Liebe kommt ins Nachwort Die neue mobile Arbeitsweise ihres Unternehmens zwingt die New Yorker Lektorin Rebecca Blume dazu, sich ihren Schreibtisch von nun an mit einem Kollegen einer anderen Abteilung zu teilen. Als die beiden um das unveröffentlichte Manuskript eines kürzlich verstorbenen Schriftstellers konkurrieren, wird das Dauer-Geplänkel um einen vernachlässigten Kaktus auf ihrem shared desk zum geringsten ihrer Probleme. Dann erfährt Rebecca, dass ihre Mutter und die Witwe des berühmten Autors in den 1980er Jahren Kolleginnen bei seiner Literaturzeitschrift waren. Bis ein schicksalhafter Tag ihr Leben für immer veränderte ... Eine humorvolle Reise durch die Verlagsbranche, eine herzerwärmende Geschichte über Freundschaft, Liebe und Literatur.
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Eine Liebe die langsam reift
Jürg K. am 16.03.2026
Bewertungsnummer: 3078656
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Mein persönlicher Eindruck zu diesem Buch ist, warm, psychologisch fein und ganz auf die stille Spannung zwischen Vergangenheit und Gegenwart ausgerichtet. Es ist eine dieser Geschichten, die leise beginnen und sich dann Schicht für Schicht öffnen, bis man merkt, dass man längst mitten in einem emotionalen Labyrinth steht. Was zunächst wie eine charmante Büroromanze wirkt von zwei Menschen, ein Schreibtisch, ein Kaktus, der mehr Aufmerksamkeit bekommt als beide zusammen, verwandelt sich nach und nach in eine Erzählung über Erinnerung, Verlust und die Frage, wie sehr die Vergangenheit unser Leben im Stillen lenkt. Rebecca Blume ist eine Figur, die man sofort spürt, ehrgeizig, verletzlich, mit einem feinen Gespür und noch feinerem für die Dinge, die man lieber nicht ausspricht. Lane, ihr Desk Partner und Konkurrent um ein unveröffentlichtes Manuskript, ist zunächst nur ein Hindernis, ein Störfaktor, ein Mensch, der zu viel Raum einnimmt. Der Kaktus auf dem Tisch wird zum Symbol für alles, was sie nicht sagen. Fürs Festhalten, fürs Überleben, für die Frage, wer eigentlich Verantwortung übernimmt, wenn etwas zu verdorren droht. Dieser Roman ist eine zarte, kluge Erzählung über Nähe und Distanz, über berufliche Leidenschaft und familiäre Geheimnisse, über die Art von Liebe, die nicht laut beginnt, sondern sich langsam in die Zwischenräume schleicht. Ein Roman, der zeigt, dass manchmal ein geteilter Schreibtisch der Ort ist, an dem man endlich versteht, was man wirklich sucht.
Hat mich leider nicht abgeholt
Bewertung am 06.04.2026
Bewertungsnummer: 3100888
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Der Klappentext las sich gut, doch leider finde ich schwer bis gar nicht in die Geschichte hinein. Viele Referenzen zu (Klamotten-)Marken, verlagstypischen Abläufen (vermutlich?) sowie Autoren und Autorinnen, die man nicht zwangsläufig kennt erschweren es meiner Meinung nach, ein Gefühl für die Charaktere und Handlung zu bekommen. Dabei zieht sich die Handlung sehr und es findet gefühlt sehr vieles statt, was für die eigentliche Geschichte wenig Relevanz hat - zumindest für die angedeutete Liebesgeschichte wie auch die Familiengeschichte.
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