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Was ich von dir weiß Roman | Der große Besteseller und Lieblingsbuch der französischen Buchhändler

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14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.05.2026

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18/11,9/2,5 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Lichtgrau / Rost

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ce que je sais de toi

Übersetzt von

Sina de Malafosse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-45009-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Eine mitreißende Geschichte über die Fesseln der gesellschaftlichen und familiären Konventionen und die Suche nach einem selbstbestimmten Leben, das die eigenen Wurzeln nicht verleugnet. (...) Sehr klug, sehr traurig, sehr lesenswert!« ("Borromäusverein e.V.")
»Die hartnäckige Suche des vaterlos in Kairo aufwachsenden Jungen ist die treibende, wortgewaltige Kraft dieses einfühlsam geschriebenen Romans.« ("BÜCHER Magazin")
»Mitreißend.« ("ELLE Deco")
»Éric Chacour, packt in seinen Roman, viel mehr als eine epische queere Liebesgeschichte. Eindringlich und aus einer geheimnisvollen Du-Perspektiveerzählt, schildert er ein aufrüttelndes Familiendrama – und entlarvt dabei die Zerrissenheit einer patriarchal geprägten Gesellschaft.« ("Kulturtipp")
»Ein aufrüttelndes Gesellschaftsporträt« ("Kulturtipp")
»Entwickelt einen Sog, der unwiderstehlich ist und tief hineinführt in Familiengeheimnisse und in die Frage nach Schuld und Vergebung.« ("Ruhrnachrichten")
»Nicht nur wegen der außergewöhnlichen Erzählweise in der "Du-Form" ein Favorit französischer Buchhändler!« ("Gong & Hörzu")
»Ein Debütroman, der so klug stilistisch formuliert ist und diese [besondere] Dramaturgie beibehält, ist außergewöhnlich. Packend und literarisch sehr anregend.« ("Deutschlandfunk Kultur")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.05.2026

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18/11,9/2,5 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Lichtgrau / Rost

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ce que je sais de toi

Übersetzt von

Sina de Malafosse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-45009-6

Herstelleradresse

Gutkind Verlag
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    24.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine unmögliche Liebe

    Ein schöner Roman über einen jungen Arzt aus reicher Familie in Ägypten, der eine Armenpraxis in einem schlechten Viertel aufmacht und dort einen jungen Mann kennen lernt, der sein Seelenverwandter wird. Wir erfahren viel über das Aufwachsen in der ägyptischen Oberschicht in den 80er Jahren und über die Beziehung der beiden Männer. Recht interessant zu lesen mit einer schönen Sprache. Sehr empfehlenswert.

  • AB

    aus MUC

    5/5

    03.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    schön, rührend, aufregend

    Ich habe ungewöhnlich lange gebraucht, dieses Buch zu Ende zu lesen. Einerseits war ich von der Geschichte richtig gefangen, andererseits genoß ich die Sprache und die besondere Erzählweise. Ägypten der 80erjahre im Hintergrund, die fast spürbare Luft und Stimmung des Landes und die so starke Beziehung der Protagonisten machen die Lektüre zu einer wunderbaren Reise, geschichtlich, sprachlich und emotional.

  • MarieOn

    5/5

    22.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Feinfühlig und melancholisch

    Kairo 1961-2001 Tarek ist zwölf, als sein Vater ihn fragt, was er denn einmal werden möchte. Tarek beobachtet seine Schwester Nesrine, die auf diese Frage mit nahezu zwanzig Ideen antwortet. Tarek schweigt. Dabei ist sein Lebensplan schon vergeben, er wird in die Fußspuren seines Vaters treten und die gut situierte Praxis des angesehenen Arztes übernehmen, wenn es soweit ist. Der Vater möchte, dass Tarek selbst darauf kommt, deshalb wird er ihm diese Frage immer wieder stellen. Tarek schaut den Erwachsenen gebannt zu. Die lachenden Männer, worüber lachen sie? Die Frauen, die den Männern entrüstete Blicke zuwerfen und auf die Kinder zeigen. Damals wusste er noch nicht, dass er sich vor diesen Männern mit weißen Haaren und Hang zu Alkohol, die Dinge behaupteten, als wüssten sie es, sich vor Fremden fürchteten und eigentlich Kinder geblieben waren, fürchten sollte. Die Mutter wollte den Vater nicht wecken und sich seinen Zorn zuziehen. Sie stieg leise aus dem Bett und ging ins Bad. Als sie zurückkam, schlief er immer noch, ganz untypisch für ihn. Sie wägte ab, ob seine Vorwürfe schlimmer wären, weil sie ihn weckte, oder weil sie es nicht tat. Als sie um das Bett schlich und seine Schulter sanft bewegte, traf sie seine Leblosigkeit wie ein Stein. Die Kondolenzbesuche waren gespickt mit pflichtschuldigen Floskeln. Seine Hände wurden geschüttelt, die seiner Mutter, seiner Schwester. Erst als er nach Tagen auf seinem Zimmer allein war, weinte er. Vor allem aber um sich, weil der Druck der Verantwortung, die die Lücke, die sein Vater in ihrer Gemeinschaft hinterließ, auf ihm lastete. Er fühlte sich wie ein Heuchler, der den Vater um die wohlverdienten Tränen brachte. Fazit: Éric Chacour hat zehn Jahre an seinem Debüt gearbeitet und das hat sich absolut gelohnt. Er schickt seinen Protagonisten in eine behütende, traditionsreiche Familie mit bewegter Vergangenheit. Seine Eltern waren aus Damaskus geflüchtet, und obwohl sie „nur ägyptisiert“ waren, bauten sie sich in Kairo eine gesicherte Zukunft auf. Die Rollenverteilung ist klar vergeben. Die manipulative, dominante Mutter kümmert sich im Hintergrund um Haus und Familie. Der patriarchale Vater um seine Patienten, die Tochter wird heiraten und der Sohn das Imperium weiterführen. Doch der Sohn folgt zuerst unfreiwillig anderen Regeln, schlittert in eine ganz andere Lebenswirklichkeit und das Drama beginnt eine Entwicklung, die sowohl gefährlich als auch unvorhersehbar ist. Der Autor hat sich in großen Teilen für die ungewöhnliche Du-Form entschieden und lässt mich ihm lauschen, als erzähle er mir aus meinem eigenen Leben. Zum Ende wird klar, warum diese Form so gut passt. Die Stimmfarbe finde ich sehr besonders. Darin schwingt Zartheit und Feinfühligkeit, aber auch Melancholie. Gut herausgearbeitet finde ich auch die Scham und die Selbstzweifel, die so niederdrückend sind. Eine ganz und gar runde, gelungene Geschichte, die mich tief berührt hat. Chapeau!

