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Nur nachts ist es hell Roman

143

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

39863

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Abbildungen

mit Abbildungen

Verlag

Hanser Taschenbuch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,4/11,3/2,7 cm

Gewicht

286 g

Farbe

Grau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28631-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

39863

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Abbildungen

mit Abbildungen

Verlag

Hanser Taschenbuch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,4/11,3/2,7 cm

Gewicht

286 g

Farbe

Grau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28631-3

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    20.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebensbilanz

    Die Geschichte der Elisabeth Brugger hat mir sehr gut gefallen, wie die einzelnen Erzählstränge und historischen Ereignisse miteinander verwoben sind, empfinde ich als sehr authentisch. Zeitsprünge und Einschübe gibt es einige, diese sind jedoch nicht störend, sondern folgen eben dem Muster des Erinnerns, nicht geradlinig, sondern sprunghaft, punktuell und doch absolut ausreichend. Am Ende hat man das Gefühl, alles zu wissen, was Elisabeth in ihrem Leben so erlebt und empfunden hat, eine wunderbar interessante Lebensbilanz!

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    19.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einblicke in das Leben der Elisabeth Brugger

    Der Autorin Judith W. Taschlers, erzählt in ihrem neuen Roman “Nur nachts ist es hell“, eine berührende Geschichte über Elisabeth, die Schwester der Zwillinge Carl und Eugen Brugger, aus dem Roman „Über Carl reden wir morgen“ (der als erster Band vorausging) und setzt die Geschichte der Familie Brugger fort. Inhalt: Elisabeth ist das jüngste der vier Brugger-Kinder. Im Ersten Weltkrieg arbeitet sie als Lazarettschwester, nach dem Krieg studiert sie Medizin. Sie heiratet den Sohn einer alteingesessenen Wiener Ärztefamilie, der versehrt von der Südfront zurückgekehrt ist. Die beiden führen gemeinsam eine Praxis. Elisabeth kann die Augen nicht verschließen vor dem Elend der Frauen, die in ihrer Verzweiflung eine Engelmacherin aufsuchen. Sie muss sich die Frage stellen, wie weit sie bereit ist zu gehen … Eine besonders enge Beziehung hat sie zu ihrem Bruder Eugen, sie ist die Einzige, die von seiner Affäre mit der Frau seines Zwillingsbruders Carl weiß. Als Eugen eine Familie vor der SS versteckt, wird er selbst zum Gesuchten. War es Carl, der ihn verraten hat? Meine Meinung: Im Mittelpunkt der Geschichte steht Elisabeth, die im Jahr 1972 mit ihren 77 Jahren auf ihr bewegtes Leben voller Höhen und Tiefen zurückblickt. Sie erzählt ihre Geschichte auf nüchterne, ehrliche Weise in der Ich-Perspektive und richtet dabei ihre anspruchsvolle aber nicht immer chronologisch aufgebaute Erzählung an ihre Großnichte Christina. Oft schweifen ihre Gedanken ab, die Zeitsprünge sind groß, kehren aber zwischendurch immer wieder zurück um am Ende sich glücklicherweise zu einem Ganzen zusammenzufügen. Elisabeth, wurde im Jahr 1895 im Mühlviertel bei Linz geboren und lebte ein privilegiertes Leben in der Belle Époque, jener glanzvollen Ära, die mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs ihr jähes Ende fand. Diese Zeit ist geprägt von kulturellem Aufschwung, künstlerischer Blüte und technologischem Fortschritt, aber auch eine Phase des gesellschaftlichen Wandels, insbesondere für die Rolle der Frau. Während des Ersten Weltkriegs arbeitet Elisabeth als Lazarettschwester an der Front und studiert danach Medizin. Elisabeth heiratet Georg, den Sohn einer alteingesessenen Wiener Ärztefamilie, der versehrt von der Südfront zurückgekehrt ist. Elisabeth und ihr Mann übernehmen eine Praxis und bekommen zwei Söhne. Aus dem Kaiserreich wird eine Republik, es folgt das 3. Reich und der Zweite Weltkrieg. Gespannt habe ich Elisabeths Werdegang hier verfolgt und natürlich auch, was aus Carl und Eugen geworden ist. Doch der Fokus liegt eindeutig auf Elisabeth, der Medizingeschichte und auf Frauen und Frauenrechte zu der damaligen Zeit. Die Autorin ist es gelungen, sowohl persönliche als auch historische Themen hervorragend miteinander zu verweben Fazit: Der Autorin ist es hervorragend gelungen, eine berührende Geschichte, Schnörkellos, tiefgründig, direkt und sprachlich unglaublich gut an die Situationen angepasst, zu erzählen. Sie erzählt die Geschichte aus Sicht Elisabeths in der Ich-Perspektive und lässt somit einen wunderbaren tiefen Blick auf das Innerste ihrer Protagonistin zu. Durch die ständigen Zeitsprünge in der Geschichte, geht die Spannung nie verloren. Mich konnte dieser Roman, mit der ich viele schöne Lesestunden hatte, von der ersten Zeile an, überzeugen. Von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung!

