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Fast Abend, immer noch hell Roman | Die Sommer-Sensation aus Dänemark

18

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2763

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.04.2026

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,6/13,4/2,8 cm

Gewicht

338 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Kun til navlen

Übersetzt von

Ursel Allenstein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397750-9

Beschreibung

Rezension

Stimmungsvoller Blick auf die Rushhour des Lebens. ("finanzielle („Health & Wealth“)")
[trifft] den Nerv der Zeit ("Welt am Sonntag")
[...] Ernst erzählt mit scharfem Blick von der unberechenbaren Dynamik in Beziehungen, von unterschiedlichen Lebensentwürfen und unausgesprochenen Sehnsüchten ("WDR 3 Westart lesen")
Vermutlich ist die größte Qualität dieses unterhaltsamen Romans die Genauigkeit, mit der hier sehr unterschiedliche Seelennöte eingefangen werden. ("Der Spiegel")

Produktdetails

Verkaufsrang

2763

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.04.2026

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,6/13,4/2,8 cm

Gewicht

338 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Kun til navlen

Übersetzt von

Ursel Allenstein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397750-9

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: [email protected]

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Köstliches Essen, köstliche Dynamiken, köstliche Körperlichkeit

Majo C. aus Wien am 01.06.2026

Bewertungsnummer: 3155777

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Endlich ein Buch, das sich wie ein realistischer, kunstaffiner, queerer Freund:innenkreis anfühlt. Dieses Buch strotzt von vorne bis hinten mit Intensität. Die Kulisse ist in ihrer prallen Sommerlichkeit intensiv, die Freund:innenschaften in ihren Meinungsverschiedenheiten und teils geheimen Anziehungen und die aus ebenjenen Gefühlen der Anziehung entstehenden körperlichen sowie emotionalen Szenen ebenso. Das zubereitete Essen, wie es frisch und voller Spontanität, im Eifer den anderen zu imponieren, im Wald gesammelt und im Garten zubereitet wird, lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Die zwischenmenschlichen Dynamiken, die verzwickten Vergangenheiten und gegenwärtlichen Machenschaften eines Freund:innenkreises, der schon lange besteht und sich in verschiedenste Richtungen entwickelt hat, werden in diesem Buch sachte aber breit aufgefächert. Wie funktioniert eine Freundschaft, wenn manche Kinder kriegen und heiraten und andere strikt dagegen sind? Und wie geht man vor, wenn man in eine Person verliebt, aber mit einer anderen zusammen ist, beide aber mit einem am Tisch sitzen? Ich tat mir anfangs schwer reinzukommen, weil es doch einige Namen sind, dänisch, was mir in meinem Alltag nur selten begegnet, noch dazu. Wie die Charaktere auftreten, beschrieben werden, sich verhalten, macht sie allerdings sehr schnell leicht auseinanderzuhalten. Nicht nur das, mit jeder Figur geht eine bestimmte Stimmung einher, man hat bald das Gefühl man wäre selbst schon lange Teil dieser Gruppe, hätte das Zusammenwachsen miterlebt. Die Handlung teilt sich auf bloß sieben Tage auf, die diese Menschen miteinander Zeit verbringen und das ganz ohne großartige Aktivitäten, da dieser Urlaub ganz ohne Tourismus oder Wanderungen auskommt. Dennoch könnte man meinen für mehrere Jahre in diesen Kreis abgetaucht zu sein, wenn man die letzte Seite umblättert. Ich vermisse die Gruppe jetzt schon. Wie kaum ein anderes, begleitet dieses Buch die Themen Homosexualität, Familie und Transsexualität mit einer hinreißenden Selbstverständlichkeit. Zum Versinken, Träumen, Ankommen.

