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Vermintes Gelände – Wie der Krieg um Wörter unsere Gesellschaft verändert Die Folgen der Identitätspolitik

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2021

Verlag

Heyne

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,3/13,8/2,5 cm

Gewicht

305 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002193539

Beschreibung

Rezension

»Fundiert, differienziert und wohltuend unpolemisch.« Hörzu

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2021

Verlag

Heyne

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,3/13,8/2,5 cm

Gewicht

305 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002193539

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    23.12.2022

    eBook (ePUB)

    "Vermintes Gelände"

    "Vermintes Gelände" ist ein toller Einstieg ins hochaktuelle Thema der inklusiven und nicht-diskriminierenden Sprache. Vor allem für diejenigen, die sich noch nicht ausgiebig mit dem Thema befasst haben, kann dieses Buch wirklich spannende und interessante Ideen und persönliche Anekdoten hervorbringen. Starre Gegner von Gendersternchen und Co werden hiervon aber sicherlich nicht überzeugt.

  • Bewertung

    aus Freising

    5/5

    20.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Einfach mal nachdenken

    Wow, beim Infotext zum Buch hat es mir gleich alle Haare aufgestellt. Trifft es doch genau die Diskussion und den Gedankenaustausch, der derzeit in vielen Bereichen meines privaten und beruflichen Lebens stattfindet. Wie unterscheidlich wird über Gendersprache oder die Bemühung um nicht-diskriminierende Sprache debattiert. Es ist wichtig die Diskussion um sexistische, rassistische und andere Stereotype in der Gegenwartssprache zu führen. Petra Gerster und Christian Nürnberger ermöglichen mit vielen praktischen Beispielen sich selbst genauer mit der Thematik auseinander zu setzen. Einfach mal nachdenken darüber, wie sich Sprache und der Sprachgebrauch in der eigenen Wahrnehmung und Haltung bisher verinnerlicht hat. Für mich sehr spannend und informativ.

  • Bewertung

    aus Steyr

    5/5

    16.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Topaktuelle Themen zum Nachdenken

    In "Vermintes Gelände" bringen die Autor*innen Petra Gerster und Christian Nürnberger topaktuelle sprachliche Herausforderungen der multikulturellen und multiethischen Gesellschaft zur Diskussion. Der "Krieg um Wörter" wird gesellschaftskritisch beleuchtet und mit alltäglichen und auch nicht so alltäglichen Beispielen untermauert. Der Diskurs beleuchtet verschiedene Standpunkte, die einerseits den exzessiven Gebrauch des Genderns in der Sprache kritisieren und andererseits genau diesen Gebrauch für unabdingbar für das Fortbestehen der Menschheit bzw. der Gesellschaft sehen. Hier wird aber nicht nur bei "Gender" Halt gemacht, sondern es werden unterschiedliche identitätsformende Themengebiete angeschnitten - wie beispielsweise Rassismus und Sexualität. Genau diese Vielfalt macht dieses Buch so besonders und transportiert die Bedeutung einer differenzierten Betrachtung der Identitätspolitik. Ohne dieser Betrachtung über den Tellerrand hinaus wäre die Abhandlung nicht mal halb so empfehlenswert. Des Sprachstil der Autor*innen ist genauso vielversprechend und vielfältig wie das Themengebiet selbst. Der regelmäßige Wechsel zu verständlichen Beispielen und Erklärungen von Fachbegriffen macht das Lesen sehr abwechslungsreich. Den Leser*innen wird eine qualitätsvolle Diskussion geboten, die jedoch auch einiges an Konzentration beim Lesen selbst erfordert. Für die belanglose Lektüre vor dem Einschlafen ist dieses Buch daher nicht zu empfehlen. Dieses Buch ist nicht für Leser*innen, die sich klare Antworten auf die diskutierten Fragen erhoffen - vielmehr ist es für jene geschrieben, die sich neue Denkanstöße für sich selbst wünschen und für die tägliche gesellschaftspolitischen Diskussionen mit Bekannten, Familie und im beruflichen Umfeld weitere Argumente überlegen möchten. Außerdem kann ich das Buch auch empfehlen, wenn man seinen eigenen Horizont erweitern möchte und sich in andere Identitäten und in die Vielfalt an Lebensrealitäten hineinversetzen möchte. Das gelingt besonders gut mit den erwähnten Beispielen und dargestellten Situationen. PS: Und ein besonders wertvolles Aha-Erlebnis, das ich nicht so schnell vergessen werde, hatte ich zu Beginn des Kapitels 22 :.).

  • Bewertung

    aus Ravensburg

    5/5

    07.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Hochaktuelles Buch zur Genderdiskussion

    Sehr kurzweilig ist dieses Werk zum aktuellen Sprachgebrauch hinsichtlich der Diskussion des richtigen Genderns gelungen. Auch die korrekte Einbeziehung von Personen anderer Hautfarben, Religionen und queren Menschen findet Beachtung. Dieses Buch ist absolut lesenswert und horizonterweitern.

  • Bewertung

    aus Freiburg

    5/5

    06.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Gendern will gelernt sein

    In dem gesellschaftskritischen Buch „Vermintes Gelände“ von Petra Gerster und Christian Nürnberger werden Gendern, Rassismus und ähnliche Themengebiete beleuchtet. Zum Auftakt des Buches legt die ehemalige Nachrichtensprecherin Petra Gerster eindrücklich dar, welcher Gegenwind ihr in Form von Hassbriefen und elektronischen Beschwerden entgegenschlug, weil sie bei der ZDF „heute“-Sendung die „Zuschauer*innen“ begrüßte. Als Gender-Terroristin wird sie beschimpft. Doch sie hält weiter an ihrem Kurs der Aufklärung fest. Nun erklärt sie in diesem Buch ihren Leser*innen warum es so wichtig ist, dass auch andere auf diesen Zug aufspringen. Das „harmlose Sternchen“ beim Gendern soll nicht, wie Gegner*innen behaupten reiner Terror gegen die Deutsche Sprachkultur sein, sondern ist „ein Ausdruck der Solidarität und der Höflichkeit“. Mit vielen aktuellen Beispielen von prominenten Fußballern und Berühmtheiten zeigen die Autoren auf, welcher Wandel bereits jetzt in der Gesellschaft voranschreitet (insbesondere bei der jüngeren Generation). Aber auch welche „schweren Geschütze“ die Gegner*innen auffahren, um diesem Wandel entgegen zu setzen. Das Buch enthält aber auch Lösungsvorschläge und Tipps, was jeder selbst dazu beitragen kann, damit Hass und Rassismus in die Geschichtsbücher verbannt wird. Der Sprachstil ist an manchen Stellen nicht so leicht bekömmlich, enthält er doch viele Fremdwörter und Fachbegriffe. Glücklicherweise werden diese meist im nächsten Satz verständlich erklärt. Dieses Buch richtet sich in erster Linie an Leser*innen, die Interesse an dem Begriff Identitätspolitik zeigen und mehr darüber erfahren möchten. An alle, die sich fragen, warum das Wort „Indianerhäuptling“ ein Tabu ist und der „Mohrenkopf“ diskriminierend. Eben an alle, die unbeschadet durch das Minenfeld der deutschen Sprache kommen wollen. Mich persönlich hat dieses Buch auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht und mir eine neue Sicht auf diese Themen gegeben. Ich hoffe, dass dieses Buch weitere Leser*innen ermutigen kann, sich bei dem Aufbruch und der Aufklärung zu beteiligen oder zumindest die eigene Sichtweise zu überdenken.

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