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Transkription Roman | »Der beste Schriftsteller seiner Generation« The New York Times

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24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8320

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

152

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/2,1 cm

Gewicht

276 g

Farbe

Schwarz / Mauve

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Transcription

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43275-4

Beschreibung

Rezension

»Der beste Roman dieses Frühjahrs, gelehrt ironisch, verdichtet und genial konstruiert ...« ("WELT AM SONNTAG")
»Das Erstaunliche an diesem Buch ist die traumwandlerische Leichtigkeit und die Sprachlust, mit der Lerner unser Verhältnis zu Medien reflektiert und gleichzeitig sinnlich spürbar macht. Der US-Autor beobachtet genau, aber mit Humor und Menschenliebe. ... Einen so gewitzten Medienroman wie Transkription hat man noch nicht gelesen.« ("NZZ am Sonntag")
»Das ist große Literatur! Ein Buch aus dem echtenLeben.« ("Frankfurter Rundschau")
»[Lerners] Romane, seine Essays und seine Lyrik verhandeln auf höchstem Niveau Fragen der Gegenwart, ohne sich dabei in intellektuelle Abgehobenheit zu verschrauben. Das liest sich gut, ist voller abstruser Geschichten und hat den Drive einer fast ungebremsten Entdeckungslust. So ist es auch im neuen Buch, dessen inhaltliche Dichte auf schönste handlungsökonomische Beschränkung trifft. Hundertsechzig Seiten, und der grosse Spass ist leider schon wieder vorbei.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Große Literatur, die so dicht ist, dass dieses schmale Buch unendlich viele Geschichten erzählt ... ungeheuer lebenssatt und ergreifend.« ("Literarisches Quartett")
»Eine literarische Reflexion darüber, was Literatur heute noch kann und soll ... eine poetische Großtat – ich bin sehr dankbar um dieses Buch.« ("Literarisches Quartett")
»Klug komponiert ... rasant erzählt!« ("Literarisches Quartett")
» Transkription entfaltet ... viele Fährten und gedankliche Exkurse. Genau darin dürfte Lerners Faszination an Kluge gelegen haben: in der Lust an der Bewegung des Denkens. Und diese Lust überträgt sich auf jeder der wenigen Seiten.« ("der Freitag")
»[E]iner der originellsten und unterhaltsamsten Schriftsteller, die man derzeit lesen kann.« ("DIE ZEIT")
»... einerasante Fahrt auf der Hochschaubahn eines Textes, dersich immer selbst dabei zuschaut, wie er die gefühlteRealität eins ums andere Malum ein paar Grad wegkippt.Toll!« ("Der Kurier")

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8320

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

152

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/2,1 cm

Gewicht

276 g

Farbe

Schwarz / Mauve

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Transcription

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43275-4

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    4/5

    14.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    gefällig

    Ich habe das Buch gern gelesen; ich habe mich nie gelangweilt. Die Geschichten sind interessant, sie sind aber nur sehr locker miteinander verknüpft. Irgendwie stehen sie wohl in einem Gesamtzusammenhang und ergeben dadurch einen tieferen Sinn oder eine Überblicksoptik. Doch diese habe ich nicht gefunden. So bleibt nur das Vergnügen der Lektüre einzelnen Geschichten.

  • Bories vom Berg

    aus München

    3/5

    21.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einladung zu kontemplativer Mitwirkung

