Produktbild: Die Gärten der Frauen
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Die Gärten der Frauen

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.03.2020

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

19/12,6/4,3 cm

Gewicht

421 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Der letzte Harem

Sprache

Deutsch

EAN

2710002167431

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.03.2020

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

19/12,6/4,3 cm

Gewicht

421 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Der letzte Harem

Sprache

Deutsch

EAN

2710002167431

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Hortensia13

    5/5

    25.08.2020

    eBook (ePUB 3)

    Kismet

    Konstantinopel, 1909. Fatima und Elisa leben im Harem des Sultans Abdülhamid II. Abgeschottet und bewacht richtet sich ihr Leben rein nach dem Willen ihres Gebieters. Als das Osmanische Reich zerbricht, ändert sich das komplette Leben der beiden Freundinnen auf einen Schlag. Können sie sich in einer Welt ausserhalb der Palastmauern gehaupten? In einer Welt, die zunehmend moderner wird? Wird ihre Freundschaft das alles überstehen? Der Roman baut auf den Leben von Elisa und Fatima auf, als Kinder ins Harem des Sultans entführt bis zu den Lebenswegen, die sie dann als Frauen beschreiten. Ich fand das Harem eindrücklich beschrieben. Genauso wie den historischen Hintergrund. Man lernt viel über die Jahre von 1909 bis 1923. Die Geschichte des letzten Sultans Abdülhamid II. und zugleich die Geburtsstunde der modernen Türkei. Zudem verführen die kurzen Kapitel immer weiter zu lesen, ganz nach dem Motto "Nur noch eins...". Mein Fazit: Dieser Roman öffnete mir die Augen auf einen Teil der jüngeren Weltgeschichte, den ich nie so erwartet hätte. Die Erzählung hat mich insgesamt gepackt, auch über die ganze Länge von fast 600 hin. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und gebe die volle Anzahl Sterne.

  • Lesemone

    5/5

    07.05.2020

    eBook (ePUB 3)

    Freundschaft

    Ein sehr fesselnder Roman über zwei Frauen, die in einen Harem verschleppt werden. Fatima und Elisa müssen nach dem Zerbrechen des Osmanischen Reiches und der Auflösung des Serails, alleine kämpfen. Unwissend stolpern sie in viele Fallen. Ich fand es sehr faszinierend, wie sie die Probleme angepackt haben und oftmals sehr viel Stärke bewiesen haben. Trotz der zeitweiligen Trennung haben sie ihre Freundschaft nicht vergessen und auch wenn die Zeiten schlimm wurden, haben sie sich immer wieder zurückerinnert an die Freundin seit Kindertagen. Das Buch ist sehr interessant und in bunten, schillernden Farben beschrieben. Ich konnte mir so richtig das orientalische Leben vorstellen und auch die Hilflosigkeit der Frauen, als plötzlich der Schutz fehlte. Sehr spannende Zeitreise ins damalige Konstantinopel. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.

  • Bewertung

    aus Baldham

    4/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Mitreißende orientalische Geschichte

    Ich kann natürlich die historische Wahrheit nicht beurteilen, aber es ist ein faszinierender Einblick in eine total andere Welt in der großen Umbruchzeit Anfang des 20. Jahrhunderts. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen.

  • Gertie G.

    aus Wien

    4/5

    26.04.2020

    eBook (ePUB 3)

