Produktbild: Das kann uns keiner nehmen
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Das kann uns keiner nehmen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.05.2021

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,7 cm

Gewicht

268 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710002163693

Beschreibung

Rezension

»Für diese gewaltige Vielfalt an Themen, Eindrücken, an Landschaftsbeschreibungen braucht Politycki keine 300 Seiten. Dazu erzählt er in einem schnurrigen, klaren und hervorragend lesbaren Stil, der einen von Beginn an packt.« ("stern.de")
»›Das kann uns keiner nehmen‹ - ein vieldeutiger Romantitel, gerade in diesen Zeiten.« ("BR Abendschau")
»Dass Polityckis Erzählung trotz aller Männergefühligkeit ein lesenswertes Stück Literatur ist, liegt auch daran, dass sein Antiheld mit dem schönen Namen Hans ein Symbol für eine Gesellschaft ist, die sich weigert, erwachsen zu werden, und diese Realitätsflucht zur Tugend erhebt.« ("Cicero")
»Matthias Politycki erzählt umstandslos und zügig, und das Gelingen von ›Das kann uns keiner nehmen‹ hat seine Ursache vor allem in den Dialogen.« ("Hamburger Abendblatt")
»Ein packender Deutschland-Roman – erzählt vor einer afrikanischen Kulisse.« ("Spiegel Online")
»Sieben Jahre nach ›Samarkand Samarkand‹ ist nun mit ›Das kann uns keiner nehmen‹ ein neuer großer Roman erschienen, für den er um ein Haar in Afrika gestorben wäre.« ("Frankfurter Neue Presse")
»Man sollte um- und anders denken, auch mit Witz und Ironie. Polityckis Roman bietet eine vielversprechende Anleitung dazu.« ("BR 2 Diwan")
»Die Mehrgleisigkeit der Handlung, die meisterhaften dramaturgischen Brechungen und die schnelle Taktung des Buches machen ›Das kann uns keiner nehmen‹ zu einem wirklichen Meisterwerk.« ("Redaktionsnetzwerk Deutschland")
»Besser kann hoch- und tiefsinnige Unterhaltungsliteratur nicht sein.« ("Münchner Merkur")
»Das ist ein Roman, der politische Stereotype ziemlich durcheinander wirbelt, dabei sehr vielschichtig ist, aber auch sehr unterhaltsam, immer wieder auch richtig witzig, also eine große Empfehlung für Afrikakenner und solche, die es werden wollen.« ("hr2 Kultur")

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.05.2021

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,7 cm

Gewicht

268 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710002163693

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: vertrieb@hoca.de

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  • Bewertung

    aus Borgentreich

    5/5

    05.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine unglaubliche wahre Geschichte...

    Man hat gleich das Gefühl mittendrin zu sein. Auf dem Weg auf dem Berg zur Spitze oder Krater :-). Sehr schöner Einsteig. Ich habe mir auch immer wieder das Buchcover angeschaut und mir vorgestellt hoch oben wie Hans da hoch marschiert und auf einmal vor "Tscharlie" steht. Herrlich! Kann es mir buchstäblich vorstellen. Besonders, da ich mittlerweile zwar schon seite ingen Jahren in Bayern lebe - komme aus NRW - aber mir teilweise immer noch fremd zum Teil vorkomme. und was dnekt wohl ein Hamburger plätzlich ausgerchnet auf einem der höchsten Berge einen Bayrer zu treffen. Naja so viel seit verraten, Antwort gibt's im Buch ;-) Im normalen Leben wären die beiden auf jeden Fall bestimmt nicht so aufeinander getroffen und hätten so miteinander auskommen müssen. Denn ein Sturm sorgt dafür, dass sie das erste mal zusammenhalten müssen. Ein absolut lustiges Buch und echt gut geschrieben, dass man zügig durchlesen kann. Aber gut momentan hat man ja leider auch etwas Zeit dazu. Die habe ich mir auf jeden Fall ein Wochenende lang genommen. Wie Denis Scheck auf dem Rückencover schon sagt: "Das Buch hat eine ganz eigene Sprache, die einen in den Bann zieht". Und ich meine jetzt nicht nur den bayrischen Teil.

  • Bewertung

    5/5

    23.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roadmovie in Afrika - zwei...

