KI-Beratung Beta

  • Produktbild: Nelka
  • Produktbild: Nelka

Nelka Roman | »Von der ersten Seite an war ich verzaubert, so herzzerreißend, so traurig und doch federleicht ...« Kristine Bilkau | Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2026

27

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1740

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

20,7/13/2,6 cm

Gewicht

299 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

7

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43276-1

Beschreibung

Rezension

»... Nelka setzt den ›Ostarbeiterinnen‹ ein filigranes Denkmal. Svenja Leiber erzählt ausbalanciert. ... [I]hr bewegender und bedrückender Roman [macht] Mut.« ("Berliner Zeitung")
» Nelka wird man nicht so schnell vergessen.« ("DIE ZEIT")
»Svenja Leiber ist ein grosser Roman gelungen, ein Text, der einen beim Lesen schier körperlich erfahren lässt, was es damals bedeutete, Mensch zu sein. Vor allem als Frau.« ("NZZ am Sonntag")
» Nelka … ist ein meisterhaftes Buch, präzis, anschaulich und völlig unsentimental. Gerade deshalb wühlt es auf. Die Autorin schreibt mit verblüffendem Sinn fürs sprechende Detail. Nichts wirkt angelesen. Die Konstruktion – zwei Zeitebenen, zwei Perspektiven – trägt.« ("NZZ am Sonntag")
»Ein toller, eindringlicher Roman, nach dessen Lektüre man meint, sehr viel mehr als nur schmale 200 Seiten gelesen zu haben.« ("Hamburger Abendblatt")
»Ein mutmachendes Buch auchin unserer Zeit.« ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung")
»Ein wichtiges, sehr lesenswertes Buch.
»Der Roman ist sehr gut geschrieben ...
»Präzise und poetisch ...« ("Südwestrundfunk")
» Nelka ist ein eindrucksvolles Erinnerungswerk, ein schonungslos offener Roman, dem man vor allem viele junge Leser wünscht. Ein Buch gegen das kollektive Verdrängen und Vergessen.« ("Landshuter Zeitung")

Produktdetails

Verkaufsrang

1740

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

20,7/13/2,6 cm

Gewicht

299 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

7

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43276-1

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Magnolia

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    11.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwangsarbeit in Zeiten des Nationalsozialismus

    Nach Jahrzehnten treibt es sie zurück auf den Gutshof in Norddeutschland. 1941 wurde sie als 16jährige aus dem damals polnischen Lemberg hierher verschleppt, um Zwangsarbeit zu leisten. NELKA.    Der Roman beginnt mit dem Brief, den Marten, der damalige Gutsverwalter, heute in Händen hält. Nelka teilt ihm ihr Kommen mit. Er erinnert sich an sie und auch an die Apfelbäume, die sie für ihn veredelt hat und an noch so einiges mehr. In dieses Gegenwärtige fließen das Vergangene, also ihre Kindheit und Jugend bis zu ihrer Verschleppung, gekonnt ineinander. Bis dann der Fokus auf den Jahren der Zwangsarbeit liegt. Svenja Leiber erzählt hier speziell von den Frauen, die als Arbeitssklavinnen nach Nazideutschland deportiert wurden. Erzählt über brutale Gewalt und Ausbeutung bis hin zu Missbrauch und Abhängigkeiten. Und das in einer ruhigen Sprache ohne Effekthascherei. Ein Stück unserer unrühmlichen Vergangenheit wird hier klar dargeboten mit Nelka als Hauptfigur. Ihr Leidensweg und auch der ihrer Leidensgenossinnen werden unaufgeregt nachgezeichnet. Es entsteht ein bedrückendes Bild dieser Jahre in einer geradezu poetischen, ja einer eindringlichen Erzählweise, der ich gebannt gefolgt bin. In ihrem Nachwort greift die Autorin dieses Thema nochmal auf. 20 Millionen Menschen mussten für das nationalsozialistische Deutschland Zwangsarbeit mit all den damit einhergehenden Grausamkeiten erleiden. Der Roman ist fiktiv, die Zwangsarbeiter waren es nicht. Ein Roman, eine Erzählung, die mich so schnell nicht loslässt.

  • Hanna (text.reisen)

    5/5

    29.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschön geschrieben, ohne zu beschönigen.

    Nelka ist gerade mal 16 Jahre alt, als sie von den Nationalsozialisten in ihrer Heimatstadt Liwiw (Lemberg) aufgegriffen wird. Ohne Erklärungen wird sie gemeinsam mit vielen anderen Frauen und Mädchen nach Deutschland transportiert, wo sie auf einem Gutshof Zwangsarbeit leisten muss. Nach 50 Jahren kehrt sie zurück - dabei stellt sie sich nicht nur ihren eigenen Erinnerungen, sondern konfrontiert auch den damaligen Gutsverwalter mit einer Schuld, die dieser bislang verdrängt hat. Svenja Leiber hat es geschafft, wunderschöne und berührende Worte für diese tragische Geschichte zu finden und auch wenn Nelka eine fiktive Figur ist, steht ihr Schicksal doch exemplarisch für das von vielen Zwangsarbeiterinnen aus dem Osten während des Zweiten Weltkrieges. Die Autorin verhandelt über die Beziehung zwischen Nelka und dem Gutsverwalter Fragen nach Macht, Schuld und Ausbeutung, zeigt anhand der Nebenfiguren aber auch Solidarität und Zusammenhalt unter den Arbeiter:innen. Wirklich gelungen fand ich die erzählerische Verflechtung von Vergangenheit, Gegenwart und Erinnerung. Ganz besonders ist auch der Blick auf die Landschaft, die quasi als Zeitzeuge fungiert, und tatsächlich war es auch ein alter Apfelbaum im Garten ihrer Eltern, der Svenja Leiber zu dieser Geschichte inspiriert hat. Ein kurzes, aber eindrückliches Buch, dessen Lektüre ich euch sehr ans Herz legen.

