Als Emil auf einem letzten Ausflug im Herbst noch einmal den herrlichen Düften nachschnuppert und seine Familie ihn aus Versehen vergisst, steht der kleine Hund vor einer großen Herausforderung. Zum ersten Mal fühlt er sich mutterseelenallein. Wie soll er jetzt nach Hause finden? Zum Glück trifft er bald auf einen großen, haarigen, brummenden und sich – das ist doch merkwürdig – bewegenden Berg. O Schreck! Das ist ja gar kein Berg, das ist eine Bärin. Zum Glück ist Gisela, so heißt die Bärin nämlich, total nett und verspricht Emil zu helfen. Aber nicht jetzt gleich, weil sie ist ja schon so müde, denn der Winter naht …Leonard Erlbruch erzählt in Emil und die Bärin die herzerwärmende und wunderbare Geschichte eines unvorhergesehenen Abenteuers, einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer sehr glücklichen Heimkehr. Ein bezauberndes Kinderbuch, dass ganz nebenbei auch noch ein tolles Einschlafbuch ist.
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5.0/5.0
Daggy
Thalia Book Circle Community
5/5
06.04.2026
Buch (Paperback)
Eine ungewöhnliche Freundschaft
Das Cover zeigt Emil, den niedlichen Hund, der ganz fröhlich auf die Bärin zugeht.
Zusammen mit seiner Familie fährt Emil im Kombi in den Wald, da er sehr ängstlich ist, beschließt er nicht auszusteigen, sondern es sich unter der Decke bequem zu machen. Doch ein interessanter Geruch lockt ihn dann doch aus dem Wagen. Leider fährt seine Familie weg, ohne zu überprüfen, ob Emil im Auto ist. Emil folgt verzweifelt der Spur und muss sogar allein im Wald übernachten. Doch dann trifft er auf die Bärin Gisela, die sich schon auf ihren Winterschlaf eingestellt hat. Trotzdem verbringt sie einige Zeit mit Emil und nimmt ihn dann mit ihn ihre Höhle. Im Laufe des Winters bekommt sie zwei Bärenkinder, denen sie gemeinsam mit Emil alles beibringt, was sie zum Überleben brauchen. So wird aus dem kleinen ängstlichen Emil ein selbstbewusster mutiger Hund, der sich dann auf den Weg zu seiner Familie macht.
Die wundervollen Naturbilder von den Tieren begeistern mich und sicher auch die Kinder. Dass dieser niedliche Hund sich dann so viel traut, macht uns selbst auch etwas mutiger, selbst wenn wir keine erfahrene Bärin an unserer Seite haben.
Da Emil am Ende wieder zwischen seinen schlafenden Menschenkindern liegt, ist das Buch auch als Gute-Nacht-Geschichte zu lesen, aber das Wichtigste ist die Freundschaft sowohl zur Bärin und ihren Kinder als auch zu Emils menschlichen Familie. Ein zauberhaftes voller Wärme.
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