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Ich rede, also bin ich 42 Geheimnisse unserer Sprache | Lernen Sie, bewusster zu kommunizieren, denn Sprache ist Ihr wichtigstes Tool.

11

22,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24794

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.01.2026

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21/12,4/2,5 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9894108-4-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24794

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.01.2026

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21/12,4/2,5 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9894108-4-8

Herstelleradresse

Gutkind Verlag
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: [email protected]

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Zwischen Geistesblitzen und kognitiver Präzision: Wenn „Ich rede, also bin ich“ zur Höchstleistung wird

Bewertung am 20.05.2026

Bewertungsnummer: 3143848

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Viele Kapitel – wo fange ich da am besten an? Wenn ich an die Entstehung meines Beitrags in diesem Buch denke, kehren meine Gedanken sofort zu meiner ersten Begegnung mit Julia Mailänder in einer Zürcher Hotelbar zurück. Es war einer dieser Momente des „blinden Verstehens“, in denen man sich innerhalb kürzester Zeit durch über hundert Themen navigiert, als gäbe es keine Barrieren. Genau diese Dynamik spiegelt sich in diesem Buch wider: Es ist ein rasanter, tiefgründiger Streifzug durch die Facetten der menschlichen Kommunikation. Das Kapitel zur Neurodiversität, in dem ich selbst interviewt und referenziert wurde, bildet dabei ein wichtiges Puzzleteil. Es entlarvt das Double-Empathy-Problem nicht als individuelles Defizit, sondern als beidseitige Über-setzungsherausforderung, bei der Kommunikation statt intuitiv rein kognitiv gesteuert werden muss. Dieser energieintensive Prozess wird für mich durch das neurobiologische Konzept des Predictive Coding greifbar: Das Gehirn entschlüsselt Sprache, indem es ständig Vorhersagen basierend auf Erfahrungen trifft und somit oft das hört, was es zu hören erwartet. Die Lektüre des Buches hat mich vor eine spannende Frage gestellt: Habe ich das Wesentliche bereits „vorgelesen“ bekommen, oder entfaltet sich hier ein völlig neuer Spannungsbogen? Julia Mailänder gelingt es, mit diesen pointierten Kurzkapiteln eine Erwartungshaltung aufzubauen, die weit über bloße rhetorische Tipps hinausgeht. Sie zieht faszinierende Parallelen zwischen Philosophie, Historie und der Neurowissenschaft. Wenn sie Vergleiche aus der Tierwelt heranzieht - etwa die Ursprache der Pferde oder das Phänomen des Ohrwurms –, werden kommunikative Grundmuster plötzlich greifbar. Auch das Aufräumen mit Gendermythen rund um XX- und XY-Chromosomen ist nicht nur ein biologischer Exkurs, sondern eine notwendige Korrektur unserer sozialen Wahrnehmung. Spannend ist zudem der Hinweis auf die Konsolidierung im Schlaf: Dass unser visueller Cortex nachts so aktiv ist wie am Tag, unterstreicht, dass unser Gehirn ununterbrochen an der Verarbeitung von Erlebtem arbeitet. Die Passage über die Beschädigung des Broca-Areals hat mich tief bewegt. Sie erinnert mich schmerzlich an mein eigenes Schädel-Hirn-Trauma mit einer Läsion genau in diesem Sprachzentrum. Die Erfahrung, dass ich ein das Wort, das mir zuvorderst auf der Zunge lag, nicht aussprechen konnte, war traumatisch – sie erschütterte das Fundament einer der wichtigsten menschlichen Fähigkeiten: der verbalen Kommunikation. Besonders regt ihr Vergleich der Dialekte als „Gymnastik für den Geist“ zum Nachdenken an – eine Metapher, über die ich noch „hirne“, da sie den Codewechsel als Training begreift. Für mich als Autistin markiert diese Gymnastik oft die Grenze zur Überlastung. Während das Buch die spielerische Seite feiert, ist das kognitive Entschlüsseln von Witzen oder Ironie für mich ein Kraftakt. Es erschöpft mich, soziale Erwartungen durch gekünsteltes Lachen zu erfüllen; lieber entziehe ich mich dann diesem sozialen Lärm. Am Ende lässt mich das Buch mit einer Erkenntnis zurück, die Julia Mailänder meisterhaft durch alle Kapitel webt: Kommunikation ist ein sich ständig repetierender Lebenszyklus aus Präsenz, Verbindung, Klarheit und Reflexion. Wer neugierig ist, wie die Evolution, die Hirnforschung und die Philosophie zusammenfließen, um zu erklären, warum wir sind, wenn wir reden, sollte dieses Buch nicht nur lesen – er sollte es erleben. Es ist eine Einladung, die eigene Sprache neu zu entdecken.