  • bookloving

    5/5

    15.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrucksvolle Fortsetzung der Familiensaga

    Nach ihrem historischen Roman „Über Carl reden wir morgen“ setzt die österreichische Autorin Judith W. Taschler mit „Nur nachts ist es hell“ ihre fesselnde Familiensaga rund um die Bruggers aus der Mühlviertler Provinz fort. Während der erste Band die Generationen über eine Zeitspanne  von 100 Jahren zwischen dem frühen 19. und dem 20. Jahrhundert beleuchtet, konzentriert sich der neue Roman auf die Lebenswege der nachfolgenden Generationen des Brugger-Clans im neuen ereignisreichen Jahrhundert. Im Mittelpunkt der Fortsetzung des bewegenden Generationenromans steht Elisabeth, die jüngste Schwester der vier Brugger-Kinder, die rückblickend ihre Lebenserinnerungen und das Schicksal ihrer Familie erzählt. Um die generationenübergreifende Familiengeschichte verstehen zu können, ist es zwar empfehlenswert, aber sicher nicht zwingend notwendig, den ersten Band gelesen zu haben, da die Autorin zum Verständnis wichtige Zusammenhänge geschickt in die Handlung eingeflochten hat. Ein Familienstammbaum der Bruggers im Anhang erleichtert die Zuordnung der zahlreichen Namen und Verwandtschaftsverhältnisse. Taschler gelingt es hervorragend, viele sorgsam recherchierte, historische Ereignisse mit den persönlichen Schicksalen ihrer Charaktere zu einer fesselnden Geschichte zu verweben. In ihrem Roman führt die Autorin uns sehr nachdrücklich die weitreichenden beklemmenden Auswirkungen der beiden Weltkriege und wirtschaftlichen Krisen auf die Geschicke der verschiedenen Mitglieder der Familie vor Augen. So werden insbesondere die Schicksale der so unterschiedlichen Zwillingsbrüder Carl und Eugen Brugger immer wieder hervorgehoben. Durch den einfühlsamen, ansprechenden Schreibstil wird man von Beginn an in die emotional aufwühlenden Geschehnisse hinein gezogen und folgt gebannt dem weiteren Fortgang der nicht chronologisch geschilderten Episoden.  Erzählt wird die Geschichte rückblickend aus der Ich-Erzählperspektive der Protagonistin Elisabeth, so dass es nicht schwerfällt, sich in ihre komplexe Gedanken- und Gefühlswelt hineinzuversetzen und eine unmittelbare Verbindung zur ihr aufzubauen. Immer wieder spricht sie einen zunächst unbekannten Charakter an, dem sie ihre teilweise sehr intimen Erinnerungen mitteilen möchte, so dass man gespannt der Enthüllung von dessen Identität entgegenfiebert. Elisabeths Lebenserinnerungen umfassen ihre persönliche und berufliche Entwicklung als Ehefrau, Mutter und Ärztin, ihren Umgang mit Schicksalsschlägen und dem Verlust geliebter Menschen, den besonderen familiären Zusammenhalt, Gewissenskonflikte, Verrat und Schuld, ihren Einsatz für ein selbstbestimmtes Leben der Frauen sowie schließlich das Geheimnis um ihre große Liebe. Die Autorin hat mit Elisabeth eine beeindruckende starke Frauenfigur geschaffen. Ob nun ihre Zeit als junge Lazarettschwester während des Ersten Weltkriegs, die vielfältigen Herausforderungen als Frau ein Medizinstudium anzustreben und sich als Ärztin später in dieser Männerdomäne zu behaupten oder ihr moralisches Dilemma verzweifelten schwangeren Frauen zu helfen – wir lernen Elisabeth in den verschiedenen Episoden als eine facettenreiche, empathische Persönlichkeit kennen, die sich vielen Widrigkeiten und emotionalen Verstrickungen stellen muss.  Die Autorin veranschaulicht glaubhaft die Entwicklung ihrer vielschichtigen Figuren und die Motive für ihr Handeln. Überraschende Wendungen und erstaunliche Enthüllungen halten die Spannung aufrecht. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin nicht nur Elisabeths persönliche Geschichte erzählt, sondern auch ein wichtiges Stück Medizingeschichte beleuchtet und uns interessante Einblicke in die Herausforderungen und Errungenschaften von Frauen in der Medizin sowie in die Rolle der Frau in der Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts gewährt. Abgerundet wird der Roman schließlich mit einem kurzen Literaturhinweis auf vier für die Recherche verwendete Bücher. Ich bin gespannt, ob es eine Fortsetzung der fesselnden Familiensaga bis in die Gegenwart geben wird, und würde mich sehr über ein Wiedersehen mit einigen faszinierenden Charakteren freuen. FAZIT Eine fesselnde Fortsetzung der Brugger-Familiensaga - bewegend und historisch fundiert mit spannenden Einblicken in die Medizingeschichte.