    Ein Roadmovie in Afrika - zwei ältere Männer auf Tour - im Gepäck die Last tragischer Erinnerungen.Es hat mir gefallen, zumindest virtuell noch einmal nach Afrika zu reisen. Ich halte jetzt mal Ausschau nach weiteren Afrika-Büchern. Eine einfühlsame Kombination.

  • Inge Weis

    aus Pirmasens

    5/5

    14.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das große Abenteuer am Gipfel des Kilimandscharo.

    Das ist Afrika! Ein afrikanischer Roadtrip. Am Gipfel des Kilimandscharo: Hans, ein liberaler Hamburger, ist endlich da, wo er ein Leben lang hinwollte. Hier, auf dem Dach von Afrika hofft er, endlich mit der Vergangenheit ins Reine zu kommen. Sieben Tage lang hatte Hans den Moment ersehnt, da er endlich allein sein würde mit diesem Berg. Sieben Tage, während es auf den Wanderwegen immer voller geworden war, je höher sie kamen. Nach zwanzig Minuten gingen sie auf dem Kraterrand weiter, und als sie die Stelle erreicht hatten, wo der Pfad abzweigt, hinab zum Crater Camp, sahen sie ihn. Auf dem Grund des Kraters steht bereits ein Zelt, bewohnt von dem Ur-Bayer Tscharlie mit unerträglich rechten Ansichten. Sie sahen ihn schon vom Kraterrand aus, ein leuchtend roter Punkt zwischen den Zelten, genau dort, wo ihr Pfad am Kraterboden enden würde. Auf diesem Berg sei man nur Gast; wer mehr von ihm wolle als den Gipfel, der müsse auch mehr geben, nicht wenige das Leben. Nur der Einbruch der Kälte hatte kurz für Ruhe gesorgt. Von einer Sekunde zur andern war’s so still im ganzen Camp, daß sie ihren Puls pochen hörten und den Schmerz im Kopf wieder wahrnahmen, ein leichtes Ziehen unter der Schädeldecke. In der Nacht bricht ein Schneesturm herein und schweißt die beiden wider Willen zusammen. Es beginnt eine Reise kreuz und quer durch Afrika. Als sich die beiden schließlich die Geschichte ihrer großen Liebe anvertrauen, erkennen sie, dass sie mit dem Leben noch eine Rechnung offen haben. Doch in Afrika fährt der Tod immer mit, und nur einer der beiden wird die Heimreise antreten. Matthias Politycki zeigt durch seine Novelle, wie wichtig es ist, neue Lösungen zu finden, um nicht an Unerträglichkeiten zu zerbrechen. "Das kann uns keiner nehmen" ist ein wirklich ganz großartiger Roman, der auf humorvolle Weise den Sinn des Lebens hinterfragt. Show-down am Gipfel des Kilimandscharo - zeigt mal wieder wie klein die Welt-, und wichtig gegenseitiger Respekt ist. Egal wie der andere tickt. Man selbst ist ja auch nicht perfekt. Besonders die Einstiegsszene war sehr malerisch beschrieben, und es wurden genau die richtigen Umschreibungen gewählt, um die ideale Stimmung auszulösen. Eine Geschichte aus dem Leben gegriffen und einer Charakterfigur mit der man sich identifizieren kann - das ergibt eine einfühlsame Kombi. Dieses Buch ist sehr vielschichtig und bietet, neben der aberwitzigen Story, viele Einblicke in die afrikanische Kultur. Direkt und warm - eine Geschichte, die mich umgehauen hat. Sie begeistert mit ihrer Komik und Tragik und ist ein echtes Lesevergnügen.

  • https://lieslos.blog/

    5/5

    27.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut lesenswert!

