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Gebraucht Band 1

Das Paradies war früher schöner Kriminalroman | Ein Österreich-Krimi

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

128038

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.05.2024

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,7/13/2,5 cm

Gewicht

316 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002094218

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Sehen, was dahinter liegt, kann Daniel Wisser besonders gut. Und es ist auch diese nachdenkliche Ebene, die diesen packenden Pageturner ganz besonders macht.« Franziska Trost Kronen Zeitung 20240729

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Zustand

Gut

Verkaufsrang

128038

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.05.2024

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,7/13/2,5 cm

Gewicht

316 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002094218

Herstelleradresse

Droemer HC
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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Ein gelungener Reihen-Auftakt mit schwarzem Humor

Gertie G. aus Wien am 04.09.2024

Bewertungsnummer: 2283708

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein gelungener Reihenauftakt mit viel schwarzem Humor Wenn ein Drittel der Beamten im Urlaub und ein Drittel im Krankenstand ist, werden auch Polizisten aus anderen Bundesländern angefordert, vor allem dann, wenn es gilt, den Mord an einem Starkoch in einer Fremdenverkehrsregion aufzuklären. So bleibt dem aus Kärnten stammenden und seit langem in Wien lebenden Kriminalbeamten Oberst Benedikt Kordesch nichts anderes übrig, als die Ermittlungen am Millstätter See aufzunehmen. Ihm zur Seite gestellt wird Bezirksinspektor Bernhard Havran. Noch bevor er die Befragungen aufnehmen kann, wird er mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, denn sein ehemaliger Chef Major Adolf Stutzer, Leiter des Polizeikommandos Spittal an der Drau, an den er, ob dessen politischer Einstellung zu Nicht-Österreichern, Nicht-Kärntnern (wobei er auch zwischen Ober- und Unterkärntnern zu unterscheiden weiß) und Alkohol keine gute Erinnerung hat, ist noch immer im Dienst. „Ich kenne Stutzer seit sechsundzwanzig Jahren. Es ist halb zwei Uhr am Nachmittag. Um diese Uhrzeit hat er ungefähr zwei Promille im Blut. Wir brauchen ihn nicht.“ Doch damit noch nicht genug, ist Havran doch so etwas wie Benedikts Neffe. Daneben wird Kordesch in der Villa Paradies einquartiert, und erhält von den Burgstallers das Zimmer gegenüber vom Zimmer des Toten, des Tatorts. Wenig später tauchen nicht nur Stutzer, sondern auch der Politiker, Hotelier und Du-Freund des Innenministers Josef Schmölzer auf und versuchen Kordesch ins Handwerk zu pfuschen, in dem man ihm wichtige Informationen vorenthält. Auch die Urlaubsgäste sowie Vater und Tochter Burgstaller versuchen ihn zum Narren zu halten. Lediglich die Oberstaatsanwältin Krakauer und die Gerichtsmedizinerin Dr. Schmuttermeier unterstützen ihn. Doch den als schwierig und schrullig geltenden Kordesch fechten die diversen Irritationen nicht an. Er geht stur seinen Weg der Ermittlungen, nicht ohne den einen oder anderen auch vor den Kopf zu stoßen. Enervierend findet er, dass man davon aus geht, als gebürtiger Kärntner eh alles zu wissen, was hier am See und anderswo so abläuft. Und der Starkoch, dem man nachsagt, dass er die Villa Paradies kaufen möchte, wird nicht der einzige Tote bleiben. Meine Meinung: Als Wienerin mit Kärntner Wurzeln kann ich Benedikt Kordeschs Bedenken, nach Kärnten zurückzukehren, auch wenn es nur für die Zeit einer Ermittlung ist, durchaus nachvollziehen. Der fiktive Kordesch ist nicht der einzige, der so denkt. Mir gefällt Kordesch sehr gut. Er ist als schräger Charakter angelegt, der, wenn man ihn näher kennengelernt hat, sich als empathischer Mann entpuppt. Seine Weigerung selbst Auto zu fahren oder Alkohol zu trinken, hat einen traumatischen Hintergrund, der uns im Laufe der Geschichte enthüllt wird. Nicht verraten wird uns sein früherer Familienname, denn bei der Heirat mit Harvans Tante Ulli Kordesch, hat er ihren Namen angenommen. Warum und wieso wird hoffentlich in der Fortsetzung erklärt. Hellauf lachen musste ich über die Beschreibung der Villa Paradies, denn ich komme regelmäßig nach Seeboden am Millstätter See. Bei einem meiner ersten Aufenthalte habe ich mich in einem Hotel eingebucht, das direkt am See liegt, aber dessen Ambiente aus den 1970er-Jahren zu stammen scheint. Knarrende, steile Holztreppen, von Barrierefreiheit keine Spur, WLAN nur im allgemeinen Aufenthaltsraum, das im Schneckentempo Bit für Bit einzeln überträgt sowie eine Zimmerausstattung, die mehr Shabby als Chic ist. Selbst 4-Bett-Zimmer gibt es noch. Aber, der Parkplatz für das Dienstauto war OK und die Speisen köstlich. Bei meinen letzten Aufenthalten habe ich in einem anderen Hotel gewohnt. Der Schreibstil ist unterhaltsam mit ernsten Untertönen. Hinter dem Namen Simon Ammer verbirgt sich der Klagenfurter Autor Daniel Wisser. Fazit: Wer gerne einen Krimi über politische Verflechtungen, skrupellose Geschäftemacherei und internationalem Menschenhandel, die sich am schönen Millstätter See, zutragen, lesen will, ist hier richtig. Dieser Krimi zeichnet sich durch ausgefeilte Charaktere, provinziellem Charme sowie schwarzem Humor aus. Action sucht man hier vergebens. Doch genau das macht diesen Krimi für mich zu einer gelungenen Lektüre. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Ein gelungener Reihen-Auftakt mit schwarzem Humor

