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Fliegt, Wilde Schwäne Über China, meine Mutter und mich - Die lange erwartete Fortsetzung des Weltbestsellers Wilde Schwäne - Sunday Times Memoir of the Year 2025

56

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

27690

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2026

Abbildungen

mit Bildteil

Verlag

Heyne

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,8/14,7/4,2 cm

Gewicht

592 g

Farbe

Rost / Altrosa

Originaltitel

Fly, Wild Swans

Übersetzt von

Heide Lutosch + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-21923-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

27690

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2026

Abbildungen

mit Bildteil

Verlag

Heyne

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,8/14,7/4,2 cm

Gewicht

592 g

Farbe

Rost / Altrosa

Originaltitel

Fly, Wild Swans

Übersetzt von

  • Heide Lutosch
  • Gabriele Würdinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-21923-6

Herstelleradresse

Heyne Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • Smberge

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    18.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein spannender Blick hinter die Kulisse Chinas

    Inhalt: if(window.hljsLoader && !document.currentScript.parentNode.hasAttribute('data-s9e-livepreview-onupdate')) { window.hljsLoader.highlightBlocks(document.currentScript.parentNode); } 30 Jahre nach Erscheinen der Familienchronik „Wilde Schwäne“ , in der die Autorin die Geschichte ihrer Familie von der Kaiserzeit bis in die Zeit Maos erzählt, ist dieses Buch die Fortsetzung und erzählt die weiteren Ereignisse bis in die Gegenwart. Zusammen mit den Ereignissen in der Familie nimmt uns die Autorin mit auf eine Reise auf Chinas Weg von einem armen Bauernstaat zu einer wirtschaftlichen und politischen Weltmacht. Auch von Jung Chang in dieser Zeit in England gelebt hat, blieb sie eng mit dem Land und ihrer Familie verbunden. Meine Meinung: Wie schon der erste Teil hat mich auch dieses Buch gefesselt. Jung Chang gibt einen anhand ihrer Familiengeschichte einen tiefen Einblick in die chinesische Gesellschaft und ihre Entwicklung in den letzten Jahrzehnten. Dadurch dass ihre Bücher in der VR China verboten sind, nimmt sie eine sehr kritische Position zu China ein. Anhand ihrer Erfahrungen ist diese Haltung aber auch sehr verständlich. Beginnend mit ihren Erlebnissen während der Kulturrevolution, der Öffnung unter Deng Xiaoping hin zu des Wiederaufleben des Maoismus ab den 2010 Jahren, erleben wir ganz unterschiedliche gesellschaftliche Entwicklungen, die von einer vorsichtigen Öffnung zu einer Rückkehr in maoistische Strukturen führt. Mit der Autorin erleben wir die Auswirkungen auf ihre Familie als Beispiel, was wie Veränderungen für die Menschen in diesem Land bedeuten. Ihre Postion ist wahrscheinlich etwas kritischer als die vieler ihrer Landsleute, da sie durch die ablehnende Haltung der Regierung ihren Büchern gegenüber ihren Veröffentlichungen, eine besonders negative Haltung erlebt. So bekommt man aber auch als Leser einen tiefen Einblick hinter die Kulissen des Regimes. Sehr spannend waren auch die beschriebenen Gespräche mit einigen Personen, die entweder selbst eine herausragende Stellung im chinesischen Staat inne hatten oder solchen Personen nahe standen. Auch hier bietet sich ein guter Blick hinter die Kulissen. Man darf aber auch hier nicht vergessen, dass diese Personen zum Teil vom Staat überwacht wurden und daher nicht frei sprechen konnten. Diese Überwachung und Bedrohung durch den Staats scheint an vielen Stellen durch und wirkt auch auf den Leser sehr bedrohlich, ein Gefühl der Beklemmung stellt sich hier beim Lesen ein. Dieses Buch ist wichtig, ermöglicht es doch einen Blick hinter die Kulissen des chinesischen Staates, die Unterdrückung einer kritischen Sicht auf die gesellschaftlichen Entwicklungen und die historische Vergangenheit. Für mich ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    08.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Historische Ereignisse Chinas aus einer sehr persönlichen Perspektive erzählt