    Der vierte Roman des US-Amerikaners Ben Lerner, den ‹The New York Times› für den besten Schriftsteller seiner Generation hält, hat auch in den deutschen Feuilletons eine äußerst positive Resonanz erzeugt. Was dessen Thematik anbelangt könnte man glauben, er sei darauf angelegt, zu beweisen, dass es in den Vereinigten Staaten unter Donald Trump tatsächlich noch so etwas wie ein Geistesleben gibt! Dazu benutzt der Autor beziehungsreich das Smartphone, dessen Wirkung und Bedeutung für das intellektuelle und soziale Leben der Gesellschaft er geschickt in seine Geschichte eingebaut hat. «Ich putzte mir die Zähne. Das Wasser lief nicht richtig ab. Weil ich eine Zahnpastaschliere auf der Wange hatte, wusch ich mir das Gesicht. Dann griff ich nach meinem Handy, das ich in der kleinen, am Spiegel angebrachten Stahlschale abgelegt hatte. Irgendwie fiel mir das Gerät ins Waschbecken.» Dieses Missgeschick passiert dem namenlosen Ich-Erzähler des Romans, einem Journalisten, der zu einem mutmaßlich letzten Interview mit dem Zug nach Providence im Staat Rhode Island an der amerikanischen Ostküste reist. Dort will er Thomas besuchen, seinen todgeweihten, inzwischen neunzigjährigen Mentor und Vater seines besten College-Freundes, ein wahrhaft bedeutendes «Urgestein der Kunstszene». Das unbrauchbar gewordene Smartphone bringt nun eine ganze Reihe von Schwierigkeiten mit sich: er kann auf die Schnelle kein neues Gerät auftreiben, und alle Adressen und Telefonnummern fehlen ihm jetzt auch, er kann sich nicht mal mehr schnell ein Taxi rufen, das ihn zu seinem kranken Mentor bringt. Und das gerade jetzt, er kommt sich völlig hilflos vor! Vor Allem aber kann er das Interview mit seinem Mentor nicht aufnehmen, was ihm derart peinlich ist, dass er davon nichts sagt. Stattdessen tut er so, als ob er aufnimmt, um später dann die Transkription des Gesagten notgedrungen aus dem Gedächtnis nieder zu schreiben. Der Autor hat mit Thomas, dem Protagonisten des Romans und Mentor des Ich-Erzählers, eine Figur geschaffen, die ziemlich deutlich an Alexander Kluge erinnert. Als Vorbild für die Romanfigur wurde diesem Urgestein der Kunstszene hier literarisch jedenfalls ein ehrenvolles Denkmal gesetzt. Darauf angesprochen hat sich Kluge dahingehend geäußert, dass er den Roman als «freundschaftliche Geste» empfunden und seinen fiktionalen Tod darin ohne Schäden überstanden habe. Im Roman entwickelt sich aus dem Missgeschick des Ich-Erzählers mit seinem Smartphone eine turbulente Geschichte, in der es um die Frage geht, wie es in unserer vermeintlichen «Wirklichkeit» möglich ist, ein guter Mensch zu sein, sei es als Mentor, Vater oder Freund. Wobei Thomas geradezu als Dozent auftritt und in endlose Monologe verfällt, in denen der Interviewer kaum eine Chance hat, seine Fragen zu stellen. Es geht thematisch neben den Auswirkungen der Digitalisierung auch um die Folgen der Corona-Pandemie, die scheinbar schwindende geistige Aufnahme-Fähigkeit der Bevölkerung, soziale und familiäre Konflikte. Wobei vieles nur angesprochen bleibt und nicht wirklich auserzählt wird in all diesen kontemplativen Debatten. Neben den Verweisen auf Alexander Kluge gibt es auch solche auf Franz Kafka, was wohl als eine Referenz des amerikanischen Autors auf europäische Geistesgrößen zu deuten ist. Akribisch arbeitet der Autor die Wirkung von Handys und Tabletts heraus, denen in seinem Roman ein inzwischen viel zu groß gewordener Einfluss auf das menschliche Miteinander attestiert wird. Die Transkription des Interviews aus dem Gedächtnis heraus führt auch zu Debatten darüber, inwieweit Wahrheit als Kriterium in den Medien denn überhaupt noch taugt. Zu wenig differenziert werden hier letztendlich aktuelle Streitthemen munter miteinander verwoben, deren gedankliche Grundlagen in der Philosophie keinesfalls unumstritten sind. In einer flüssig zu lesenden Sprache geschrieben wird hier der aufnahmefähige Leser zu kontemplativer Mitwirkung eingeladen, was ja das eigentlich Bereichernde ist beim Lesen!

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