Gertie G. aus Wien am 04.09.2024
Bewertungsnummer: 2283708
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein gelungener Reihenauftakt mit viel schwarzem Humor Wenn ein Drittel der Beamten im Urlaub und ein Drittel im Krankenstand ist, werden auch Polizisten aus anderen Bundesländern angefordert, vor allem dann, wenn es gilt, den Mord an einem Starkoch in einer Fremdenverkehrsregion aufzuklären. So bleibt dem aus Kärnten stammenden und seit langem in Wien lebenden Kriminalbeamten Oberst Benedikt Kordesch nichts anderes übrig, als die Ermittlungen am Millstätter See aufzunehmen. Ihm zur Seite gestellt wird Bezirksinspektor Bernhard Havran. Noch bevor er die Befragungen aufnehmen kann, wird er mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, denn sein ehemaliger Chef Major Adolf Stutzer, Leiter des Polizeikommandos Spittal an der Drau, an den er, ob dessen politischer Einstellung zu Nicht-Österreichern, Nicht-Kärntnern (wobei er auch zwischen Ober- und Unterkärntnern zu unterscheiden weiß) und Alkohol keine gute Erinnerung hat, ist noch immer im Dienst. „Ich kenne Stutzer seit sechsundzwanzig Jahren. Es ist halb zwei Uhr am Nachmittag. Um diese Uhrzeit hat er ungefähr zwei Promille im Blut. Wir brauchen ihn nicht.“ Doch damit noch nicht genug, ist Havran doch so etwas wie Benedikts Neffe. Daneben wird Kordesch in der Villa Paradies einquartiert, und erhält von den Burgstallers das Zimmer gegenüber vom Zimmer des Toten, des Tatorts. Wenig später tauchen nicht nur Stutzer, sondern auch der Politiker, Hotelier und Du-Freund des Innenministers Josef Schmölzer auf und versuchen Kordesch ins Handwerk zu pfuschen, in dem man ihm wichtige Informationen vorenthält. Auch die Urlaubsgäste sowie Vater und Tochter Burgstaller versuchen ihn zum Narren zu halten. Lediglich die Oberstaatsanwältin Krakauer und die Gerichtsmedizinerin Dr. Schmuttermeier unterstützen ihn. Doch den als schwierig und schrullig geltenden Kordesch fechten die diversen Irritationen nicht an. Er geht stur seinen Weg der Ermittlungen, nicht ohne den einen oder anderen auch vor den Kopf zu stoßen. Enervierend findet er, dass man davon aus geht, als gebürtiger Kärntner eh alles zu wissen, was hier am See und anderswo so abläuft. Und der Starkoch, dem man nachsagt, dass er die Villa Paradies kaufen möchte, wird nicht der einzige Tote bleiben. Meine Meinung: Als Wienerin mit Kärntner Wurzeln kann ich Benedikt Kordeschs Bedenken, nach Kärnten zurückzukehren, auch wenn es nur für die Zeit einer Ermittlung ist, durchaus nachvollziehen. Der fiktive Kordesch ist nicht der einzige, der so denkt. Mir gefällt Kordesch sehr gut. Er ist als schräger Charakter angelegt, der, wenn man ihn näher kennengelernt hat, sich als empathischer Mann entpuppt. Seine Weigerung selbst Auto zu fahren oder Alkohol zu trinken, hat einen traumatischen Hintergrund, der uns im Laufe der Geschichte enthüllt wird. Nicht verraten wird uns sein früherer Familienname, denn bei der Heirat mit Harvans Tante Ulli Kordesch, hat er ihren Namen angenommen. Warum und wieso wird hoffentlich in der Fortsetzung erklärt. Hellauf lachen musste ich über die Beschreibung der Villa Paradies, denn ich komme regelmäßig nach Seeboden am Millstätter See. Bei einem meiner ersten Aufenthalte habe ich mich in einem Hotel eingebucht, das direkt am See liegt, aber dessen Ambiente aus den 1970er-Jahren zu stammen scheint. Knarrende, steile Holztreppen, von Barrierefreiheit keine Spur, WLAN nur im allgemeinen Aufenthaltsraum, das im Schneckentempo Bit für Bit einzeln überträgt sowie eine Zimmerausstattung, die mehr Shabby als Chic ist. Selbst 4-Bett-Zimmer gibt es noch. Aber, der Parkplatz für das Dienstauto war OK und die Speisen köstlich. Bei meinen letzten Aufenthalten habe ich in einem anderen Hotel gewohnt. Der Schreibstil ist unterhaltsam mit ernsten Untertönen. Hinter dem Namen Simon Ammer verbirgt sich der Klagenfurter Autor Daniel Wisser. Fazit: Wer gerne einen Krimi über politische Verflechtungen, skrupellose Geschäftemacherei und internationalem Menschenhandel, die sich am schönen Millstätter See, zutragen, lesen will, ist hier richtig. Dieser Krimi zeichnet sich durch ausgefeilte Charaktere, provinziellem Charme sowie schwarzem Humor aus. Action sucht man hier vergebens. Doch genau das macht diesen Krimi für mich zu einer gelungenen Lektüre. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Perfekter klassischer Krimi vor realistischer, detailgetreu beschriebener Kulisse

