Produktbild: Fehlerhaft und wunderbar

Fehlerhaft und wunderbar Weil das Schönste oft im Unperfekten liegt — Roman

7

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

48530

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.07.2026

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,6/12,6/1,9 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Lavendel

Auflage

1

Übersetzt von

Katrin Segerer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-02177-6

Beschreibung

Rezension

»Ein frühlingsleichter, charmant-gewitzter Roman, der sich wie eine wärmende Decke anfühlt.« ("Ippen Media")
»Ganz wunderbarer Erzählton, mit viel Charme und Witz!« ("Ruhr Nachrichten")

Produktdetails

Verkaufsrang

48530

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.07.2026

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,6/12,6/1,9 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Lavendel

Auflage

1

Übersetzt von

Katrin Segerer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-02177-6

Herstelleradresse

Atlantik Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

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  • Mareike Kollenbrandt

    aus Jülich

    5/5

    25.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eigentlich nur ein Diktat...

    Eine Geschichte über ein Diktat. Nicht unbedingt das, was einen vom Hocker reißt, aber durchaus interessant. Es beginnt mit Benjamin, der in einem Diktat furchtbar schlecht abschneidet. Für seine Eltern eine Katastrophe, für ihn ein wohlgeplanter Schachzug. Als seine Eltern dann selbst das Diktat schreiben, passieren unerwartete Dinge. Durchaus amüsant.

  • Jürg K.

    5/5

    25.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So spielt das Leben mit Kindern

    Der achtjährige Benjamin kommt mit einem völlig verpatzten Diktat nach Hause. Eine Katastrophe, befinden seine Eltern und eine Zumutung für ihre ohnehin angespannten Nerven. Sie beschliessen, ihrem Sohn zu zeigen, wie man es besser macht. Ein charmant-gewitzter Roman über den feinen Zauber, der entsteht, wenn wir unsere kleinen Fehler miteinander teilen. Was mich an dieser Geschichte sofort berührt, ist die stille Komik, die sich aus einer eigentlich banalen Alltagsszene entfaltet. Ein verpatztes Diktat, zwei überforderte Eltern, ein Kind, das ahnt, dass seine Fehler vielleicht mehr über die Erwachsenen erzählen als über ihn selbst. Gerade diese Ausgangslage macht den Roman so charmant. Denn während Benjamin ihnen den Text diktiert, kippt die Stimmung weg vom genervten Pflichtgefühl hin zu einem fast zärtlichen Wiederentdecken dessen, was sie einmal miteinander verbunden hat. Zwischen den Zeilen spürt man, wie sehr die beiden sich im Alltag verloren haben. Und doch genügt ein gemeinsamer Moment, um zu zeigen, dass Nähe nicht immer grosse Gesten braucht, sondern manchmal nur ein falsch geschriebenes Wort, über das man gemeinsam lachen kann. Der Roman erinnert daran, dass Fehler nicht peinlich sind, sondern menschlich und dass sie uns, wenn wir sie teilen, wieder weicher machen. Am Ende bleibt das Gefühl, einem Paar beim Wiederfinden zugesehen zu haben. Nicht perfekt, nicht spektakulär, aber wunderbar im ganz leisen Sinn.

  • Jennifer

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    17.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von der Kraft der Diktate