  • bookloving

    aus Munich

    5/5

    15.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    *Eindrucksvolle Fortsetzung…

    *Eindrucksvolle Fortsetzung der Familiensaga* Nach ihrem historischen Roman „Über Carl reden wir morgen“ setzt die österreichische Autorin Judith W. Taschler mit „Nur nachts ist es hell“ ihre fesselnde Familiensaga rund um die Bruggers aus der Mühlviertler Provinz fort. Während der erste Band die Generationen über eine Zeitspanne  von 100 Jahren zwischen dem frühen 19. und dem 20. Jahrhundert beleuchtet, konzentriert sich der neue Roman auf die Lebenswege der nachfolgenden Generationen des Brugger-Clans im neuen ereignisreichen Jahrhundert. Im Mittelpunkt der Fortsetzung des bewegenden Generationenromans steht Elisabeth, die jüngste Schwester der vier Brugger-Kinder, die rückblickend ihre Lebenserinnerungen und das Schicksal ihrer Familie erzählt. Um die generationenübergreifende Familiengeschichte verstehen zu können, ist es zwar empfehlenswert, aber sicher nicht zwingend notwendig, den ersten Band gelesen zu haben, da die Autorin zum Verständnis wichtige Zusammenhänge geschickt in die Handlung eingeflochten hat. Ein Familienstammbaum der Bruggers im Anhang erleichtert die Zuordnung der zahlreichen Namen und Verwandtschaftsverhältnisse. Taschler gelingt es hervorragend, viele sorgsam recherchierte, historische Ereignisse mit den persönlichen Schicksalen ihrer Charaktere zu einer fesselnden Geschichte zu verweben. In ihrem Roman führt die Autorin uns sehr nachdrücklich die weitreichenden beklemmenden Auswirkungen der beiden Weltkriege und wirtschaftlichen Krisen auf die Geschicke der verschiedenen Mitglieder der Familie vor Augen. So werden insbesondere die Schicksale der so unterschiedlichen Zwillingsbrüder Carl und Eugen Brugger immer wieder hervorgehoben. Durch den einfühlsamen, ansprechenden Schreibstil wird man von Beginn an in die emotional aufwühlenden Geschehnisse hinein gezogen und folgt gebannt dem weiteren Fortgang der nicht chronologisch geschilderten Episoden.  Erzählt wird die Geschichte rückblickend aus der Ich-Erzählperspektive der Protagonistin Elisabeth, so dass es nicht schwerfällt, sich in ihre komplexe Gedanken- und Gefühlswelt hineinzuversetzen und eine unmittelbare Verbindung zur ihr aufzubauen. Immer wieder spricht sie einen zunächst unbekannten Charakter an, dem sie ihre teilweise sehr intimen Erinnerungen mitteilen möchte, so dass man gespannt der Enthüllung von dessen Identität entgegenfiebert. Elisabeths Lebenserinnerungen umfassen ihre persönliche und berufliche Entwicklung als Ehefrau, Mutter und Ärztin, ihren Umgang mit Schicksalsschlägen und dem Verlust geliebter Menschen, den besonderen familiären Zusammenhalt, Gewissenskonflikte, Verrat und Schuld, ihren Einsatz für ein