Zwischen Geistesblitzen und kognitiver Präzision: Wenn „Ich rede, also bin ich“ zur Höchstleistung wird

Bewertung am 20.05.2026
Bewertungsnummer: 3143848
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Viele Kapitel – wo fange ich da am besten an? Wenn ich an die Entstehung meines Beitrags in diesem Buch denke, kehren meine Gedanken sofort zu meiner ersten Begegnung mit Julia Mailänder in einer Zürcher Hotelbar zurück. Es war einer dieser Momente des „blinden Verstehens“, in denen man sich innerhalb kürzester Zeit durch über hundert Themen navigiert, als gäbe es keine Barrieren. Genau diese Dynamik spiegelt sich in diesem Buch wider: Es ist ein rasanter, tiefgründiger Streifzug durch die Facetten der menschlichen Kommunikation. Das Kapitel zur Neurodiversität, in dem ich selbst interviewt und referenziert wurde, bildet dabei ein wichtiges Puzzleteil. Es entlarvt das Double-Empathy-Problem nicht als individuelles Defizit, sondern als beidseitige Über-setzungsherausforderung, bei der Kommunikation statt intuitiv rein kognitiv gesteuert werden muss. Dieser energieintensive Prozess wird für mich durch das neurobiologische Konzept des Predictive Coding greifbar: Das Gehirn entschlüsselt Sprache, indem es ständig Vorhersagen basierend auf Erfahrungen trifft und somit oft das hört, was es zu hören erwartet. Die Lektüre des Buches hat mich vor eine spannende Frage gestellt: Habe ich das Wesentliche bereits „vorgelesen“ bekommen, oder entfaltet sich hier ein völlig neuer Spannungsbogen? Julia Mailänder gelingt es, mit diesen pointierten Kurzkapiteln eine Erwartungshaltung aufzubauen, die weit über bloße rhetorische Tipps hinausgeht. Sie zieht faszinierende Parallelen zwischen Philosophie, Historie und der Neurowissenschaft. Wenn sie Vergleiche aus der Tierwelt heranzieht - etwa die Ursprache der Pferde oder das Phänomen des Ohrwurms –, werden kommunikative Grundmuster plötzlich greifbar. Auch das Aufräumen mit Gendermythen rund um XX- und XY-Chromosomen ist nicht nur ein biologischer Exkurs, sondern eine notwendige Korrektur unserer sozialen Wahrnehmung. Spannend ist zudem der Hinweis auf die Konsolidierung im Schlaf: Dass unser visueller Cortex nachts so aktiv ist wie am Tag, unterstreicht, dass unser Gehirn ununterbrochen an der Verarbeitung von Erlebtem arbeitet. Die Passage über die Beschädigung des Broca-Areals hat mich tief bewegt. Sie erinnert mich schmerzlich an mein eigenes Schädel-Hirn-Trauma mit einer Läsion genau in diesem Sprachzentrum. Die Erfahrung, dass ich ein das Wort, das mir zuvorderst auf der Zunge lag, nicht aussprechen konnte, war traumatisch – sie erschütterte das Fundament einer der wichtigsten menschlichen Fähigkeiten: der verbalen Kommunikation. Besonders regt ihr Vergleich der Dialekte als „Gymnastik für den Geist“ zum Nachdenken an – eine Metapher, über die ich noch „hirne“, da sie den Codewechsel als Training begreift. Für mich als Autistin markiert diese Gymnastik oft die Grenze zur Überlastung. Während das Buch die spielerische Seite feiert, ist das kognitive Entschlüsseln von Witzen oder Ironie für mich ein Kraftakt. Es erschöpft mich, soziale Erwartungen durch gekünsteltes Lachen zu erfüllen; lieber entziehe ich mich dann diesem sozialen Lärm. Am Ende lässt mich das Buch mit einer Erkenntnis zurück, die Julia Mailänder meisterhaft durch alle Kapitel webt: Kommunikation ist ein sich ständig repetierender Lebenszyklus aus Präsenz, Verbindung, Klarheit und Reflexion. Wer neugierig ist, wie die Evolution, die Hirnforschung und die Philosophie zusammenfließen, um zu erklären, warum wir sind, wenn wir reden, sollte dieses Buch nicht nur lesen – er sollte es erleben. Es ist eine Einladung, die eigene Sprache neu zu entdecken.