    Eintauchen in das Leben im Harem

    Autor Peter Prange nimmt uns mit in das Osmanische Reich, das man am Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts den „Kranken Mann am Bosporus“ nennt. Das Reich ist, ähnlich wie die Donaumonarchie, ein Vielvölkerstaat, in dem seit langem brodelt. Fat(i)ma und Eliza leben in einem kleinen Dorf und sind Freundinnen, obwohl die eine Muslima und die andere eine christliche Armenierin ist. Ihr heimliches Treffen rettet den Mädchen das Leben, als kurdische Reiter das Dorf niederbrennen und die Menschen ermorden. Einige Jahre später finden sie sich im Harem des Sultans wieder. Fatima ist zu einer schönen jungen Frau herangereift, deren erklärtes Ziel ist, dem Sultan zu gefallen. Dafür setzt sie allerlei Listen ein. Eliza hat außer ihrem blonden Haar und einer außerordentlichen Stimme wenig Anziehendes zu bieten und fristet ein wenig beachtetes Leben als Arbeitssklavin im Serail. Das ändert sich, als sie durch einen Aufschrei ein Attentat auf den Sultan verhindert. Sie steigt zur Vorleserin auf, während Fatima dem Sultan einen Sohn schenkt. Womit beide nicht rechnen, sind die Intrigen der Sultansmutter und seiner anderen Konkubinen. Die Situation eskaliert, als die Türkei an der Seite von Deutschland in den Ersten Weltkrieg eintritt und in Folge der Niederlage, der Sultan abgesetzt wird. Für die beiden Frauen ändert sich das Leben radikal ... Meine Meinung: Wie ich es von Peter Prange gewohnt bin, ist dieser historische Roman penibel recherchiert. Er nimmt sich verschiedener Themen an: Das durchaus privilegierte Leben im Palast des Sultans, auch wenn es mit der Einschränkung der persönlichen Freiheit einhergeht, den politischen Intrigen ebenda, dem Völkermord an den Armeniern, der bis heute nicht von allen als Genozid anerkannt wird und dem Bündnis mit Deutschland im Ersten Weltkrieg. Sprachlich ist das Buch ein wahrer Genuss. Wir folgen dem Autor in ein Märchen von 1000 und einer Nacht mit allen Intrigen und Befindlichkeiten der dort isolierten Personen. Wir erleben zahlreiche Gräueltaten von der Kastration junger Knaben bis hin zur Rebellion gegen den Sultan. Das Leben im Harem sowie die Unterdrückung von Eunuchen und Frauen ist überzeugend dargestellt. Das Buch ist fesselnd geschrieben, auch wenn so manche Idee oder Handlungsstrang ein bisschen offen bleibt. Die Szenen mit der Flötenmelodie, die Eliza in der Menagerie des Sultans immer wieder hört. Sie ist für mich ein wenig das Symbol für die Freiheit. Der Flötenspieler verschwindet als Eliza des Palastes verwiesen wird. Immer wieder gelingt es Eliza nur durch pure Zufälle drohenden Übergriffen zu entkommen. Dass sie der Deportation und der Ermordung entkommt, wird für mein Empfinden ein wenig zu stark ausgewalzt und wirkt unglaubwürdig. Tja, die Rolle die Fatima gemeinsam mit ihrem Mann Taifun spielt, ist von Hass und Rache geleitet. Fatima denkt keine Sekunde nach, ob die Geschichten, die ihr über Eliza erzählt werden stimmen oder nicht. Sie schließt sich dem allgemeinen Vorurteil und dem Hass auf die armenische Volksgruppe an. Die Charaktere sind Gestalten voller Widersprüche, Zerrissenheit, Begierden und Schwäche. Gegen Ende des Buches zu habe ich den Eindruck, dass hier auf Betreiben des Verlages (?) gekürzt worden ist. Die Handlung scheint nicht mehr ganz konkludent zu sein. Fazit: Für diesen opulenten historischen Roman gebe ich gerne 4 Sterne.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    4/5

    02.04.2020

    eBook (ePUB 3)

    Vergangenes spannend erzählt

    Fatima und Eliza sind Freundinnen und daran kann auch die Feindschaft zwischen ihren Eltern nichts ändern. Sie treffen sich heimlich und das stets an ein und demselben Ort. Auch wenn es ungehorsam ist, so rettet ihnen das heimliche Treffen ihr Leben. Durch einige Zufälle kommen sie nach Konstantinopel und dort in das Harem des Herrschers. Ihre Ziele und ihre Vorstellung eines guten Lebens unterscheiden sich sehr. Beide genießen die Sicherheit des Hauses, welche jedoch nicht dauerhaft gewährleistet ist. Mir gefiel das Buch, weil es abwechslungsreich und spannend geschrieben wurde. Es ist wohl ein frühes Werk des Autors und bereits in einem anderen Verlag erschienen. Herr Prange hat sich in vielen Dingen an die Fakten gehalten und ich konnte einiges über die Streitigkeiten zwischen Armenier und Türken lernen. Am Schluss des Buches schreibt der Autor die Ereignisse mit Jahreszahlen sodass jeder Interessierte die weiteren Tatsachen im Internet nachlesen kann. Die Grausamkeit der Aggressoren waren erschreckend greifbar und ich verabscheue noch mehr, dass die Verantwortlichen bis heute den Genozid an den Armeniern leugnen. Peter Prange ist bekannt für seine gut durchdachten Bücher und hat auch hier gut recherchiert. Das Leben in einem Harem sowie die Unterdrückung von Eunuchen und Frauen fing er überzeugend dargestellt. Ich gebe vier Sterne und eine Leseempfehlung.

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