Was ist wirklich damals passiert, als Papa starb? Alva fragt sich das schon seit fast tausend Tagen und nun will sie endlich die Wahrheit herausfinden. Ihre Mutter ist gerade dabei, in einem Bootshaus, das sie gekauft hat, ein Café zu eröffnen. Aber irgendetwas scheint mit dem Bootshaus nicht zu stimmen, und die früheren Besitzer wollen ihr nicht sagen, was. Zur gleichen Zeit kommen ein kleines Mädchen und seine Mutter nach Hovenäset. Doch die Frau redet nicht und lässt das Mädchen oft allein. Alva wird von einer Katze verfolgt, und nachts hört es sich an, als würde ihr Vater vor ihrer Zimmertür umherschleichen. Bald wird Alva klar, dass sie in Gefahr ist. An manchen Geheimnissen sollte man besser nicht rühren ... Fesselnd gelesen von Sascha Rotermund
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Anonymus
5/5
14.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Was ist los in Hovenäset?
Übersetzt aus dem Schwedischen von Susanne Dahmann.
Kristina Ohlsson hat mit „Sternengrab“ den 2. Band der „Gänsehaut in Hovenäset“-Reihe geschrieben. Alva, die vor knapp drei Jahren ihren Vater bei einem tödlichen Autounfall verloren hat, beschäftigt sich immer noch mit der Fahrerflucht. Jetzt will sie endlich die Wahrheit darüber herausfinden. Als ihre Mutter das neu erworbene Strandhaus in ein Café umbauen will, tauchen auf dem Campingplatz ein kleines, seltsames Mädchen und deren nicht sprechende Mutter auf. Außerdem sucht eine schwarze Katze immer wieder Alvas Nähe und nachts hört sie immer wieder Schritte vor ihrer Zimmertür, wie die von ihrem Vater. Was ist los in Hovenäset?
Ich habe den ersten Teil der Reihe „Flammenrad“ nicht gelesen, bin aber sehr gut in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil ist sprachlich einfach gehalten und leicht zu lesen. Die Charaktere der Kinder sind durch ihr Verhalten und ihre Reaktionen realistisch dargestellt und haben ihre individuellen Merkmale. Kristina Ohlsson hat in ihrer Geschichte viele Themen wie Freundschaft, Mut und den Umgang mit Verlust und Trauer untergebracht. Trotzdem wirkt sie nicht überladen. Gebettet ist alles in eine Gruselgeschichte mit übernatürlichen Elementen, die stellenweise recht düster und schaurig ist. Die Altersangabe von 11 Jahren sollte daher individuell überdacht und eventuell angepasst werden. Eine spannende Geschichte, deren ersten Teil ich mir auch anschauen werde. 4,5 Sterne
MissGoWest
5/5
02.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Noch mehr gruselige Spannung in Schweden
„Sternengrab“ ist nach „Flammenrad“ der 2. Band in der „Gänsehaut in Hovenäset“-Reihe von Kristina Ohlsson. Dieses Mal steht Alva im Mittelpunkt, die vor knapp drei Jahren ihren Vater verloren hat, der tödlich verunglückte, als er von einem Auto überfahren wurde. Alva beschäftigt der Unfalltod mit Fahrerflucht sehr, doch es dauert fast tausend Tage, bevor sie sich ihren Freunden Heidi und Harry – und später endlich auch ihrer Mutter – anvertrauen kann.
Als Alvas Mutter eine Strandhütte kauft, in der sie ein Café eröffnen möchte, tauchen in Hovenäset eine schwarze Katze, ein kleines Mädchen und dessen Mutter auf, die kein Wort spricht. Hängen diese Ereignisse zusammen? Und was ist mit den nächtlichen Schritten im Wohnwagen, die nur Alva hört und die sie an ihren Papa erinnern?
Wie Alva wollte ich unbedingt herausfinden, was es mit den mysteriösen Geschehnissen auf sich hat und wer für den Tod von Alvas Vater verantwortlich ist. Gestört hat mich allerdings, dass die schwarze Katze als böser Unglücksbote dargestellt wird. Das ist ein Klischee, das so besonders in einem Kinderbuch nicht vorkommen sollte. Abgesehen davon war die Geschichte mit ihren übernatürlichen Elementen spannend und entwickelte eine große Sogwirkung. Ich konnte das Buch schwer aus der Hand legen.
Die Leseempfehlung ist für Kinder ab 11 Jahren, aber ich würde sicherstellen, dass sie mit Erwachsenen über das Gelesene reden können, da einige Szenen sehr intensiv sind. Dazu kommt das Verlustthema, das sensible Kinder als belastend empfinden könnten. Dennoch vergebe ich 5 von 5 schwarzen Katzen und hoffe, dass dieses Klischee das letzte Mal bedient wurde.
Bewertung
5/5
23.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Tolle Fortsetzung
Nachdem ich bereits den ersten Band der Gänsehaut in Hovenäset-Reihe gelesen habe, Flammenrad, bin ich auch bei diesem Buch wieder super begeistert. Das Cover wirkt düster und lässt einen schon erahnen, dass es ein bisschen gruselig wird in dem Buch. Ich finde, das Cover spiegelt wunderbar den Inhalt des Buches wider. Im ersten Teil geht es um Heidi als Figur im Mittelpunkt, im zweiten Teil ist die Hauptfigur nun Alva, die sich seit 1000 Tagen fragt, was ist eigentlich wirklich mit ihrem Papa passiert? Der Tod ihres Vaters ist weiterhin rätselhaft, Alva sucht nach Antworten, während ihre Mutter ein Bootshaus zum Café umbaut, welches auch ein Geheimnis zu bewahren scheint. Die Geschichte ist düster, gruselig und mutig rund um ihre "Heldin" Alva. Das Buch ist für 11-Jährige Kinder absolut geeignet und auch meinen Kindern hat es gut gefallen. Ich kann es vorbehaltlos empfehlen.