Interessante Reise in die Welt der Sprache

Ann-liest (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 19.02.2026

Bewertungsnummer: 3051666

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Ich rede, also bin ich“ hat mir sehr gut gefallen. Meistens tue ich mich schwer mit Sachbüchern, aber dieses ist sehr kurzweilig, unterhaltsam und voller interessanter Fakten und Hintergründe zu Sprache. In vielen kurzen Kapiteln beleuchtet die Autorin eine Vielzahl an Themen von der Entstehung und Entwicklung von Sprache bis hin zu den Risiken und Chancen von KI. Besonders gut hat mir gefallen, dass auch Themen wie gendergerechte Sprache, Neurodiversität oder Sprachschwierigkeiten thematisiert wurden. So spannt die Autorin einen großen Schirm über dieses spannende Thema ohne fachlich/wissenschaftlich zu überfordern aber doch so, dass man das Gefühl hat einiges mitzunehmen. Dabei ist das ganze Buch mit einer schönen Prise Humor gewürzt. Jedes Kapitel startet mit ein paar zusammenfassenden Fakten, die stilistisch eher Social Media Leseverhalten abbilden. Sie sind aufmerksamkeitsstark und eher provozierend formuliert. Finde ich aber als Aufmacher in Ordnung. Auf alle, die sich für unsere Sprache interessieren, dabei offen für viele verschiedene Aspekte sind ohne eine wissenschaftlich ins Detail gehende Abhandlung zu erwarten, wartet hier ein sehr schönes Sachbuch.

Interessante Reise in die Welt der Sprache

Ann-liest (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 19.02.2026
Bewertungsnummer: 3051666
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Ich rede, also bin ich“ hat mir sehr gut gefallen. Meistens tue ich mich schwer mit Sachbüchern, aber dieses ist sehr kurzweilig, unterhaltsam und voller interessanter Fakten und Hintergründe zu Sprache. In vielen kurzen Kapiteln beleuchtet die Autorin eine Vielzahl an Themen von der Entstehung und Entwicklung von Sprache bis hin zu den Risiken und Chancen von KI. Besonders gut hat mir gefallen, dass auch Themen wie gendergerechte Sprache, Neurodiversität oder Sprachschwierigkeiten thematisiert wurden. So spannt die Autorin einen großen Schirm über dieses spannende Thema ohne fachlich/wissenschaftlich zu überfordern aber doch so, dass man das Gefühl hat einiges mitzunehmen. Dabei ist das ganze Buch mit einer schönen Prise Humor gewürzt. Jedes Kapitel startet mit ein paar zusammenfassenden Fakten, die stilistisch eher Social Media Leseverhalten abbilden. Sie sind aufmerksamkeitsstark und eher provozierend formuliert. Finde ich aber als Aufmacher in Ordnung. Auf alle, die sich für unsere Sprache interessieren, dabei offen für viele verschiedene Aspekte sind ohne eine wissenschaftlich ins Detail gehende Abhandlung zu erwarten, wartet hier ein sehr schönes Sachbuch.

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Ich rede, also bin ich

von Julia Mailänder

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