erzählt die sehr persönliche Geschichte von Gianni Jovanovic, dessen grober Umriss sich schon aus dem Klappentext erschließt. Allerdings ist es die Art und Weise, wie hier die äußerst spannende und sehr individuelle Lebensrealität mit aufklärerischem Wissen zu vielen sehr wichtigen Themen unserer Zeit verbunden wird. Ich habe so viel lernen können und neue Perspektiven eröffnet bekommen und dabei noch viel lachen aber auch weinen können. Es ist sehr facettenreich, sowie das Leben von Gianni und sollte in keiner Bibliothek fehlen. Vielen Dank für diese Bereicherung an Gianni Jovanovic und Oyindamola Alashe.

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