SternchenBlau
5/5
23.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Nichts für schwache Nerven
Hovenöset zieht offensichtlich das Übernatürliche an. Nachdem ich mich bereits beim ersten Band "Flammenrad" hervorragend gegruselt habe, erlebt nun auch Alva, die zweite im Freund*innen-Trio, ein nervenaufreibendes Abenteuer. Diesen zweiten Band mochte ich sogar noch ein Bisschen mehr und ich kann ihn wirklich sehr weiterempfehlen – allerdings ist dieser Mysterythriller nichts für schwache Nerven. Kinder ab 11, die Lust am Schauer verspüren und nicht ängstlich sind, kommen hier voll auf ihre Kosten.
Vor fast hundert Tagen überfuhr ein Auto Alvas Vater und er starb nach der Fahrerflucht, und Alva will immer noch herausfinden, wie es dazu kam. Der Tod eines Elternteils stellt ziemlich das Erschreckendste dar, dass Kinder sich vorstellen können. Ohlsson geht mit dem Thema geschickt um. Der Verlust selbst ist nach knapp drei Jahren nicht mehr ganz frisch, so dass die jungen Lesenden davon nicht mehr ganz heftig erwischt werden. Trotzdem können wir absolut nachvollziehen, warum Alva der Tod immer noch schmerzt und wie sehr sie sich in ihrem Bestreben die Hintergründe herauszufinden, alleine fühlt. Das ganze Setting gestaltet sich schon sehr atmosphärisch: Es gibt eine muffige Strandhütte, die Alvas Mutter in ein Café umbauen will. Das Herbstwetter zieht mit nasskalten Temperaturen unter die Haut. Eine merkwürdige Katze taucht auf und verschwindet wieder, genauso wie ein Mädchen, das erst alleine zu sein scheint, dessen Mutter später aber alles noch unheimlicher macht.
Obwohl das Buch ja für Kinder und Jugendliche geschrieben ist, habe ich mich hier ebenfalls gegruselt. Und ich wollte wirklich wissen, was hinter all dem steckt. Das Spiel zwischen Realität und Mystery gelingt wirklich gekonnt, die Auflösung ist heftig. Beim ersten Band geriet es mir in Summe etwas zu verstörend, hier finde ich es ausgewogener, vermutlich, weil der Tod des Vaters durch die zeitliche Entfernung etwas verarbeitet werden konnte und Alvas Suche tatsächlich abschließen kann.
Lesesog, aber nichts für schwache Nerven. 5 von 5 Sternen.
summersoul
5/5
22.02.2026
eBook (ePUB 3)
Woher kommen die schwarze Katze und das kleine Mädchen?
Die ganzen mysteriösen Ereignisse, die stattfinden, nachdem Alvas Mutter das Strandhaus gekauft hat, geben einige Rätsel auf und sorgen nicht nur für eine anhaltende geheimnisvolle Stimmung, sondern auch durchgehend für Spannung. Ich hatte mir während der Handlung zwar einiges selbst zusammenreimen können, dennoch gab es auch die ein oder andere Überraschung, was das Auftauchen der schwarzen Katze, des kleinen Mädchens mit seiner Mutter, die nicht sprechen kann, und den Tod von Alvas Vater angeht. So war ich dennoch gespannt, was die Freunde Alva, Heidi und Harry alles herausfinden würden, und letztendlich war die Auflösung am Ende dann doch noch tragischer, als ich vermutet hatte. Zudem hat es die Autorin geschafft, die gruselige, aber auch ziemlich bedrückende Atmosphäre die ganze Handlung über aufrechtzuerhalten. Man sollte die Geschichte deswegen vielleicht nicht unbedingt dann lesen, wenn man damit gerade nicht so gut umgehen kann.
Alvas Trauer wegen des Unfalltods ihres Vaters wurde in allen Facetten gut herausgearbeitet. Zwar wirken manche ihrer Handlungen und Gedankengänge irrational und ich konnte sie im ersten Moment nicht immer ganz nachvollziehen. Doch Trauer und der Umgang damit sind sehr persönlich, individuell, und sie müssen auch nicht rational sein, und das zeigt die Autorin hier ganz gut, finde ich. So konnte ich durchaus verstehen, wieso es für Alva so wichtig ist, endlich Klarheit über die Gründe zu haben. Zudem merkt man, wie gut es ihr tut, als sie sich endlich ihren beiden Freunden Heidi und Harry öffnet und ihnen erzählt, was sie unternimmt, um den Unfallverursacher zu finden.
Fazit:
Eine gruselige, bedrückende und spannende Geschichte, in der wir die Freunde Alva, Heidi und Harry dabei begleiten, als sie versuchen, herauszufinden, was es mit dem Auftauchen der schwarzen Katze und dem kleinen Mädchen mit seiner Mutter auf sich hat und wer am Tod von Alvas Vater schuld ist. Einige Zusammenhänge konnte ich mir im Laufe der Handlung denken, mit anderen konnte mich die Autorin jedoch überraschen. So war die Handlung von Anfang bis Ende spannend und es wehte immer ein Hauch des Geheimnisvollen mit, was mir gefallen hat. Zudem wurde anhand von Alvas Trauer um ihren Vater aufgezeigt, wie persönlich und individuell diese ist und dass nicht alle Gedanken und Handlungen der Trauernden rational sein müssen.
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