    Eine aussergewöhnliche Afrikareise. Tansania, Kilimandscharo, Daressalam, Sansibar. Zwei Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, treffen sich zufällig und reisen dann zusammen mit emotional schwerem Gepäck. Der Ich-Erzähler Hans aus Hamburg erinnert sich an eine Afrikareise und erzählt rückblickend von der zufälligen Begegnung, Bekanntschaft und Freundschaft mit dem bayerischen Urgestein Tscharli. Hans will oben auf dem Kilimandscharo in einem Krater übernachten, um nach 25 Jahren endlich seine offene Rechnung mit Afrika zu begleichen. Als er mit seinem Bergführer Hamza am Kraterrand bei Stella Point knapp unterhalb des Gipfels steht, entdeckt er, dass sich da unten, am Boden des Kraters schon ein anderes Camp niedergelassen hat. Wie ärgerlich! Hans hätte die Nacht dort unten allein verbringen wollen, um seinen seelischen Ballast endlich loszuwerden. Stattdessen ist er gezwungen, sich mit dem ca. Mitte 60jährigen zerzausten, faltigen, dünnen, blassen und fast zerbrechlich wirkenden Tscharli aus Miesbach auseinanderzusetzen, der drauflosredet, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Als die Bergführer der beiden beschließen, die Gruppen für die Nacht und für den Abstieg zusammenzulegen, müssen sie sich wohl oder übel miteinander arrangieren. Kann das gutgehen? Hochdeutsch und tiefstes Bayrisch krachen aufeinander. Zwei völlig verschiedene Charaktere werden miteinander konfrontiert. Tscharli ist unkompliziert, gesellig, ehrlich, hat Humor und ist immer gut gelaunt. Hans ist introvertiert, zurückhaltend und ernst. Während des unglaublich strapaziösen Aufenthalts im Krater und während des anstrengenden Abstiegs kommen sie einander näher. Mit der Zeit werden auch andere Seiten der Männer sichtbar und man kann langsam erahnen, dass ernste Geschichten hinter dem zunächst sehr lässig und vergnüglich Erzählten stecken. Manchmal schimmern Tiefsinnigkeit und Traurigkeit durch die fröhlich-legere Fassade des Tscharli. Aber auch eine gewisse Weisheit blitzt neben Ironie und Zynismus auf. Hans wird stellenweise leichter ums Herz. Die Bitterkeit der Jahre fällt von ihm ab. Er fühlt sich erstmals seit langer Zeit befreit und froh. Aber gleichzeitig fühlt er sich von Tscharli darin gestört, seinen Gedanken und Gefühlen nachzuhängen, weil dieser ihn ständig mit irgendwelchen Banalitäten ablenkt. Im Verlauf wird immer wieder angedeutet, dass Tscharli ernsthaft krank ist und der folgende Satz von Hans lässt Schlimmes erahnen: „...jählings begriff ich, dass er sich nur noch auf diese Weise aufrecht halten konnte. Begriff seine schrecklich volkstümliche Heiterkeit als grelle Oberfläche der Verzweiflung - und dass er die Anderen nur deshalb so zwanghaft zum Lachen bringen musste, weil er selber nichts zu lachen hatte.“ (Kindle, Pos. 594) Schließlich ist die Bergtour zu Ende und Tscharli hat einen Wunsch: Hans soll ihn nach Daressalam und Sansibar begleiten „weil er noch ein bisschen Spaß haben wolle, bevor‘s ernst werde.“ (Kindle, Position 646). Der Roman ist schon deshalb interessant, weil er so viele Überraschungen bereithält. Nicht nur inhaltlich, sondern auch was Schreibstil, Ton und Atmosphäre anbelangt. Gerade am Anfang ist er trotz bald erkennbarer ernster Grundthematik witzig, humorvoll, unterhaltsam, leicht, flüssig und lässig geschrieben. Im Verlauf und vor allem gegen Ende überwiegt dann die Ernsthaftigkeit. Aber trotzdem werden auch diese Passagen mit angemessenen Prisen von Humor und Leichtigkeit gewürzt, so dass sich das Buch bis zum Ende mit Spannung und großem Vergnügen lesen lässt. Während der Lektüre durchlebt man sämtliche Gefühle. Muss man am Anfang noch sehr häufig schmunzeln oder auch den Kopf schütteln, so gibt es gegen Ende viele Momente der Rührung, der Hoffnung, der Resignation, des Ekels, des Erschauderns und des Erschreckens. Neugier und Spannung wachsen im Verlauf. Welche Erinnerungen, Erfahrungen und Gefühle befinden sich in den Rucksäcken der beiden Männer? Zunächst bekommt der Leser nur häppchenweise Antworten auf diese Frage. Die Geschichte wird vor der unverfälschten, exotischen und beeindruckenden Kulisse Afrikas erzählt. Eindrücklich werden Landschaft, Wetter, Menschen und Tiere beschrieben. Man kann sich die Berg- und Kraterlandschaft und den Regenwald mit seinen meterhohen Farnen bildlich vorstellen, sieht die Schneeflocken wirbeln, spürt Wind, Sturm, Regen, fühlt die bittere Kälte und die sengende Hitze. Die Anstrengung der Wanderung wird regelrecht spürbar und man hat fast das Gefühl, ein Teil der Gruppe zu sein. Die Landschaft erscheint vor dem geistigen Auge, so eindrücklich wird sie beschrieben und man meint, sich auch im Auto auf der 10-stündigen Reise in Tansania von Moshi am Südhang des Kilimandscharo nach Daressalam an der Küste des indischen Ozeans zu befinden. Ich scheue mich fast, klar und direkt auszusprechen, dass der Roman sich mit einem sehr ernsten Thema beschäftigt: dem Umgang mit Sterben und Tod. Warum ich mich scheue? Weil ich befürchte, dass sich dann viele von dem Buch abwenden, ist es doch ein bedrückendes Thema, das Viele gern weg- oder aufschieben möchten. Aber keine Sorge! Sich auf so unterhaltsame, unkomplizierte und unbeschwerte aber niemals bagatellisierende oder beschönigende, sondern angemessene Art und Weise mit dieser Thematik auseinanderzusetzen, ist meines Erachtens eine wunderbare Möglichkeit, einmal den Blick in eine andere Richtung zu wenden und behutsam Gedanken anzustoßen, denen man sonst gerne aus dem Weg gehen möchte. Darüber hinaus geht es noch um weitere interessante Themen: Seine Zögerlichkeit ablegen und sich auf etwas Neues einlassen. Herausfinden, was mit einem passiert, wenn man neue Pfade einschlägt. Offen sein und offen bleiben anstatt sich vorschnell Urteile zu bilden. Der Autor vermittelt implizit und unaufdringlich, dass es sich lohnt, nicht aufzugeben, sondern das Beste aus seinem Schicksal zu machen: Egal, ob man einen geliebten Menschen verliert oder ob aufgrund von schwerer Krankheit der Tod bevor steht. Außerdem ist die Lektüre eine Möglichkeit, einen Teil Afrikas kennenzulernen, ohne vom Sofa aufstehen zu müssen. Absolute Empfehlung! Unbedingt lesenswert!