Köstliches Essen, köstliche Dynamiken, köstliche Körperlichkeit

Majo C. aus Wien am 01.06.2026
Bewertungsnummer: 3155777
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Endlich ein Buch, das sich wie ein realistischer, kunstaffiner, queerer Freund:innenkreis anfühlt. Dieses Buch strotzt von vorne bis hinten mit Intensität. Die Kulisse ist in ihrer prallen Sommerlichkeit intensiv, die Freund:innenschaften in ihren Meinungsverschiedenheiten und teils geheimen Anziehungen und die aus ebenjenen Gefühlen der Anziehung entstehenden körperlichen sowie emotionalen Szenen ebenso. Das zubereitete Essen, wie es frisch und voller Spontanität, im Eifer den anderen zu imponieren, im Wald gesammelt und im Garten zubereitet wird, lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Die zwischenmenschlichen Dynamiken, die verzwickten Vergangenheiten und gegenwärtlichen Machenschaften eines Freund:innenkreises, der schon lange besteht und sich in verschiedenste Richtungen entwickelt hat, werden in diesem Buch sachte aber breit aufgefächert. Wie funktioniert eine Freundschaft, wenn manche Kinder kriegen und heiraten und andere strikt dagegen sind? Und wie geht man vor, wenn man in eine Person verliebt, aber mit einer anderen zusammen ist, beide aber mit einem am Tisch sitzen? Ich tat mir anfangs schwer reinzukommen, weil es doch einige Namen sind, dänisch, was mir in meinem Alltag nur selten begegnet, noch dazu. Wie die Charaktere auftreten, beschrieben werden, sich verhalten, macht sie allerdings sehr schnell leicht auseinanderzuhalten. Nicht nur das, mit jeder Figur geht eine bestimmte Stimmung einher, man hat bald das Gefühl man wäre selbst schon lange Teil dieser Gruppe, hätte das Zusammenwachsen miterlebt. Die Handlung teilt sich auf bloß sieben Tage auf, die diese Menschen miteinander Zeit verbringen und das ganz ohne großartige Aktivitäten, da dieser Urlaub ganz ohne Tourismus oder Wanderungen auskommt. Dennoch könnte man meinen für mehrere Jahre in diesen Kreis abgetaucht zu sein, wenn man die letzte Seite umblättert. Ich vermisse die Gruppe jetzt schon. Wie kaum ein anderes, begleitet dieses Buch die Themen Homosexualität, Familie und Transsexualität mit einer hinreißenden Selbstverständlichkeit. Zum Versinken, Träumen, Ankommen.

Porträt einer Generation

Martha (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 31.05.2026

Bewertungsnummer: 3154054

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman ist tatsächlich mal was Anderes und schon alleine deswegen lesenswert. Sieben Tage lang begleitet der Leser eine Gruppe von Personen, die miteinander befreundet sind. Sie treffen sich, weil ein Paar, Charlie und Sylvia, heiraten wollen. Der Ort ist ein locus amoenus, ein See, natürlich, abgeschieden vom Rest der Welt und vor allem vom hektischen Alltag zwischen Beruf, Kindern und Alltag. Die Momentaufnahme, die hier erzählt wird, wird personal erzählt, allerdings immer wechselnd zwischen den Figuren und, passend zur Momentaufnahme, im Präsens. Mal spitzfindig, mal ironisch, mal komisch und mal tragisch wird hier die Generation Z porträtiert. Ständig auf der Suche nach sich selbst, nach dem perfekten Moment, Foto, Post…da verkommt sogar der Sauterteig zu einer Wissenschaft (Wie man mit diesem früher ohne Digitalwaage Brot gebacken hat, muss jedem schleierhaft sein:-). Die Selbstreflexion wartet mit pseudopsychologischem Ausdruck auf, nur resultiert dafür für die meisten keine Entscheidung. Einzig und allein Adam schafft es, aus Erwartungen auszubrechen. Aber ob das gut oder eben nicht so gut ist, muss der Leser selbst entscheiden. Und auch das macht das Buch wertvoll.

Porträt einer Generation

Martha (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 31.05.2026
Bewertungsnummer: 3154054
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman ist tatsächlich mal was Anderes und schon alleine deswegen lesenswert. Sieben Tage lang begleitet der Leser eine Gruppe von Personen, die miteinander befreundet sind. Sie treffen sich, weil ein Paar, Charlie und Sylvia, heiraten wollen. Der Ort ist ein locus amoenus, ein See, natürlich, abgeschieden vom Rest der Welt und vor allem vom hektischen Alltag zwischen Beruf, Kindern und Alltag. Die Momentaufnahme, die hier erzählt wird, wird personal erzählt, allerdings immer wechselnd zwischen den Figuren und, passend zur Momentaufnahme, im Präsens. Mal spitzfindig, mal ironisch, mal komisch und mal tragisch wird hier die Generation Z porträtiert. Ständig auf der Suche nach sich selbst, nach dem perfekten Moment, Foto, Post…da verkommt sogar der Sauterteig zu einer Wissenschaft (Wie man mit diesem früher ohne Digitalwaage Brot gebacken hat, muss jedem schleierhaft sein:-). Die Selbstreflexion wartet mit pseudopsychologischem Ausdruck auf, nur resultiert dafür für die meisten keine Entscheidung. Einzig und allein Adam schafft es, aus Erwartungen auszubrechen. Aber ob das gut oder eben nicht so gut ist, muss der Leser selbst entscheiden. Und auch das macht das Buch wertvoll.

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Fast Abend, immer noch hell

von Linea Maja Ernst

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