    Antonie Laurains kurzweiliger Roman hat mich emotional bewegt. Darin kommt der achteinhalbjährige Benjamin mit einer Sechs im Diktat nach Hause. Seine Eltern Pierre und Pauline sind natürlich wenig begeistert und hatten eigentlich vor, sich zu trennen. Doch um den Sohn von der Bedeutung der Rechtschreibung für sein weiteres Leben zu überzeugen, drehen sie den Spieß einfach und schreiben das Diktat auf einmal selbst. Benjamin schlüpft dabei in die Rolle des Lehrers. Was folgt, gleicht einem modernen Märchen. Denn auf einmal bricht sich eine Welle der Diktatmanie Bahn und bei allen Beteiligten kommen Erinnerungen hoch. Als Leser bleibt man bass erstaunt zurück und wundert sich über die Kraft der Wörter. Menschsein mit all seiner Fehlerhaftigkeit wird gefeiert, wobei der Autor am Buchende seine eigene Rechtschreibschwäche offenbart. An sich handelt es sich um eine mehr als alltägliche Geschichte, aber was Laurain daraus macht, ist sensationell. In Zeiten von zunehmender Vereinzelung und Perfektionismus legt sich “Fehlerhaft und wunderbar” wie eine wärmende Decke um den Leser.

  • Renas Wortwelt

    4/5

    29.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine fast poetische Geschichte rund um Rechtschreibung, Recht haben und recht handeln

    Was ein Diktat alles auslösen kann und welche Folgen das zeitigt, davon handelt der neue kurze Roman des bekannten französischen Autors. Benjamin ist der kleine Sohn von Pierre, Neu-Unternehmer, und Pauline, Apothekerin. Er vermasselt ein Schuldiktat komplett, sein Text strotzt nur so von Fehlern. Die Eltern sind entsetzt – und glauben, sie selbst können es besser. Also lassen sie sich von Benjamin denselben Text auch diktieren und siehe da, auch ihre Ergebnisse sind nicht frei von Fehlern. Allerdings steht Pierre schlechter da als Pauline. Jedoch sorgt der Text, der von Sonne und Freizeit handelt, dafür, dass Beide in Erinnerungen verfallen, sich bewusst werden, wie eng sie einmal waren und wie groß inzwischen die Entfremdung zwischen ihnen. Angefixt von dem Diktat recherchiert Pauline, die auch einen alten Freund ihres Vaters, seines Zeichens Mitglied der Académie Française, einbindet. Dabei stoßen sie auf ein berühmtes Diktat von Proper Mérimée. Ein Diktat, welches dieser seinerzeit im Auftrag von Kaiserin Eugénie verfasste und einem erlauchten Publikum diktierte, darunter der Kaiser und der Diplomat Metternich. Pauline hat nun die Idee, genau dieses Diktat bei einem gemeinsamen Picknick mit Freunden diktieren zu lassen. Die Reaktionen, die Selbsteinschätzungen der Erwachsenen und auch hier die Gedanken und Erinnerungen, die ausgelöst werden, beschreibt Laurain mit genauester Beobachtungsgabe. Seine Figuren sind filigran gezeichnet, mit Verständnis für Schwächen und Fehler. Es gelingt Laurain, die Eitelkeit, den Snobismus und die Vorurteile, die den Menschen innwohnen, plastisch zu zeigen, ohne zu beurteilen, ohne zu verurteilen. Er erzählt in auktorialer Form, hüpft von Figur zu Figur, von Kopf zu Kopf, und dennoch ist man recht nah an den Charakteren. Der Roman ist fast poetisch, sanft und melancholisch, dabei auch hoffnungsfroh. Alles in allem ein kleiner Roman oder eigentlich eine Kurzgeschichte, die erfreut und nachdenklich macht. Antoine Laurain - Fehlerhaft und wunderbar Originaltitel: La Dictée aus dem Französischen von Katrin Segerer Atlantik, Juli 2026 Gebundene Ausgabe, 139 Seiten, 22,00 €