selbstbestimmtes Leben der Frauen sowie schließlich das Geheimnis um ihre große Liebe. Die Autorin hat mit Elisabeth eine beeindruckende starke Frauenfigur geschaffen. Ob nun ihre Zeit als junge Lazarettschwester während des Ersten Weltkriegs, die vielfältigen Herausforderungen als Frau ein Medizinstudium anzustreben und sich als Ärztin später in dieser Männerdomäne zu behaupten oder ihr moralisches Dilemma verzweifelten schwangeren Frauen zu helfen – wir lernen Elisabeth in den verschiedenen Episoden als eine facettenreiche, empathische Persönlichkeit kennen, die sich vielen Widrigkeiten und emotionalen Verstrickungen stellen muss.  Die Autorin veranschaulicht glaubhaft die Entwicklung ihrer vielschichtigen Figuren und die Motive für ihr Handeln. Überraschende Wendungen und erstaunliche Enthüllungen halten die Spannung aufrecht. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin nicht nur Elisabeths persönliche Geschichte erzählt, sondern auch ein wichtiges Stück Medizingeschichte beleuchtet und uns interessante Einblicke in die Herausforderungen und Errungenschaften von Frauen in der Medizin sowie in die Rolle der Frau in der Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts gewährt. Abgerundet wird der Roman schließlich mit einem kurzen Literaturhinweis auf vier für die Recherche verwendete Bücher. Ich bin gespannt, ob es eine Fortsetzung der fesselnden Familiensaga bis in die Gegenwart geben wird, und würde mich sehr über ein Wiedersehen mit einigen faszinierenden Charakteren freuen. FAZIT Eine fesselnde Fortsetzung der Brugger-Familiensaga - bewegend und historisch fundiert mit spannenden Einblicken in die Medizingeschichte.

  • Evaki

    5/5

    22.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein hartes Schicksal und was wir daraus lernen können!

    Judith Taschler schafft es immer wieder uns den Spiegel vorzuhalten, so auch in ihrem neuen Roman "Nur nachts ist es hell". Ein schweres Thema, dass wir mit Elisabeth Brugger, der Protagonistin und ihrer Familie erleben, in den Zeiten des ersten und zweiten Weltkrieges. Es ist nicht leicht, bei der aktuellen Nachrichtenlage, sich auch noch mit den Schrecken und Wirren der vergangenen Kriege zu befassen und sich mit dem Schicksal einer Großfamilie zu beschäftigen. Noch dazu, wenn die Protagonisten eine starke Frau mit starkem Willen ist, die doch so gar nicht in die damaligen Zeit passt. ... und doch, gerade aus diesen vergangenen Zeiten, können wir sehr gut lernen und verstehen, was damals wie heute falsch läuft. In unserer aufgeklärten Zeit ist es geradezu eine Pflicht nicht wegzuschauen, sondern es besser zu machen, als die damalige Bevölkerung. Bitte lest das Buch genau und lasst Euch nicht an der Nase herumführen!

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