Martin reist mit dem ICE zu seinen Anfängen nach Erfurt. Beim Lesen der eigenen Stasi-Akte zieht in Martins Kopfkino ein Leben im realen Sozialismus vorbei, von Mitmacheuphorie bis Widerwillen, von Hoffnung bis tiefer Enttäuschung. Es sind Erinnerungen an die vielen Stationen auf seinem Weg raus aus der DDR, die ihn oft an einem guten Ende zweifeln ließen. Doch das Pflänzchen Ausreise wuchs und wuchs, bis die Entscheidung unumkehrbar wurde.Dorothea, Martins Frau, kommt nach einem Aufenthalt in der BRD nicht mehr in die DDR zurück – Zufall? Keineswegs … sondern gut durchdacht und geplant. Nun muss nur noch Martin mit den beiden Kindern den Absprung schaffen. Geduld und Ausdauer sind gefragt, denn in der DDR sind die bürokratischen Wege lang und mühsam. Zum Glück gibt es das rote Telefon.
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