  • kleinschorschi

    aus Schlitz

    5/5

    11.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Freundschaft wider Willen

    Hans hat noch eine Rechnung mit dem Kilimandscharo offen. Vor 25 Jahren war er mit seiner Freundin Mara in Afrika um eben diesen zu besteigen, doch dazu sollte es nicht kommen. Jetzt, Jahre später will er seine Reise zu Ende bringen und mit seiner Vergangenheit ins Reine kommen. Doch am Grunde des Kraters lernt er den vermeintlichen Ur-Bayer Tscharli kennen. Als in der Nacht ein Schneesturm kommt, schweißt es die beiden widerwillig zusammen. Wieder unten angekommen, möchte Tscharli Hans gern noch einmal zeigen, wo und was er früher hier in Afrika gearbeitet hat und bittet ihn, auf eine „letzte“ Reise nach Sansibar. Eigentlich wollte Hans das ja nicht, aber schweren Herzens beschließt er, ihm den Gefallen zu tun. Da Tscharli von Durchfall geplagt wird, wäre es für ihn eigentlich besser ins nächste Krankenhaus zu gehen. Nach dieser Reise, verspricht Tscharli Hans und so machen sich die zwei auf zu einer abenteuerlichen Reise, die Hans an seine eigene Reise von vor 25 Jahren erinnert und wie knapp er damals dem Tod entkommen konnte. Sie erleben so allerhand auf ihrer Reise. Tscharli, der kein Blatt vor den Mund nimmt und eher als Draufgänger daherkommt und Hans, der immer mal wieder für seine Sauereien aufkommen muss und sich für ihn schämt. Zurück an Land und im Krankenhaus erzählt Hans Tscharli nun seine Geschichte von damals….. Fazit / Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist in einem Durchweg geschrieben ohne irgendwelche Kapitelnummerierungen. Mal was anderes. Es ist flüssig und unterhaltsam geschrieben. Lässt sich super gut lesen, man kann sich sehr gut in die Situation hineinversetzen. Eine sehr schöne, aber auch bewegende Geschichte. Eine Geschichte, die Hans und Tscharli keiner nehmen kann. Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!!

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