    Die Fortsetzung des Weltbestsellers "Wilde Schwäne" ist eine sehr persönliche Erzählung der Ereignisse in China der letzten ca. 80 Jahre. Wie auch die Autorin mehrfach in ihrem Buch betont, geht es nicht darum, ein Geschichtsbuch zu präsentieren, sondern dem Leser über die eigenen, subjektiven Erlebnisse und Erfahrungen die geschichtlichen Entwicklungen bis heute in China zugänglich zu machen. Dies geschieht auf eine sehr authentische Art, flüssig geschrieben und mit privaten Fotos der Autorin ergänzt. Auch wenn das Buch als Fortsetzung von "Wilde Schwäne" bezeichnet wird, ist es auch möglich, unabhängig von "Wilde Schwäne" zu lesen und ist dennoch gut verständlich. Aufgrund der vielen Situationen, Anekdoten, Berichte und Einblicke, die die Autorin in ihr Leben gewährt, formt sich für den Leser ein sehr ergreifender und unmittelbarer Zugang zu den Entwicklungen in der Volksrepublik China. Sehr aktuell und sehr lesenswert!

  • Bewertung

    aus Schweighofen

    5/5

    04.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte Chinas

    „Fliegt, wilde Schwäne“ ist bereits der zweite Roman der Autorin Jung Chang. Ihren großen Erfolg „Wilde Schwäne“ schrieb sie bereits vor 40 Jahren. Ihr aktueller Roman ist ein autobiographisches Werk, indem sie ihre Kindheit in China unter Mao und ihre Auswanderung und weiteres Leben in Großbritannien beschreibt. Den engen Kontakt zu ihrer alten Heimat und ihrer zurückgebliebenen Familie hat sie dabei nie verloren. Und so erfährt man in ihrem Buch nicht nur ihr eigenes Schicksal und das ihrer Verwandten, sondern auch eine breite Ausführung der jüngeren chinesischen Geschichte, von Mao bis zum Aufstieg des heutigen Chinas zu einer globalen Macht. Das Buch ist in einer äußerst sachlichen und schlichten Sprache gehalten, was ich bemerkenswert angesichts der geschilderten Erlebnisse finde. Teilweise wirkt diese Sprache sehr distanzierend und eher wie aus einem Sachbuch. Trotzdem fühlt man sich von den vielen Schicksalsschlägen, dem entbehrungsreichen Leben der Familie, aber auch der großartigen Leistungen von Jung Chang sehr betroffen. Die Bilder im Mittelteil des Buches geben einen noch besseren Eindruck in das Leben der Autorin. Die Karte Chinas auf den Klappeninnenseiten vermitteln einen guten Einblick über das Riesenreich. Das Cover ist genauso schlicht gehalten wie der Text im Innenteil. Mit der Farbgebung und den Schwänen passt es aber sehr gut zu dem Buch. Insgesamt gibt das Buch einen guten Einblick über die jüngere Geschichte Chinas und dessen Einwohner. Es besticht weniger durch sprachliche Brillanz als durch den Inhalt des Geschriebenen und ist aufgrund seiner reichen geschichtlichen Schilderungen empfehlenswert.

  • Bewertung

    5/5

    02.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrückliche und ruhige Familiengeschichte

