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Oberammergau Roman | Packender historischer Roman über die Entstehung der Passionsspiele von Oberammergau

3

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Rezension

»›Oberammergau‹ ist eine geschickte Mischung aus Historienepos und Heimatroman.« ("Deutschlandfunk Kultur - Lesart")
»Der Roman beeindruckt durch atmosphärische Dichte, starke Charaktere und einen erzählerischen Sog, der Leserinnen und Leser unmittelbar in die Spannungen einer Zeit katastrophaler Not versetzt.« ("(A) Der SONNTAG")
»Ein ungewöhnlicher, mutiger, in seiner schillernden Opulenz wirklich origineller Roman.« ("WDR - Westart")
»nicht steif und distanziert, sondern lebensnah, spitzfindig und mit einem Herz für menschliche Schwächen erzählt. Ein Lesevergnügen mit Überraschungseffekt.« ("Freundin")
»Spannend zu lesen ist Robert Löhrs Oberammergau allemal. Überzeugend zudem, wie souverän der Autor den Überblick über die Fülle der Figuren behält (...) und wie schlüssig er die Vielzahl der Handlungsfäden miteinander verknüpft.« ("Bayern 2")
»Packend und atmosphärisch äußerst dicht« ("Westdeutsche Zeitung")
»Eine Zeitreise zu den Anfängen – opulent und fesselnd.« ("TV Hören und Sehen")
»Wer das Buch liest, kann sich sehr gut vorstellen, dass es vor bald 400 Jahren genauso passiert ist. Ein großes Vergnügen, das man nur ungern unterbricht.« ("Garmisch-Partenkirchner Tagblatt")
»Das Buch fesselt« ("Garmisch-Partenkirchner Tagblatt")

Produktdetails

Verkaufsrang

7815

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.02.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

22,6/14,3/4,1 cm

Gewicht

602 g

Farbe

Anthrazit / Pink

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07408-7

Rezension

Produktdetails

Verkaufsrang

7815

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.02.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

22,6/14,3/4,1 cm

Gewicht

602 g

Farbe

Anthrazit / Pink

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07408-7

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: [email protected]

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Erwartungen übertroffen

Sarah aus Siegburg am 26.03.2026

Bewertungsnummer: 3089584

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich bin ehrlich: Dieses Buch hat meine Erwartungen komplett übertroffen – und sich direkt einen Platz unter meinen absoluten Lieblingsbüchern gesichert. Die Geschichte spielt zur Zeit der Pest in dem kleinen Dorf Oberammergau. In ihrer Verzweiflung schwört die Dorfgemeinschaft, die Passion Christi aufzuführen, wenn sie von der Seuche verschont bleibt. Doch der Weg dorthin ist alles andere als einfach… Bis es zu diesem großen Schauspiel kommt, werden den Beteiligten unzählige Steine in den Weg gelegt. Die Charaktere sind unglaublich vielschichtig und fein ausgearbeitet – jeder ist mit jedem verwoben, und nach und nach treten Geheimnisse und Sünden ans Licht. Besonders spannend fand ich, wie sich die Perspektiven verschieben: Erst steht man auf der Seite einer Figur – und plötzlich sieht man alles in einem ganz anderen Licht. Mit viel Ernsthaftigkeit, aber auch trockenem, feinem Humor erzählt Robert Löhr eine dichte, atmosphärische Geschichte voller Spannung. Für mich ein absolutes Highlight – fesselnd, klug und emotional zugleich.

Erwartungen übertroffen

Sarah aus Siegburg am 26.03.2026
Bewertungsnummer: 3089584
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich bin ehrlich: Dieses Buch hat meine Erwartungen komplett übertroffen – und sich direkt einen Platz unter meinen absoluten Lieblingsbüchern gesichert. Die Geschichte spielt zur Zeit der Pest in dem kleinen Dorf Oberammergau. In ihrer Verzweiflung schwört die Dorfgemeinschaft, die Passion Christi aufzuführen, wenn sie von der Seuche verschont bleibt. Doch der Weg dorthin ist alles andere als einfach… Bis es zu diesem großen Schauspiel kommt, werden den Beteiligten unzählige Steine in den Weg gelegt. Die Charaktere sind unglaublich vielschichtig und fein ausgearbeitet – jeder ist mit jedem verwoben, und nach und nach treten Geheimnisse und Sünden ans Licht. Besonders spannend fand ich, wie sich die Perspektiven verschieben: Erst steht man auf der Seite einer Figur – und plötzlich sieht man alles in einem ganz anderen Licht. Mit viel Ernsthaftigkeit, aber auch trockenem, feinem Humor erzählt Robert Löhr eine dichte, atmosphärische Geschichte voller Spannung. Für mich ein absolutes Highlight – fesselnd, klug und emotional zugleich.

