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Brandung Roman | Ein rätselhafter Todesfall an der französischen Atlantikküste und eine Frau, die von ihrer verdrängten Vergangenheit überwältigt wird

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25,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7233

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

238

Maße (L/B/H)

20,4/13,2/2,7 cm

Gewicht

370 g

Farbe

Cool Grey / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Jour de ressac

Übersetzt von

Andrea Spingler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43278-5

Beschreibung

Rezension

»Der vermeintliche Kriminalroman entpuppt sich als Odyssee durch das eigene Leben, deren Sog sich die Protagonistin nicht entziehen kann. Und der Leser auch nicht.« ("NZZ am Sonntag")
»Ein Bravourstück. Schön, stark, bewegend, für alle Leserinnen und Leser, die sich von der Kunst, ein Leben zu schreiben, begeistern lassen.« ("Le Figaro")
» Brandung ist ein von Geistern bevölkerter Roman, der sich zwischen Kriminalroman und intimer Erzählung bewegt. Eine Archäologie der Sinne und der Erinnerung.« ("Le Devoir")
»Es gibt sie noch, die richtigen Romane.« ("WELT AM SONNTAG")
»Ein Kunst-Thriller ... voller literarischer Erregungen.« ("Nürnberger Nachrichten")
»Ein Buch wie eine ausgeschüttete Handtasche, mit interessanten Passagen, viel Atmosphäre und unzähligen Details – für Leserinnen, die einer französischen Protagonistin bei ihrer (ergebnislosen?) Suche begleiten wollen.« ("Evangelisches Literaturportal e.V.")
»Ich hatte vor einiger Zeit das Vergnügen, eine Lesung mit Maylis de Kerangal zu moderieren und war nachhaltig beeindruckt von ihrer Art, präzise, fast politjournalistisch zu recherchieren und dann eine literarische Form dafür zu finden. ... Der Roman [ Brandung ] changiert zwischen Autobiografie, Kriminalroman und Reisebericht und ist für mich ihr bis dato bestes Buch.« ("Der siebte Tag")
»In Erinnerung bleibt am Ende vor allem, wie es Maylis de Kerangal immer wieder gelingt, Situationen und innere Zustände plastisch vor Augen zu führen.« ("Saarbrücker Zeitung")
»Die Wahrnehmungen und Erinnerungen verdichten sich [hier] zu einem Netz aus ›Zeichen‹ ... und wie der Roman dieses ›Tüllgewebe‹ zu einer literarischen Textur verarbeitet, ist das eigentlich Spannende dieses Buches. ... Dass sich aus all den Bruchstücken ... kein festes Ganzes, ... entwickelt, gehört zu den größten Vorzügen dieses feinen, von Andrea Spingler feinfühlig übersetzten Romans ...« ("Die Furche")
»[Kerangal ist] interessiert am Phantomesken, an individuellen und kollektiven Erinnerungen, die sich an Orten schichten, in einer Sprache, die kristallin und bildhaft ist wie die Konturen einer architektonischen Zeichnung. Und in der sogar Immaterielles, das Licht, die Stille, haptisch werden können, ›transparent, perlend, eine Glasur‹ oder ›hart wie Gips an der Luft‹.« ("Berliner Morgenpost")

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Verkaufsrang

7233

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

238

Maße (L/B/H)

20,4/13,2/2,7 cm

Gewicht

370 g

Farbe

Cool Grey / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Jour de ressac

Übersetzt von

Andrea Spingler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43278-5

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Lust_auf_literatur

    4/5

    10.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atmosphärische französische Gegenwartsliteratur

    Wenn ein Roman als „literarischer psychologischer Thriller“ beworben wird, kann ich quasi nicht widerstehen. Wobei ich dir gleich verraten kann, dass „Brandung“ für mich jetzt wenig Ähnlichkeit mit den Thrillern hatte, die ich bis jetzt gelesen habe. Die Spannung des Romans von Maylis de Kerangal, der in Frankreich ein Bestseller war, speist sich nicht aus der Handlung, sondern aus seiner Atmosphäre. Die Ich-Erzählerin des Romans bekommt gleich zu Beginn einen überraschenden Anruf: Ihre Handynummer wurde auf einem kleinen Zettel in der Tasche eines toten Mannes gefunden. Dieser Mann wiederum, der durch Gewalteinwirkung zu Tode kam, wurde an der Nordmole von Le Havre gefunden, die lokale Polizei konnte seine Identität bis jetzt noch nicht feststellen und geht jedem Hinweis nach. Die Erzählerin hat keine Ahnung, wie ihre Telefonnummer bei dem Toten gelandet ist, und reist sofort von Paris, wo sie mit ihrer Familie lebt und als Synchronsprecherin arbeitet nach Le Havre um der Polizei ihre Fragen zu beantworten. Was sie dem Ermittler bis jetzt noch nicht erzählt hat: es gibt eine Verbindung zwischen ihr und Le Havre. Sie ist dort aufgewachsen und hat eine vage Vermutung wer der Tote vielleicht sein könnte. Während ihres Aufenthaltes in Le Havre vermischen sich ihre Erinnerungen mit ihren aktuellen Gedanken über den Toten. Okay, der Plot klingt eigentlich schon nach einer spannenden Kriminalgeschichte, aber Maylis de Kerangal baut ihren Roman ganz anders auf. Im Hauptteil überwiegen die reflektierenden Gedanken ihrer Ich-Erzählerin, die weite Kreise ziehen. Ein Punkt, der sie immer wieder beschäftigt, ist die sinnlose Zerstörung, die Krieg an verschiedenen Orten hinterlässt. Das im Zweiten Weltkrieg völlig zerbombte Le Havre steht dabei im Mittelpunkt, doch sie zieht auch Parallelen zu Irpin und Cherson, Mariupol und Bachmut. Städte, die erst vor kurzem in der Ukraine zerstört worden sind. Mich hat die Geschichte mit dem unbekannten toten Mann am Strand sofort an den Fall des Somerton- Mann erinnert, ein recht populärer und lange ungelöster True-Crime Fall aus Australien. Dort wurde Ende der 40er Jahre von Passanten die Leiche eines Mannes gefunden, mit einem rätselhaften Zettel in der Anzugtasche. Um die Identität und den Tod des Mann rankten sich Jahrzehntelang die skurrilsten Theorien und Vermutungen. Die Atmosphäre des Romans hat mich die ganze Zeit an diese mysteriöse Geschichte erinnert und als der Fall sogar ganz am Schluss des Romans erwähnt wurde, schloß sich für mich der Kreis und fügte sich nahtlos mit dem Ende des Romans zusammen. Du solltest dir den Roman wahrscheinlich nicht mit der Erwartungshaltung an einen spannenden Thrillerplot holen, sondern dich auf sehr atmosphärische französische Gegenwartsliteratur einstellen, die mir mehr Rätsel gestellt hat, als sie beantwortet hat.

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    19.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Zeichen aus der Jugend

    Die französische Schriftstellerin Maylies de Kerangal führt uns in ihrem Roman, Brandung, nach Le Havre. Ich bin schwer in diese Geschichte hinein gekommen. Ein Mann wurde tot aufgefunden und er hatte die Telefonnummer der Protagonistin in seiner Jackentasche. Sie fährt in ihre Heimatstadt. Sie denkt an ihre Jugend. Dann kommt noch Politik ins Spiel. Sogar die Kriegszeit wird abgehandelt. Die Zeiten gehen viel hin und her. Es ist ein interessanter Roman, mit Krim teil, der sich fesselnd liest.

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