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Fabelland Der Osten, der Westen, der Zorn und das Glück | Nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2025

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16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9280

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20/12,6/2,5 cm

Gewicht

267 g

Farbe

Weiß / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-71335-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

so argumentationsstark wie stilistisch überzeugend ("Rhein-Neckar-Zeitung")
Das Besondere dabei: Geipel schafft es, keiner der gängigen Erzählungen auf den Leim zu gehen. ("Dresdner Morgenpost")
Ein in Stil und Sprache ganz außergewöhnliches Buch, das tiefer in die Mentalitätsgeschichte dringt und so auch für die Lage der Bundesrepublik instruktiver ist als der übliche Ost-Klamauk. ("taz FUTURZWEI")
Wertvoller Debattenbeitrag. ("Hörzu")
Da hat jemand mit kühlem Kopf einen versöhnlichen Text geschrieben, der einen schwindelig machen kann, aber er hält viele Denkanstöße bereit. ("rbb - Radio 3 am Morgen")
Es ist keine schöne Diagnose, eher ein schmerzhafter Innenblick, der Ost wie West kritisch in die Pflicht nimmt. ("Märkische Oderzeitung")
Ihr Buch weitet den Blick und bietet die Chance, aus Vergangenheit zu lernen. ("Freie Presse")
Es entlarvt die Erzählungen, die sowohl ein deutsch-deutsches Zusammenwachsen behindern, als auch eine Bewältigung des Diktaturtraumas. ("Deutschlandfunk (Andruck)")
Ein wichtiger Beitrag im derzeit eifrig betriebenen Diskurs um das Selbstverständnis der Ostdeutschen ("MDR Kultur")
Es ist eine aufregende Reise durch das verminte Gelände der Schuldverdrängung, die die Autorin unternimmt. Auf jeden Fall lesenswert. ("Südwestrundfunk/Lesenswert")

Produktdetails

Verkaufsrang

9280

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20/12,6/2,5 cm

Gewicht

267 g

Farbe

Weiß / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-71335-6

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • sweinzie

    aus Rafz

    4/5

    26.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    persönlicher Bericht objektiv verpackt

    "Fabelland" von Ines Geipel ist ein Roman, der sowohl die persönlichen als auch die gesellschaftlichen Aspekte von Freiheit und Unterdrückung beleuchtet. Die Geschichte handelt von einer jungen Frau, die mit den politischen und sozialen Herausforderungen der damaligen Gesellschaft konfrontiert ist. Besonders beeindruckend fand ich die Mischung aus bildhafter Beschreibung und klarer politische Botschaften. Durch das, dass das Buch aus der ICH Perspektive geschrieben ist, wird man direkt in die Zeit und Geschehnisse hinein versetzt. Die Charaktere sind vielschichtig, und durch ihre Entwicklung sehr spannend. Damit schafft es Ines Geipel, komplexe Themen wie eigne Wünsche, Ziele und Widerstand miteinander zu einem Gesamtgebilde zu verweben. Das Buch zeigt Aspekte, die bisher vielleicht eher unbekannt oder beim persönlichen Bild der damaligen Zeit unberücksichtigt waren. Das macht das Buch zu keiner einfachen Kost, da es doch sehr zum Nachdenken anregt. Durch die verschiedenen Facetten wird das Buch zu einer Empfehlung für alle, die sich für gesellschaftskritische Literatur und der Vergangenheit von Deutschland interessieren.

  • Bewertung

    4/5

    01.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Deutscher Literaturpreis, Nominierung

    Es ist mal wieder soweit. der deutsche sachbuchpreis steht an und unter den nominierten ist auch "Fabelland" von Ines Geipel. Es ist wohl ihre eigene Geschichte, die sie erzählt. In der DDR aufgewachsen, kurz vor der Wende " rübergemacht" und dann diese neue Welt. Studieren, New York ( wie das? bitte selber lesen ), Und immer wieder, wie war es, was ist anders, Besser(?). Ein Blick aus der ostdeutschen Sicht in den Westen. Kurzweilig, manchmal romanmäßig erzählt, aber immer auf den Punkt. Mal sehen, was am 17. Juni in der Hamburger Elbphilharmonie geschehen wird. Viel Glück Frau Geipel.

  • Bewertung

    aus Bamberg

    3/5

    02.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Wann fängt man an, jemanden in die Vergangenheitsform zu setzen?"

    »Wann fängt man an, jemanden in die Vergangenheitsform zu setzen? Wenn die Geschichte vorbei ist? Wenn der andere einen nicht mehr interessiert? Wenn es noch einmal losgeht?« Ines Geipel, kurz vor dem Fall der Mauer, im August 1989 nach Darmstadt geflohen, schildert in diesem Buch überwiegend subjektive Erinnerungen an ihre Zeit während und nach der DDR sowie zur Zeit des Mauerfalls. Dabei reist die Autorin zurück in die Zeit des Umbruchs und geht verschiedenen Fragen auf die Spur: Wie wirkte sich der Fall der Mauer auf die Menschen aus und wie nahmen diese ihn wahr? Wie vollzog sich die Einheit und wie lassen sich heutige rechtsextreme Tendenzen erklären? Besonders der Bezug zu ihrer eigenen Familie bleibt in Erinnerung, schließlich stieß Geipel selbst erst 2003, bei Akteneinsicht, auf diese Tatsachen. So erfuhr sie, dass ihr Vater unter acht verschiedenen Namen für die Staatssicherheit der DDR im Westen spionierte. Ihre Mutter wusste dabei über alles Bescheid. Das Schweigen darüber, dass niemand darüber jemals redete, belastet noch heute. Auch sonst bietet ihr Buch Abrisse über bestimmte Ereignisse, Erlebnisse und Personen. Beim Lesen bemerkt man ihre poetische Sprache. Kein Wunder, schließlich ist sie Professorin für Verskunst an der wohl renommiertesten Schauspielschule Deutschlands: „Ernst Busch“ in Berlin. Gegen Ende wendet sie den Blick auf die (Erfolgs-)Geschichte der AfD, deren Radikalisierung und kritisiert die zunehmende Auferlegung von zuschreibenden Identitäten, seitens der rechtsextremistisch eingestuften Partei, wie sie auch aktuell im Wahlkampf zu bemerken sind. Trotz der spannenden Einblicke, welche das Buch bietet, konnte es mich jedoch nicht wirklich überzeugen. Vielmehr hätte ich mir eine etwas geordnetere Struktur gewünscht, da diese meines Erachtens teils chaotisch und immer wieder sprunghaft war. Auch wurde ich aus manchen geschilderten Ereignissen nicht wirklich schlau, einerseits weil der Zusammenhang nicht klar ersichtlich war und andererseits erschienen mir diese teils als belanglos.

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