    Jung Changs „Wilde Schwäne“ hat mich tief beeindruckt und lange nach dem Lesen nicht mehr losgelassen. Das Buch erzählt die Geschichte von drei Generationen von Frauen in China – Grossmutter, Mutter und schliesslich die Autorin selbst – und verwebt dabei persönliche Schicksale mit den dramatischen politischen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts. Was mir besonders gefallen hat, ist die eindringliche und zugleich ruhige Art, wie Jung Chang schreibt. Ihr Stil ist klar, unaufgeregt und dennoch sehr kraftvoll. Sie verzichtet auf Pathos, was die geschilderten Ereignisse – Gewalt, Unterdrückung, Angst, aber auch Hoffnung und Durchhaltewillen – umso eindrücklicher macht. Man spürt, dass hier keine distanzierte Beobachterin erzählt, sondern jemand, der diese Geschichte selbst erlebt hat oder durch familiäre Nähe zutiefst mit ihr verbunden ist. Die Handlung selbst ist unglaublich fesselnd, auch wenn sie stellenweise sehr schwer zu ertragen ist. Besonders die Schilderungen der Kulturrevolution haben mich erschüttert. Gleichzeitig fand ich es spannend, wie sich die unterschiedlichen Lebenswege der drei Frauen entwickeln und wie stark sie von den politischen Umständen geprägt sind. Das Buch ist nicht nur eine Familiengeschichte, sondern auch ein Stück Zeitgeschichte, das sehr anschaulich vermittelt, was es bedeutet, in einem totalitären System zu leben. Emotional hat mich das Buch stark mitgenommen. Es gab viele Momente, in denen ich innehalten musste, weil das Gelesene so intensiv war. Gleichzeitig bewundere ich die Stärke und Widerstandskraft der Frauen, die trotz aller Widrigkeiten ihren eigenen Weg suchen. Ich würde „Wilde Schwäne“ auf jeden Fall weiterempfehlen – allerdings mit dem Hinweis, dass es keine leichte Lektüre ist. Wer sich für Geschichte, insbesondere für China im 20. Jahrhundert, interessiert, wird hier ein beeindruckendes und sehr persönliches Werk finden. Aber auch Leserinnen und Leser, die berührende Lebensgeschichten schätzen, kommen auf ihre Kosten. Für mich ist dieses Buch eines, das bildet, bewegt und zum Nachdenken anregt – und genau das macht für mich eine wirklich gute Lektüre aus.

  • Zansarah

    aus Sonnenbühl

    5/5

    29.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wahres Familienportrait bezeichnend für das China von heute...

    Mit „Fliegt, wilde Schwäne“ legt die seit 1978 in London lebende und in China verbotene Autorin Jung Chang die Fortsetzung ihres bekannten Werkes „Wilde Schwäne“ vor. Das Buch verbindet biographische Elemente mit einem eindrucksvollen Blick auf die Entwicklung Chinas in den vergangenen Jahrzehnten. Besonders spannend ist dabei die Familiengeschichte der Autorin, die von ihrer Kindheit in China bis zu ihrem späteren Leben in England erzählt. Gerade Leser*innen, die sich für China und dessen Geschichte interessieren, erhalten hier viele interessante und informative Einblicke in die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen des Landes. Sehr gelungen sind die zahlreichen Schilderungen des chinesischen Alltags früher und heute. Das Buch zeigt eindrücklich, wie stark die Partei das Leben vieler Menschen beeinflusst hat und welche Folgen politische Unterdrückung für einzelne Familien haben konnte – teilweise bis hin zu Verfolgung und Tod. Die historischen Hintergründe und die Repressionen des Regimes werden anschaulich dargestellt und vermitteln einen guten Überblick über Chinas Entwicklung sowie über Fortschritte, aber auch problematische Entwicklungen der letzten Jahrzehnte. Positiv hervorzuheben sind zudem die Bilder und Fotographien im Buch, die das Gelesene ergänzen und besonders bei den vielen chinesischen Namen eine hilfreiche Unterstützung bieten. Der Schreibstil ist insgesamt leicht verständlich und flüssig zu lesen. Gleichzeitig bleibt die Erzählweise jedoch oft sehr sachlich und emotional distanziert. Die Figuren wirken teilweise wenig tiefgründig ausgearbeitet, ihre Motivationen und persönlichen Hintergründe bleiben eher oberflächlich. Dadurch entsteht trotz vieler tragischer Ereignisse nur bedingt eine emotionale Bindung zu den beschriebenen Personen. Auch wirkt die Handlung stellenweise eher aufzählend als dramaturgisch spannend, da der Fokus stark auf den politischen Repressionen liegt und persönliche Entwicklungen manchmal in den Hintergrund treten. Trotz dieser Kritikpunkte bietet das Buch interessante historische Inhalte und ermöglicht es, sich ein eigenes Bild von China und seiner jüngeren Geschichte zu machen. Wer eine bewegende Familiengeschichte mit vielen Informationen über die politische Entwicklung Chinas sucht, wird hier fündig. Das schön gestaltete rote Hardcover mit den Schwänen passt zudem sehr gut zur Geschichte, auch wenn es optisch leider nicht ganz einheitlich zum ersten Teil gestaltet wurde.

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