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Die Scheinheiligen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9823

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.04.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,8/13/2,7 cm

Gewicht

326 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

The Hypocrite

Übersetzt von

Nicolai Schweder-Schreiner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96707-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9823

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.04.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,8/13/2,7 cm

Gewicht

326 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

The Hypocrite

Übersetzt von

Nicolai Schweder-Schreiner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96707-4

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: [email protected]

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Wenn Familie zur Bühne wird

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 26.05.2026

Bewertungsnummer: 3149397

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manchmal reicht ein Familienurlaub, um Jahre später noch ordentlich Sand im Getriebe zu haben. Die Scheinheiligen klingt erst mal nach Vater-Tochter-Roman, aber da steckt deutlich mehr drin. Familie, Kunst, Erinnerung, verletzter Stolz und diese herrlich unangenehme Frage: Wer darf eigentlich wessen Geschichte erzählen? Sophia verbringt 2010 einen Sommer mit ihrem Vater auf Sizilien. Er ist Schriftsteller, erfolgreich, wortgewandt und offenbar ziemlich verliebt in die eigene Wichtigkeit. Autsch. Zehn Jahre später sitzt genau dieser Vater im Theater und schaut sich das Stück seiner Tochter an. Blöd nur, dass er ziemlich schnell merkt: Moment mal, das bin ja ich. Und zwar nicht gerade in der schmeichelhaften Version. Was mir daran gefällt: Der Roman scheint nicht plump mit dem Finger zu zeigen. Es geht nicht nur darum, wer recht hat und wer danebenlag. Viel spannender ist dieses leise Knirschen zwischen den Perspektiven. Der Vater sieht sich anders, Sophia sieht ihn anders, und irgendwo dazwischen liegt vermutlich die Wahrheit und trinkt genervt einen Espresso. Jo Hamya erzählt das mit Witz, Schärfe und Feingefühl. Nicht alles wirkt nach großer Kuscheldecke, eher nach einem elegant gedeckten Tisch, an dem plötzlich jemand die alten Rechnungen rausholt. Genau das macht den Reiz aus. Für mich ist Die Scheinheiligen ein kluger, leicht bissiger Roman über Familie, Kunst und Vergebung. Kein Buch, das laut schreit, sondern eines, das einem später noch im Kopf herumspukt. Und ja, manchmal sind die scheinheiligsten Menschen eben die, die am schönsten über Wahrheit reden.

Wenn Familie zur Bühne wird

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 26.05.2026
Bewertungsnummer: 3149397
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manchmal reicht ein Familienurlaub, um Jahre später noch ordentlich Sand im Getriebe zu haben. Die Scheinheiligen klingt erst mal nach Vater-Tochter-Roman, aber da steckt deutlich mehr drin. Familie, Kunst, Erinnerung, verletzter Stolz und diese herrlich unangenehme Frage: Wer darf eigentlich wessen Geschichte erzählen? Sophia verbringt 2010 einen Sommer mit ihrem Vater auf Sizilien. Er ist Schriftsteller, erfolgreich, wortgewandt und offenbar ziemlich verliebt in die eigene Wichtigkeit. Autsch. Zehn Jahre später sitzt genau dieser Vater im Theater und schaut sich das Stück seiner Tochter an. Blöd nur, dass er ziemlich schnell merkt: Moment mal, das bin ja ich. Und zwar nicht gerade in der schmeichelhaften Version. Was mir daran gefällt: Der Roman scheint nicht plump mit dem Finger zu zeigen. Es geht nicht nur darum, wer recht hat und wer danebenlag. Viel spannender ist dieses leise Knirschen zwischen den Perspektiven. Der Vater sieht sich anders, Sophia sieht ihn anders, und irgendwo dazwischen liegt vermutlich die Wahrheit und trinkt genervt einen Espresso. Jo Hamya erzählt das mit Witz, Schärfe und Feingefühl. Nicht alles wirkt nach großer Kuscheldecke, eher nach einem elegant gedeckten Tisch, an dem plötzlich jemand die alten Rechnungen rausholt. Genau das macht den Reiz aus. Für mich ist Die Scheinheiligen ein kluger, leicht bissiger Roman über Familie, Kunst und Vergebung. Kein Buch, das laut schreit, sondern eines, das einem später noch im Kopf herumspukt. Und ja, manchmal sind die scheinheiligsten Menschen eben die, die am schönsten über Wahrheit reden.

Erinnerung an Sizilien

begine aus Lemwerder am 01.05.2026

Bewertungsnummer: 3125827

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die britische Schriftstellerin Jo Hamya hat in ihrem Roman „Die Scheinheiligen“ über eine nicht so einfache Vater Tochter Beziehung. Es beginnt 2010 auf Sizilien. Die jugendliche Sophia soll den Urlaub bei ihrem Vater verbringen. Der ist Schriftsteller und muss sein Buch fertig schreiben. Es ist erschreckend, denn zwischen den Beiden gibt es kein miteinander. 2020 hat Sophia ein Theaterstück geschrieben, der Vater kommt zur Aufführung und muss sein Versagen mit ansehen. Der Roman zeigt eine Familie, die nicht miteinander Kommuniziert. Da ist das gegenseitige Verstehen schwach. Das hat die Autorin ganz gut hinbekommen, aber das ganze ist etwas kühl. Das Buch liest sich gut.

Erinnerung an Sizilien

begine aus Lemwerder am 01.05.2026
Bewertungsnummer: 3125827
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die britische Schriftstellerin Jo Hamya hat in ihrem Roman „Die Scheinheiligen“ über eine nicht so einfache Vater Tochter Beziehung. Es beginnt 2010 auf Sizilien. Die jugendliche Sophia soll den Urlaub bei ihrem Vater verbringen. Der ist Schriftsteller und muss sein Buch fertig schreiben. Es ist erschreckend, denn zwischen den Beiden gibt es kein miteinander. 2020 hat Sophia ein Theaterstück geschrieben, der Vater kommt zur Aufführung und muss sein Versagen mit ansehen. Der Roman zeigt eine Familie, die nicht miteinander Kommuniziert. Da ist das gegenseitige Verstehen schwach. Das hat die Autorin ganz gut hinbekommen, aber das ganze ist etwas kühl. Das Buch liest sich gut.

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Die Scheinheiligen

von Jo Hamya

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