Spannende Darstellung der Passionsspiele, die es in sich hat

Silke - Buchgespür - am 05.06.2026

Bewertungsnummer: 3158654

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn man Geschichte über Romane erfühlen mag und dafür auch in Kauf nimmt, dass historische Fakten ab und an dramatischer erzählt werden, dann passt „Oberammergau“ ziemlich gut. Die Hintergründe rund um die Entstehung der Passionsspiele kenne ich und wollte deshalb kein Sachbuch lesen, sondern eine Geschichte, die diese Zeit lebendig macht. Ich habe einen eher ruhigen historischen Roman in den Bergen erwartet, bekommen habe ich aber stellenweise fast einen Thriller. Ich habe mich beim Lesen wirklich mehrfach gefragt, wer als Nächstes sterben wird. Die Beschreibung der Morde waren teilweise richtig hart, aber nahezu unumgänglich, um das Leid der Menschen zu visualisieren. Die Dorfbewohner in Oberammergau wirken aufgrund ihrer traumatischen Erlebnisse abgestumpft, rigoros und teilweise gefühlskalt. Fast jede Familie hat Angehörige verloren, oft sogar Kinder. Besonders deutlich wird dies an Agnes, die ihre beide Kinder an die Pest verloren hat und dadurch vollkommen verroht wirkt. Während ihr Mann dahinsiecht, führt sie den Rat des Dorfes an und kämpft mit teils skrupellosen Mitteln gegen die geplanten Passionsspiele. Genau dadurch entstehen immer stärkere Spannungen innerhalb der Dorfgemeinschaft und viele der späteren Todesfälle wirken überhaupt erst glaubhaft. Im Mittelpunkt steht außerdem der junge Pfarrer Johannes Gabler, der die Passionsspiele leiten soll und sich mit dieser Aufgabe durchaus gern schmückt. Meine Lieblingsfigur war allerdings der Schwede. Nachdem seine Armee Oberammergau brutal überfallen hat, bleibt er im Dorf zurück, um mit seiner Schuld zu leben und für seine Taten zu büßen. Seine Figur wird im Verlauf der Handlung besonders wichtig. Ich fand ihn unglaublich vielschichtig und oft deutlich interessanter als manche der eigentlichen Hauptfiguren. Besonders mochte ich außerdem die kleinen Anspielungen auf Shakespeare, die immer wieder auftauchen. Trocken ist dieser Roman definitiv nicht. Zwischendurch hätte man manche Passagen etwas straffen können, insgesamt hat mich diese Mischung aus Historie, Drama, Intrigen und menschlichen Abgründen aber wirklich in die Zeit des Dreißigjährigen Kriegs entführt.

Spannende Darstellung der Passionsspiele, die es in sich hat

Silke - Buchgespür - am 05.06.2026
Bewertungsnummer: 3158654
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn man Geschichte über Romane erfühlen mag und dafür auch in Kauf nimmt, dass historische Fakten ab und an dramatischer erzählt werden, dann passt „Oberammergau“ ziemlich gut. Die Hintergründe rund um die Entstehung der Passionsspiele kenne ich und wollte deshalb kein Sachbuch lesen, sondern eine Geschichte, die diese Zeit lebendig macht. Ich habe einen eher ruhigen historischen Roman in den Bergen erwartet, bekommen habe ich aber stellenweise fast einen Thriller. Ich habe mich beim Lesen wirklich mehrfach gefragt, wer als Nächstes sterben wird. Die Beschreibung der Morde waren teilweise richtig hart, aber nahezu unumgänglich, um das Leid der Menschen zu visualisieren. Die Dorfbewohner in Oberammergau wirken aufgrund ihrer traumatischen Erlebnisse abgestumpft, rigoros und teilweise gefühlskalt. Fast jede Familie hat Angehörige verloren, oft sogar Kinder. Besonders deutlich wird dies an Agnes, die ihre beide Kinder an die Pest verloren hat und dadurch vollkommen verroht wirkt. Während ihr Mann dahinsiecht, führt sie den Rat des Dorfes an und kämpft mit teils skrupellosen Mitteln gegen die geplanten Passionsspiele. Genau dadurch entstehen immer stärkere Spannungen innerhalb der Dorfgemeinschaft und viele der späteren Todesfälle wirken überhaupt erst glaubhaft. Im Mittelpunkt steht außerdem der junge Pfarrer Johannes Gabler, der die Passionsspiele leiten soll und sich mit dieser Aufgabe durchaus gern schmückt. Meine Lieblingsfigur war allerdings der Schwede. Nachdem seine Armee Oberammergau brutal überfallen hat, bleibt er im Dorf zurück, um mit seiner Schuld zu leben und für seine Taten zu büßen. Seine Figur wird im Verlauf der Handlung besonders wichtig. Ich fand ihn unglaublich vielschichtig und oft deutlich interessanter als manche der eigentlichen Hauptfiguren. Besonders mochte ich außerdem die kleinen Anspielungen auf Shakespeare, die immer wieder auftauchen. Trocken ist dieser Roman definitiv nicht. Zwischendurch hätte man manche Passagen etwas straffen können, insgesamt hat mich diese Mischung aus Historie, Drama, Intrigen und menschlichen Abgründen aber wirklich in die Zeit des Dreißigjährigen Kriegs entführt.

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Oberammergau

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