Der 54jährige Berliner Literaturwissenschaftler Dr. Franz Stidmann gerät in den USA in ein verstörendes Abenteuer, das ihn beinahe zugrunde richtet. Was ist geschehen? Nachdem seine Frau ihn verlassen hat, verliebt sich Stidmann, der seine Bisexualität bis dahin allenfalls sublim wahrgenommen hat, in den Architekturstudenten Daniel. Gemeinsam reisen sie zu einem Kongress nach New York City. Dort kommt es zu einem heftigen Konflikt, in dessen Folge Stidmanns Flugangst mit pathologischer Vehemenz zutage tritt. Als Stidmann, inzwischen von Daniel verlassen und auf sich allein gestellt, den Heimflug antreten will, scheitert er schon beim Check-in am JFK-Airport. Es ist ihm weder jetzt noch später möglich, ein Flugzeug zu besteigen. Er wird zum Gefangenen der Riesenstadt, ohne Hoffnung, je wieder nach Hause zurückkehren zu können. Sein einziger Zufluchtsort in Manhattan ist das frühere Wohnhaus des berühmten deutschen Schriftstellers Uwe Johnson, ein genius loci, an dem er Ruhe im Chaos findet. Wochen später, Stidmann hat sich schon beinahe aufgegeben, geschieht etwas Unerwartetes, und die Dinge ändern sich.
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