  • Rina

    aus Mannheim

    5/5

    24.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Für Fans von „Call me by your name“

    (Übersetzt von Sina de Malafosse) Diese Rezension zu schreiben, fällt mir schwer – denn wie beschreibt man ein Buch, das einen so tief berührt, dass man nach der letzten Seite einfach nur dasitzt, als säße man am Fenster im Regen, draußen der Sturm, drinnen ein leises Nachhallen im Herzen? Was ich von dir weiß ist eines dieser Bücher, das einen nicht mehr loslässt. Wir begleiten Tarek, der in eine privilegierte ägyptische Familie hineingeboren wird, Arzt wird wie sein Vater, eine respektvolle, aber leidenschaftslose Ehe führt – ein Leben, das vorgezeichnet scheint. Bis zu dem Moment, in dem er Ali begegnet. Ein junger Mann, der aus einer anderen Welt kommt, der in Armut lebt, aber eine Unabhängigkeit und Lebendigkeit in sich trägt, die Tarek sofort fesselt. Aus einem zufälligen Aufeinandertreffen entsteht eine stille Nähe – und bald mehr. Die Beziehung zwischen Tarek und Ali bleibt unausgesprochen, verborgen – nicht nur wegen der gesellschaftlichen Tabus, sondern auch, weil sie voller Ungleichgewichte ist: sozial, emotional, existenziell. Chacour beleuchtet dabei auch Themen wie Sexarbeit, nicht plakativ, sondern ruhig und respektvoll – als Spiegel gesellschaftlicher Machtverhältnisse. Als Leser spürt man, wie Tarek zerrissen ist zwischen Pflicht und Begehren, zwischen Anpassung und Aufbegehren. Die Liebe zu Ali ist intensiv, aber auch fragil. Und als eine Wendung eintritt, mit der ich nicht gerechnet habe, zerbricht Tareks Welt endgültig – und mit ihr etwas im Leser. Chacours Sprache ist leise, poetisch, durchzogen von einer tiefen Melancholie. Manche Entwicklungen spürt man kommen, andere treffen einen völlig unvorbereitet. Und auch wenn man hofft, weiß man doch früh: Diese Geschichte wird nicht gut ausgehen können. Was ich von dir weiß ist ein wunderschöner, schmerzhafter Roman über Liebe, die nicht sein darf – über gesellschaftliche Zwänge, über das Schweigen, das verletzt, und über die Wunden, die bleiben, wenn man sich kurz befreit und dann erkennt, dass man die alten Ketten nicht einfach abstreifen kann.

  • SimoneF

    5/5

    18.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein wundervolles Buch!

    Ein wirklich außergewöhnliches Buch! Der Schreibstil in der „Du“-Form ist zunächst ungewohnt, und ich brauchte ein bisschen, um mich einzulesen. Doch je weiter die Geschichte fortschritt, umso stärker zog sie mich in ihren Bann, und umso besser verstand ich auch den erzählerischen Kniff des Autors. Zum Inhalt möchte ich gar nicht mehr vorwegnehmen, als die Verlagsbeschreibung verrät, da den besonderen Reiz des Romans auch die inhaltlichen und erzählerischen Überraschungsmomente ausmachen. Éric Chacour erzählt mit großem Einfühlungsvermögen von Einsamkeit und Nähe, von Sprachlosigkeit und Liebe, von Schmerz und Hoffnung. Zum Schluss wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und war beinahe traurig, als ich die letzte Seite erreicht hatte. Ein sehr berührender Familienroman, der auch einen interessanten Einblick in die ägyptische Gesellschaft ab den 1980er Jahren bietet, und den ich unbedingt weiterempfehlen möchte!

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