Produktbild: Der Schlächter

Der Schlächter Roman

12

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.05.2026

Verlag

Blessing

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,5/12,1/4 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Beige / Tabak

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Butcher

Übersetzt von

Silvia Morawetz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-799-0

Beschreibung

Rezension

»Der Roman, der auf Tatsachen beruht, ist ein, ja, gewaltiger feministischer Schocker.« ("Focus")
»Meisterhafter Mix aus Fakten und Fiktion.« ("Für Sie")
»[Butcher] hat die fieberhafte Energie, den erzählerischen Schwung und bildlichen Reichtum vieler früherer Romane von Oates.« ("The New York Times")
»Eine gruselige Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. (...) großartig geschrieben und eine nützliche Warnung, seine Ärzte mit Bedacht zu wählen.« ("Kirkus")
»Oates' Anklage gegen die physische und psychische Behandlung von Frauen durch das medizinische Establishment ist eine fesselnde, anspruchsvolle Lektüre.« ("Publishers Weekly")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.05.2026

Verlag

Blessing

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,5/12,1/4 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Beige / Tabak

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Butcher

Übersetzt von

Silvia Morawetz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-799-0

Herstelleradresse

Blessing Karl Verlag
Neumarkter Strasse 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    03.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eines der besten Bücher

    Basierend auf drei wahren Biografien, die hier zu einer fiktiven Person zusammengefasst werden, wird die Geschichte des „Gynäkopsychiaters“ Dr. Silas Aloysius Weirs erzählt, der Mitte des 19. Jahrhunderts in Pennsylvania als Gynäkologe bei psychisch kranken Frauen Eingriffe vornahm, um sie vom Wahnsinn zu heilen. Der Werdegang von Dr. Weir, einem Arzt, der kein Blut sehen kann und sich eigentlich vor den Patientinnen graust, ist fast unglaublich. Silas Weir ist voller Komplexe und als er Direktor der staatlichen Heilanstalt für weibliche Geisteskranke wird, nützt er seine Position, um seine meist tödlichen Experimente an den Frauen im „Dienste der Wissenschaft“ auszuführen. Er ist getrieben von Ehrgeiz, um seine neuesten Erkenntnisse in den renommiertesten Journals in Amerika zu publizieren und dadurch Anerkennung in der Ärzteschaft und vor allem von seinem Vater zu erlangen – jedoch führt dieser Ehrgeiz dazu, dass immer mehr Frauen immer schlimmere medizinische Experimente und Versuche über sich ergehen lassen müssen. Die Behandlungen sind grauenhaft, fast unerträglich – die Vorstellungen beim Lesen, dass die Durchführungen ohne Narkose erfolgten, kaum auszuhalten. Ein Buch, dass über ein sehr schwarzes Kapitel der Medizin berichtet – es handelt sich, wie bereits erwähnt, um die Zusammenschau von drei realen Vorbildern. Wie schnell Frauen als psychisch krank erklärt und im wahrsten Sinne des Wortes weggesperrt wurden – um dann einem „Schlächter“ ausgeliefert zu sein. Disclaimer: Eine Empfehlung für jene, die solch historische Unmenschlichkeiten aushalten. Ich fand es ganz großartig. Aus dem Amerikanischen von Silvia Morawetz

  • Edith Berger

    5/5

    26.07.2025

    eBook (ePUB)

    Großartig aber schwer auszuhalten

    Es ist der Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Frauenheilkunde liegt ausschließlich in Männerhänden. Frauen sind den, sich maßlos überschätzenden Medizinern hilflos ausgeliefert. Dr. Silas Weir ist diesbezüglich ein ganz besonderes Exemplar. Sein Engagement für den Beruf liegt vor allem in Eigeninteresse. Es ist ein Zufall, dass er Direktor einer staatlichen Heilanstalt für weibliche Geisteskranke wird. Seine entsetzlichen Experimente führt er im Dienst des medizinischen Fortschritts durch. Die Patientinnen ( Versuchsobjekte) sind im hilflos ausgeliefert. Dr. Weir gilt als berüchtigter Experte für Psychiatrie und Gynäkologie.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    07.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im Namen der Wissenschaft...

    Im Namen der Wissenschaft - so wie Silas sinngemäss, seine Versuche an den Frauen nennt. Ein sehr gelungenes Buch, welches auf wahren Begebenheiten beruht - aber eine fiktive Geschichte ist. Es lohnt sich sehr zu lesen. Es erzählt von Experimenten in einer Heilanstalt für Frauen, welche sehr gut geschrieben sind. Persönlich finde ich - sehr emotional und man taucht richtig ab.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    15.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschütternd, eindringlich und nachwirkend

    Der Schlächter war für mich ein intensives Leseerlebnis. Viele der medizinischen Eingriffe wurden so detailliert beschrieben, dass ich beim Lesen oft schlucken oder sogar unterbrechen musste. Der Schreibstil war für mich stellenweise eher zäh, wodurch es nicht immer leichtfiel, dranzubleiben. Trotzdem hat mich die Geschichte nicht losgelassen, weil sie so eindringlich zeigt, wie grausam und entmenschlichend damals mit vermeintlich „schwachen“ Menschen umgegangen wurde. Dr Weirs Sicht steht über weite Strecken im Vordergrund, was ich als einseitig empfunden habe. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass im letzten Teil endlich Brigit zu Wort kommt. Ihre Perspektive hat mir gefehlt, und sie bringt noch einmal deutlich hervor, was sie körperlich wie seelisch durchgemacht hat. Ihre Stärke und ihr Widerstand am Ende haben mich beeindruckt. Das Buch hat viele Fragen aufgeworfen, etwa nach Machtmissbrauch, gesellschaftlicher Stellung von Frauen und der gefährlichen Verbindung von Wissenschaft und Ego. Es war keine leichte Lektüre, aber eine, die nachhallt und zum Nachdenken anregt. Da ich sonst eher Thriller und leichtere Romane lese, war dies eine willkommene Abwechslung.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    05.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rezension zu der Schlächter

    „Der Schlächter“ ist keine leichte Lektüre – weder inhaltlich noch emotional. Joyce Carol Oates erzählt mit beklemmender Intensität, und es dauert eine Weile, bis sich die Geschichte vollständig entfaltet. Doch dann entwickelt sie eine enorme Sogwirkung. Die Sprache ist dicht, eindringlich und oft schwer auszuhalten – viele Szenen sind verstörend präzise beschrieben und lassen einen kaum los. Die Handlung wird fast ausschließlich aus der Sicht von Dr. Silas Weir geschildert, was den psychologischen Tiefgang seiner Figur zwar intensiv erfahrbar macht, aber zugleich auch eine gewisse Einseitigkeit mit sich bringt. Gerade in einem Stoff wie diesem hätte ich mir gewünscht, auch mehr aus der Perspektive der Patientinnen zu erfahren – ihre Stimmen hätten der Geschichte zusätzliche emotionale Tiefe und Komplexität gegeben. „Der Schlächter“ ist kein Buch für jeden – aber für Leserinnen und Leser, die sich auf düstere Themen, vielschichtige Charaktere und literarisch dichte Erzählweisen einlassen können, ist es ein starkes, eindrucksvolles Werk, das lange nachhallt.

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