  • LG

    5/5

    24.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig

    Svenja Leiber gehört schon länger zu meinen Lieblingsautorinnen und auch „Nelka“ hat mich wieder sehr berührt. Im Mittelpunkt steht die sechzehnjährige Nelka aus Lemberg, die verschleppt und zur Zwangsarbeit auf einen norddeutschen Hof gebracht wird. Mit ihrem Wissen über den Apfelanbau, das sie von ihrem Vater gelernt hat, wird Verwalter Marten nach dem Krieg erfolgreich. Jahrzehnte später kehrt Nelka an diesen Ort zurück. Leiber erzählt diese Geschichte unglaublich poetisch und herzzerreißend. Und trotzdem ist der Roman für mich gleichzeitig erstaunlich leicht und sogar ermutigend. Gerade diese Verbindung hat mir gefallen. Die Geschichte erzählt von Gewalt, Ausbeutung und Erinnerung, bleibt dabei aber nicht hoffnungslos. Besonders gefallen hat mir außerdem, dass „Nelka“ ein Kapitel der deutschen Geschichte in den Mittelpunkt stellt, über das ich in historischen Romanen bisher tatsächlich kaum gelesen habe. Das war schon bei Leibers letztem Roman so und auch dafür liebe ich die Autorin. Ein wunderschön geschriebener und zugleich schmerzhafter Roman, der eine wichtige Geschichte erzählt und zum Nachdenken und Nachfragen anregt. Für mich wieder ein Beweis dafür, warum Svenja Leiber zu meinen Lieblingsautorinnen gehört.

  • Frankenfrosch

    5/5

    23.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mitten ins Herz

    Nelka wird als 16jährige in ihrer ukrainischen Heimatstadt Lemberg/Lwiw 1941 willkürlich von deutschen Soldaten aufgegriffen und auf einem deutschen Gutshof als Zwangsarbeiterin verschleppt. Ihr Glück und Unglück ist es, dass der Gutsverwalter ein Auge auf sie geworfen hat und sie nicht nur dazu zwingt, ins Gutshaus zu ziehen, sondern ihr besonderes Wissen über Äpfel und den Apfelanbau zu nutzen. Bis Kriegsende muss sie auf dem Gut bleiben. Fast am Ende ihres Lebens kehrt sie auf den Hof zurück und begegnet nochmals den Verwalter. Erinnerungen brechen sich Bahn. Im gleichnamigen Roman erzählt Svenja Leibner eine, das Herz berührende, Geschichte über das Schicksal dieser 16jährigen. Dabei liegt das Hauptmerkmal nicht auf die absolute und brutale Gewalt der Herrenrasse über die Zwangsarbeiter. Sie zeichnet feine, klare Bilder von Menschen, die in Situationen agieren, reagieren, leben und überleben müssen, die sie sich so nie vorstellen konnten. Das Buch wertet nicht, es lässt die Figuren sprechen. Dabei entstehen Bilder aus Worten gemalt, die so plastisch Einsamkeit, Schmerz, Verzweiflung und auch ein wenig Freundschaft und Glück darstellen, dass es ganz tief im Herzen schmerzt. Svenja Leibner berührt, ohne jeglichen Kitsch oder Pathos. Einfach durch glaubwürdige Protagonisten und deren Schicksal, das sich so oder so ähnlich, unzählige Male während des Zweiten Weltkrieges ereignet hat. Ein wichtiger, trotz der Schwere des Themas, wundervoll zu lesender Roman.

  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    5/5

    22.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hat mich berührt

    "Nelka" stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2026, und in den letzten Jahren habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Bücher, die für diesen Buchpreis nominiert sind, fast alle nichts für mich sind. Aber dann habe ich von diesem Buch im Podcast Eat.Read.Sleep gehört und wollte es danach unbedingt lesen. Und tatsächlich hat es mir richtig gut gefallen! Nelka, die Protagonistin, war eine polnische Zwangsarbeiterin auf einem Bauernhof in Deutschland. Sie wurde als junge Frau dorthin verschleppt und hat Jahre auf diesem Hof gelebt und gearbeitet. Nun ist sie alt und beschließt, noch einmal zurückzukehren und ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Darum springt die Geschichte auch immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit, aber ich finde, die Übergänge sind sehr gelungen. Ich mag vor allem die Sprache des Buches. Es ist eine leise, aber schmerzhafte Geschichte. Sie hat mich sehr berührt, aber nicht in negativem Sinne, auch wenn Nelkas Erlebnisse oft schlimm waren. Aber tatsächlich hatte ich als Leser das Gefühl, dass Nelka abschließen konnte. Und gerade das, dass ich das Gefühl hatte, komplett mit Nelka mitfühlen zu können, habe ich sehr gemocht. Von mir eine klare Leseempfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

5

23

4

3

3

0

2

1

1

0

Bewertungen (27)

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Nelka
  • Produktbild: Nelka