  • Bücher in meiner Hand

    4/5

    13.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klug und liebenswürdig

    Bei jeder Ankündigung eines neuen Romans von Antoine Laurain bin ich gespannt, was er sich nun wieder ausgedacht hat, mit welchen verrückten Ideen er dieses Mal auftrumpfen wird. Auf den ersten Blick hört sich die Idee von "Fehlerhaft und wunderbar" - Eltern schreiben das verhauene Diktat ihres Sohnes selbst - nicht verrückt, sondern sehr banal an, doch dann gehen den Lesenden (wie immer bei Laurains Romanen) Kronleuchter auf und ich frage mich, wie er wohl auf die Idee zu diesem Roman kam. Was war zuerst, das Huhn oder das Ei? Bzw. Prosper Mérimées berühmtes Diktat oder die Tatsache, dass Laurain (wie er im Nachwort verrät) selbst nicht gut im Diktat schreiben war, aber doch Autor geworden ist? Vielleicht ist der Auslöser auch nur der geglückte Rekordversuch im Diktatschreiben mit 1397 Teilnehmer*innen, welches im Juni 2023 auf den Champs-Élysées stattfand. Egal, was es war, die Idee war toll und ich habe den Roman mit grossem Vergnügen gelesen. Ein Diktat zu schreiben, kann bei Menschen Angst auslösen. Es kann Menschen dazu bringen, über ihr Leben nachzudenken, was in Laurains Roman einige tun werden. Selbst ich habe während dem Lesen überlegt, welche Erinnerungen ich ans Diktate schreiben habe. Obwohl ich immer sehr gut war, hab ich tatsächlich in einem wichtigen Diktat ein mir unbekanntes Wort falsch geschrieben, und so entschied schlussendlich vielleicht genau dieser fehlende Punkt über meine weitere Schulkarriere. Einzelne Entscheidungen sind ja immer ein Rattenschwanz. Dikate schreiben kann Menschen einander aber auch näher bringen, wie die Protagonist*innen in "Fehlerhaft und wunderbar". Später wagen sie sich an das legendäre "Dictée de Mérimée", das die Charaktere ebenfalls nachdenklich werden lässt. Denn wie so oft bei Laurains Romanen, löst etwas Einfaches bei sämtlichen im Roman vorkommenden Figuren etwas aus, mal im Kleinen, mal im Grossen, und zieht seine Wege. Und alles nur aufgrund eines Schuldiktats. Antoine Laurain baut die Geschichte gut auf, setzt überraschende Elemente hinein und bringt die Geschichte zu einem runden, sehr stimmigen Abschluss. Das einzige Manko: sie ist viel zu kurz. Schade, waren nicht noch mehr Personen am Picknick dabei! Die Essenz der Geschichte: Fehler sind erlaubt - im Diktat und im Leben. Fazit: Erneut ein genialer Coup des Autors, eine kluge und gleichzeitig sehr liebenswürdige Geschichte 4.5 Sterne

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  • Produktbild: Fehlerhaft und wunderbar
  • CoverTitelseiteMottoPierre schritt so flott aus, [...]Als Pierre die Wohnungstür öffnete, [...]Pauline hatte Benjamin von der [...]Draußen im FreienBenjaminAber du hast ›Chloé‹ doch [...]So viele Fehler sind inakzeptabel! [...]Benjamin wurde mitten aus der [...]Wie schön sie sind mit [...]Wenn sie sich auf die [...]Benjamin wusste längst Bescheid. Er [...]Okay, jetzt widmen wir uns [...]Die kleine Diktatübung hatte ihnen [...]Ach, die Herren Musterschüler!«Lancastril, Presatil, Garvanax und Mucifen. [...]Sollen wir uns nicht im [...]Benjamin betrachtete Émiliette. Er fand [...]Das harte Klacken gewachster Stiefel [...]In den seltenen Fällen, wenn [...]Longosil und Tablatase … Prerivex [...]Ich habe zugenommen.«Sie sind doch nicht etwa [...]Benjamin, du hast nach mir [...]Nach dem Toast übergab Pauline [...]Zwar war Célines Tochter Émiliette [...]Sainte-Adresse« hallte in den Ohren [...]Als sie zu den Handgreiflichkeiten [...]Daphnés Bio-Camembert-Schnittchen wurden herumgereicht. Unterwegs [...]EpilogDanksagungÜber Antoine LaurainImpressum