Bewertung am 03.05.2024

Bewertungsnummer: 2192714

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Endlich wieder ein klassischer Krimi im Agatha-Christie-Stil: Viele Verdächtige und Spannung und Twists bis zum Schluss. Ein sehr solide und flüssig erzählter Roman, der den Millstätter See und Umgebung detailgetreu schildert. Man erkennt die Orte wieder und erfährt auch als Kenner Neues. Für Urlauber am Millstätter See eine interessante wie unterhaltsame Lektüre. Die Dialog sind sehr witzig, zum Teil - wenn es um Politik in Kärnten und Österreich geht - auch ironisch bis sarkastisch. Ein hervorragend geschriebener Krimi mit interessanten Figuren und Schauplätzen und spannendem Finale.

Perfekter klassischer Krimi vor realistischer, detailgetreu beschriebener Kulisse

Bewertung am 03.05.2024
Bewertungsnummer: 2192714
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Endlich wieder ein klassischer Krimi im Agatha-Christie-Stil: Viele Verdächtige und Spannung und Twists bis zum Schluss. Ein sehr solide und flüssig erzählter Roman, der den Millstätter See und Umgebung detailgetreu schildert. Man erkennt die Orte wieder und erfährt auch als Kenner Neues. Für Urlauber am Millstätter See eine interessante wie unterhaltsame Lektüre. Die Dialog sind sehr witzig, zum Teil - wenn es um Politik in Kärnten und Österreich geht - auch ironisch bis sarkastisch. Ein hervorragend geschriebener Krimi mit interessanten Figuren und Schauplätzen und spannendem Finale.

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Das Paradies war früher schöner

von Simon Ammer

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